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Science of Sleep - Anleitung zum Träumen
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| Name: e Email: e Bewertung: (- von 10 Digital Eyes) Eine absolut hervorragende Kritik. |
| Name: alathriel Email: alathriel@google.de Bewertung: Selten aber wahr, auch ich bin manchmal mit Herrn Staake nicht einer Meinung: Der Erbe der Surealisten schlägt zurück.Stéphane ist nicht ganz von dieser Welt. In Paris hofft der junge Mexikaner seine Kreativität ausleben zu können, doch der neue Job ist trist. So taucht er immer mehr in die Welt seiner Träume ab, die uns mit überbordender Fantasie präsentiert werden. Kinozauberer Michel Gondry hat wieder ein kleines Wunder zu Wege gebracht: ein Film, in dem Traum und Realität vollkommen gleichberechtigt nebeneinander bestehen. Mehr noch: Hier sehen wir förmlich den Stoff, aus dem die Träume sind – verwandelte Wirklichkeit. Und die Hauptdarsteller Gaël García Bernal und Charlotte Gainsbourg sind natürlich ein Traumpaar. Ich möchte hier niemanden etwas vorwerfen, aber es geht doch eigentlich immer um die Eisntellung mit der man ins Kino geht. Kino ist auch dazu da den zuschauer in verschiedene Welten und Lagen zu versetzten, zu denen er in der Wirklichkeit nicht in der Lage ist. Im heutigen mainstreamatisierten Kino ist so etwas Mangelware und was in dieser Kritik etwas plump so formuliert wird: "neigen wir ja doch dazu, bei Filmen die "anders" und "originell" sind, sofort Begeisterung zu zeigen, eben weil diese Filme durch ihr Anderssein schon mal Bonuspunkte einsammel" Dazu kann ich nur sagen. Das stimmt nicht. Allein die Animationen die an die ersten Osteuropäischen Schnittfilme erinnert sind Traumhaft. Was den Film außerdem noch auszeichnet ist, dass es keine Traumdeutung und auch keine traumpsychologische Erklärungen gibt. Es ist eine Hommage an das frühe Kino. Also an die Filmgeschichte. Das alles hat mich an die ersten Filme von Georges Millies erinnert. Sience of Sleep ist ein Film zum reingehen und einfach zum Aufgehen. BITTE an alle! Ins Kino gehen, zurückglehnen und das Kino, als Erlebnis, genießen. |
| Name: McJ Email: McJ@McJ.de Bewertung: Die zentrale Kritik hier (und in anderen Besprechungen) an "Science of Sleept" trifft schon zu: vor lauter schönen Spielereien fehlt es leider ein wenig an der Geschichte. Sowohl im Großen wie im Kleinen. Die Story ist insgesamt ein wenig dünn: junger Mann trifft junge Frau. Das ist okay, solange dann die Hauptfiguren, die Figuren drumherum, die kleinen Episoden und Geschichten eine schönen Film zusammenweben. Leider hapert es hier ziemlich deutlich. Viele der nicht-traumhaften Sequenzen bleiben letztlich ziemlich banal (der Klaviertransport, der Besuch bei der Mutter, der Besuch beim Kollegen zu Hause). Hier scheint Gondry einfach das erzählerische Talent zu fehlen. Man vergleiche dass nur einmal mit der Fülle an interessanten Nebenfiguren bei "Amelie"! Vielleicht fällt das so stark auf, weil "The eternal beauty of a spotless mind" so ein wunderschöner, toll erzählter Film war. Da erscheint "Science of Sleep" eher wie der Vorgänger: voller Ideen, aber diese sind noch nicht in eine Geschichte eingewoben. Dennoch: das kindliche an diesem Film kann auch begeistern, die beiden Hauptdarsteller sind klasse, manche Szene (insbesonder an Stephanes Arbeitsplatz) herrlich absurd. Ich bin zufrieden aus dem Kino gekommen - würde den Film aber trotzdem nur an wenige Leute empfehlen. |
| Name: priscilla2603 Email: priscilla2603@web.de Bewertung: für mich ein wunderschöner film. wie die einzelnen charaktere drauf sind erklärt sich kurz aus gesprächen und dem was sie "machen". sie bleiben konsequent aber nicht simpel. dass sie nicht besonders vielschichtig sein müssen um viele verschiedene seiten zu haben empfinde ich als erfrischend authentisch. ich habe mich irgendwann gefragt: will der film mir eigentlich was sagen? - und war glücklich dass ich bis zum schluss den eindruck hatte : nein, hier werde ich mir selbst und meinen sinnen überlassen um an der wunderbaren phantasie eines anderen teilhaben zu dürfen. mir wird keine geschichte aufgedrückt, sondern ich darf in eine andersartige welt eintauchen und werde dabei nicht unnötig von einer tiefschürfenden story oder den erklärungen zu dem was ich sehe abgelenkt. ich darf hinschauen, genießen, mich von den absulot professionell aber gott sei dank nicht zu perfekt sondern liebevoll umgesetzten ideen und eindrücken gefangen nehmen lassen. und so war´s dann auch. meine zusammenfassung lautete: lebensfreude , happy-end und glück können gefunden werden. so positiv habe ich schon lange nicht mehr gedacht. eigentlich war schon in der ersten szene klar : mein film! one two three und dann geht´s los mit unglaublicher dynamik tanzt der hauptdarsteller ins bild und in den film. das ist zugegeben kein film für jeden. ich hantiere selbst gerne mit materialien herum und finde fast alle werkstoffe toll. dass ein anderer diese in seinem film als "mitwirkende" einsetzt ist wie ein geschenk. die hauptdarsteller sind die kulisse und die trickszenen . die liebesgeschichte kommt so schwer daher als hätte das leben sie geschrieben und endet dann ganz leicht wie ich´s mir kitschig wünsche. ein sehr erfüllender film. (noch was abgeschriebenes : Was den Film außerdem noch auszeichnet ist, dass es keine Traumdeutung und auch keine traumpsychologische Erklärungen gibt.) |
| Name: zelig Email: egal@egal.de Bewertung: Als Musikvideo-Regisseur ist Michel Gondry Gott. Doch scheint die liebevolle Energie, die er in diese Kleinstkunstwerke steckt ihn so ausgepowert zurückgelassen zu haben, daß für einen weiteren großen Spielfilm etwas die Luft fehlt. Im Ansatz ist das alles wunderbar. Gael Garcia Bernal ist ein fantastischer Schauspieler und Charlotte Gainsbourg steht ihm kaum nach. Nach der ersten vergnüglichen halben Stunde fängt der Film dann aber schon so langsam an auseinanderzufallen. Die fortwährende Abfolge von Szenen des realen Lebens und Traumsequenzen nutzt sich allzubald ab und fängt dann tatsächlich an zu nerven. Hätte ein höchst amüsanter Kurzfilm werden können – so reicht es nur zu einem mittelprächtiger Spielfilm. Weniger wäre da mehr gewesen. Da schaut man sich doch lieber noch ein weiteres mal den hervorragenden „Vergiß mein nicht” an. Hier stimmt die Mischung – und Gondrys Qualitäten kommen spielfilmgerecht zum tragen. |
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Name: kinomax Email: nomail@ever.net Bewertung: Der Film wirkt über weite Strecken so, als hätte Michel Gondry "seinen" Teil von "Vergiß mein Nicht" nun nachträglich nochmal getrennt verfilmt. Dabei herausgekommen ist erwartungsgemäß ein um einiges unkonventionellerer Film, der aber seltsam kalt läßt. Lange verfolgt man die Hauptfigur in ihren fieberhaft verbastelten Traumgespinnsten und ist mit ihr unfähig Fantasie und Traum auseinanderzuhalten - leider viel zu lange, als daß einen die auf diese Weise sehr wenig nachvollziehbar verlaufende Liebesgeschichte und die Entwicklung der sozialen Umgebung der Hauptfigur irgendwie nahekommen würde. Gondrys absurde Sybolik ist ja oft aus seinen eigenen Kindheitserlebnissen abgeleitet, was seinen bisherigen Arbeiten oft eine psychologische Wahrhaftigkeit verliehen hat, die hier aber zu einer in der Tat etwas überbordenden Albernheit (ich denke nur an den Auftritt im Bärenkostüm) verkommen ist. Meine Vermutung ist, daß er Film um einiges länger gewesen sein muß, dafür spricht der Kommentar auf der DVD (ebenfalls etwas unangenehm-chaotisch) in dem einige offensichtliche Absurditäten des Films mit fehlenden Szenen erklährt werden. Trotzdem ein nicht ganz unsehenswerter Trip - zwischen dem ganzen hyperaktiven Bastelkram gibt es eben doch einige Symbole die etwas mehr tragkraft haben - besonders die kleine Zeitmaschine! :o) |
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Name: Zahra Sengöl Email: Bewertung: Das war ein echt toller Film. Alain Chabat und Miou-Miou waren am bessten. |
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