Kritik

Fritz Lang darf mit Fug und Recht als der einflussreichste Regisseur bezeichnet werden, den das deutsche Kino je hervorgebracht hat. Denn vielleicht einzig abgesehen von Friedrich Wilhelm Murnaus "Nosferatu" gibt es keinen deutschen Film, dessen Echo so nachhaltig durch die Filmgeschichte widerhallt wie Langs unumstößliche Meisterwerke "Metropolis" und "M - Eine Stadt sucht einen Mörder".
8
8/10

Vor nunmehr 45 Jahren bescherte ein kleiner Science-Fiction-Film namens "Planet der Affen" dem Studio 20th Century Fox etwas, was es bis dahin eigentlich noch gar nicht gab: Eine echte "Franchise", eine Marke mit der sich über Jahre dank vier Kino-Fortsetzungen, einer TV-Serie und diversen Merchandise-Produkten viel Geld verdienen ließ (zur langen Geschichte dieser Reihe, siehe unser altes >>> Spotlight).

6
6/10
"Toast" ist zwar leicht verdauliche Kinokost, zerkrümelt aber leider vor unseren Augen vor lauter Konfliktlosigkeit.
5
5/10

Wenn man keine Probleme hat, dann macht man sich welche: Für Pitschi Greulich (Maximilian Brückner) läuft im beschaulichen Bamberg eigentlich alles bestens, nette Freunde und hübsche Freundin inklusive.

6
6/10
Mit "Shanghai" kommt ein viel versprechender und gut besetzter Thriller der Geschmacksrichtung "Film Noir" zu uns in die Filmtheater. Dass das geschieht war aber lange Zeit unklar, denn der schon vor fast zwei Jahren abgedrehte Film wartet in vielen Ländern (auch in den USA) nach wie vor auf eine Kinoauswertung.
9
9/10

Selten wurde der Profifußball einer intimeren Langzeitbeobachtung unterzogen als in "Tom meets Zizou - Kein Sommermärchen". Regisseur Aljoscha Pause begleitete Thomas Broich über sieben Jahre hinweg auf seinem Weg durch den Profifußball, vom Jung-Star zum Bankdrücker und vom unzufriedenen frühreifen Kicker zum reflektierenden Erwachsenen.

4
4/10

Die beiden Comic-Verlagshäuser DC und Marvel duellieren sich seit Jahrzehnten um die Vorherrschaft im Superhelden-Universum, und während DC einst mit den Ikonen "Superman" und "Batman" das Genre praktisch erfand, gelang es Marvel später mit seinen gebrochenen, vielschichtigeren Charakteren wie "Spider-Man" und den "X-Men" der Konkurrenz den Rang abzulaufen.

7
7/10

Er ist der letzte der großen Comic-Helden, der es auf die große Leinwand schafft, und dass man mit diesem Film so zögerlich war, liegt schon im Namen seines Helden begründet.

7
7/10

Man ist ja bei all dem RomCom-Einheitsbrei, der uns die meiste Zeit aus Richtung Hollywood entgegen schwappt, nur allzu dankbar für jede Brise frischen Windes, die in dieses Genre geblasen wird. Ausgerechnet unseren Schweizer Nachbarn, deren Filmproduktionen ja nur selten internationale Aufmerksamkeit zu Teil wird, gelang nun ein wirklich charmanter Vertreter dieser Gattung.

6
6/10
Kurz nach dem Tod seines Vaters lernt der Künstler Oliver (Ewan McGregor) die französische Schauspielerin Anna (Mélanie Laurent) kennen und lieben. Doch die frische Beziehung gestaltet sich schwieriger als sie es eigentlich sein müsste, da Oliver mit sich selbst nicht so ganz im Reinen ist. Ihn beschäftigt der kürzliche Tod seines Vaters (Christopher Plummer) und vor allem die Zeit, die diesem Ereignis vorausging.