Kritik

6
6/10

Gut zwei Jahre ist es her, dass ein französischer Dokumentarfilm für Furore sorgte. Seine Protagonisten: Kaiserpinguine. Was im Normalfall vielleicht wenige Zehntausend interessiert, entwickelte sich zum weltweiten Erfolg und Politikum gleichermaßen.

6
6/10

Schauplatz Los Angeles, Traumfabrik Hollywood. Synonym für Oberflächlichkeit und Arroganz. Das Streben nach Perfektion als Lebensphilosophie. Hier boomt der Handel mit ungeborenem menschlichem Leben. Reiche Ehepaare, die auf natürlichem Wege keine Kinder zeugen können, kaufen für viel Geld Eizellen oder Sperma aus dem Katalog. Die Spender sollen dabei natürlich intelligent, künstlerisch begabt, sportlich und - vor allen Dingen - wunderschön sein.

5
5/10

Zwei ehemals beste Freunde, der eine Drogendealer, der andere Polizist, sind der selben Frau verfallen. Hat da gerade einer „Tequila Sunrise“ gemurmelt? Stimmt, die Grundidee von „Freunde“, dem ersten Projekt der neuen Verleihfirma „Zoomfilm“, erinnert auffallend an den Thriller von 1988, in dem Mel Gibson und Kurt Russell sich um Michelle Pfeiffer balgten.

6
6/10

Kindergärtnerin Sarah (Diane Lane) ist geschieden, und so langsam können das ihre Familie und Freunde nicht mehr mit ansehen. Während ihr lebenslustiger Vater (Christopher Plummer) sich bereits mit der modernen Technik vertraut gemacht hat und ein Internet-Date nach dem anderen klarmacht, muss Sarah erst von ihrer Schwester an die Hand genommen werden, um dann mit der Selbstbeschreibung "üppig, sinnlich, verführerisch und fröhlich" für ihre Kontaktanzeige zu enden.

3
3/10

Nach einem unschönen Zwischenfall mit einem erregten Teilnehmer einer Realityshow steht TV-Produzentin Joanna (Nicole Kidman) vor den Trümmern ihrer Karriere und ihrer Nerven. Ausweg: Ein geruhsames Leben im Vorort mit den Kindern und Ehemann Walter (Matthew Broderick). Der Vorort: Stepford im beschaulichen Connecticut. Das Problem: Während die Männer ganz normal furchtbar sind, sind die Frauen allesamt bildhübsch und ihren Männern willige Dienerinnen.

6
6/10
Finanzieller Erfolg kann zwar Flügel verleihen, doch manche Regisseure fliegen damit in die falsche Richtung.
7
7/10

Vor vielen tausend Jahren leben im Nordwesten Amerikas drei Brüder. Als der Älteste, Sitka, bei einer Auseinandersetzung mit einem Bären zu Tode kommt, schwört Kenai, der ungestüme Jüngste, Rache und tötet das Tier. Durch diese Störung im Gleichgewicht der Natur verwandeln die Naturgeister Kenai selbst in einen Bären. Um wieder ein Mensch zu werden, muss er den langen Weg zum "Berg, wo das Licht die Erde berührt" zurücklegen.