USA

5
5/10

1999 schufen Andy und Lana Wachowski mit der "Matrix" so etwas wie den ersten Film des neuen Jahrtausends, doch 15 Jahre nach diesem legendären Meilenstein sieht es so aus, als hätten sich die beiden nerdigen Geschwister seitdem die Freiheit genommen, sich selbst in dem riesigen Comicbuch-Laden einzusperren, den sie ihre Gehirne nennen, ohne jede Absicht, da jemals wieder raus zu kommen.

9
9/10

BirdmanIn einer Zeit, in der man sich vor Blockbuster-Fortsetzungen und langweiligen Produktionen nach Schema F kaum noch retten kann, sind Filme wie „Birdman“ eine kleine Sensation - oder auch Rebellion -  in Hollywood. Der Beweis, dass es auch anders geht. Regisseur Alejandro Gonzales Iñárritus Satire über einen alternden Star, der verzweifelt versucht, ein Comeback zu landen, hat vielleicht nicht die originellste Geschichte.

5
5/10
Er ist ein (U-Boot-)Kapitän ohne Schiff, denn nach jahrelangem Dienst wird Robinson (Jude Law) von seiner Firma entlassen, ohne Perspektive auf einen baldigen neuen Job. Da auch seine Familie zerbrochen ist, steht der Mann vor den Trümmern seiner Existenz, doch kurz bevor er sich damit abfindet fortan seine Tage antriebslos im Pub zu verbringen, ergibt sich plötzlich die Gelegenheit alles zu ändern.
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6/10
Er muss den Tod seiner geliebten Frau verarbeiten und möchte eigentlich nur in Ruhe gelassen werden. Doch diesen Gefallen tut man John Wick (Keanu Reeves) nicht, schon nach wenigen Tagen wird er von aggressiven Typen provoziert, und als er sich weigert deren Anführer seinen 69er Mustang zu verkaufen, ist der Eklat vorprogrammiert.
7
7/10
Es ist schon wieder Zeit für die nächste Marvel Comic-Verfilmung. Denn während alles gespannt auf das nächste Abenteuer der „Avengers“ wartet, nutzt der Disney-Konzern seine neu erworbenen Markenrechte und versucht sich zum ersten Mal an einer animierten Adaption aus dem umfangreichen Fundus der Superheldenschmiede. Das dem so ist dürfte allerdings an einem Großteil des Publikums vorbeilaufen.
4
4/10

MortdecaiWenn man in einer Superstar-besetzten neuen Hollywood-Komödie sitzt und nach fünf Minuten noch nicht einmal richtig gelacht hat, dann weiß man, dass hier etwas ganz gehörig schief läuft. Eine gute Komödie, vor allem wenn sie aus dem "Wenn einer weiß, wie es geht, dann ja wohl wir"-System Hollywoods kommt, weiß genau, wie essentiell wichtig ein prägnanter Einstieg ist.

5
5/10

Musicals sind ja so eine Sache. Es gibt wohl kaum ein Film-Genre, über dem sich die Geschmacksgeister so sehr scheiden wie über diesem, wobei die "Kann ich überhaupt gar nix mit anfangen"-Fraktion in der eindeutigen Mehrheit zu sein scheint.

5
5/10

unbroken 1Sie lässt keinen Zweifel daran, dass es ihr ernst ist. Für die zweite Karriere als Regisseurin wählt Angelina Jolie keineswegs die Art von Actionmaterial aus, mit der es die ehemalige „Lara Croft“-Darstellerin zu einem der größten Hollywood-Stars brachte. Wie schon bei ihrem Debüt „In the Land of Blood and Honey“ widmet sie sich lieber der Darstellung von Menschen in Kriegssituationen und spart dabei nicht mit harten und brutalen Bildern.

8
8/10

st vincent 1Er gilt als der eigenwillige Kauz von Hollywood, nur schwer zu erreichen und auch äußerst schwer davon zu begeistern eine Rolle anzunehmen – wenn es sich nicht gerade um ein Projekt seines Kumpels Wes Anderson handelt. Dass Bill Murray die Figur des Misanthropen Vincent dann aber doch gereizt hat ist wenig verwunderlich, ist dieser Charakter doch so auf ihn zugeschnitten, dass er förmlich danach rief auch von ihm verkörpert zu werden.