David Strathairn

7
7/10
Besprochen hatten wir den Film bereits vor seinem Triumph bei den Oscars - jetzt läuft Chloé Zhaos "Nomadland" mit der erneut Oscar-gekrönten McDormand in der Hauptrolle auch endlich in den Kinos an. Warum Zhaos Film trotz Preisregen allerdings auch seine Schwächen hat, erklärt unsere Rezension.
7
7/10

godzilla 1Gut anderthalb Jahrzehnte nachdem sich der bis dahin durchgehend erfolgsverwöhnte Roland Emmerich mit seiner Interpretation des traditionsreichen japanischen Monsters verhob und bei vielen Fans für regelrechte Empörung sorgte, wagt sich Hollywood erneut an einen „Godzilla“-Film.

9
9/10

Wenn Steven Spielberg und der vielfach preisgekrönte Theater-Autor Tony Kushner sich gemeinsam an ein filmisches Porträt des wohl bedeutendsten amerikanischen Präsidenten machen, kann man sich durchaus denken, dass da kein gewöhnliches Biopic bei rumkommen würde, das die wichtigsten Lebensstationen und Errungenschaften seiner zentralen Figur zu berücksichtigen bemüht ist und in gut zwei Stunden durch mehrere Jahrzehnte Erzählzeit hetzt. Mitnichten hier.

7
7/10
Ein Bourne-Film mit der Hauptfigur zwar im Titel, aber ohne sie dann auch wirklich dabeizuhaben? Das klingt natürlich schon ein wenig nach Etikettenschwindel und verbreitet daher erstmal ein gewisses „Geschmäckle“.  Zwar gibt es auch zum „Bourne-Vermächtnis“ eine Buchvorlage, doch hat man sich bei den Kino-Adaptionen ja noch nie besonders stark an die Romane gehalten und dieses Mal gibt es dann praktisch überhaupt keine Gemeinsamkeiten mehr.
5
5/10

"Howl" erzählt die Geschichte des wohl berüchtigtsten Gedichtes der jüngeren amerikanischen Literaturgeschichte. Der Abend im Oktober 1955, an dem Allen Ginsberg sein Werk "Howl" in der Six Gallery in San Francisco vortrug, gilt heute als Geburtsstunde der Beat-Bewegung. Mit der ersten Zeile "I saw the best minds of my generation destroyed by madness" wurde Ginsberg schlagartig zum Sprachrohr der amerikanischen Gegenkultur.

8
8/10

"So get up! Go on! Grip that stand! And press your hand to your heart
Big Mac is asking the questions and this is only the start."
Modern Times - Latin Quarter

5
5/10

"My Blueberry Nights" ist der erste englischsprachige Film von Wong Kar-wai. Seinen üblichen Themen wie unerwiderte Liebe, Enttäuschung, Sehnsucht und Melancholie bleibt der Regisseur aus Hongkong dabei treu, aber der Flair seiner Erfolge wie "In the Mood for Love" oder "Chungking Express" ist scheinbar mit der Übersetzung verloren gegangen - lost in translation.

Als am Weihnachtswochenende 1997 James Camerons "Titanic" in den USA anlief, setzte sich eine Lawine in Gang, die, als sie mehr als ein halbes Jahr später endlich zur Ruhe kam, alles mitgerissen hatte, was in der Filmwelt als unerschütterlich galt, und auch alles unter sich begrub, was tatsächlich so viel Aufmerksamkeit verdient hatte.