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Das Reich und die Herrlichkeit
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| Name: Devolution Email: devolution@tripod.de Bewertung: - Wer sich im Kino mal wieder RICHTIG langweilen will... ...der muß unbedingt in DAS REICH UND DIE HERRLICHKEIT gehen. Ein Machwerk, das in CINEMA zwar DAUMEN HOCH bekam, aber die Reaktion das gesamten Kinos war eindeutig - noch NIE, wirklich NIE habe ich einen solche langweiligen Film gesehen - und ich kenne wirklich viele schlechte Filme. Meine Kinoclique, die immer eine Flasche Rotwein oder Sekt oder Wodka reinschmugelt und wegkippt - und deswegen eigentlich immer gut drauf ist, egal wie schlecht der Film auch ist - hat es auch nicht mehr ausgehalten und ist rausgegangen - ich nicht, ich bin zäh und wollte wissen was da noch nicht kommt (ich trinke auch nicht, nicht daß hier ein falsches Bild entsteht). Es sind auch von uns abgesehen min. 15 Leute rausgegangen und auch wenn selbst bei schlechten Filmen ein ´Hey - wenn ihr reden wollt, geht doch raus´ kommt, wenn man sich unterhält - bei diesem ´Film´ hat man es überall nur reden, tuscheln, flüstern gehört, und keiner hat sich aufgeregt, wohl deshalb, weil dieses tuscheln ihn vom einschlafen abhielt. Und wenn man den Stimmen mal gelauscht hat, hat man nur eines gehört - wie lange dieser Scheiß noch gehen würde... Es sind auch nie soviele solange aufs Klo gegangen - weil sie draußen einfach mal frische Luft schnappen mußten um nicht einzuschlafen. Was bei diesem ´Film´ dann noch unfreiwillig komisch war - die ´Leiche´ die nicht mal den Versuch macht ´tot´ zu sein und einfach weiteratmet - und das in Großaufnahme wenn die anderen ´Oh mein Gott, er ist tot!´ jammern. Wenigstens hatte ich gegen ende 4 Sitze für mich, auf denen ich mich hinlegen konnte, nachdem die anderen meiner Clique wegwaren. Das beste an diesem Abend gestern waren die Trailer für ICE AGE und HERR DER RINGE, der jetzt endlich in einer deutschen Fassung (also der letzte, der TV-Trailer) vorliegt (und im Original vieeel besser klingt). |
| Name: Tobias Haupt Email: bob@haupt-film.de Bewertung: Es ist ja schön, daß Devolution hier einen Bericht von seiner letzten Sneak-Preview gibt, bei der er sich offensichtlich sehr gelangweilt hat. Wer da allerdings schon mit Alkohol und zum Spaßhaben reingeht, ist gerade bei diesem Film wirklich falsch. Da bleibt dann natürlich das Wachbleiben auch schwer ;-) Ein Grund warum ich die Sneaks doch eher meide, weil doch meist ein Teil des Publikums mit dem Film nichts anzufangen weiß. Ich habe den Film auf der Berlinale gesehen und kann der Kritik eigentlich nur zustimmen, wenn auch meine Bewertung nicht ganz so hoch ausfällt, da ich im Umfeld doch noch deutlich eindrucksvollere Filme, gerade asiatischer Herkunft gesehen habe. Es ist ein Film über Hoffnungen und zerbrochene Träume zur Zeit der Pioniere und Goldgräber in Amerika, sehr stimmungsvoll, mit beeindruckenden Bildern, die natürlich aufgrund des Schneeszenarios fast ins schwarzweiße gehen. Die Story ist sehr dramatisch und vermeidet jegliche stylischen oder coolen Elemente, was dem Film einen herben Realismus aber auch einige Längen gibt. Insgesamt ein melodramatischer Western voller menschlicher Schicksale und Tragödien, fernab jeglicher Pistolenduelle und ohne Ritte in den Sonnenuntergang. |
| Name: rings Email: rings@gmx.net Bewertung: Dieser Anti-Western zeigt mal eine ganz andere Seite einer neuen Welt, wie sie in dieser Form im Kino selten zu sehen ist. "The Claim" beginnt langsam, aber gewinnt während der Handlung mehr und mehr an Drama. Optisch ist der Film ein Meisterwerk, denn es gelingt Kameramann Alwin Kuchler das historische Feeling und den Look jener Zeit perfekt einzufangen. Regisseur Michael Winterbottom treibt seine Schauspieler zu bewundernswerten Leistungen. Vor allem ist es schön mal wieder Wes Bentley (American Beauty) agieren zu sehen. Leider haben alle Charaktere viel zu wenig "Screentime". Ein Schwachpunkt des Films, denn als Zuschauer wünscht man sich oft mehr Erklärungen zum Hintergrund der Personen. Außerdem scheint die Handlung manchmal etwas holprig, bzw. sprunghaft. Fazit: Tolle Story, tolle Bilder .. aber die Dramatugie leidet manchmal etwas. Achja ... P.S. wem Jean Van Claude Damme Filme besser gefallen ...und wer mit einer Flasche Wodka ins Kino geht ...in einen Film, den er sich nicht ausgesucht hat, dem gehört die Erlaubnis entzogen, eine Filmreview zu hinterlassen. |
| Name: Leo Email: ... Bewertung: Naja, ich mag keine Jean Van Claude Damme Filme und gehe auch nicht mit einer Flasche Wodka in Kino, trotzdem fand ich den Film äußerst langweilig und muss Devolution recht geben. Matte Story, bzw find ich sie recht schwach umgesetzt. Wie rings schon schrieb, scheint die Handlung manchmal etwas holprig, bzw. sprunghaft. Die 3 Augen giebs für die schönen verschneiten Berge und Milla Jovovich :-). |
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Name: Martin Z. Email: martin.zopick@gmx.net Bewertung: Ein bildgewaltiges Epos aus der Pionierzeit Amerikas. Der Machtverfall des Patriarchen einer Stadt und sein familiärer Niedergang werden eindrucksvoll erzählt. Als Rahmen, der die Geschichte zusammenhält und auch für eine gewisse Spannung sorgt, dient ein schändlicher Deal, der viele Jahre zurückliegt. Dem deutschen Titel, der aus dem Vater Unser stammt, steht im Original The Claim gegenüber, also der Besitzanspruch auf ein Stück Land. Und genau das war das auslösende Übel für das Familiendrama. Alle Schauspieler liefern eine überzeugende Leistung ab, besonders Peter Mullen, dem der Spagat zwischen Brutalität und Zartgefühl gelingt, der um Wiedergutmachung bemüht ist, aber auch alles versucht, um seine Macht zu erhalten. |
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