Drama

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5/10

mandela 1Es gibt nur wenige Menschen die einhellig auf Bewunderung und Verehrung stoßen. Selbst unter denjenigen, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurden, finden sich nicht wenige umstrittene Personen der Zeitgeschichte. Einer bei dem wohl niemand die Berechtigung dieser Auszeichnung ernsthaft in Zweifel zieht war der südafrikanische Freiheitskämpfer Nelson Mandela.

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7/10
In den ersten Jahren nach seinem Erscheinen konnte man den dicken Mittelalter-Schinken von Noah Gordon praktisch auf jedem zweiten Nachttisch finden, vorwiegend allerdings auf der weiblichen Seite des Bettes. Stolze sechs Millionen Exemplare wurden von seinem „Medicus“ alleine in Deutschland abgesetzt und viele weitere im Rest Europas.
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6/10

EinRobert Redford alter Mann allein auf dem Meer. Mit diesen Worten hat man  „All Is Lost“ eigentlich schon erschöpfend zusammengefasst, gibt es hier doch tatsächlich über gut 100 Minuten nichts anderes zu sehen. Doch der Vollständigkeit halber versuchen wir uns hier einmal an einer zumindest etwas ausführlicheren Inhaltsangabe: Mitten auf dem indischen Ozean wird ein Mann (Robert Redford) aus dem Schlaf gerissen.

5
5/10
Hier ist er: Der ganz offiziell längste Film in der Karriere von Martin Scorsese. Zwei Minuten länger als seine Jahrzehnte umspannende Mafia-Glücksspiel-Chronik "Casino", zehn Minuten länger als das thematisch ähnlich umfangreiche Biopic "The Aviator". Haargenau drei Stunden dauert "The Wolf of Wall Street". So viel Zeit für die Geschichte vom Aufstieg und Fall eines rücksichtslosen Aktienhändlers?
10
10/10
Quentin Tarantino gelang mit "Django Unchained" nicht nur einer der erfolgreichsten Filme des letzten Jahres, er brachte damit auch ein Thema auf die Leinwand, das in der Filmgeschichte bis dato sträflich vernachlässigt worden war: Sklaverei.
7
7/10

Folk & FluppeLlewyn Davis (Oscar Isaac) ist ein Folksänger in New York Anfang der 1960er. Leider ist der Folkboom noch nicht so recht angelaufen und so schlägt sich Llewyn mehr schlecht als recht mit Gigs im Gaslight Café durch und schläft auf der Couch von Freunden und Bekannten. Eine Neuigkeit von Jean (Carey Mulligan), der Frau des mit ihm befreundeten Folkies Jim (Justin Timberlake) bringt Llewyn dazu, sich mehr um seine Finanzen zu kümmern.

7
7/10

Man muss es zugeben: "Genug gesagt" ist ein Film für Kritiker und Film/Serien-Geeks. Die finden ihn toll. Es ist indes schwer zu verkaufen, warum. Als Pro-Argumente reicht den besagten Fachleuten bereits die Anwesenheit der beiden Hauptdarsteller: "Seinfeld"-Veteranin Julia Louis-Dreyfus hat zwar nie eine wirklich große Rolle bekommen, doch in den kleinen, die sie spielt, ist sie immer großartig.

8
8/10

Philomena"Philomena" ist eine Human-Interest-Story gemacht von Leuten, die für Human-Interest-Storys nicht viel übrig haben. Es ist vermutlich gerade deshalb solch ein bemerkenswert guter Film, weil seine Macher den üblichen Gefühlskitsch und die Tränendrüsendrückerei, mit denen diese arg menschelnden Geschichtchen normalerweise aufbereitet werden, meiden wie der Teufel das Weihwasser.

6
6/10

Das Machtgefüge zwischen Mann und Frau, Regisseur und Schauspielerin, Domina und Sklave lotet Roman Polanski in seinem Zwei-Personen-Film „Venus im Pelz“ 96 Minuten lang in der Kulisse eines leeren Theaters aus.

8
8/10

Adèle (Adèle Exarchopo) ist auf den ersten Blick eine ganz normale Schülerin in Lille. Mit Schulfreundinnen redet sie über Jungs, die Freundinnen wollen wissen, wann Adèle endlich mit einem Jungen schläft. Zumal Thomas (Jérémie Laheurte) ein Auge auf sie geworfen hat. Aber eine Zufallsbegegnung auf dem Weg zu einem Treffen mit Thomas ändert alles für Adèle. Auf der Straße begegnet sie Emma (Léa Seydoux), einer jungen Frau mit blau gefärbten Haaren, die mit einer anderen Frau im Arm unterwegs ist.