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Das Bourne-Ultimatum

Das Bourne-Ultimatum
action-thriller , usa 2007
original
the bourne ultimatum
regie
paul greengrass
drehbuch
tony gilroy, scott z. burns, george nolfi
cast
matt damon,
joan allen,
julia stiles,
david strathairn, u.a.
spielzeit
111 Minuten
kinostart
5. September 2007
homepage
bewertung

10 von 10 Augen

 

Der Abschluss der "Bourne"-Trilogie fängt da an, wo "Die Bourne Verschwörung" aufhörte: Jason Bourne (Matt Damon) ist in Moskau auf der Flucht vor der Polizei, und er trägt noch die Wunden aus dem letzten Showdown. Bourne rennt, denn die Vertreter der Behörden sind ihm direkt auf den Fersen - und daran wird sich bis zum Ende des wohl furiosesten und besten, definitiv aber handwerklich perfektesten Actionfilms seit vielen Jahren nichts ändern.

"Die Bourne Identität" hatte 2002, damals noch unter der Regie von Doug Liman, bereits einige Aufmerksamkeit geerntet für den erdigen Stil von Inszenierung und wortkarger Hauptfigur, eine erfrischende Abwechslung zum überkandidelten Edel-Kino smarter Superagenten á la James Bond. Paul Greengrass entwickelte diese Ansätze 2004 im zweiten Teil konsequent weiter und fand einen atemberaubend neuen Inszenierungsstil für Actionfilme: Wo anderswo in Panorama-Bildern möglichst spektakulär Sachen in die Luft gejagt werden, bevor der Held sich seiner Gegner schnell und sauber mit einem smarten One-Liner auf den Lippen entledigt, rückte Greengrass mit konsequent eingesetzter Handkamera seinen Akteuren ganz dicht auf die Pelle und setzte bei der Agenten-Handarbeit voll auf harten Realismus: Wenn es hier überhaupt zum Kampf kommt, dann geht es entweder ganz schnell, oder es wird dreckig, hässlich und sehr schmerzhaft.
In "Das Bourne Ultimatum" hat Greengrass seinen Stil nun perfektioniert, und wo die Handkamera im Vorgänger manchmal noch durch zu viel Gewackel unangenehm auffiel, bringt sie hier ohne Abstriche die Dynamik und unglaubliche Intensität herüber, die das Publikum von den ersten Sekunden an packt und für 110 Minuten nicht mehr los lässt.

Bourne, der im zweiten Teil wichtige Hinweise auf seine wahre Identität und das geheime CIA-Programm entdeckte, das ihn zu einer perfekten Tötungsmaschine gemacht hatte, nimmt die gefundene Spur auf und versucht, den Journalisten Simon Ross (Paddy Considine) zu kontaktieren, der an geheime Informationen über ihn und das Programm gekommen ist. Doch dabei kreuzt er sofort den Weg der CIA, die Bourne als Bedrohung zum Abschuss freigegeben hat und selbst herausfinden will, woher Ross' Informationen stammen. Der eiskalte Direktor Noah Vosen (David Strathairn) jagt Bourne mit seinem gesamten Überwachungsapparat, während seine aus Teil Zwei bekannte Kollegin Pamela Landy (Joan Allen) Bournes wahre Motive ahnt und sich bei ihrem Chef verzweifelt für ihn einsetzt. Vergeblich.

"Das Bourne Ultimatum" verschwendet keine Sekunde, bietet schon in der ersten halben Stunde eine gut 10-minütige Verfolgungs-Sequenz, die als trickreiches Katz-und-Maus-Spiel zwischen Bourne und der CIA beginnt und blutig endet, und legt damit ein Tempo vor, das für den Rest des Films nicht mehr gedrosselt wird. Er beweist hier gleichzeitig, dass man für atemberaubende Spannung keine großen Knalle und Effekte braucht, sondern das Publikum auch mit einer Verfolgungsjagd, die einem Schachspiel in Lichtgeschwindigkeit gleich kommt, gebannt in den Sitz fesseln kann.
Am Leben bleiben heißt für Jason Bourne, dass er schlauer, schneller und weitsichtiger agieren muss als seine Gegner - und die haben immerhin einen weltumspannenden und allmächtigen Überwachungsapparat zur Verfügung. Ein ums andere Mal gelingt es Bourne mit seinen Tricks und Finten, sowohl das CIA als auch das Publikum zu überraschen - die einen sind kalt erwischt, die anderen begeistert.
Begeistern - und zwar durch die Bank - können auch die grandiosen Darsteller, deren Leistungen hier zwar subtil ausfallen, aber darum umso beeindruckender sind. Denn Realismusanspruch und Inszenierung des Films verbieten ihnen alle großen Gesten: Die Akteure spielen absolute Geheimdienst-Profis, effektiv, rational bis hin zur Kälte, und mit einem antrainierten Pokerface, hinter dem die wahren Gefühle und Motivationen fast konsequent verborgen bleiben. Dazu auch noch die Handkamera, welche die Schauspieler im Dialog ständig im Close-Up einfängt, wo jeder kleinste Fehler im Spiel sofort ins Auge fällt. Das sind keine Vorstellungen mit Show-Potential für die man Oscars gewinnen kann, nichtsdestotrotz ist es höchst schwieriges Schauspiel-Handwerk, das von der Armada veritabler Charakter-Darsteller (neben den schon genannten noch Scott Glenn, Julia Stiles und Albert Finney) brillant gemeistert wird.
Was hier zählt sind die feinen Details, die dezenten Gesten, die so viel mehr sagen als Worte, von denen es hier ohnehin nicht sehr viele gibt. Das fantastische Drehbuch fährt die Dialoge herunter bis aufs notwendige Minimum, damit das Publikum der Handlung noch folgen kann. Aber fast alles, was gesagt wird, ist funktional oder dient der Exposition. Alles andere liegt bei den Schauspielern, und die danken dem Regisseur für diese Herausforderung durch fulminante Arbeit.

Der wahre Star des Films bleibt jedoch Paul Greengrass, der sich hier selbst übertrifft. Wäre es nach den meisten amerikanischen Kritikern gegangen, hätte er bereits letztes Jahr für seinen 9/11-Film "Flug 93" den Regie-Oscar bekommen. Hier unterstreicht er überdeutlich, warum das mehr als gerecht gewesen wäre. Jede Verfolgungs-Sequenz ist ein kleines Meisterwerk mit kongenialem Pacing zwischen plötzlicher Action und atemberaubender Spannung, brillant mit dem hervorragenden Soundtrack verwoben.
Und wenn es dann doch trotz aller genialen Ausweich- und Versteck-Tricks Mann gegen Mann geht, dann gelingt Greengrass, woran so viele überambitionierte Action-Regisseure kläglich gescheitert sind: Kampf-Szenen in einem Stakkato-Schnitttempo, bei denen man trotz prasselndem Bildersturm nicht den Überblick über das Geschehen verliert. Wo seine stümperhaften Kollegen mit zwei Schnitten pro Sekunde Geschwindigkeit und Aufregung zu simulieren versuchen, schneidet Greengrass genauso schnell und schummelt dabei kein bisschen: Jede Einstellung entspricht einer einzelnen Kampfaktion, jeder Schnitt ist ein Schlag, ein Handgriff, ein Abwehrmanöver. Resultat: Geradezu unglaublich rasante Duelle, die tatsächlich so aufregend sind, dass man für einen Moment das Atmen vergisst.

Und weil das des Guten noch immer nicht genug ist, schafft es "Das Bourne Ultimatum" auch noch, das dramatische Rückgrat der Trilogie - die Suche Jason Bournes nach sich selbst - zu einem starken und konsequenten Schluss zu führen und seinem Helden eine echte Wandlung zu ermöglichen, ohne in ein überzogenes Happy End zu gipfeln.
Die Bourne-Trilogie bleibt sich so bis zum Ende absolut treu, und hat es damit dank Paul Greengrass nicht nur geschafft, mit jedem Teil noch ein Stück besser zu werden, sondern auch einen wegweisenden Stil im Action-Kino des neuen Jahrtausends zu definieren, der viele Nachahmer finden wird. "Das Bourne Ultimatum" ist ein in jeder Hinsicht perfekter Action-Thriller. Und was, wenn nicht das, ist 10 Augen wert.

Frank-Michael Helmke

9

Hab den Film vor ein paar Tagen in der Sneak gesehen und fand ihn auch großartig.
Ein würdiger abschluss für eine tolle Action Trilogie.
Die Qualitäten wurden hier ja schon zu genüge hervorgerufen daher noch ein paar kleine Kritikpunkte:

-Die Story war von allen drei Teilen die Simpelste (für einen Action Film allerdings nicht unbedingt ein negativpunkt ^^)

-Die Rolle von Nicky (Julia Stiles) wurde IMO nicht wirklich gut ausgebaut. Es wurde zwar einiges angedeutet, aber nichts wirklich erklärt.

-Der Kurzauftritt von Daniel Brühl (!) war zwar lustig anzusehen, aber irgendwie total sinnlos ^^

Deswegen ein Punkt abzug. Der Rest (Inszenierung, Kamera, Schauspieler und Soundtrack) ist jedoch absolut großartig.

10

Habe den Film bereits 3 mal in den USA gesehen und kann nur sagen wer Identität & Verschwörung mochte wird Ultimatum lieben. Endlich mal keine plumpe auschlachtung von Lizenzen sondern eine konsequente weiterentwicklung der Serie!

Diesmal kann wohl keiner der Filmszene vorwerfen, gegen die herrschende Meinung der Filmkritiker zu schreiben. Der Film wird gerade in allen Feuilletons hochgelobt (SZ, Spiegel,...).

Ich freu mich drauf...

werden die filme in letzter zeit immer besser oder herr helmke nur immer genügsamer? ;-)
egal, freu mich auf den film...

9

Lief gestern in der Sneak. Einfach ein Klasse Film.

hm also komme gerade aus dem kino und bin gerade noch ein wenig unentschlossen ob es nun wirklich der angekündigte kracher ist oder nicht. klar die kamera is etwas gewöhnungsbedürftig aber wenn man erstmal drin ist sehr mitreissend. auch der hohe action anteil ist unterhalstsam und bringt das geschehen voran. aber einige fragen hab ich dann doch an alle die den film schon gesehen haben
ACHTUNG SPOILER !!!!!!!!!
soll das ende seiner schnitzeljagd über mehrere kontinente dann wirklich
ein schnipsel sein auf dem die adresse des cia steht ??? wird er erst so darauf aufmerksam wer dahintersteckt und wo er hin muss???
wie gross muss der zufall sein das julian stiles mit dem informanten hinter dem bourne her ist zusammenarbeitet???
usw....
SPOILER ENDE !!!!!!
na ja entweder ich hab gerade ein brett vorm kopf oder teil 1 und 2 waren da in sachen handlung einfach schlüssiger.
anschauen lohnt sich trotzdem auf alle fälle :)

7

10 Augen is etwas überbewertet. Der Film war gut, aber eben nur gut.
- Die Story war wirklich etwas dünn.
- Die wackelige Kamera und Filmschnitte alle 2-3 Sekunden können auch nerven, wenn man das nicht unbedingt als große Kunst ansehen will.
- Das große Identitätsfindungsfinale war letztlich ziemlich belanglos, da sich der Zuschauer sowas eh schon sowas gedacht hat.
- Was hat der Film denn bitteschön geboten, was man nicht schon in Teil 1 und 2 besser gesehen hat?

Trotzdem ein guter Film

7

Zum Film: Wer Teil 1 und 2 mochte, wird genau das bekommen, was er erwartet. Wer nicht SO begeistert war, wird nicht positiv überrascht werden.

Zur Kameraführung: Eine Zumutung. Eine Handkamera sollte nicht 80 % des Filmes ausfüllen. Und Action mit wackligen Bildern zu erzeugen ist nicht das Allheilmittel. Im Ernst, ich wette es gibt Zuschauer denen wird beim ansehen des Filmes schlecht.

Trotz allem ein guter Actionfilm mit einer fast normalen Geschichte einem guten Matt Damon.

7

Ich hatte tatsächlich während des films kopfweh in der stirnregion, das eine halbe stunde später wieder weg war.

Meine Einstellung: Das Kameragewackele ist fast nicht auszuhalten und ich musste zwischendurch den unteren Bildrand anschauen, um mich zu fangen. Gab einige im kino, die sich richtig beschwert haben. Für´s Kino NICHT empfehlenswert, da sogar in ruhigen Sequenzen ständig gewackelt wird. Ansonsten ein genialer Film. Soooo schade drum.

Die Bourne Filme stehen für mich für bodenständiges Action Kino. Freu mich schon sehr auf den Film :)

1

Ja, da hat sich der Paul Greengrass wirklich übertroffen. Gab es im zweiten Teil wenigstens noch ein paar Minuten visueller Ruhe, so gönnt er dem Zuschauer hier keine Sekunde. Die "Shaky-Cam" wird hier wieder so absurd gewackelt und geschüttelt bis der Kinosaal vor Schmerzen stöhnt. Zudem kommt dieses Mal noch ein gnadenloses und ebenso dämliches herangezoome von Gesichtern hinzu, welches gerne auch mal komplett in Unschärfe gelegt wird. Ich muss dem Rezensenten hier auch widersprechen: Man verliert in vielen Szenen komplett den Überblick: Stichwort Parkhaus und Verfolgungsjagd in New York. Ich hab nichts gesehen.

Schade... nein es ist zum HEULEN! Da schafft es Hollywood tatsächlich einmal eine ganze Action-Thriller-Trilogie zu verfilmen, die sich von Teil zu Teil sogar noch steigert und ganz untypisch äußerst spannend, intelligent und bodenständig ist und dann darf man alles nur aus der Sicht eines Menschen mit 3 Promille Alkohol im Blut sehen. Warum nur?

9

Mit Bourne Ultimatum ist wieder einmal ein altmodischer, sehr guter Actionfilm in die Kinos gelangt, der jegliches Recht-Unrecht-Gefühl des Zuschauers über den Haufen wirft und ihn definitiv auf einen vierten Teil hoffen lässt.

Meine Empfehlung für den Film:
Unbedingt vorher auf Toilette gehen. Während dieses Films geht keiner raus!

Einen Mackel habe ich trotzdem gefunden:

Welche Rolle spielt die Nicky Parson alias Julia Stiles wirklich? Entweder ist diese Erklärung der schnellen Schnittfolge zum Opfer gefallen oder aber wird gar nicht geklärt.

100% Sinn findet auch die Identitätsfindung des Jason Bourne nicht, es werden doch widersprüchliche Aussagen im Film gemacht, die für mich nicht so recht Sinn ergeben.

An der Stelle bin ich versucht doch die Bücher noch einmal zur Hand zu nehmen.

Für die Freunde des ersten und zweiten Teils: Achtet doch mal genau auf den Anfang der New York Szenen gegen Ende des Films. Fällt euch da was auf? :-)

Trotzdem: Mehr als sehenswert!!!

9

Moinsen!

Es war ja irgendwie klar, dass die Wackelbilder eine Welle der Hysterie auslösen würden...Allerdings sollten alle Matrix-geblendeten Bullet Time-Schnarchnasen einmal erkennen, dass ein wenig Innovation dem Blockbuster-Einheitsbrei in keinster Weise schaden kann, auch wenn sie manchmal ein wenig zu dick aufgetragen wird...
Hinzu kommt, dass man der Story absolut keine Vorwürfe machen kann, wenn man den Film z.B. einmal mit Spiderman 3 vergleicht. Man darf eben nicht vergessen, dass wir es hier mit einem Blockbuster zu tun haben, was in den meisten Fällen für einen vollen Kinosaal aber gähnende Leere auf Seiten der Story sorgt.
Kurz gesagt: Das Bourne Ultimatum bietet einen gelungenen Mix aus Action UND Story, ohne dabei seinen Realismus bis ins Abstruse zu abstrahieren.
Und wer nicht auf Wackelbilder steht, der kann sich ja vor den Kamin setzen und die Romanvorlage lesen. Ach nee, das Kaminfeuer flackert ja zuviel:)

Teil 1 war mit Abstand der beste. Teil 2 deutlich schwächer.
Die Action verpuffte irgendwie, war nicht so genial komponiert und nicht so rund,
wie in Teil 1. Alles war weniger intensiv, dafür "lauter und bunter".
Sehr schade, dass Doug Liman nicht auch den dritten Teil gemacht hat.

9

Der Film war genauso wie die beiden letzten Teile, keine großen Unterschiede. Bourne ist auf der Flucht und versteht es wunderbar seine Gegner auszuschalten bzw. auszutricksen.
Ich frage mich nur warum wieder die verwackelten Actionszenen aus Teil 2 übernommen worden sind, die waren in Teil 1 wesentlich ruhiger und besser. Die Rolle der Nicky Parson ist auch meiner Meinung nach zu dünn, ihre Beziehung zu Jason Borne ist nur grob umrissen.

Weil der Film aber sonst alles richtig macht, von mir neun von zehn Punkten.

9

Ein wirklich starker und gelungener Agenten-Actionfilm. Toll zu sehen, dass das Actiongenre doch noch Potenzial hat und mit intelligent inszenierten Sequenzen echte Spannung erzeugen kann.

Da sieht man doch, dass es möglich ist, die Actionelemente nicht nur durch 'größer, lauter, bunter' zu steigern sondern auch durch Tempowechsel, spannende Kameraeinstellungen und die Notwendigkeit beim Zuschauer das Vorhaben der Protagonisten in rasender Geschwindigkeit mit einzuschätzen.

Keine arroganten 'One-Liner' des Helden, sondern erdige, dreckige Agentarbeit. Jede Passage, wie die Szene am Londoner Bahnhof, die Dächerflucht in Nordafrika oder auch die Verfolgungsjagd im Auto sind ein Erlebnis für sich.

Es geht also wirklich: Drei Teile einer Geschichte intelligent zu erzählen, wenn man sich als Produzierender für die Qualität seines Projektes einsetzt und nicht nur am finanziellen Auslutschen interessiert ist.

Ich freue mich auf einen vierten Teil, der ja wohl kommen wird. Allerdings ein bisschen zitternd und hoffend, dass der Anspruch an´s eigene Produkt bei den Filmschaffenden erhalten bleibt.

Alles in allem: Uneingeschränkt empfehlenswert!

6

der Film ist durchweg spannend aber unrealistisch. Naja wen interessiert das? Hauptsache gute Action und spannend. Soweit so gut. Bis dahin ist der Film super. Leider sind die Actionszenen teilweise so geschnitten das man 3 Kamerawechessel in der Sekunde hat. Das geht auf die Augen. Das ist nicht das was ich sehen will. Kopfschmerzen will ich nicht bekommen. Das in den Action Szenen eine verwackelte Handycam benuzt wird ist ja so eben noch OK. Schade. Wer schon Probleme mit typischen Michael Bay Kameraführung von Filmen wie "Die Insel", "Bad Boys 2" oder Domino hat wird sich Ärgern.

6

10 von 10 Augen ??? Absolut nicht nachzuvollziehen, weshalb Bourne der Dritte hier als der perfekte Film angepriesen wird. Er ist alles in allem ganz ok (mehr nicht) und klar der schwächste der 3 Teile.

10 Augen gibt's von mir höchstens für eine extrem verwackelte Kameraführung und Rums-Bums-Action ohne Pause, aber das bereitet nur Kopfschmerzen und ermüdet mit der Zeit. Definitiv nix für Epileptiker !

Handlung? Fast Fehlanzeige, Matt Damon farblos wie immer. Was soll man dazu noch sagen: Durchschnitt, mehr nicht, aber beileibe keine 10 Augen !!!

6

Kam etwas verärgert aus dem Kino. Die Bourne Identität war damals für mich im Actiongenre einfach klasse. Bourne im Mini-Cooper war authentisch und im Gegensatz zum polierten Pierce Brosnan mit Aston Martin unterm Hintern realitätsnah und düsterer. Franka Potente gab dem Film damals die menschliche Komponente, ohne albern zu wirken oder die nervige, dumme Klette zu werden. Mit Greengrass verlor die Reihe leider viel davon. Zwar bleiben seine Filme weiterhin kühl, dreckig und rasant, aber vor allem hier im dritten Teil reduziert sich letzendlich alles nur noch auf die Action-Sequenzen, die auf Teufel-komm-raus mit sehr krassen Kamerfahrten und Schnitten den Zuschauer berauschen sollen. Brian Cox und Karl Urban wurden durch David Strathairn und Scott Glenn ersetzt und leider auch die Tiefe der Charaktere reduziert und sie scwarz-weißer gezeichnet. Und schwer wird es Bourne inzischen auch nicht mehr gemacht, da schaut man schon mal vom gegenüberliegenden Gebäude ins Büro bis in den Safe von topgeheimen CIA-Information, da ist so eine Bombenexplosion ein Klacks für den Helden, da flitzt der CIA-Chef am Ende durch die ganze Stadt bis es dunkel wird und während Bourne schweißgebadet ist, zittert der Finger Noah Vosen keinen Milimeter.
Moskau-London-Madrid-Tanger-New York... ja ja ja, alles toll, aber nur noch ein Rennen der Zittramera um die Welt. Ich finde diesen Stil schrecklich und während ich mir viele Filme gerne mal wieder anschaus, so graut es mir bei dem Gedanken, mir die letzten beiden Teil am Stück zu schauen. Sieht man sich diverse andere Action-Filme an (aktuell bsp. Fantasy-Film-Fest: Death Sentence mit Kevin Bacon), so kann man Kämpfe und Fahrten auch ohne Handkamera hervorragend inszenieren.Sollte es jemals einen vierten Teil geben, ich wünsche mir Doug Liman zurück.

5

die bewertung hier ist für mich nicht nachvollziehbar...
verwackelte kameraführung nahezu immer, sehr sehr dünne handlung und auch die spannung hält sich für mich in grenzen. 5 punkte gibts fürs tempo - mehr hat der film nicht zu bieten.

5

Der ehemals vielschichtige Thriller hat sich zum monotonen Action-Reisser entwickelt. Nicht, dass dies schlecht gemacht ist, dennoch liegen Welten zwischen Teil 1 und 3. Die Kamera tut ihr übriges, indem sie den Betrachter sinnlosdurch die Gegend wirbelt. Nach dem Film kann man keine zusammenhänge Szene mehr rekapitulieren, man hat ja kaum etwas visuell mitbekommen.

Bourne 1 gehörte nicht zum Einheitsbrei und hatte die Wackelkanera nicht nötig. Zudem ist nicht jede Innovation positiv.

5

Auch wenn die Bourne-Filme bisher noch nie der Überflieger gewesen waren, waren sie trotzdem bisher immer noch recht sehenswert und als dann auch noch obige Rezession erschien, konnte man ja auf das Beste hoffen.

Also ich bin ja so was von maßlos enttäuscht von dem Film. Die komplette erste Hälfte war doch ziemlich langweilig, was auch die einzige "Actionszene" (soll die Szene als die auf dem Platz rumrennen und sich unterhalten als Action durchgehen ???) nicht ändern konnte. Den Rest des Film wurde man aber recht gut bei der Stange gehalten und es gab auch immer was zu tun. Beste Szene im ganzen Film war noch die Verfolgungsjagd über die Dächer und der krasse Kampf mit dem Killer. Dafür gibts 2 Punkte und auch die soliden Schauspielerleistungen und die Story ansich konnte überzeugen. Was mit aber übel aufgestoßen war und wofür ich Greengrass eine knallen könnte ist sein beschissener (ich kanns nicht anders schreiben) Faible für die Handkamera. Ein bissel wackeln in den Actionszenen mag ja ok sein. Wenn ich dann aber in den Actionszenen voll lauter ruckeln das Geschehen kaum einordnen kann und ich mir nur denken kann, wer hier wem gerade eine auf die Fresse haut, dann geht das eindeutig zu weit. Zudem muss man sagen das nicht eine Szene im Film "ruhig" gedreht wurde. Warum muss dieses schizophrene Anhängsel von Kameramann sogar die Szenen wo sich zwei am Schreibtisch gegenübersitzen verwackelt filmen. Das macht einen total irre, weil dieses ganze Zucken und Rucken stets vom Film ablenkt.

An den Meinungen hier sieht man aber das nicht jedem diese Handkamera so übel hochkommt wie mir. Der Film hat seine guten Momente und gute Schauspieler und ist ausstattungstechnisch solide gemacht. Dennoch sollte man sich auf einen nervösen, epilepsie-gefährdeten Abend vorbereiten.

8

Der Rezendent dieses Filmes scheint wenig perfekte Filme zu kennen. Ich ging mit der Erwartung ins Kino einen solchen zu begegnen, aber dies blieb mir erspart, stattdessen bekam ich ein actionreiches Spektakel zu sehen, von dem ich teilweise Kopfschmerzen bekam. Es gibt eine Szene, die für mich unlogisch erscheint. Es ist die Szene des Bombenlegers, der sich das Handy von der Hauptdarstellerin schnappt, und darin im Grunde die Botschaft zu lesen ist, dass er sie und Bourne töten soll. Dabei war das Handy auf einem Tisch direkt vor ihr, und er soll sie nicht erkannt haben? Das ist das einzige Mancko, das ich bemängle. Abgesehn von der sehr wackligen Kameraführung, aber die macht mir nichts aus. Das trifft man bei Filmen wie Irreversible ebenso, aber darin liegt keine Schlechtigkeit, wenn er sich in Grenzen hält. Spektakulär waren die Verfolgungsjagden, und wie es aussieht hat der Hauptdarsteller alles Stunts selbst inszeniert. Großes Lob dafür. Gelangweilt wird man bestimmt nicht, aber für einen perfekten Film erwarte ich mehr Ästhetik in der Bildsprache, und die ist recht herkömmlich oder "normal" ausgefallen. Alles in einem ein guter Film, mit einer soliden Handlung und einem grandiosen Hauptdarteller.

6

Kann die Bewertung absolut nicht nachvollziehen. Der Film mag ja gut gemacht sein, allerdings ist die Handlung doch sehr duenn. Waehrend der exzessiven Verfolgungsjagden passiert einfach inhaltlich zu wenig. Meiner Meinung nach sind diese einfach, wie in vielen Filmen zu lang geraten. Der Gedanke kommt auf, dass das erhoehte Filmbudget, dass durch den Erfolg der Vorgaenger der Serie genehmigt wurde, einfach verprasset werden muss :-)

Der Film ist alles in allem ganz nett anzuschauen, warum man dem ersten NUR (!!) 7/10, dem zweiten 7/10 gegeben und dem dritten nun 10/10 gibt, wird fuer mich allerdings immer ein Raetsel bleiben.

mir hat Matt Damon in TEAM AMERICA besser gefallen, da kitzelte er wirklich das Letze aus seiner Selbstdarstellung raus - aber jeder hat ja Hochs und Tiefs...

2

Komme gerade aus dem Film!! Was ist mit diesen Kritikern los?!? Sind das alles Kunststudenten und stehen auf Picasso? Vom Film kriegt man überhaupt nichts mit, weil man sich konzentrieren muß ein klares Bild zu bekommen. Und das ist bei Bildwechsel jede Sekunde, zoomen, Unschärfe und hin und herschwenken absolut unmöglich. Da hätte jeder Schauspieler spielen können. War ja nie einer zu sehen. Das Ende ist einfallslos für 2 so gute Vorgänger!!! Ich habe diesen Teil zum ersten und letzten Mal angesehen. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal vorzeitig aus einem Film gehen wollte!!!!
Danke Greengrass und "optimierter" Kameraführung!

10

Sensationell!
Packende Handlung und harte Action ohne 007-Kaspereien.
Sehr empfehlenswert.

7

Handlung 5
Kameraführung 3
Schauspielerische Leistung 5
Action 8
Special Effects 4
Spannung 4
Humor 2
Kurzweilfaktor 6
Erotik 0
Überraschungseffekt 3

Allgemeinnote ausreichend
Filmszene Bewertung absolut unnachvollziehbar!

3

Ganz nett, aber besser gehts wirklich allemal!

Das Kameragewackel hat mich WAAAAAAAAAAAAHNSINNIG gemacht! Sind wir hier in BWProject oder wad?

Ausser Verfolgungsjagden, die ab dem 2ten mal langweilig wurden, war da für mich nichts besonderes!

10

Der Film war einfach genial! Besser gehts nicht mehr!!! Ich fand die Kameraführung sehr passend, hat mich nirgens gestört! Die Musik war mal wieder der Hammer. Die Verfolgungsjagden waren das beste was ich bis jetzt gesehen habe! Die Story war intelligent und mitreißend! Echt sehr sehr geil dieser Film.

Eine Steigerung zu Teil 1+2 ??? AUF JEDEN FALL!!!

8

Der Film ist absolut sehenswert, Handlung weitestgehend schlüssig - mit ein paar Schwächen - aber bitte, ist eben ein Actionfilm, kein Dokumentarfilm. Da gibts durchaus Abwegigeres - nicht wahr, Mr. Willis?

Was mich allerdings maßlos gestört hat, war die Kameraführung. Für die Verfolgungs- und Kampfsehen ist das sicher noch passend, aber selbst bei Dialogen und Nahaufnahmen von Schriftstücken wackelte das Bild und die Kamera gönnte dem Auge keine Ruhe. Dabei hat der Film das gar nicht nötig, alleine Bournes Schachzüge (genial die Sequenz im Londoner Bahnhof) bieten genügend Spannung auch ohne Wackelbild.

Im Gegenteil, die Actionpassagen, bei welchen ich wie schon gesagt den schnellen Schnitt, sehr gelungen finde, werden durch die andauernde Unruhe in den ruhigeren Sequenzen sogar ein wenig abgewertet.

Genau deshalb, weil Greengrass kameratechnisch nicht den goldenen Mittelweg gefunden hat, gibts "nur" 8 Punkte.

9

Weder „Fluch der Karibik – am Ende der Welt “, „Shrek der Dritte“ noch „Spiderman 3“ konnten in diesem Kinojahr als Fortsetzungen wirklich überzeugen. Mit „The Bourne Ultimatum“ als letzter grosser Sommerblockbuster wird dem Zuschauer nicht nur der Beweis geliefert dass eine Filmreihe sogar ständig besser werden kann, sondern auch wie Action des 21. Jahrhunderts aussehen sollte.
Mit unheimlicher Dichte wird der Zuschauer von Moskau bis nach New York gehetzt. Verschnaufpausen gibt es so gut wie keine. Regisseur Paul Greengrass bietet dem Zuschauer ein beinahe zweistündiges Actionfeuerwerk der Extraklasse. Die Figur „Bourne“ gehört zu Matt Damon, und auch im (vorläufig) letzten Teil spielt der sympathische Filmstar diese mit einer unheimlichen Intensität die ihm zwar nicht dem Oscar einbringt aber zutiefst glaubwürdig ist. Auch die Nebendarsteller machen ihre Sache gut und tragen zum brillanten Eindruck bei. Die Musik welche den Kinobesucher unbewusst mitfiebern lässt, die geniale Kameraführung und intelligente Story sprechen für sich.

Ich will gar nicht lange um den heissen Brei reden: „Das Bourne Ultimatum“ ist die definitiv beste Fortsetzung dieses Kinosommers und einer der besten Agentenfilmen seit Jahren.

7

Totaler Quatsch ! 10 Punkte... so ein Blödsinn, diesen Film mit Top Filmen wie Pulp Fiction... gleichzusetzen. Hätte wegen der hektischen Kameraführung und der ermüdend-ätzenden Autoverfolgungsjagten fast gekotzt. Der Film ist qualitativ mit dem zweiten Teil gleichzusetzen - also etwa 7/10 Punkte, wobei der erste mit 8/10 noch der beste ist.

Ich fand ihn gut. Ob er jetzt 7,8,9 oder 10 von 10 Augen bekommt ist mir sowas von egal. Wie sehr Filme geschmacksache sind zeigen gerade die Kommentare zu diesem Film.....

7

also bei teil 1 der bourne-trilogie dachte ich mir: das ist doch der übliche presse-hype von wegen „neuerfindung des action-genres“, das schenke ich mir besser mal. auch teil 2 habe ich ignoriert.

erst als ich jetzt geschnallt hatte, daß regisseur paul greengrass (von teil 2 und 3) derjenige ist, der auch den hervorragenden „bloody sunday“ gedreht hat bin ich mir etwas unsicher geworden, ob es nicht doch ein fehler war die bourne-filme bisher links liegen zu lassen.

also habe ich die ersten beiden teile per DVD nachgesessen und war doch recht begeistert: eine echte frischzellenkur fürs anspruchsvolle action-genre. tolle balance zwischen glaubwürdigen charakteren und auf neuartige weise eingefangener extrem real wirkender action. genau der mix auf den man immer gewartet hat. beide filme haben einen unwiderstehlichen rhythmus und entwickeln eine fesselnde dynamik.

und teil 3 soll jetzt noch besser sein? da muß ich sagen: nö. das ist mir zuviel der begeisterung. der dritte teil ist sicherlich kein ärgernis und irgendwie enthält er auch alle erfolgsversprechenden elemente der beiden vorgängerfilme und auch einige brilliante sequenzen – aber eine steigerung im positiven sinne wird da nicht erreicht. der rhythmus stimmt nicht. ein paar ruhepausen dazwischen braucht es einfach, damit dann die action wieder wirken kann. tatsächlich zuviel des kameragewackles. und leider auch eine zunehmende anhäufung an etwas zu ungereimten zufällen.

passabel, der dritte teil. mehr nicht. diagnose: leichtes bourne-out-syndrom (sorry, das mußte jetzt sein).

10

Glatte 10, Bourne ist einfach jetzt schon eine Legende. Und für alle die über die Kameraführung weinen, scheinbar ist da jemand schon zu alt geworden...

9

Spannend bis zum Schluß mit großartigen, schnellen Actionszenen ohne Bombast und dem üblichen Bourne-Flair.
Die Kameraarbeit spaltet tatsächlich die Lager, aber man muß zugeben, daß trotz der teilweise hektisch verwackelten Handkamera niemals die Übersicht flöten geht und sie für absolut atemlose und spannende Szenen sorgt, denen man sich nicht entziehen kann.

Die Story ist zwar recht spannend, bietet allerdings nicht mehr gar so viele Überraschungen wie noch die Vorgänger. Dafür wird Bournes Vergangenheit mit ein paar durchaus unangenehmen Details gespickt, was dem Charakter mal wieder das gewisse Etwas gibt, das er anderen Actionhelden einfach voraus hat.

Damon spielt wie immer etwas farblos, schafft es aber wieder, das Bißchen Dialog und Mimik zu einem glaubhaften Schauspiel hinzubiegen und Bourne noch mehr Tiefe und Charakter zu verschaffen. Die restlichen Schauspieler verkörpern ihre Rollen ohne Schnörkel, allerdings ohne wirklich aufzufallen - es sind halt alles sowas wie kalt kalkulierende Profis im Spionagegeschäft.
Sehr schön finde ich auch, daß Julia Stiles mehr Dialog bekommen hat und sie sogar eine Rolle in Jasons Vergangenheit spielt - das gibt der Figur endlich mal ein wenig mehr Sinn.

Die Verbindungen zu Teil 2 sind für Fans der Reihe ein echter Hingucker und geben der Trilogie einen runden Abschluß. Abzüge gibt's allerdings für das Ende, das etwas zu "brav" daher kommt und es insgesamt ein wenig an Überraschungen mangelt.

Ich frage mich eigentlich nur, wo denn das "Ultimatum" nun eigentlich geblieben ist. :)

7

Weniger ist mehr. Das sollte sich Paul Greengrass mal hinter die Löffel schreiben.
Der Film an sich ist wirklich klasse. Trotz des Action-Genres eine durchaus nachvollziehbare Story, die sehr gut an Teil 2 anschliesst, darin eingeflochten einige reine Actionsequenzen und eine Auflösung, die einen vielleicht nicht vom Hocker reisst, aber glaubwürdig ist.

Aber die Kameraführung macht vieles kaputt. Nicht nur, dass Greengrass wie schon bei Teil 2 es mit dem Wackeln während der Kampfszenen und Verfolgungsjaden übertreibt - selbst bei den ruhigen Sequenzen scheint es, als ob der Kameramann an Parkinson im Anfangsstadium leidet. Sorry, aber das geht gar nicht. Greengrass übertrifft sich nicht selbst, er versaut einen eigentlich sehr guten Film und wertet ihn zum besseren Mittelmass ab.
Vielleicht hätte man auf den Auftritt von Daniel Brühl verzichten sollen (was die Szene sollte, würde ich sowieso gerne mal wissen) und in der Zeit, in der diese Szene gedreht wurde hätte irgendjemand Herrn Greengrass mal erklären sollen, dass weniger manchmal mehr ist.

Wirklich schade drum.

Vielleicht

4

Bei Bewertungen, die eine völlige 1 und eine absolute 6 aussprechen, sollte man grundsätzlich vorsichtig sein, wie diese Bewertung wiederum zeigt.
Der Film besteht aus einer einzigen Hetzjagd bis zum finalen Aufklärungsschluss, der dann auch so erwartungsgemäß ausfällt, wie man sich ihn ohnehin schon ausgemalt hat.

Der Film ist zwar spannend, OK, will realistisch sein, wie bitte?
Bourne ist, obwohl, schon im zweiten Teil durch die Verantwortlichen erkennbar ist, dass Bourne eben nicht der STaatsfeind Nummer eins ist, weiterhin gnadenlos gejagt. Das Warum will sich mir einfach nicht erschliessen?

Weiterhin drängen sich mir zwei Fragen auf, die bei allem Realitätsanspruch den Plot eigentlich adabsurdum führen:

1.) Bourne wird via Interpol und fast der halben Welt steckbrieflich gesucht. Warum kann er dann zum Teufel durch die Weltgeschichte fliegen, ohne das er chirugisch sein Gesicht hat bearbeiten lassen? Und das soll dann niemanden auffallen? Echt dämlich.
2.) Wie finanziert eigentlich Bourne sein Flüge und Ausrüstungen, wenn er doch über keine Kohle, geschweige denn Kreditkarten (ohnehin gesperrt) verfügt?

Was mir weiterhin übel aufgestossen ist, ist diese hektische Schnitttechnik, die zum Erbrechen ausgereizt wurde. Das führte allerdings dazu, dass man jetzt wirklich überhaupt niichts mehr erkennt in diesem SChnittstakkato. Weniger wäre hier mehr gewesen.
Was mir positiv nur noch in Erinnerung geblieben ist, ist diese äusserst harte und realistische Zwei-Mann-Kampfszene.

Das war es dann aber auch schon. Schade.

Die Bewertung ist daher für mich absolut grotesk überzogen.

9

Insgesamt eine hervorragender Film. Intelligente Handlung, gute Schauspieler und reichlich Action. Insbesondere die stetig nach vorne gehende Action des Films lässt den Zuschauer nicht zur Ruhe kommen. Das setzt Maßstäbe ist aber auch ein wenig anstrengend. Dennoch ein echtes Highlight, dass man gesehen haben muss.

9

für mich hat der film bereits 9 punkte verdient aufgrund des herausragenden matt damon. fantastischer schauspieler in einer für ihn perfekten rolle.

da konnte ich über ein par kleine fehler oder einzelheiten locker hinwegsehen. alle drei teile insgesamt tolle filme, perfekt fand ich sie allerdings nicht.

8

Der Film ist gut. Ich habe schon lange nicht mehr so einen kompromisslosen und guten Actionfilm gesehen. Zehn Punkte sind aber schon sehr wohlwollend.

7

10 von 10 Augen sind deutlich zu hoch gegriffen!

Auch wenn ich den Film nicht gesehen habe, finde ich diese

ultimative Lobhudelei des Rezensenten einfach wiederlich!

Bei aller Liebe zur Subjektivität eurer Beiträge aber das
war echt zuviel des Guten.

9

Klasse Film, endlich mal ein Action Film der ohen Zeitlupe und Matrix Effekten auskommt, und CGI. Sowas ist in letzter Zeit imemr seltener geworden.

Einer der besten Action Filme der letzten 10 Jahre, mehr braucht man nicht zu sagen.

Achja und von wegen Lobhudelei , schaut mal am besten bei http://uk.rottentomatoes.com/m/bourne_ultimatum/ nach.

Von 201 Filmkritikern gaben 184 eine gute bis sehr gute Filmkritik ab.
Und die sollen sich alle irren ??

6

Das beweist nur,daß nur etwa 10% der Kritiker etwas von Ihrem Fach verstehen :-)
Bourne Ultimatum ist meilenweit enfernt vom sogenannten besten Actionfilm der letzten 10 Jahre.

4

Ein Film bei dem soviel passiert, das schon wieder nichts passiert, bin eingeschlafen.

9

Super abschluss der trilogie,dass will was heissen in diesem jahr voller maessiger sequels.Positiv:der dreckige und dunkle style aus den vorgaengern, tolle action-sequenzen(vor allem der fight in Tangier war richtig heftig),die szene im bahnhof(big brother laesst gruessen)und die schluss-szene auf dem dach.Negativ:das drehbuch war nicht so wendungsreich wie erwartet und die wackelkamera.P.Greengrass hats hier wirklich uebertrieben selbst in ruhigen szenen wackelt das bild ,was mir ziemlich auf die nerven ging,deshalb auch nur 9 punkte.Fazit:sehr guter action-thriller.

9

9

Paul Greengrass, im Vorjahr war bereits sein Film ,,Flug 93" zu sehen, versteht es wie kein anderer, Politik und sozial-rechtliche Fragen in eine spannende und wendungsreiche Handlung unterzubringen. Wer bei dem nun dritten Teil der Bourne-trilogie mit Erwartungen an ein sinnloses Dauerprügelspektakel ins Kino geht, der hat erstens den Vorgänger nicht gesehen, und ist zweitens im falschen Film. Schon in der ,,Bourne-Verschwörung" spielte Politik eine Rolle und im ,,Ultimatum" behandelt Greengrass nun Themen wie Globaliesierung, Überwachung und die Folgen des 11.Septembers auf die amererikanische Regierung. Doch statt einem düstere Post-9/11-Drama verpackt Greengrass seinen Stoff in ein hochexplosiv Actionspektakel. Von der ersten bis zur letzten Sekunde spannend und temporeich, verfeinert mit grandiosen Verfolgungsjagden deren man Aufwand und Mühe in jeder Einstellung ansieht und die perfekt ins Gesamtbild passen. Kameramann Oliver Wood schafft mit seinem verwackelten Semi-doku-style eine authentische Atmösphäre- auch wenn er manchmal übertreibt. Angetrieben wird das ganze von einem dröhnenden Soundtrack und dem tollen Mobysong ,,Extreme Ways". Die Schauspieler laufen zu Hochformen auf, die Actionszenen sind das beste was man in letzter Zeit zu sehen bekamm und machen Bourne sicherlich zu einem Referenzwerk in Sachen Actionthriller. Und wenn der Film seine letzte Actionszene auffährt und das Ende des Film durch eben jenen Titelsong eingeleitet wird, überlegt man sich wann man letzte mal so einen guten Actionfilm zu Gesicht sehen durfte.

Fazit: Die düstere Agentenreihe spielt im Finale zur Hochform auf. Harte Achtion, tolle Atmosphäre, wunderbare Schauspieler. Eine herrvorragende Mischung aus Plitthriller und Agentenaction.

9

Ich finde es sit ein super film aber ein bisschen kritik kann ja nicht schaden.

1.Wenn man vorher das buch gelesen hat ist der film anfangs ein bisschen enttäuschent (weil die story im film nichts mit der im buch zu tun hat.)
2.Es ist nicht schlimm wenn das bild wackelt aber es hat vielen leuten nicht gefallen!
3. der erste teil war um 6% besser aber
sonst ist es echt ein super film. und es lohnt sich echt ihn zu sehen!!!!!!!!!!

9

Kann mich nur anschließen, ist ein toller Film!!!

7

hektisch...

9

SPOILER

Trotzdem verstehe ich das Ende nicht ganz!!! Es ist ziemlich verwirrend gehalten...
Hat er sich nun freiwillig zum Projekt gemeldet oder nicht? Die Dogtags lassen ja auf einen ehemaligen Soldaten schließen...
Aber die Bilder mit dem Eintauchen in den Wassertank und dem Schlafentzug weisen doch ausdrücklich auf einen nicht freiwillige Teilnahme am Projekt hin...
Was stimmt, was nicht?
Haben alle "Schläfer", die Bourne während der 3 Filme töten wollen, dieses Projekt genauso durchlaufen?? Und er warwar er der erste Testkandidat??

Was ist mit seiner alten Identität?? Familie?? Was hat ihn getrieben sich für dieses Projekt zu melden?? All das fehlt in der Erklärung..

nd warum das offene Ende?! Wie soll die Serie weitergeführt werden?? Er kennt seine wahre Identität, dürfte nicht mehr von der CIA gejagt werden..!! Absolut Unschlüssig und als Ende zu wenig...

SPOILER ENDE

@ Jimmy Conway:
(SPOILER-WARNUNG!!)
So ganz leicht zu durchschauen ist das Ende wirklich nicht. Und was Bourne ursprünglich dazu getrieben hat, an dem Projekt teilzunehmen wird in der Tat nicht beantwortet, ist aber an sich auch nicht wichtig. Entscheidend ist die Erkenntnis, dass er es freiwillig getan hat, dies nun aber als Fehler einsieht und sich eben gegen ein Dasein als "Killermaschine" entschließt. Wassertank und Schlafentzug folgten erst nach seiner grundsätzlichen Einwilligung, an dem Programm teilzunehmen. Diese Quasi-Foltermethoden (denen er sich also freiwillig unterzogen hat) dienten dazu, seinen Willen zu brechen, was Voraussetzung für jede Art von Gehirnwäsche ist - und die war für das Programm ja notwendig.
Ansonsten ist dieses Ende wohl schon das endgültige Ende der Bourne-Reihe und nicht "offen" in dem Sinne, dass es eine weitere Fortsetzung anstrebt. Denn die Gesamt-Geschichte der Trilogie ist zuende: Das Projekt ist aufgedeckt, die schwarzen Schafe gefunden, Bourne wird nicht mehr gejagt, er hat seine wahre Identität entdeckt und ist jetzt ein gänzlich freier Mann - ergo die symbolische "Wiedergeburt", als er am Ende ins Wasser fällt und davon schwimmt. In eine ungewisse Zukunft, ja. Aber in eine selbstbestimmte, und höchstwahrscheinlich CIA-freie. Von daher finde ich nicht, dass das Ende unschlüssig oder zu wenig ist. Es schließt die Trilogie im Gegenteil absolut rund ab, ohne in ein übermäßiges Happyend abzugleiten. Ich fand den Schluss jedenfalls hochgradig gelungen.

Danke Hr. Helmke, für ihre große Mühe! Vielleicht haben mich die Gerüchte um einen möglichen 4. Teil (von Damon bestätigt!) zu sehr vom Augenscheinlichem abgelenkt....

1

Ich werde per sofort JEDEN kommenden Film von Paul Greengrass und Oliver Wood boykottieren. Dieses Gewackel verdirbt einem ja den DVD-Abend. Sehr schade um den guten Film.

5

Hab nach 20 min ausgeschaltet. Horror!

3

Es lohnt sich, diesen Film zu sehen?

Habs versucht, konnte aber nichts erkennen.
Hab jetzt kopfweh und bin sauer auf den duseligen regisseur.

3

Schauspieler Spitze = 10 Augen
Story Auch Super = 9 Augen
Aber dieses Sinnlose Kamera gewackel ???????
Was soll das???
Das macht den Filmgenuss total kaputt.
deswegen nur 3 Augen

TEIL 2 ist der Beste ! basta

10

Was kann man mehr dazu sagen als eine geniale Trilogie!!

9

Super Film sehr unterhaltsam und auch spannend.
Außerdem hat er hat ein ordentliches Tempo drauf und verzichtet auf den Liebesschnultz der so einen Film kaputt machen würde.

Der typische Actionfilm, der aber zeigt dass Actionkino auch Spaß machen kann.

Dafür gibt es 9 Punkte!

10

perfekt!

nächster teil? bitte!!!

10

Der Film ist mit der genialste Agentenfilm überhaupt! Diese Trilogie regt zum Mitdenken an und ist spannend bis zur letzten Sekunde.
Ich sehe mir die Filme immer mal wieder gerne an und bin jedes Mal neu begeistert.
Einige Leute, die hier ihren Kommentar abgegeben haben, haben nicht den ganzen Film verstanden oder haben nicht aufgepasst. Der Film ist schlüssig. Die Kameraführung bringt ein wunderbar passendes Gehetze in den Film, die den Zuschauer nur noch mehr neugierig auf den nächsten Moment machen soll. Wer der Meinung ist, dass der Film Minifehlerrandfehler beinhaltet, sollte überlegen, in welchem Film kein Fehler ist!
Alles in Allem ein perfekt gelungener Agentenfilm mit einer 1A-Besetzung durch Matt Damon!

n.muir

10

Fand den Film einfach super

schade dass weder die Rezension noch viele der hochlobenden Kommentare auf einen Vergleich mit den Vorgängern eingehen,
dass die Bourne-Filme für sich anders und besser als Prosnan-Bond sind, ist klar,
aber wieso sollte gerade dieser der bessere unter den dreien sein?

Teil 1 hatte die mit Abstand originellste Grundidee, den interessantesten CIA-Gegenspieler, Weltstar Clive Owen als Killer-Kollegen (Karl Urban aus Teil 2 hatte allerdings eine deutlich größere Rolle, in Teil 3 dafür nur noch Pappfiguren) und vor allem mit Franka Potente die wichtigste Nebenfigur, überhaupt mal sowas wie ausführliche Dialoge rein auf der guten Seite,

von drei im Ablauf und der Action sehr ähnlichen Filmen kann doch nur der erste positiv herausstechen, zumal das damals brandneu war, Teil 2 und 3 quasi ne Kopie

10

les trois épuisodes sont vraiment super . Matt damon le nouveau bond

quand le beau (craig ) ne veux plus

8

Wegen der Handkamera (die auf einem kleinen Bildschirm besser auszuhalten ist als auf der großen Leinwand) gibt's von mir nur 8 Augen. Nachdem ich jetzt nochmal alle 3 Filme der Bourne-Trilogie nacheinander geschaut habe, muss ich aber sagen, dass das eine der gelungensten Filmreihen überhaupt ist. Spannend, gute Geschichte, nah an einer vorstellbaren Wirklichkeit, gut gespielt. Action, die begeistert. ;-)

9

Der Hammer!
Ich frage mich nur, was die mit ihm gemacht haben, dass er sich an nichts mehr erinnern kann.
Und warum wurde er am Anfang (des ersten Films) hilflos im Wasser gefunden - haben die ihn nicht mehr gebraucht und sozusagen "ausgesetzt"? Aber wenn es so wäre, warum haben sie ihn dann nicht gleich beseitigt, das Risiko ist doch eigentlich zu groß gewesen, ihn leben zu lassen?

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