Melissa Leo

8
8/10
Obwohl „Equalizer 2“ sowohl vom Titel als auch dem Plakatmotiv her auf den ersten Blick wie das generische Sequel eines x-beliebigen Action-Thrillers daherkommt, handelt es sich doch um einen besonderen Film. Denn die Rückkehr des einsamen Rächers Robert McCall markiert nicht nur die bereits vierte Zusammenarbeit des Gespanns Denzel Washington & Antoine Fuqua, es ist auch die allererste Fortsetzung überhaupt, zu der sich Washington in seiner nun auch schon mehrere Jahrzehnte andauernden Karriere bereit erklärt hat.
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6/10

Ein Patriot, der mit der Zeit Zweifel an seinem Einsatz bekommt und seine Naivität verliert, ist eigentlich der ideale Stoff für Oliver Stone, dem Regisseur von „Platoon“, „Geboren am 4. Juli“ und „JFK – Tatort Dallas“, doch fehlt Stones konventionell-angepasstem und dramatisiertem Biopic „Snowden“ leider die Leidenschaft und der Mut seiner früheren Werke.

6
6/10
Während der diesjährige Versuch eines Bruce Willis nur dem Namen nach ein „Stirb Langsam“-Film und ansonsten eine recht krude Angelegenheit war, die das Publikum eher ratlos zurückließ, wird mit „Olympus has fallen“ nun die echte Medizin für darbende Freunde des Actionkinos verabreicht.
6
6/10

"The Fighter" steht in der guten alten Tradition des Sportler-Biopic, wie so oft "inspiriert von Tatsachen" (und wie so oft hat man hier auch ordentlich gerafft und geändert). Der hier in den Blickpunkt rückende Sportler ist "Irish" Micky Ward (Mark Wahlberg), ein Weltergewichtler, der wahnsinnig viel einstecken konnte, und dann zurückschlug, wenn sich der Gegner müde gekämpft hatte.

6
6/10

Zu behaupten, die Ehe von Doug und Lois Riley (James Gandolfini und Melissa Leo) befinde sich in einer Krise, wäre eine maßlose Untertreibung. Beide haben den Unfalltod ihrer Tochter nicht verwunden, aber während Doug zumindest nach außen versucht "Normalität" vorzuleben, hat seine Frau das eigene Haus schon seit Jahren nicht mehr verlassen und sogar bereits den eigenen Grabstein vorbestellt. Dass ihr Mann sie mit einer Kellnerin betrügt, nimmt sie ebenfalls stillschweigend hin.

6
6/10

"Betty Anne Waters" basiert auf der wahren Geschichte des Unterschichts-Geschwisterpaares Betty Anne und Kenny Waters. Kenny war ein polizeibekannter Störenfried mit Neigung zu cholerischen Anfällen, der 1983 angeklagt wurde, eine Nachbarin brutal ermordet zu haben. Eine Tat, die er über all die Jahre im Gefängnis abstritt.