|
Zugegeben, dass ist letztendlich natürlich alles mal wieder eine Geschmacksfrage, manch einer wird's wohl auch mögen. Aber ein paar interessantere Figuren und ein wenig mehr Witz hätten's bitt schön doch sein dürfen. Und wenn dann gegen Ende der böse Bube als lebender Braten mit Gemüse dekoriert und in den Ofen geschoben wird, ist auch die erwähnte Geschmacksfrage endgültig beantwortet. Der Daumen neigt sich hier dann wieder deutlich nach unten, nachdem man zwischendurch schon etwas milder gestimmt wurde, da der Film zumindest im Mittelteil etwas an Fahrt gewinnt. |
Nach einer Gangsterkarriere lebt Oskar (Henry Hübchen, "
Eine überdrehte Krimikomödie mit dem typischen Wiener Schmäh sowie einer erstklassigen und namhaften Besetzung - das klingt doch erstmal gar nicht so schlecht. Aber leider muss man sich nach dem "Genuss" von "Basta - Rotwein oder tot sein" doch fragen, was denn hier schief gelaufen ist. Entstand aus der Mischung dieser Zutaten doch nur ein äußerst fade mundendes Hauptgericht, dem vor allem eines fehlt, nämlich der Witz.
Da wirkt dann auch die Figur des übertrieben schmierigen Bordellbesitzers Leo kaum noch viel unsympathischer als der Rest der doch als "irgendwo liebenswert" angelegten, tatsächlich aber einfach nur platt charakterisierten Truppe. Einzig Henry Hübchen bewahrt in seiner Rolle als Feinschmecker Oskar hier noch ein bisschen so etwas wie Würde.
Neuen Kommentar hinzufügen