Kiss Kiss Bang Bang

noir-actionkomödie, usa 2005
original
kiss kiss bang bang
regie
shane black
drehbuch
shane black
cast

robert downey jr.,
val kilmer,
michelle monaghan,
shannyn sossamon, u.a.

spielzeit
103 min.
kinostart
20.10.2005
homepage
www.kiss-kiss-bang-bang.de
bewertung


(7/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Harry Lockhart (Robert Downey) ist eigentlich ein ziemlicher Loser. Dass der Kleinganove daher auch nur durch einen merkwürdigen Zufall auf der Hollywoodparty von Mogul Harlan Dexter (Corbin Bernsen) landet, ist nur eine der wilden Storyeinfälle in "Kiss Kiss Bang Bang". Auf eben jener Party macht er die Bekanntschaft von zwei Menschen, die in den nächsten Tagen sein Leben aus den Angeln heben werden: Zum einen ist da Perry Van Shrike alias "der schwule Perry" (Val Kilmer), seines Zeichens Privatdetektiv, der dem für einen Krimifilm angeheuerten Harry ein bisschen Background im Detektivgeschäft beibringen soll. Zum anderen eine schlagfertige junge Frau namens Harmony (Michelle Monaghan), an der Harry mächtig Gefallen findet. Sowohl der Harry nicht unbedingt wohlgesonnene Perry als auch Harmony haben natürlich vor allem eins im Schlepptau: Sich überlappende Probleme, zu denen bereits nach zwanzig Minuten die erste Leiche gehört. Und von da an verwickeln sich diese seltsamen Drei in einen echten Krimi, bei dem es dann mehr Schüsse als Küsse für sie gibt…

"Kiss Kiss Bang Bang" ist ein Regiedebüt, aber kein Film eines Neulings. Denn auch wenn vielen der Name Shane Black erstmal nichts sagen wird, einen Film aus seiner Feder hat jeder schon gesehen: Black erfand mit der "Lethal Weapon"-Reihe quasi im Alleingang die Buddy-Actionkomödie der späten 1980er und frühen 1990er. Anfangs noch als Wunderkind gefeiert, beendeten drei Fehlschläge allerdings fast seine Karriere und die seiner Stars: Bruce Willis konnte sich nach dem eigentlich zu Unrecht gefloppten "Last Boy Scout", der recht gelungen die Vorlagen der "Lethal Weapon"-Reihe variierte, noch mal berappeln; für Arnold Schwarzenegger bedeutete dagegen seine komplette Ironisierung im metatextuellen "Last Action Hero", der ebenfalls besser als sein Ruf ist, den endgültigen Vorhang als Superstar. Und der Riesenflop "The Long Kiss Goodnight" ("Tödliche Weihnachten") war zwar das damals teuerste Drehbuch der Welt, der dazugehörige Film war allerdings gleichzeitig der Abschiedskuss für Geena Davis als Hauptdarstellerin ihres eigenen Starvehikels und eben auch für Black selbst.
Black gab kürzlich zu, dass sein langjähriger Rückzug allerdings nicht nur mit Erwartungshaltungen zu tun hatte, sondern auch mit seiner wachsenden Abneigung gegenüber den kommerziellen und wenig anspruchsvollen Actionfilmen, mit denen er berühmt wurde. Daher gleich zwei gute Nachrichten vorweg: Nicht nur ist Black zurück, nein, er schreibt auch jetzt nicht plötzlich dröge Kunstfilmdramen. "Kiss Kiss Bang Bang" ist natürlich eine Actionkomödie der alten (will sagen: 1980er) Schule geworden, komplett mit der derben, schwarzhumorigen Gewalt (die hat nämlich nicht Tarantino in den Mainstream eingebracht, sondern Black), diversen coolen Einzeilern und einem generellen Hauptanliegen der unbedingten Unterhaltung.
Natürlich ist Black aber mittlerweile auch älter und weiser, und so ist der neue Film auch ein wenig tiefschürfender und auch kritischer geworden als seine früheren Werke. Denn Black nutzt vor allem Harrys Erzählerstimme aus dem Off, um Hollywoodkonventionen zu veralbern und bloßzustellen, was bisweilen eine rechte Freude ist. Die Überlegungen zum Thema "Happy End in Filmen" sind herrlich passend, und seine Entschuldigung am Schluss für zuviele Schimpfwörter ebenso.

Richtig spaßig wird der Film natürlich nur durch Darsteller, die Blacks süffisant-ironische Dialoge auch entsprechend rüberbringen können, was für Robert Downey Jr. wenig erstaunlich kein Problem ist, für Val Kilmer erstaunlicherweise auch nicht. Denn während Downeys Karriere eigentlich nur deswegen nie so richtig zündete, weil er im Laufe der Jahre zuviel Zeit in Entzugskliniken verbrachte, versaute es sich Kilmer mit Arroganz, Divagehabe, schlechter Rollenwahl und auch schlechten Leistungen.
Vielleicht hat das Alter auch hier weiser gemacht, zumindest fetter. Denn der einste Schönling trägt jetzt ein ganz schönes Doppelkinn mit sich herum. Aber auch: entspanntes Spielen und Spaß an der Rolle. Und dass Black sich als Hauptdarsteller zwei Leute holt, die wie er jahrelang down and out in Hollywood waren, ist in mehrerer Hinsicht genial: Zum ersten, weil es ihm beide mit guten Leistungen danken und zum zweiten, weil den in "Kiss Kiss Bang Bang" häufig vorkommenden Seitenhieben auf das "In-Gehabe" von Hollywood so noch eine weitere Dimension hinzugefügt wird. Seht her, scheint Black zu sagen, ich nehme mir zwei Eurer Ungeliebten und zu dritt zeigen wir Euch, wo der Hammer hängt. Obendrauf erfreulich, dass auch die Herzdame des Trios nicht abfällt. Michelle Monaghan ist sexy, schlagfertig und cool.

Apropos: Cool ist hier alles. Die Hauptdarsteller, ihre Dialoge, die verwickelte Film-Noir-Story (deren einzelne Kapitel der Fan Shane Black nach Texten des wohl größten Detektivgeschichten-Schreibers Raymond Chandler benannt hat) - alles too cool for school. Was dann manchmal schon ein wenig zuviel des Guten ist in einem eigentlich tadellosen Film. Denn durch die ständige Ironisierung und Stilisierung fiebert man kaum im Rahmen der ohnehin ziemlich konfusen Geschichte mit den Figuren mit, sondern bleibt ein bisschen außen vor und genießt quasi aus sicherer Distanz die Downey-und-Kilmer-Show. Denn auch wenn die Geschichte schwächelt - und das tut sie halt öfters mal, leider auch im Schlussdrittel - so machen die beiden Hauptdarsteller doch jederzeit Spaß und bringen "Kiss Kiss Bang Bang" gelungen über die Zeit.

Das Rad neu erfunden hat Shane Black also mit seinem Hollywood-Comeback und erstem Versuch auf dem Regiestuhl nicht - und sicherlich kann man, wenn man will, sich auch in diversen Einzelszenen (Folterszene!) an seine früheren Werke erinnert fühlen. Aber so lässig und cool eine Geschichte auf die Leinwand zu bringen - das hat zuletzt Steven Soderbergh mit "Ocean's Eleven" geschafft. Und damit ist "Kiss Kiss Bang Bang" trotz des albernen Titels eine feine kleine Überraschung des Kinoherbstes.

S. Staake

 


Name: mead dan
Email: kill@everything.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Naja, wirkt eher so als ob bestimmte Hollywood-Studios gerne ein Stück vom Pulp Fiction/Kill Bill Publikum abbekommen wollten und deswegen jetzt ebenfalls auf "derbe, schwarzhumorige Gewalt" setzen.
Naja, die Leute müssen selbst wissen was für schwachsinn sie in ihr Gehirn reinlassen - keine Insitution der Welt behütet uns im 21.Jhd. vor Filmen dieser "coolen" Machart.
Nur so zu Erinnerung: Wenn man jemanden erschießt, dann ist er tot.



Name: piranhaz
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Habe mich totgelacht. Auch meine Begleitung hat sich nicht mehr gekriegt. Echt empfehlenswert!



Name: Scholli
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@mead dan: Nur so nebenbei, wenn jemand im Film erschossen wird, dann ist er nicht tot.



Name: drseltsam
Email: greg@startpunkt.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Meiner Meinung nach ein schlechter Film. Die Gags wirken auf Dauer absolut unlustig sowie viel zu gezwungen *spoiler* (wie lange kann man eigentlich auf Robert Downey Jr. abgetrennten Finger rumreiten?)*. Außerdem gehen einem irgendwann die Selbstreferenzen gehörig auf die Nerven. Der Film versucht einfach zu clever zu sein mit den ständigen Seitenhieben auf Hollywood, deshalb wirkt das Ganze auf Dauer ziemlich platt und allzu offensichtlich. Zuallerletzt wird die Story nach einem verheißungsvollem Anfang leider völlig uninteressant und auch die beiden coolen Hauptdarsteller können den Film nicht interassanter machen.
Ein ziemlicher Reinfall für Shane Black, der uns früher so coole Filme gebracht wie die Lethal Weapon Reihe, Last Boy Scout oder Predator. Ziemlich schwach!



Name: Lord of the Cockrings
Email: fresse@dick.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

hmm, ziemlich seltsam "drseltsam" ! Naja über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Ich kann nur sagen das "Harry und Perry" den lässigsten Film des Jahres auf die Leinwand bringen. Ziemlich stark!



Name: zOrD
Email: zord@planet-zord.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Absolut klasse der Film.



Name: Kaba
Email: angelraciel@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Habe fast durchgängig gelacht bei dem - köstlich servierte, perfekt getimte Witze - von nivealos aber lustig bis zum subtilen, trockenen Wortspiel.
Sicher kein Meilenstein, aber wer häufig ins Kino geht wird seinen Spass haben. Abgesehen von denen, die keinen wollen.



Name: mead dan
Email: kill@everything.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@scholli:
Wenn jemand im Film erschossen wird, stirbt der Schauspieler nicht, aber die Figur, die er dargestellt hat, und damit die Representation eines Menschen.
Das mag lustig sein, für Leute die auf zynischen Humor stehen - und wenn man sowas einmal macht, wie in "Pulp Fiction" mag es ja noch OK gehen, aber was wir erleben ist eine massive Welle dieser Art von lustiger Filmgewalt - ich finde, es ist absolut bedenkenswert, wie lustig das tatsächlich ist, oder ob sich da nicht grad eine Möchteger-Machoeinstellung verbreitet die es garnicht zynische genug bekommen kann und sich dabei in Wirklichkeit eins in die eigene Tasche lügt.



Name: Scholli
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Das hier ist nicht der Ort für Grundsatzdiskussionen über Gewalt in den Medien. Dafür gibt es genügend andere Webseiten und Foren, in welchen du deine Bedenken, bedeutsame Anagramme und E-Mail-Adressen kundtun kannst. Ich will und darf dir nicht den Mund verbieten, das ist einfach meine Meinung. Da könnte man ja jeden zweiten Film gesellschaftskritisch in Frage stellen und über Bösartigkeiten bei Herr der Ringe oder Lilo & Stitch philosophieren. Ich will gar nicht mit Asia-Kino anfangen und Werken wie Oldboy, usw.
Deine Argumentation ist übrigens schwach, wenn du "Pulp Fiction" für legitim erklärst und diesen Film nicht. Denn gerade "Kiss Kiss Bang Bang" ist eine bittere, ironische Abrechnung, die unter anderem die früheren Macho-Werke von Shane Black aufs Korn nimmt.



Name: mead dan
Email: ignore@everything.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@Scholli
Is OK, laß uns einfach mit dem Nachdenken aufhören.
Ignorance = Strength



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Echt witziger und cooler Streifen von und mit "fallengelassenen" Hollywood-Stars. Ich bin froh, dass ich Downey jr. mal wieder in einer guten Rolle zu sehen bekomme, ebenso Val Kilmer.

@mead dan: Ich will mir nur ein paar Kritiken zu einem Film anschauen und dann wieder sowas. Oh Mann, der Fluch des Internets... Ständig meinen irgendwelche mitteilungsbedürftige Freaks, sie seien dazu auserkoren, die Menschheit aufzuklären. Deine verqueren Gedankenexperimente nerven allerdings nur. Wenn du Realität und Fiktion nicht auseinanderhalten kannst, dann geh nicht ins Kino. Und wenn ich eine derartige Diskussion führen will, gehe ich auf andere Seiten oder spreche mit meinen Freunden darüber, was i.d.R. auch sehr konstruktiv ist.
Dass du am Ende hier auf kein Argument von Scholli eingehst und ihn noch als ignorant (also dumm) bezeichnest, zeigt auch, dass du noch lernen musst, zu diskutieren und zu akzeptieren, dass nicht jeder deiner Meinung sein muss/kann.



Name: Tafkadasoh
Email: Tafkadasoh81@aol.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Cooler Film stimmt!!!

@bommel: Wer so oberlehrerhaft daherkommt, nervt übrigens auch.



Name: tomblue
Email: tom_blue@gmx.net
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Habe mich sehr gut unterhalten, witzige Dialoge, spannende Handlung und gute Darsteller - ein richtig guter Kinoabend.



Name: Waldelfe
Email: no@mail.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

eindeutig film des jahres und der witzigste film, den ich bisher sehen durfte (insgesamt hab ich erst ca. 3 gesehen, die durchgehend witzig sind)



Name: sera
Email: wh@tever
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

anfangs war der film ein wenig holprig.. manche witze muss man nicht zweimal machen, sie verlieren dadurch nur an wirkung. aber was sich dann an ironie und augenzwinkern auf der leinwand ausgebreitet hat, damit hätte ich nie gerechnet. ich bin sehr begeistert! seit langem mal wieder ein film, der witzig ist und bei dem ich trotzdem nicht aufhören muss, mitzudenken! schön. schön natürlich vor allem der schluss, ich glaube, ich hatte tränen in den augen vor lachen. und ich bin dankbar, dass der film mich überraschen konnte. an mehreren stellen hatte ich ein gefühl von "damit hab ich nicht gerechnet".
ich hab kiss kiss bang bang richtig genießen können und bisher jedem weiterempfohlen. eine intelligente komödie, dankeschön, mr black.



Name: just4fun73de
Email: just4fun73de@yahoo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Wirklich amüsanter Film der interessant gemacht ist und frisch daher kommt. Für nen netten Kinoabend als superwitzige Unterhaltung auf jedenfall empfehlenswert.



Name: Janeck
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Eine klassische Actionkomödie, die, wie in der obigen Kritik schon erwähnt, das Hauptanliegen hat, zu unterhalten. Und das gelingt allein schon durch die Hauptdarsteller bis zur letzten Minute. Anders als der Experte "mead dan" weiter oben (mit der furchterregenden E-Mail-Adresse) habe ich mich in diesem Film nicht ein einziges Mal an Pulp Fiction erinnert gefühlt. Allein der Vergleich ist totaler Quatsch (auch und vor allem bezogen auf die sogen. "lustige Filmgewalt"). Klar, die Story entgleitet einem irgendwann ein wenig und der "Coolness-Faktor" ist auch manchmal zu dick aufgetragen, aber allein die drei Hauptdarsteller waren das Eintrittsgeld absolut wert. Ebenso die witzigen Wendungen und Dialoge. Val Kilmer verkörpert seine Rolle, als hätte er nie etwas anderes gespielt, mit dem sympathischen Robert Downey Jr. leidet man richtig mit und der hübschen, überraschend natürlich wirkenden Michelle Monaghan kauft man ebenfalls alles ab. Meine Freundin, ich und was man so mitbekam auch der Großteil der anderen Kinobesucher gingen einfach amüsiert aus dem Saal! Ein entspannter, manchmal auch spannender Film der zwischenzeitlich wirklich zum totlachen ist! Was will man mehr?



Name: schloddie
Email: nixd@.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Guter Film, klasse gespielt, etliche gelungene Gags und nimmt sich selber nicht zu ernst. Cool und zwar nicht aufgesetzt.
Gute Unterhaltung.
An mead dan:
für Dich fallen dann ja 80-90 % der (Mainstream-)Filme weg.



Name: priscilla2603
Email: priscilla2603@web .de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich finde genrebezogen sind hier 10 pkte angebracht.ist halt ne komödie.was "mead man" bietet ist allerdings auch großes kino und ebenfalls 10 pkte wert.find ich nur nicht so lustig weil die beschuldigungen in einer art kommen wie sie sonst nur meine mutter bringt:"bist du nicht meiner meinung dann bist du dumm!" (mir ist ja eigentlich derrick schon zu brutal aber da ist d. gewalt und d. bezug dass die "leiche wirklich tot" ist für mich sehr viel näher an der realtität.)möglicherweise verdränge ich bei einem solchen film wie k.k.b.b. die gewalt weil ich den rest so hinreißend cool-lustig finde aber das finde ich ok für mich - ich glaube ja auch nicht dass guy pearce schwul ist...



Name: jonesman
Email: sgd@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

cooler film - perfekt getimte gags -

mean dan oder wie auch immer. schon mal im leben gelacht? nein. höchste zeit nervt echt



Name: Sarah
Email: -
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Unendlich langweiliger Streifen. Keine Ahnung, warum er hier so gut ankommt. Belanglose Story, flache Witze, die Darsteller sind unterdurchschnittlich.. ach. Zeitverschwendung.



Name: Anonymus
Email: gyo-man@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ja jetzt kommen wieder alle Alternativen, die meinen mit einem einzigen Tarantino Streifen die ganze Welt für sich beanspruchen zu wollen. Es kann und darf einfach nicht nur einen einzigen Film in einem Genre geben; man muss sich auch mal für Neues öffnen. Gut es gibt sehr flache Stellen, wo der Kommentator einfach nur nervt, aber genau das ist wiederum so lustig bei der Roboter-Szene.

Ich denke man muss sich auch nicht immer auf einen sympathischen Hauptcharakter einstellen. Der Film ist rasant, abwechslungsreich und verwirrt und genau diese Verwirrtheit soll der Hauptcharakter meiner Meinung nach darstellen und genau deshalb spricht er auch so.

An dieser Stelle würde ich aber gerne mal fragen, ob mir einer die Anspielung mit der Werbung am Ende erklären kann. Wer die mit der Werbung, die vorher gezeigt wurde, vergleicht, dem fällt was auf..
Könnt euch ja per E-mail melden.



Name: schlaflos
Email: naja@freenet.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Meine Meinung dazu ist ganz eindeutig: Purer Durchschnitt.

Ein paar Gags sind schon ganz lustig. Aber der Film ist einfach ZU sehr auf Spass gebürstet und versenkt die Story damit phänomenal großzügig. Ganz ehrlich: Bis zur Schlußauflösung gab es bei mir großes Rätselraten, worum es eigentlich geht.

Die guten Schauspielleistungen und manche ironische Spitze (vor allem in den letzten Filmminuten) lassen den Film nicht ganz absaufen, aber das ist auch alles.
Black wirkt wie ein Azubi von Robert Altman, der Hollywood sehr viel besser den Spiegel vorhalten kann. Vielleicht sollte er noch etwas länger in die Lehre gehen um dann auch gelungene Geschichten und nicht nur allein-humorige zu schreiben.



Name: Kodiak
Email: Kodiak
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Frischer Humor, tolle Darsteller, Unterhaltungsware vom Feinsten.



Name: f
Email: t
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

geiler film, doch die dvd bietet kein einziges extra!!!
und dann noch 20 euro!!!



Name: hirschman
Email: sfd@bla.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

einfach nur genial
ich fan den film sehr gelungen



Name: Peter Produzent
Email: aon.912349736@aon.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hab selten gesehen, dass jemand eine so gelungene Parodie auf die Handlungsstrukturen Hollywoods machte. Das gepaart mit witzigen Sprüchen ("Und die Blondine da, die ist öfter gebumst worden als sie warm gegessen hat." - "Ja, ich habe gehört, es stand lange Zeit unentschieden, doch dann ließ sie ein Mittagsessen aus.") und dem aller genialsten Robert Downey (ist der nicht einfach großartig?) ist Kiss Kiss Bang Bang für mich der gelungenste Film des Jahres. Und der überraschendste.



Name: Markus
Email: markus.heiartz@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Zugegeben, auf Dauer haben die ständigen Voiceovers etwas selbstverliebtes, aber das sei verziehen, denn das letzte was dieser Film will, ist, ernst genommen zu werden. Shane genießt es, sein Genre aufs Korn zu nehmen, und Robert Downey junior ist die perfekte Umsetzung dafür. Die Dialogregie ist genial und in der deutschen Synchronfassung sogar noch besser als im Originalton.
Sympathischer Loser gerät in ein skurriles Verbrechen, das zwei Nummern zu groß für ihn ist und verliert dabei den Finger, das gabs doch schonmal irgendwo.....nur dass der Film nicht in Unna, sondern in Los Angeles spielt.
Hut ab vor der schauspielerischen Leistung von Robert Downey junior, der wieder einmal zeigt, dass er um Klassen besser ist als sein Ruf.
Wer weiß, wie sehr Alkohol, Zigaretten und blanke Haut in den USA verteufelt werden, versteht erst so richtig, wie gehässig der Film dort gegen die 'political correctness' anspielt.
Alles in allem eine Krimikomödie mit absolut rabenschwarzem Humor, sozusagen die Hochglanzversion von Bang Boom Bang. Spitze!



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Bewertung: von 10 Augen