USA

7
7/10
Er sei "kein Komiker“, vielmehr „ein Sänger und Tänzer“: Andy Kaufman (Jim Carrey), Starcomedian und Skandalritter der Siebziger und beginnenden Achtziger in einer Person. Exzentrisch, skurril, aber innovativ wie selten zuvor ein Künstler seines Genres. Er erklärte die Provokation zu seinem Instrument, ohne aber seinem Publikum diesen Stil zu definieren.
6
6/10
Der Vorspann macht sofort klar: Dieser Film nimmt die Musikindustrie aufs Korn. In dem Video der erfolgreichen 80er Jahre-Popband "PoP!" springen schlechte Schauspieler mit grausigen Frisuren und noch viel gruseligeren Klamotten vor buntem Hintergrund herum, während sie mit Eunuchen-Stimmen über ihre gebrochenen Herzen singen.
4
4/10
 

Sandra Bullock bringt ihre Schäfchen ins Trockene - verständlich, denn der Zahn der Zeit nagt auch an ihr. Auch wenn man es ihr (noch) nicht ansieht: Seit letztem Juli weilt auch Frau Bullock im Hollywood-Club der 40-jährigen, und für dessen Mitglieder wird's mit interessanten und vor allem lukrativen Jobangeboten zunehmend dünn.

5
5/10

Irgendwie hat sich Gracie Hart (Sandra Bullock) ihren Beruf anders vorgestellt. Die ebenso toughe wie unfeminine FBI-Agentin hat gerade den letzten Einsatz versaut, weswegen ihr Chef (Ernie Hudson) mächtig sauer auf sie ist.

8
8/10

Es war zwar nur eine Frage der Zeit, hat aber dafür doch erstaunlich lange gedauert. Volle sechs Jahre sind vergangen, seit John Woo seine Version der "Mission: Impossible"-Reihe ablieferte, und dass Teil Drei wieder von einem neuen Regisseur inszeniert werden würde, stand eigentlich von vornherein fest.

6
6/10

Gibt es irgendwen, der diesen Film nicht sehen will? John Woo auf dem Regiestuhl bei der Fortsetzung des 1996er Action-Krachers „Mission: Impossible“, das klingt wie der wahr gewordene Traum eines jeden Krawumm-Fetischisten. Der obercoole Trailer tat sein übriges, um „M:I-2“ („catchy“ nennt man so einen Titel auf neudeutsch) zum am heißesten erwarteten Film des Jahres zu machen. Dies schlägt sich auch im US-Start nieder: Für die 100-Millionen-Dollar-Grenze brauchte der Streifen nur schlappe sechs Tage, was ihn zum fünfterfolgreichsten Starter in der Geschichte des Kinos macht.

4
4/10

Treffen sich John Ford und John Wayne zufällig im Jenseits. Sagt der eine John zum anderen: "Wenn ich den Sohn einer räudigen Hündin erwische, der so dreist von unserem Klassiker "The Searchers" geklaut hat, dann Gnade ihm Gott". Erwidert der andere John: "Und wenn ich diesen gottverdammten Schmierfink erwische, der meine Rolle zur Halbrothaut umgemogelt hat..."
Preisfrage: Was geschieht wohl mit Regisseur Ron Howard und Drehbuchautor Ken Kaufman, wenn sie im nächsten Leben zufällig auf diese beiden Herren treffen?