Großbritannien

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5/10
Die Artus-Sage ist bereits derart oft für Kino oder Fernsehen adaptiert worden, dass es schwer fällt daraus noch neue Ideen zu ziehen. Und selbst wenn man es mal ganz anders und modern probiert, ist das keine Garantie dafür, dass es dem Publikum gefällt, wie ein Guy Ritchie erst vor kurzem lernen musste. Dennoch lohnt sich ein Blick auf "Wenn Du König wärst", da man sich hier für einen interessanten Ansatz entschieden hat.
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6/10

aftermath 1Ende des Jahres 1945, nur wenige Monate nach Kriegsende liegt die Stadt Hamburg zu einem Großteil noch immer in Trümmern. Verursacht wurden diese durch die Bombenabwürfe der Briten und diese führen nur auch das Kommando als Besatzungsmacht.

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5/10

Trautmann und sein neuer Coach JackUm die deutsch-englische Freundschaft ist es angesichts des Brexits ja gerade nicht sonderlich gut bestellt. Vielleicht also genau der richtige Moment, um die Lebensgeschichte des auf der Insel noch immer berühmten deutschen Fußballtorwarts Bernd Trautmann ins Kino zu bringen. Mit überragenden Leistungen und einem legendären Spiel katapultierte sich Trautmann nach dem zweiten Weltkrieg in die Herzen vieler britischer Fußballfans.

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7/10
Die aktuelle Kino-Interpretation der bekannten historischen Figur Maria Stuart kommt uns zeitgemäß als stark feministisch ausgerichtetes Portrait zweier machtbewusster Frauen daher. Den weitaus größeren Raum zur Entfaltung bekommt dabei Saoirse Ronan in der Rolle der Titelfigur, ihre Maria Stuart ist zwar selbstbewusst und bereit sich ständig mit allen anzulegen, kann sich dem Umfeld aus (ausschließlich männlichen) Beratern, Ideologen und religiös motivierten Einflüsterern aber dennoch nicht entziehen.
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8/10

Jonathan Pryce & Glenn CloseConnecticut, 1992: Joe Castleman (Jonathan Pryce) ist einer der angesehensten und bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart. Eines Morgens erhält er einen Anruf aus Stockholm, von dem wohl viele Literaten träumen. Das schwedische Nobelpreis-Komitee teilt ihm mit, dass er als diesjähriger Preisträger des Nobelpreises für Literatur ausgewählt wurde.

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7/10

krumme h 1Das aktuelle Agatha Christie-Revival ist schon erstaunlich, atmen die Geschichten der britischen Krimi-Autorin doch eigentlich in Setting, Aufbau und Zeichnung der Charaktere den etwas angestaubten Zeitgeist aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dennoch scheint die Faszination der schon irgendwie einzigartig konstruierten Fälle mit ihren zahlreichen Verdächtigen und Verwicklungen ungebrochen und nach wie vor extrem unterhaltsam zu sein.

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6/10

beasts 2 1Natürlich waren die „Phantastischen Tierwesen“, die als erster Spin-Off der „Harry Potter“-Reihe 2016 ins Kino kamen, allemal profitabel genug um eine Fortsetzung zu rechtfertigen. Von einem Box Office-Giganten, der sich in den Dimensionen der Mutterserie bewegt, blieb man damit aber doch ein ganzes Stück entfernt und auch innerhalb der Fangemeinde fielen die Reaktionen eher verhalten aus.

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7/10

english 3 1Er ist wieder da und das an sich ist schon mal überraschend. Denn nicht nur, dass seit dem letzten „Johnny English“-Film weitere sieben Jahre vergangen sind – der zweite Teil wirkte damals bereits schon etwas weniger frisch und ein wenig wie die obligatorische Fortsetzung eines Überraschungserfolgs, nach der die Luft dann aber eigentlich auch schon raus war.

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9/10

Mit Stalin ist das so eine Sache. Unter Historikern gibt es eine durchaus berechtigte Debatte darüber, ob Hitler eigentlich wirklich der schlimmste Diktator des 20. Jahrhunderts war, oder ob dieser Titel eigentlich Stalin gebührt, der mit den von seiner Wirtschaftspolitik verursachten Hungersnöten im eigenen Land und seinem System von Straflagern für die Opfer der regelmäßigen "politischen Säuberungen" Abermillionen Leben auf dem Gewissen hat.

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7/10

"Die dunkelste Stunde" bezeichnet aus britischer Perspektive die Tage im Frühsommer 1940, als ein kompletter militärischer Sieg Nazi-Deutschlands nicht nur auf dem europäischen Festland, sondern auch über England sehr wahrscheinlich erschien. Nachdem Deutschland mit Dänemark und den Benelux-Staaten handstreichartig weitere Teile Zentraleuropas erobert hatte und dabei war, dasselbe auch in beängstigendem Tempo mit ganz Frankreich zu veranstalten, sah sich der britische Premierminister Neville Chamberlain zum Rücktritt gezwungen.