Serien

Hier findet ihr all unsere Artikel, die sich um Serien drehen - ob nun um einzelne Staffeln oder gleich die ganze Show auf einmal.
Mit ihrer neuesten Produktion bietet Reese Witherspoon erneut die Bühne für starke und komplexe Frauenfiguren. Was die Mini-Serie "Little Fires Everywhere" auf Amazon Prime Video sehenswert macht, dazu mehr hier.
Eine Zugfahrt, die ist lustig, eine Zugfahrt, die ist schön. Außer man ist mit dem dystopischen High-Tech-Zug "Snowpiercer" unterwegs, dessen brutales Klassensystem uns Netflix nun auch in Serienform präsentiert. Ob es sich trotzdem lohnt einzusteigen?
Die besten Geschichten schreibt immer noch das Leben. Vorhang auf für "Joe Exotic", seines Zeichens Privatzoobesitzer, Sänger, Waffennarr, Präsidentschaftskandidat und Protagonist der siebenteiligen Netflix-Doku-Serie "Tiger King", die in den USA gerade für einen riesigen Medienhype sorgt.
Mit Disney+ startet diese Woche ein weiterer Streaming-Dienst in Deutschland. Die Premierenfolge der hauseigenen "Star Wars"-Serie "The Mandalorian" wurde dabei geschickt als Köder im Free-TV platziert. Und wir klären auf, ob es sich lohnt anzubeißen.
Mit dem Spin-off ist es ja immer so eine Sache. Künstlerische Motive sind für dessen Existenz eher selten ausschlaggebend, stattdessen schon eher die Hoffnung, noch ein paar Cent mehr aus einem bereits bestehenden Erfolgsmodell pressen zu können. Kein Wunder, dass auch im Serienbereich solche Unterfangen den Charme und die Qualität des Originals meist nicht mehr einfangen können und beim Publikum oft floppen.
Es hat über 50 Jahre gedauert, aber in der siebten Folge der neuen “Star Trek“-Serie “Discovery“ haben sie es tatsächlich hinbekommen. Es ist das erste Mal im “Star Trek“-Universum, dass eine Crew tatsächlich eine richtige Party feiert und keinen angestaubten Stehempfang, bei dem sich alle scheinbar wie versteinert an ihr Sektglas klammern.
“Stranger Things“ war die große Serienüberraschung des letzten Jahres. Die Abenteuer rund um eine Bande rollenspielsüchtiger Kinder, die in einer amerikanischen Kleinstadt echte Monster bekämpfen müssen, eroberte dank sympathischer Darsteller und liebevoll umgesetzter 80er-Jahre-Nostalgie die Herzen des Publikums.
Es gibt Rollen, die scheinen manchen Schauspielern einfach auf den Leib geschrieben. Kaum einer hat dies in den letzten Jahren so eindrucksvoll unter Beweis gestellt wie Benedict Cumberbatch, dessen Darstellung als Sherlock Holmes von Fans und Kritikern gleichermaßen schon fast abgöttisch geliebt wird. Gute Nachrichten für die Macher der britischen BBC-Serie, Steven Moffat und Mark Gatiss, möchte man meinen.
Gerade einmal drei Monate ist es her, da sprachen wir hier von “The Get Down“ als der teuersten Netflix-Serie aller Zeiten. Diese Bezeichnung ist nun aber schon wieder hinfällig, da mit “The Crown“ nun gleich das nächste aufwendig produzierte Serienhighlight von Netflix in den Ring geworfen wird. Die Serie behandelt das Leben der jungen britischen Königen Elisabeth II. und man kann sich jetzt schon denken für was hier wohl das ganze Geld ausgegeben wurde.
Diese Idee könnte Serie machen – das denken sich inzwischen immer mehr berühmte Hollywood-Regisseure. Ob David Fincher mit "House of Cards", Steven Soderbergh mit “The Knick“ oder schon bald Woody Allen mit “Crisis in Six Scenes“ - angesichts von den immer eintönigeren Wünschen der großen Hollywood-Studios ist das Serienformat für kreative Köpfe inzwischen zum deutlich aufregenderen Liebespartner avanciert.
Nostalgie kann ein ziemlich starkes Gefühl sein. Nur zu gerne denkt man sehnsuchtsvoll an die gute alte Zeit zurück, in der zumindest subjektiv betrachtet die Welt noch in Ordnung war und, vor allem in der eigenen Kindheit, alles irgendwie ein wenig einfacher und unschuldiger daherkam. Wo starke Gefühle sind, ist aber natürlich die Film- und Fernsehbranche nicht weit und so hat man dort, insbesondere in den letzten Jahren, Nostalgie als ein bewährtes Mittel zum Gelddrucken entdeckt.
Es gibt wohl kaum eine Serie, die so symbolisch für den Aufstieg der neuen Video-Streamingdienste steht wie das Polit-Drama “House of Cards“. Es kam einem kleinen Erdbeben gleich, als Netflix 2011 ankündigte, zusammen mit den Oscar-Gewinnern David Fincher und Kevin Spacey seine erste eigene Serie zu produzieren.
Die epochale Fantasy-Serie „Game of Thrones“ hat sich in den letzten Jahren zu einem globalen Phänomen entwickelt, das den Vergleich mit den größten und erfolgreichsten Kino-Franchises nicht mehr scheuen muss. Der PR-Zirkus anlässlich des Starts der fünften Staffel ist dafür eindeutiges Zeugnis:
Es gibt wohl kaum ein vielversprechenderes Feld um neue Kunden anzulocken: Der seit einigen Monaten nun auch in Deutschland aktive Video Online-Streamingdienst „Netflix“ beteiligt sich an der Erweiterung des „Marvel Cinematic Universe“ in Form von gleich fünf Serien rund um die Helden aus der Comicschmiede.
Als ein gewisser Peter Jackson vor über 10 Jahren die “Herr der Ringe“-Trilogie in die Kinos brachte, ging ein Jauchzen durch die Fantasy-Gemeinde. Das Genre war zwar bisher im Kino nicht wirklich ignoriert worden, aber zum ersten Mal (oder zumindest fühlte es sich so an) widmete man sich ihm mit der nötigen Epik.
Es ist in den letzten Jahren schon viel darüber geschrieben worden, dass das Fernsehen das Kino als höchste Form des filmischen Erzählens abgelöst hat – ein Prozess, der zumindest für Amerika unbestreitbar ist, wo sich die Produktion der großen Filmstudios immer mehr einengt auf so genannte „Event-Filme“, die auf großes Spektakel denn auf starke Figuren und Geschichten setzen, um ihr Publikum ins Kino zu locken.
Das unglaubliche Comeback der Veronica Mars findet dieser Tage in ausgewählten Lichtspielhäusern statt – diese Tatsache allein ist schon mal erstaunlich. Schließlich war die Serie 2007 nach drei mit katastrophalen Quoten versehenen Staffeln ("Veronica Mars" war konstant auf den letzten Plätzen von immerhin etwa 150 Programmen der amerikanischen TV-Primetime) eingestellt worden.
Don Draper, die Hauptfigur von “Mad Men“, kann ein ganz schönes Schwein sein. Genau genommen benehmen sich eigentlich die meisten Männer in der Erfolgsserie von Matthew Weiner wie Schweine. Trotzdem schauen sowohl Publikum als auch Kritiker nun schon seit fünf Staffeln voller Begeisterung Don und seinen Kollegen bei deren Arbeit in einer New Yorker Werbeagentur der 60er Jahre über die Schulter.
Wer sich vom heimischen Kinoprogramm gelangweilt fühlt, dem bieten sich seit einiger Zeit ja wahrlich attraktive Alternativen auf der einst verpönten Mattscheibe. Ob “Lost“, “The Wire“, “The Sopranos“ oder “Mad Men“ - das US-Fernsehen produziert seit einigen Jahren Serienhighlights am Fließband.
​“Jump the shark“ – so bezeichnet man in den USA den Moment einer TV-Serie, der als eindeutiges Zeichen für deren kommenden Niedergang angesehen werden kann. Für einige “24“-Fans kam dieser Augenblick in Episode sieben der sechsten Staffel, als Terroristenjäger Jack Bauer (gespielt von einem grandiosen Kiefer Sutherland) ohne große Umschweife damit begann seinen eigenen Bruder zu foltern.
Bei allem Respekt für die "Voyager", die Crew des französischen Captains Picard oder die von Krisen gebeutelte Raumstation Deep Space Nine: Auf keine andere Veröffentlichung haben die Freunde der Franchise Namens "Star Trek" wohl so sehnsüchtig gewartet, wie auf die DVD-Edition der Original-Serie aus den sechziger Jahren.
Sie ist moppelig, beziehungsfrustriert, tollpatschig, unfassbar naiv - und das Beste, was dem deutschen Fernsehen in den letzten Jahren passiert ist. Als Doktor Gretchen Haase im Frühsommer 2008 erstmals bei RTL über den Bildschirm flimmerte, setzte zunächst auf breiter Front der übliche deutsche Nörgel-Reflex ein, der dem hiesigen Fernsehen im Allgemeinen und der deutschen TV-Serie im Speziellen jegliche Innovationsfähigkeit abspricht.
Am Ende der dritten Staffel der außergewöhnlichen TV-Serie "24" sitzt Agent Jack Bauer (Kiefer Sutherland) alleine in seinem Auto. Die tödliche Bedrohung wurde abgewendet, die Terroristen überwältigt und die Vereinigten Staaten vor einem Anschlag unvorstellbaren Ausmaßes bewahrt.
Es scheint mittlerweile fast so, als ließe sich die Qualität einer Serie an ihren Einschalt-Quoten in Deutschland ablesen. Gute, innovative Serien mit frischen Ideen, fast ausnahmslos aus den Vereinigten Staaten kommend, stehen regelmäßig vor der Absetzung. Im besten Fall. Beispiel "The Shield": Soeben von Kabel 1 aus dem Programm genommen.
Letzte Runde für die Teenager aus Point Place und die wilden Siebziger selbst, denn mit dieser achten Staffel geht nicht nur die Serie, sondern in ihr auch das titelgebende Jahrzehnt zu Ende. Die gute Nachricht bei Betrachten dieses nun von Sunfilm abschließend herausgebrachten DVD-Sets: Es hätte wesentlich schlimmer kommen können. Die schlechte bleibt indes, dass diese Staffel nie das Gefühl des eigentlich Überflüssigen ablegen kann und demnach die Schwächste der Serie ist.