Als die Krankenschwester Kathrin (Julia Jentzsch) nach Jahren wieder zurück in das kleine bayrische Dorf ihrer Jugend kommt, um dort ihre Mutter zu beerdigen, ist die Atmosphäre noch bedrückender als sie es in Erinnerung hatte.
"Der talentierte Mr. Ripley" ist ein sehr gewöhnlicher Film. Er bedient sich konventioneller Stilmittel, kommt ohne jeden Spezial-Effekt aus und ist eigentlich in ein Genre einzuordnen, dass längst schon ausgestorben schien: Den Psycho-Thriller á la Hitchcock.
Psychopathische Serienmörder sind immer für eine Überraschung gut und deshalb äußerst beliebte Filmfiguren - muss der unberechenbare Wahnsinnige doch für jede unlogische Wendung oder Unglaubwürdigkeit des Plots herhalten.
Der gutmütige Skeeter (Adam Sandler) fristet ein recht trauriges Dasein als "Mädchen für alles" in dem Hotel, das einst seinem Vater gehörte. Das Versprechen des neuen Besitzers, dem Jungen einmal die Leitung des Hauses zu übertragen, wurde nie erfüllt und auch als das Hotel jetzt durch einen modernen neuen Komplex ersetzt wird, findet der enttäuschte Skeeter erneut keine Berücksichtigung und muss stattdessen mit ansehen wie der schleimige Kendall (Guy Pearce) für die Leitung ausgewählt wird.
Es war der Gipfel der Coolness, damals, Mitte der 90er: John
Travolta,
frisch nach "Pulp Fiction" auf einmal wieder ganz heiß
im Geschäft und kurzfristig "King of Cool", spielte
den supercoolen Schurken Chili Palmer unter der Regie von
gerade-cool-werdend
Regisseur Barry Sonnenfeld (der danach "Men in Black"
drehte) in der ersten Mit-Neunziger Verfilmung eines
Romans von
Cool-Autor Elmore Leonard (es folgten die nicht weniger
coolen "Jackie
Brown" und "Out of Sight"): "Sch
Die Erwartungen sind hoch: Mit "Batman Begins" wird eine
Franchise revitalisiert, die mit ihren ersten beiden
Teilen (skurril
inszeniert von Tim Burton) Standards der
Blockbuster-Kultur der
90er definierte, mit ihren folgenden Sequels 3 und 4
(mainstream-freundlich
inszeniert von Joel Schumacher) jedoch ebenso schnell an
ihrem eigenen
Overkill erstickte (mehr zur bisherigen
Leinwand-Geschichte von
"Batman" in unserem dazugehörigen http://www.filmszene.de/kino/spotlight/juni05ba
Nun ist es also
doch passiert. 14 Jahre hat es gedauert, bis der
große Skandalfilm der frühen 90er endlich zu einer
Fortsetzung
kam. 14 Jahre, in denen niemand wirklich auf ein Sequel
gewartet
hat, und in denen auch Sharon Stone alles tat, um es
niemals soweit
kommen lassen zu müssen.