Schnitzeljagd,
die Zweite. In der literarischen Welt
verfasste Dan Brown zuerst die Mär vom Anschlag der
"Illuminati"
auf das Zentrum der katholischen Kirche, bevor er seinen
Helden
Robert Langdon mit dem "Da Vinci
Code" ein weiteres Rätsel mit Religionsbezug lösen
ließ.
Als die Krankenschwester Kathrin (Julia Jentzsch) nach Jahren wieder zurück in das kleine bayrische Dorf ihrer Jugend kommt, um dort ihre Mutter zu beerdigen, ist die Atmosphäre noch bedrückender als sie es in Erinnerung hatte.
"Der talentierte Mr. Ripley" ist ein sehr gewöhnlicher Film. Er bedient sich konventioneller Stilmittel, kommt ohne jeden Spezial-Effekt aus und ist eigentlich in ein Genre einzuordnen, dass längst schon ausgestorben schien: Den Psycho-Thriller á la Hitchcock.
Nun ist es also
doch passiert. 14 Jahre hat es gedauert, bis der
große Skandalfilm der frühen 90er endlich zu einer
Fortsetzung
kam. 14 Jahre, in denen niemand wirklich auf ein Sequel
gewartet
hat, und in denen auch Sharon Stone alles tat, um es
niemals soweit
kommen lassen zu müssen.
Seit der originelle erste Teil
der "Final Destination"-Reihe mit seinem "Dem Tod
springt keiner von der Schippe"-Motto frischen Wind ins Teen-Horror-Genre
brachte, beliefert Hollywood das junge Publikum alle drei Jahre
mit Nachschub.
Kommissar Niemans (Jean Reno) wird als Spezialist für besonders
mysteriöse Mordfälle in ein Kloster nach Lothringen
gerufen.
Dort wurde ein Mann gekreuzigt und lebendig eingemauert.
Bei seiner
Untersuchung stößt Niemans auf Hinweise auf eine
merkwürdige
religiöse Sekte. Zeitgleich läuft dem jungen Polizisten
Reda (Benoit Magimel) ein verwirrter und verletzter junger
Mann
in die Arme, der nicht nur wie Jesus aussieht, sondern
auch so gekleidet
ist.
Für ein paar Sekunden ruht die Kamera auf dem nachdenklichen
Gesicht von Kurt Russell alias Robert Ramsey. Gerade ist
schon wieder
ein Mitglied seiner Gruppe durch herunterfallende
Schiffsbestandteile
zu Fischfutter verarbeitet worden, doch Robert hat nicht
wirklich
viel Zeit zu trauern. Einem kurzen Innehalten folgt ein
noch kürzeres
Kopfschütteln, sowie ein nüchternes "Ok, let's go".