Blood Work

Land
Jahr
2002
Laufzeit
108 min
Genre
Release Date
Bewertung
5
5/10
von Henning Winter / 16. Januar 2011
Gäbe es einen Preis für den wortkargsten Hauptdarsteller, Clint Eastwood wäre ein ganz heißer Aspirant auf den Titel. Schweigsam und dabei immer hart durchgreifend, der geborene Einzelgänger, so kennen wir Mr. Eastwood seit Jahrzehnten. Meist gibt er den Lonesome Cowboy oder den knallharten Cop. Das ist sein Metier, und da er nun schon seit einigen Jahren seine Filme selbst produziert und eigenhändig Regie führt ("Bloodwork" ist seine 23. Regiearbeit) wird sich daran auch in Zukunft sicher wenig ändern. Sein neuester Film reiht sich da völlig nahtlos ein, wie ein kurzer Blick auf den Inhalt schnell zeigt.

Der erfahrene, unerbittlich für das Recht kämpfende FBI-Profiler Terry McCaleb (natürlich Clint Eastwood) steht vor einem schwierigen Fall. Der Serienmörder "Code Killer" hat ein weiteres Opfer in Unmengen von Blut hinterlassen. An der Wand steht: "Fang mich, McCaleb" und darunter ein nicht zu entschlüsselnder Zahlencode. In der Menschenmenge vor dem Haus sieht McCaleb einen Mann mit blutverschmierten Turnschuhen, der auch prompt flüchtet. Bei der Verfolgung erleidet McCaleb einen schweren Herzanfall. Er scheidet aus dem Dienst aus.
Zwei Jahre später hat sich für den alten Cop nach langer Wartezeit ein Spenderherz gefunden und er erholt sich nach dem schweren Eingriff blendend. Auf seinem Hausboot im Yachthafen genießt er den Ruhestand und vertreibt sich die Zeit mit seinem Nachbarn, dem Althippie Buddy Noone (Jeff Daniels). Wenig später tritt Graciella Rivers (Wanda De Jesús) mit einer Bitte an ihn heran. Ihre Schwester wurde am selben Tag ermordet, an dem McCaleb operiert wurde, und sie glaubt, dass er ihr Herz trägt. Nach anfänglichem Zögern beginnt MacCaleb mit Recherchen in dem bisher ungeklärten Fall und stößt bald auf überraschende Zusammenhänge.

Dieser routiniert an nur 38 Tagen abgedrehte Thriller kann nicht voll überzeugen. Die Story geht in Ordnung, aber das klassische Strickmuster und der sehr tiefe Griff in die Klischeekiste lassen keinen großen Spaß aufkommen. Den pensionierten alten FBI-Hasen, der sich aufgrund persönlicher Betroffenheit noch einmal an einen schwierigen Fall macht, haben wir schon oft genug gesehen. Und der besorgten Ärztin, der ehemaligen Kollegin, die ihm noch was schuldig ist, und der Schwester der Toten fehlt mehr als nur ein bisschen Persönlichkeit. 
Wer seine Sache hingegen gut macht ist Jeff Daniels, der als gammeliger Ex-Surfer Buddy einen erfreulich komödiantischen Gegenpart zum mürrischen, steifen McCaleb abgibt. Dieser kleine Lichtblick und die sagen wir mal nette Auflösung bewahren den Film vor der absoluten Überflüssigkeit. Der Rest ist unspektakulärer Durchschnitt.

Bilder: Copyright

3
3/10

alsooo .. ich habe ihn gestern aus langeweile angeschaut ... ich wäre trotzdem fast eingeschlafen ... is ja so stink langweilig ... und war eich auch schon von vorne rein klar, dass "buddy noone" der verrückte killer war ... also .. ich fand ihn einfach nur lahm ..
obwohl ich clint eastwood sehr gerne in filmen sehe ...

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