Deep Blue

natur-dokumentation, gb/d 2003
original
deep blue
regie
alastair fothergill, andy byatt
drehbuch
alastair fothergill, andy byatt
cast:

erzähler michael gambon, abertausende von meeresbewohnern

spielzeit
90 min.
kinostart
29.01.2004
homepage
www.deepblue-derfilm.de
bewertung

(9/10 augen)








 

 




 

"Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich deine Schulweisheit träumen lässt" sagt Shakespeares Hamlet in einem berühmten Zitat zu seinem Freund Horatio, und es ist bezeichnend für die Ignoranz, die wir Menschen für gewöhnlich der Wunderwelt der Meere entgegenbringen, dass auch Master William seinerzeit nicht an die Dinge unter der Oberfläche gedacht hat. Siebzig Prozent der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, und darin findet sich der reichhaltigste und wundersamste Lebensraum unseres Planeten - nur eben dort, wo wir selten hinsehen. Um die unglaublichen Wesen und Szenerien in Erinnerung zu rufen, die sich dort erfolgreich vor dem menschlichen Auge verstecken, gibt es wohl kaum eine bessere Gelegenheit als den in fast fünfjähriger Detailarbeit entstandenen Dokumentarfilm der beiden Briten Alastair Fothergill und Andy Byatt.

Wer sich vor ein paar Monaten von den erstaunlichen und bunten Wasserwelten in "Findet Nemo" hat verzaubern lassen, der wird hier viel Bekanntes wiederfinden - einzig mit dem Unterschied, dass hier nichts gezeichnet, sondern alles echt ist. Fothergill und Byatt drangen mit ihren Kameras teilweise in Tiefen vor, die noch nie ein Menschenauge gesehen hat, und ließen ihre Objektive vermeintlich schwerelos mit und durch Fischschwärme und Korallenriffs tauchen, so dass man in einem Rausch wahrlich unglaublicher Bilder nur kurz einen Gedanken daran verlieren kann, wie sie das nur alles hinbekommen haben.
Aber solcherlei Überlegungen sollte man sich für später aufheben, und für 90 Minuten einfach nur die einmalig schönen und bezaubernden Aufnahmen von "Deep Blue" genießen, der mit einem spärlich eingesetzten Erzähler nur ein Minimum an Informationen vermittelt und ansonsten mit einer hervorragenden musikalischen Unterlegung durch die Berliner Philharmoniker die visuelle Symphonie auf der Leinwand auch noch um eine akustische bereichert.
Die gesamte Bandbreite an Erlebnis- und Sinneseindrücken, die der tiefe Ozean bereithält, fängt "Deep Blue" ein: Von dem erstaunlichen Schauspiel einer halben Million Albatrosse zusammengepfercht auf einer kleinen Insel mitten im maritimen Nirgendwo, über das immer leicht belustigende Schauspiel von Pinguinen auf Wanderschaft, zu gigantischen Fischschwärmen, deren unfassbar schnelle und präzise Formationswechsel unwillkürlich an die Maschinenmassen aus der "Matrix" erinnern, und letztlich sogar eine Begegnung mit einem der bizarren Anglerfische, die sich dort aufhalten, wo kein Lichtstrahl mehr hindringt.
So steigert sich "Deep Blue" zu einer faszinierenden, beizeiten wirklich atemberaubenden Schau des Außergewöhnlichen und Fantastischen, an deren Ende man sich fast schon in einem Science-Fiction-Film wähnt - und sich dann selbst daran erinnern muss, dass diese unglaublichen Kreaturen auf unserem Planeten leben, dass so etwas irgendwo jeden Tag geschieht. Und dass es auch weiterhin geschehen sollte. Ohne auch nur einmal merklich mit dem moralischen Zeigefinger zu wackeln, transportiert "Deep Blue" so seine unterschwellige Kernaussage: Dies ist eine Welt, die es wert ist erkundet, und nicht zerstört zu werden.
Filme wie "Deep Blue" sind unschätzbare Erlebnisse, eben weil sie einen an jene Teile unserer Welt erinnern, die man im Alltag ausblendet und vergisst, und so letztlich in der Lage sind, unseren Sinn für das Wundersame, fürs Staunen am Leben zu erhalten. Makellos und fabelhaft gelungen kann sich "Deep Blue" gleich neben "Nomaden der Lüfte" einreihen in der Ruhmeshalle der besten Tierdokumentationen aller Zeiten.

F.-M. Helmke

 


Name: FrankDark
Email: ist-scorp@web.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

2ter Film meiner Gestrigen Kino Nacht.

Und wieder muss ich dem Autoren dieser Kritik wiedersprechen.

Deep Blue ist wirklich eine Super Dokumentation und sollte unbedingt im Kino angesehen werden. Da sicher sonst der Effekt der Wirklich schönen bilder nicht rüberkommt.

Aber 9 von 10 hat dieser Film nicht verdient.

Es ist mehr eine schöne Dokumentation als ein Film für einen Kinoabend.

Und wer schonmal im IMAX Kino eine Meeresdukomentation über eine halbe stunde gesehen hat. Wird sich schnell in dem Film langweilen und sich harte alkoholische getränke wünschen.



Name: themoviebuff
Email: moviebuff@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich habe selten so gestaunt und bin selten emotional so mitgenommen worden. IMAX Filme zeigen nicht einen Bruchteil von dem was hier auf wundersame Weise eingefangen worden ist. DEEP BLUE ist ein fest für die Sinne und das Herz.

Eine wichtige, ja fast überlebenswichtige Botschaft für unseren Planeten auf so wunderbar ästhetische und unterhaltsame Weise rüberzubringen ist eine Meisterleistung die seines gleichen sucht.
Ganz klar 10 von 10 Augen!



Name: Pat
Email: paddy80@lycos.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film wirklich ebenfalls absolut begeisternd.
Natürlich hat er Ähnlichkeiten mit nem IMAX-Film. Aber dort sind die Filme aber immer nur auf die Größe ausgelegt, dass man das Gefühl hat mittendrin zu sein.

Das ist bei DEEP BLUE aber nicht nötig. Man ist vom ersten Moment an gefesselt und die 90 Minuten vergehen wie im Flug.
Ich fand ihn zu keiner Zeit langweilig.

Und es ist doch echt toll zu erkennen, dass in der heutigen Zeit, in der es im Kino fast nur noch krachen und rumsen muss, auch noch solche Filme Erfolg haben können.
Nur schade, dass sich nur wenige Kinobetreiber etwas trauen, und den Film auch zeigen (bei uns in der Region kam er gerade mal in einem Kino, und dann auch noch im kleinsten Saal).

Naja, ich kann den Film auf jeden Fall total empfehlen.
Er ist mindestens genauso spannend, lustig und unterhaltsam, wie ein normaler Spielfilm. Die grandiose Musik trägt ihren Teil gehörig dazu bei.

Geht rein... und schaltet mal 90 Minuten richtig ab vom stressigen Alltag über Wasser.



Name: melanie
Email: melbenz@web.de
Bewertung: -

finde es total scheisse dass dieser film bei uns im richtigen kino läuft! habe ihn immer noch nicht gesehen--- leider



Name:
Email:
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Im Vergleich zu "Nomanden der Lüfte" ist der Film eine echte Enttäuschung!



Name: Patrick Bohnsack
Email: patrick24Bohnsack@freenet.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

wo kann ich diesen Film bestellen???????????????????
Will diesen Film unbedingt haben....

Habe sehr gute kritik von dem Film gehört.
mfg



Name: Giani
Email: Cool-t_430@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hallo isch scheisse



Name: pete
Email: petain@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Wo kann ich den Film bestellen???????????



Name: Yorky
Email: yorky@gmx.hq
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Totaler Muell! Discovery-Channel-Standard, mehr nicht!



Name: Bommel
Email: bommel@usa.com
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Natürlich eine der besseren Dokumentationen mit schönen, teilweise nie dagewesenen Bildern. Aber nach all der Berichterstattung habe ich mehr erwartet.



Name: Bart S.
Email: springfield@cavenon7.cc
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Bewertet man den Film als TV-Doku, dann bekommt er 10 Augen. Als Kinofilm nur 5. Denn so sehr hebt er sich nicht von vielen anderen und guten Dokus ab. Was mich etwas nervte war, dass beinah jede Einstellung in Zeitlupe gezeigt wurde um die Bilder möglichst imposant rüberzubringen. Das ist grundsätzlich hilfreich, damit man die Tierwelt genau betrachten kann. Aber wenn eine Welle bis zu einer Minute übers Bild rauscht, kanns schon langweilig werden.

Kleiner Hinweis: Die reale Tierwelt wird schonungslos gezeigt. Babyrobben werden von Killerwalen zerfleischt und als Übungswerkzeug benutzt. Ein junges Walkalb wird stundenlang gejagd und zerfleischt, die Kamera hält gnadenlos auf die Augen des kleinen Tieres. Vor allem für Kinder sehr traurig.



Name: mr nobody
Email: niemand@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist zwar nicht so gelungen ,wie normaden der lüfte-
aber schon die tatsache,das es im kino dokus gibt ,sind supii
und die aufnahmen sind sehr gelungen
kam allerdings ein wenig enttäuscht raus,da sie wesentlich mehr atemberaubende Aufnahmen zeigen könnten (wie bei normaden).. mit schluchten und riesigen tiefen......die wellen haben mich auch gelangweilt sorry



Name: The_Predator
Email: .............
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Für alle die es nicht wissen.....
In der deutschen Version ist der erzähler Frank Glaubrecht...



Name: Lodorf, J.M.
Email: steamboatjml@arcor.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich finde den Film einfach gut, die Farben, die Kamaraführung,die Musikauswahl. Einfach super.



Name: typhoon_Red
Email: typ
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Ein schöner Film mit Super Bildern, den man sich aber nicht abend anschauen sollte, denn aufgrund fehlender Handlung und einem minimalistischen Erzähler könnte einen dann doch die Müdigkeit überfallen. Auch wünscht man sich einfach mehr Informationen, was denn da warum passiert...es wird einfach zu selten etwas erklärt.
Trotzdem ein guter Film, der einem vor Augen führt, wie einzigartig und schön unsere Natur doch ist



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Bewertung: von 10 Augen