Maggie Gyllenhaal

5
5/10
Dass im neuen Film von Roland Emmerich mal wieder Amerika im Allgemeinen und das Weiße Haus im Speziellen bedroht wird, ist wenig überraschend. Schließlich wurde es schon in „Independence Day“ und „2012“ ziemlich übel hergerichtet.
8
8/10
Zach Helm hat das Zeug zum Helden für alle Drehbuch-Autoren Hollywoods. Nach seinem Studium ging der hochbegabte Schreiberling nach Los Angeles und fand schon bald einen gut bezahlten Job als Skript-Doktor - jahrelang schrieb er nach den Wünschen der Studio-Produzenten die Drehbücher anderer Autoren um, damit sie "markttauglicher" werden. Der Frust kam langsam aber stetig, und schließlich legte Helm dieses unrühmliche Handwerk nieder, um ohne jedwede Markt-Kompromisse endlich ein eigenes Drehbuch zu schreiben, dessen Originalität es unwiderstehlich machen sollte.
Dass "Donnie Darko" ein unbedingt sehenswerter Film ist, steht außer Frage. Dies jedoch ausreichend und verständlich darzulegen, ist gar nicht so einfach. Denn das Regiedebüt von Richard Kelly ist ein derart eigenwilliges Machwerk, dass sich selbst der erfahrene Film-Schreiberling bei der Frage, worum es in dem Film geht, in die allseits bekannte Floskel "Das kann man nicht erklären, das muss man gesehen haben" zu flüchten neigt.
5
5/10
 

Es war zu erwarten, dass uns das neue "Motion Capture"-Verfahren, bei dem reale Schauspieler ihre Körper und Mimik zur späteren Verfremdung am Computer zur Verfügung stellen, weiterhin begleiten wird.

7
7/10

Selten hat ein Film bereits mit seiner Ankündigung derart viele Diskussionen ausgelöst wie Oliver Stones neuestes Werk "World Trade Center". Nach "Flug 93" ist dies bereits der zweite Hollywood-Film im Jahr 2006, der sich mit den Anschlägen vom 11.September beschäftigt, und genau wie sein Vorgänger hatte dieser bereits im Vorfeld mit äußerst kritischen Äußerungen zu kämpfen.