"Wächter der Nacht" ist der erste Teil eines der
ehrgeizigsten Projekte der russischen Filmgeschichte. Denn mit der
Verfilmung der dortzulande klassischen Fantasy-Reihe des Autoren
Sergei Lukyanenko (der hier am Drehbuch mitschrieb) macht man sich
an eine Trilogie, die für die doch mit sehr bescheidenen Mitteln
ausgestattete russische Filmindustrie einen Kraftakt darstellt wie
damals die "Herr der Ringe"-Trilogie für Hollywood.
Ein 3D-Fantasy-Animationsfilm erscheint auf den ersten Blick durchaus wie der nächste logische Schritt in der Karriere von Regisseur Zack Snyder, hat der doch mit seinen bisherigen Werken "Dawn of the Dead", "300" und "Watchmen" nachdrücklich ein enormes Talent für Bildästhetik bewiesen in Filmen, die sich wenig um di
Mit ihrem Filmtitel haben sich die Produzenten dieses Streifens sicher keinen Gefallen getan, denn noch unspezifischer und aussagekraftloser als "Die Tür" kann ein Titel wohl kaum ausfallen.