USA

7
7/10

Wer es als nicht-amerikanischer Regisseur in Hollywood schaffen will, der tut gut daran, ein Händchen für ordentliche Genre-Ware zu haben. Wer die Konventionen, die Bildsprache und die gängigen Tricks vor allem der Thriller-Gattung aus dem Effeff drauf hat, sich also als verlässlicher Regie-Handwerker auf höchstem technischen Niveau beweist, den kauft sich Hollywood auch gern mal aus dem Ausland ein.

10
10/10

Mit „Momentum“ bezeichnet man im Englischen den Schwung des Augenblicks. Eine Fußballmannschaft, die in der 80. Minute das Anschlusstor schießt, kann Momentum bekommen und ein Spiel in den letzten zehn Minuten noch komplett drehen. Und es war Momentum, dank dem „Moonlight“ den diesjährigen Oscar als bester Film gewann (bei einer mehr als denkwürdigen Verleihung).

8
8/10
Noch einmal mit Gefühl: Zum allerletzten Mal lässt sich Hugh Jackman Koteletten verpassen und mit CGI-Adamantiumknochen in der Postproduktion versehen. Nach siebzehn Jahren soll also nun Schluss sein mit Jackmans Paraderolle und es ist nicht so recht vorstellbar, wer danach eigentlich in seine Fußstapfen treten soll.
6
6/10
Es ist anscheinend mal wieder an der Zeit für ein neues Abenteuer mit dem größten und berühmtesten Affen der Filmgeschichte. Seit King Kongs letztem Leinwandauftritt in Peter Jacksons Remake ist ja inzwischen schon wieder mehr als ein Jahrzehnt ins Land gegangen.
7
7/10

wellness 1Als der alternde Börsenmakler Pembroke sich von einen auf den anderen Tag aus seinem Wall Street-Unternehmen zurück zieht um in einem Schweizer Sanatorium nach Erholung zu suchen, schickt die besorgte Chefetage den jungen Mr. Lockhart (Dane DeHaan) in die beschauliche europäische Provinz, um den widerspenstigen Manager möglichst schnell zurück zu holen.

8
8/10

Tja, nun ist 2016 gekommen und gegangen und es war ein schreckliches Jahr, für den Filmfan und überhaupt, und es ist leider auch nicht das Jahr des Jeff Nichols geworden. Dabei ist Nichols ja seit „Take Shelterˮ und spätestens „Mudˮ einer unserer Redaktionslieblinge und war für 2016 mit gleich zwei Filmen so gut aufgestellt wie nie.

7
7/10
"Fences" ist die Adaption eines Theaterstücks des berühmten afro-amerikanischen Dramatikers August Wilson, der für dieses Stück 1987 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde und als der vielleicht bedeutendste Dramatiker des schwarzen Amerika im 20. Jahrhundert gilt.
4
4/10

sternen 1Unter der Leitung des Unternehmers und Wissenschaftlers Nathaniel Shepherd (Gary Oldman) bricht ein Raumschiff zum Mars auf, um dort die erste von Menschen betriebene Siedlung aufzubauen. Die Chefastronautin Sarah (Janet Montgomery) hat jedoch ihre Schwangerschaft verheimlicht und stirbt bei der Geburt ihres Sohnes auf dem Mars. So ist es an Kendra (Carla Gugino) als eine Art Ersatzmutter den jungen Gardner (Asa Butterfield) aufzuziehen.