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Sehnsucht
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| Name: Seher Email: - Bewertung: (- von 10 Digital Eyes) "Der Film zeigt einen Mann, der das Glück geschenkt bekommt, zwei Frauen lieben zu dürfen. Ein Geschenk zweifelsohne, aber leider von unserer Gesellschaft nicht akzeptiert." *sprachlos* |
| Name: Twiggel Email: orkhiker@lycos.de Bewertung: (- von 10 Digital Eyes) Also bei dem Satz ist mir auch die Kinnlade runtergeklappt. Ich hoffe doch mal sehr, dass der Autor das nicht ernst gemeint hat... |
| Name: priscilla2603 Email: priscilla2603@web.de Bewertung: (- von 10 Digital Eyes) klar meint der autor das ernst. die meisten schaffen es doch nicht mal einen menschen zu lieben . |
| Name: priscilla2603 Email: priscilla2603@web.de Bewertung: wow - wer es geschafft hat der provinz zu entfliehen weiß spätestens jetzt dass er nicht wieder zurückkehren darf. von wegen fehlende tristesse - die besteht hier zwar nicht aus dem typischen obdachlosen an der ecke sondern in der enge des eigenen lebensraumes aber dennoch werden die großen gefühle fast noch größer und schwerer durch dieses umfeld. vielleicht fasst die regisseurin das geschehen nachher als antiker chor zusammen - in der provinz nennt man das einfach klatsch und weitergeben von halbwissen als ersatz dafür, die betroffenen zu fragen und die tatsächlichen beweggründe ihres handelns zu erfahren statt sich mit seinen eigenen spekulationen und vorgefertigten meinungen zufrieden zu geben. aber die liebe oder was man dafür hält - das begehren , die sehnsucht - finden überall statt und in dieser atmosphäre vielleicht am intenivsten - hier fehlt jede leichtigkeit und schwerelosigkeit - die trostlosigkeit steht allen ins gesicht geschrieben und ihre phrasen und art der kommunikation lässt keine nach außen getragenen gefühle zu. markus muss offensichtlich zwei frauen lieben um genug zu bekommen um das zu überleben - anders kann er seine gefühle nicht ausdrücken. und muss schmerzlich erkennen dass er diesen weg auch nicht gehen kann. |
| Name: zelig Email: egal@egal.de Bewertung: Dieser Film hat mich umgehauen. Vor allem durch die radikale Machart. Weniger durch die eigentlich doch recht banale Geschichte. Ein Mann und zwei Frauen: also die ganz große, neue Filmidee ist das jetzt nicht gerade. Und psychologisch besonders tiefgründig herausgearbeitet wird die Hin- und Hergerissenheit innerhalb des Beziehungsgeflechts auch nicht unbedingt. Geredet wird ebenfalls nicht wirklich viel. Wobei gerade diese Minimalkonversation so wunderbar undrehbuchmäßig, so bedrückend hilflos echt und deshalb beeindruckend real erscheint. Sensationell ist der Realismus, der den gesamten Film durchzieht. Vielleicht ist „spannende Langeweile“ die Formulierung, die es am besten trifft. Die gezeigten Szenen wirken so real, so ungekünstelt, so im wahrsten Sinne des Wortes ungeschminkt, daß dies das eigentliche Erlebnis an diesem Film ist. Schon in einer der Eingangsszenen, als Familie und Freunde nett bei einem Gläschen zusammen sitzen und Konversation miteinander betreiben: großartig beobachtet. Das gemeinsame Geklimpere von „Ich möchte ein Eisbär sein“ – Wahnsinn. Die gesamte Dorfatmosphäre: perfekt eingefangen. Und der Schluß: ungewöhnlich, aprupt, radikal wie der ganze Film. Vielleicht wirkt „Sehnsucht“ im Kino auch deshalb so brutal real, weil man eigentlich auf das Erleben einer Scheinwelt eingestellt ist, statt dessen aber das wahre Leben im Großformat vorgeführt bekommt. Da capo! Freue mich schon auf das nächste Filmprojekt von Valeska Griesebach. |
| Name: Stan Email: - Bewertung: (- von 10 Digital Eyes) @Seher: Tja, von der Gesellschaft "leider" nicht akzeptiert. Damit ist das Thema "Harem" ja nun wohl abgehakt... |
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