Harold & Kumar

komödie, usa 2004
original
harold & kumar go to white castle
regie
danny leiner
drehbuch
jon hurwitz, hayden schlossberg
cast:
john cho,
kal penn,
neil patrick harris,
paula garcés, u.a.
spielzeit
88 min.
kinostart
14.10.2004
homepage
http://www.harold-und-kumar.de
bewertung


(6/10 augen)




 

 

 

 


 

 

Die erste Sache, für die "Harold & Kumar" in Erinnerung bleiben könnte, ist die Erfindung der Ethnische-Minderheit-Vermarktung, denn ein irritiert-fasziniertes Schmunzeln ließ sich kaum vermeiden, als im Trailer dieser Stoner-Komödie die beiden Hauptdarsteller weniger mit ihren (kaum bekannten) Namen, als mit ihren markantesten bisherigen Nebenrollen angepriesen wurden: "Der Asiate aus ‚American Pie'" und "der Inder aus ‚Party Animals'" hieß es da, womit zumindest erfolgreich Erwartungen geschürt wurden: Eine schön sinnfreie, schön blöde Teenie-Komödie, die zudem auch noch ehemalige Nebencharaktere ins Zentrum rückt, die meist sowieso für den größten Spaß sorgen. Immerhin war Kal Penn in der Tat der einsame Lichtpunkt in der grässlichen Ekelkomödie "Party Animals", und John Cho war in jedem "American Pie"-Teil zwar nur kurz als Partygast zu sehen, durfte in der ersten Auflage aber immerhin die Abkürzung MIGF für die popkulturelle Weiterverwendung prägen.
Diese beiden dürfen nun also als koreanisch-indisches Stoner-Duo Harold und Kumar die Leinwand unsicher machen in einem Film, der sich nicht von ungefähr als quasi Fortsetzung von "Ey Mann, wo ist mein Auto?" verstehen kann, und das nicht nur, weil derselbe Regisseur dafür verantwortlich zeichnet. Denn auch hier geht es vornehmlich darum, an einer ziemlich dünnen Entschuldigung von Story eine lange Reihe verrückter Begegnungen und Begebenheiten aufzuhängen, die mal mehr, mal weniger witzig geraten. Dabei wollten Harold und Kumar doch nur ein paar Burger essen: Während Harold in seinem Job als Investment Banker in New York von seinem Yuppie-Chef einen Haufen Wochenendarbeit aufs Ohr gedrückt bekommen hat, ist sein Zimmergenosse Kumar mal wieder nur darauf aus, sich die Birne ordentlich dicht zu kiffen, anstatt (wie von seinem Vater gewünscht) ein vernünftiges Medizinstudium anzustreben. Harold lässt sich von seinem Kumpanen breit schlagen, und als sie wieder mal völlig stoned auf dem Sofa hängen, braucht es nicht mehr als den verlockenden Werbespot der Burger-Kette White Castle, um ihnen einen ordentlichen Fress-Flash zu verpassen. Doch der Weg zum gegrillten Glück ist lang und beschwerlich, denn dort, wo Harold und Kumar eine Filiale von White Castle wähnten, ist keine mehr, und so startet eine lange und ereignisreiche Odyssee durch die Nacht und den unberechenbaren Kleinstadt-Dschungel von New Jersey.

Was sich im Folgenden entfaltet als richtigen Plot zu bezeichnen, wäre eine Beleidigung für jede anständig konstruierte Dramaturgie, aber darum geht's hier auch gar nicht. Episodenhaft und ohne großen Zusammenhang schrauben die beiden Drehbuch-Debütanten Hurwitz und Schlossberg ihre abstrusen Szenen-Ideen zusammen, denen man recht deutlich anmerkt, dass sie höchst wahrscheinlich in einem verrauchten College-Wohnheimzimmer zustande kamen - zumindest befinden sich Autoren und Hauptcharaktere mental damit eindeutig auf derselben Wellenlänge, was der - nennen wir es mal - Authentizität des Ganzen nicht unbedingt schadet. Das Ergebnis ist dann auch genau wie ein anständiger College-Stoner: nett, harmlos, und ein bisschen doof, ohne weh zu tun.
So richtig denkwürdige Gag-Volltreffer (wie sie der quasi Vorläufer "Ey Mann …" in seiner konsequenten Dämlichkeit noch hinbekam) wollen hier allerdings nicht so recht gelingen. Manche Szenen sind gut gelungen, andere weniger, aber im Allgemeinen plätschert der Film ohne große Ausschläge auf einer Mittelwelle dahin. So weiß man denn auch das erstaunliche Charisma der beiden Hauptdarsteller zu schätzen, die es sichtlich genießen, aus ihrem Randfiguren-Dasein auszubrechen und endlich mal mehr als zwei Minuten Leinwandzeit für sich zu haben, und so ihren Film konsequent vor dem Mittelmaß bewahren. Während John Cho ein bisschen undankbar die Rolle des werdenden Spießers und der Spaßbremse einnehmen muss, begeistert Kal Penn mit unübertrefflicher Lässigkeit und qualifiziert sich so als eindeutig bester Darsteller, der in den letzten Jahren eine Teenie-Komödie bevölkert hat. Den beiden Jungstars ist es denn auch zu verdanken, das ausgerechnet eine eingestreute Szene wie das zunächst peinlich berührte, dann enthusiastische Mitsingen des ebenso unvergesslichen wie endlos käsigen "Hold on" des 80er Pop-Phänomens Wilson Phillips zum stillen Höhepunkt des ganzen Films wird. Brillant.

Fürs Verständnis der besseren Gags dieses Films ist ein wenig amerikanisch-popkulturelle Grundkenntnis leider unerlässlich (ein paar Seitenhiebe auf lokale Eigenheiten von New Jersey verpuffen sonst wirkungslos in der Luft, und es schadet auch nicht, zumindest eine Folge der 80er-TV-Serie "Doogie Howser" gesehen zu haben). Ansonsten werden "Harold & Kumar" aber auch hierzulande ihr Zielpublikum sicherlich zufrieden stellen. Und einem Film, dessen einer Hauptcharakter ein T-Shirt mit der Aufschrift "I love Bush - the pussy, not the president" trägt, kann man ohnehin nicht wirklich böse sein.

F.-M. Helmke

 


Name: Stefan
Email: ee
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich habe gestern bei Raab einen kleinen Ausschnitt gesehen und muss sagen, dass die deutschen Sprecher ziemlich talentfrei sind. (Was will man bei Herrn Pocher auch erwarten...)



Name: bgz^maniac
Email: manica@gmz.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Übrigens, unter
http://www.spreadshirt.de/shop.php?sid=23078
gibt es die Bush Shirts



Name: Wochochohh!
Email: keine
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ziemlich debiler Film. Nach ungefähr 10 Minuten gingen mir die Synchronsprecher dermaßen auf die Nerven, dass ich es nur unter Aufwendung äußerster Selbstdisziplin geschafft habe, den Film zu Ende zu sehen, was dann im Nachhinein betrachtet, aufgrund größtenteils absolut schlechter und niveauloser Gags, eine Zeitverschwendung war.



Name: rocketman
Email: -
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

ich wundere mich doch schon sehr, dass dieser film 6 punkte bekommt. schon allein die unwitzigen und schon oft wo anders gehörten pups- und fäkalwitze ziehen den film gnadenlos runter.
mir wurde der film wärmstens empfohlen und gesagt, ich werde mich kaputt lachen. so weit ich mich erinnern kann, hab ich 1x gelacht.

fazit: gehört zu den filmen, die die welt nicht braucht



Name: An Alle über mir
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich weiss nicht was ihr habt. nehmt ihr das leben auch so übelst ernst? der Film ist doch einfach lustig, ausser man haltet sich extrem zurück mit dem Lachen. Naja es soll ja leute geben die Humor nicht verstehen wenn sie ihn sehen/hören.

Dann kann ich euch nu fragen, welche Film ist lustiger als HArold und Kumar.?



Name: Fritzken
Email: --
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Tipp an alle: Unbedingt im Original anschauen!!!
Die deutschen Synchronsprecher reissen es hier völlig rein.



Name: Madeleine
Email: ll
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Nur im Originalton zu geniessen - dann wirkt er!



Name: Ulf
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ich habe keinerlei Verständnis dafür wieso in der deutschen
Fassung ne LAN-Sprache verwendet wurde...zerstört die ganze
Komik des Films. Auch ich kann nur sagen: NUR Originalton hier!



Name: Poppeider
Email: --
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Einer meiner Lieblingsszenen ist der, wo die beiden
Bongrauchend den (naja typisch amerikanischen)
Anti-Drogen-Spot anschauen und sich dabei fast
bepissen vor Lachen.



Name: hendr1k
Email: harold@kumar.kiff
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Jo Poppeider hast recht.

Das ist eigentlich auch meine Lieblingsszene. Oder wo er die Schlüssel vergisst und nicht mehr zurückgehen will, weil ihm das zu weit ist.

Ganz großes Tennis finde ich.

10 Augen



Name: olli21
Email: oli21@gmx.li
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

spitzen film einfach nur cool 10 von 10



Name: Deceda
Email: stevejobs@pixar.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Einfach genial, der Film. Wie der Rezensionist schon schreibt, verfehtl der Film beim "Zielpublikum" auf keinen Fall seine Wirkung. Die Gags sind zwar enorm flach, aber dafür wirklich überspitzt inszeniert und beabsichtigt auf Klischees konzentiert, dass man einfach nur drüber lachen kann.

Ich muss nun jedesmal, wenn ich über eine rote Ampel gehe, daran denken, welche verherrenden Folgen das haben kann. ^^



Name: meskalin
Email: luigi.hagmaier@freenet.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Dieser Film ist am lustigsten wenn man nebenbei kifft. Dann kann man sich über die sowieso schon sau lustigen Gags einen ablachen.



Name: Danielle DeCeilio
Email: www.101dmd@student.craw.org
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

hey there kal and john too! i love your guy's moie so much by the way kal penn you are sooo cute any way i know this is kinda wierd because like i am doin this on a website that is in a diff. lang. byt all well, you can understand it right?lol ok well hopefully you will do the secdong harold and kumar movie and i really hope to meet you some day you guys seem really kool!!!!!!!!!!!

Danielle <3<3<3<3<3<3



Name: pupsbröckelkanal10
Email: torsten_vom_spreewald@web.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Das ist so ziemlich der geilste Film, den es gibt. Am besten ist aber immer noch die Stelle, als Kumar die Tüte Drogen sieht und sich dann ein gemeinsames Leben mit der Tüte vorstellt. Der zweite Teil soll übrigens dieses Jahr im April erscheinen. Also unbedingt anschauen...



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Bewertung: von 10 Augen