|
Hard Candy
|
| Name: Michael Email: - Bewertung: (- von 10 Digital Eyes) "... sondern auch die deutliche Empfehlung ausgesprochen, sich mit der Besprechung des Films erst dann auseinander zu setzen, nachdem man ihn gesehen hat." Für sowas liebe ich euch :D Michael Filmszene-Leser seit 1999 |
| Name: Sandy Email: Sasandy@nospam.de Bewertung: Spitze! |
| Name: Christopher Email: christ.stark@gmx.de Bewertung: Absolut klasse, der Film! Sauspannend und mit unvorhersehbaren Wendungen. Ein Film, der gegen viele Regeln verstößt. Das ist ganz große Klasse! |
| Name: schlaflos Email: naja@freenet.de Bewertung: Hach, schwierig, schwierig ... Der Spannung des Films kann man sich schlecht entziehen. Beide Darsteller spielen absolut überragend und die Geschichte ist auch nicht ohne. Mal etwas völlig gegen jegliche Konventionen, eine Geschichte die so garnicht zum Popcornkino passt. Großartig. Der Schluss wirft aber dennoch jede Menge Fragen auf. Die falschen, finde ich. Ein so klug gestrickter Film braucht dann auch ein noch klügeres Finale - dieses hier ist intelligent, aber dennoch nicht gut genug um wirklich etwas Großes geschaffen zu haben. So bleibt halt nun ein beeindruckendes Debüt übrig - aber das ist ja auch schon einiges. ;) |
| Name: horst Email: bli@bla.blib Bewertung: Ein absolut genialer Film, gekonnt meisterte der Ressigeur das heikle Thema und die Darsteller sind einfach großartig. Nur zu empfehlen!!!11 |
| Name: martin Email: - Bewertung: Ja, sehr spannender, Psychothriller, der sich sehr erfreulich von dem absetzt, was man gewöhnlich so in dem Genre zu sehen bekommt. |
| Name: Phil Email: mäh@blubb.grunz Bewertung: (ACHTUNG SPOILER!!) Ich kann mich der Euphorie leider nicht ganz hundertprozentig anschließen. Hard Candy ist für mich ein Film der verpassten Chancen. Auf jeden Fall ist den Machern aufgrund ihres (in der heutigen Filmlandschaft leider viel zu selten gewordenen) Mutes Respekt zu zollen. Es ist definitiv eine Tatsache, dass es einen derartigen Film noch nie gegeben hat. Leider schafft es der Regisseur jedoch zu keinem Augenblick, sich wirklich mit der heiklen Thematik auseinanderzusetzen. Beide Hauptfiguren werden schlicht als Monster charakterisiert: auf der einen Seite das rachsüchtige kleine Biest, das sich niemals einschüchtern lässt oder Gefühle zeigt, auf der anderen Seite der Widerling, der selbst nach durchlebter Tortur und drohendem Zusammensturz seines gesamten Lebens noch mit Vergewaltigung droht. Das Ausspielen der Charaktere gegeneinander findet ausschließlich in einem Kräftemessen statt, innerhalb dessen der Zuschauer lediglich durch Mitleid auf die Seite des einen oder anderen Charakters gezogen wird. Für einen guten Thriller ist das sicherlich ausreichend, er hätte jedoch genauso gut mit jeder anderen Thematik, innerhalb derer zwei wahnsinige Gegenspieler aufeinander treffen, funktioniert. Der interessante Ansatz (Pädophilie contra Selbstjustiz) verkommt hier zu reinem Selbstzweck, um der allgemeinen Aufregung willen. Wo ist die Trauer von Hayley um ihre Freundin? Wo ist die Psyche und die Vergangenheit von Jeff, welche ihn zu seinen Taten treibt? Erst eine Offenlegung der tiefen Wunden, die beide Charaktere definitiv besitzen, hätte aus dem Film wirklich einen unter die Haut gehenden Psychothriller gemacht. Doch so fühlt der Zuschauer niemals wirklich mit den beiden Figuren mit. Der Film beschränkt sich auf eine Schwarz-Weiß- (oder besser Schwarz-Schwarz-)Zeichnung, die einfach schade ist. Die wenigen psychischen Ansätze - bei ihr die Nicht-Beachtung durch die Mutter, bei ihm die Misshandlung durch die Tante - kratzen ein bisschen an der seelischen Außenhaut, verfolgen aber ebenso lediglich den Zweck eines oberflächlichen Schockierens. "Hard Candy" ist bei weitem kein schlechter Film, der Terror ist ausgesprochen wirksam. Löblich ist auch, dass endlich mal wieder jemand einsieht, dass ein packender Film auch mit winzigem Budget, fast nur einer einzigen Location und zweieinhalb Schauspielern möglich ist. Es bleibt eben nur als fader Beigeschmack, dass die Thematik nur als Aufhänger und Provokation dient, ohne die der Film sicherlich genauso wirkungsvoll, aber mit Sicherheit weniger beachtet worden wäre. |
| Name: katrine Email: butler_vs_danes@web.de Bewertung: ohne zu wissen worum es geht macht der film am meisten her, klasse gemacht, zwei protagonisten und nur 3 weitere akteure, zusammen also 5 schauspieler die einen nicht-eine-sekunde-vorhersehbaren film gestalten klasse |
| Name: basti Email: nee@nee.de Bewertung: Ich kann Phil nur zustimmen. Ein guter Film der leider viele Gelegenheiten ungenutzt lässt. Da die Vergangenheit der beiden nur bruchstückhaft erklärt wird, fehlt einfach ein Bezug zur Motivation der beiden Protagonisten. Psychisch entwickeln sie sich während des Films nicht weiter, sondern bleiben von Anfang bis Ende auf einem level.Seine Methodik sie zu überzeugen ihn freizulassen, beruht ununterbrochen darauf, ihr klar machen zu wollen, dass das Freilassen, ja nur ihr weiterhelfen würde. Dass sie nicht dumm ist und darauf nicht reinfällt, hätte er spätestens nach dem 2ten Versuch erkennen müssen. Stattdessen versucht er es bis zum Ende auf die gleiche Tour. Einschläfernd, ermüdend weil man als Zuschauer vorhersieht, dass es nicht funktionieren wird. Dadurch war es mir irgendwann eigentlich egal, was mit den beiden passiert. Wer drauf geht und wer nicht. |
| Name: Kadddi Email: kadddi-4-ever@web.de Bewertung: Der Film ist einfach nur super, ... obwohl es nur um 2 Personen geht. Spannend ohne Ende, nur zu empfehlen. |
| Name: zelig Email: egal@egal.de Bewertung: V. Robrahn bringt wieder mal alles auf den Punkt. Genau der Film, den ich auch gesehen habe. Bei den ersten Szenen hatte ich noch die Befürchtung, in einen dieser RTL 2 Erotic-Thriller geraten zu sein. Da wirken die Dialoge doch sehr bemüht (ein wenig wie Lückenfüller für die wohl folgenden Rammelszenen …) und die beiden Personen recht klischeehaft. Aber kaum 10 Minuten später beginnt wirklich ein perfider Psychokrieg, wie man ihn so im Kino noch nicht gesehen hat. Überragend Ellen Page als Haley. Aber auch Patrick Wilson macht seine Sache sehr gut – vor allem, wenn man bedenkt, daß er zwei Drittel des Films in der Waagrechten verbringen muß. In dieser Hinsicht eine ähnliche Konstellation wie im Film „Das geheime Leben der Worte“. Tatsächlich gibt es einige Ungereimtheiten und Stellen innerhalb des Films, die einem nicht so ganz schlüssig erscheinen. Wenn man sich davon aber nicht allzusehr irritieren läßt, kann man sich von „Hard Candy“ ebenso fasziniert unterhalten lassen, wie etwa von Jonathan Glazers „Birth“. Insbesondere männlichen Zuschauer werden ein nervöses Umherrutschen auf dem Kinosessel bei gewissen Szenen kaum vermeiden können … |
| Name: matze Email: sagichnicht@nowhereweb.de Bewertung: geiler movie |
| Name: Golem1969 Email: golem1969@web.de Bewertung: Hard Candy ist für mich einer der besten Filme des bisherigen Kinojahres! Es gibt nichts Vergleichbares zu diesem Psychokrieg, die Spannung ebbt nur selten ab und alleine der Gedanke an manche Szene läßt mich jetzt noch zusammenzucken. Dabei spielt der Film nicht mit billigen Sensationsaufnahmen, sondern läßt einem mit intelligenten Wendungen immer wieder das Blut in den Adern gefrieren. Ein besonderen Pluspunkt dafür, dass man bei diesem schwierigen Thema auf plakative Bilder verzichtet hat, und das viele Dinge sich im Off abspielen, macht das im Film erzählte für den Zuschauer erst erträglich. |
| Name: BigBoy Email: b-wassenaar@web.de Bewertung: Ich sage nur: Bergfest! |
| Name: Piranja Email: claudio@ist-super.net Bewertung: Handcandy ist ein absolut sehenswerter, sehr spannender Film. Selbstverständlich ist die Vergangenheit beider Darsteller ausreichend klar! Es ist für den Hintergrund des Films nicht notwendig die Vorgeschichten detailiert zu erklären. Man muß sich einfach nur ein bischen Gedanken machen,dann fängt man an zu verstehen und interessante Diskussionen können stattfinden... Ganz deutlich möchte ich die "Filmkritiker" Phil,Basti,etc. zum Überlegen auffordern,bevor überhebliche "Filmkritiken" abgegeben werden: Ein Mädchen,daß durch die Tante mißhandelt wurde, wird kaum ein sexualisiertes Männerfeindbild haben.Es muß noch mehr passiert sein,in Ihren jungen Jahren... Genausowenig wie sich pädophile oder stark traumatisierte Menschen innerhalb eines Tages "weiterentwickelt", ist die Thematik nicht "Pädophilie contra Selbstjustiz". Das Thema ist ausschließlich Pädophilie... Die Taten der Pädophilen sind versteckt, schleichend mit einem trügerischen "Lächeln". Dabei "sterben" Kinderseelen... Nun erlebt "Jeff" die Angst, die Aussichtslosigkeit und den folgenden Effekt (das Sterben) auf körperliche Art. Nicht auf "seelische", wie bei einem Kind... Es ist übrigens keine Selbstjustiz, da sich Jeff, in Anbetracht seiner damaligen Taten und deren Aufdeckung, selbst für den Tod entscheidet. Hayley hat Ihn "nur" soweit gebracht, die Verantwortung nun übernehmen zu müssen... Dafür war er aber zu feige... Ich finde eine Stelle im Film sehr erwähnenswert: Hayley sagt,wenn ein Kind herumexperimentiert und verführerische Dinge sagt, muß ein Erwachsener das ignorieren! Viele sehen hier die Grenzen verschwimmen... (etwa in Richtung der "frühreifen" 14-jährigen, etc.) ZUm Hauptkommentar: Ich denk nicht, das man eine Minderzahl an Schauspielern, ein kleines Budget,etc. als "Schwäche" eines Filmes werten sollte... |
| Name: TheSurfer Email: surfer@hotmail.com Bewertung: Wenn der Film eins ist, dann ist er vorhersehbar, es war doch spätestens nach der "Operation" klar, dass der Kerl nicht lebend davonkommt. Und auch dass am Schluß von der Hauptdarstellerin nicht klarschiff gemacht wird, konnte man sich nun wirklich denken. Und jetzt noch was zu der schauspielerischen Leistung der Hauptdarstellerin, die vom Kritiker ja hoch gelobt wird: was ist bitte leichter zu spielen, als eine Person die absolut keine Gefühle zeigt? Und der Punkt ist dass sie dadurch eben auch absolut unglaubwürdig rüber kommt. Wär ich doch während der ersten Viertelstunde bloß aus dem Kino gegangen so wie ichs vorhatte, hätte mir ne Menge Haareraufen und Kopfschütteln erspart!!! Mistfilm!!!!! |
| Name: Mia Email: - Bewertung: hmm warum ist eigeentlich noch keiner auf die hervorragende kameraarbeit und die nun wirklich hervorstechende farbgebung des Filmes eingegangen? Ich finde beides trägt auch einen sehr großen Teil zur Wirkung dieses intelligenten Psychothrillers dar. Ausserdem finde ich die Dialoge klasse und wie Haley JEff jedes Mal aufs NEue die Worte im Mund umdreht. Ein Debüt,dass sich wirklich sehen lassen kann. |
| Name: ikke Email: ikke@web.de Bewertung: Der schlechteste film den ich je gesehen habe |
| Name: Hard Email: - Bewertung: Der Film ist klasse, die Hauptdarstellerin ist sehr gut in Ihrer Rolle. Der Film wird nen Klassiker |
| Name: benny Email: ppp Bewertung: Ich glaub viele hier haben den Film nich gesehen denn Haley zeigt sehr wohl gefühle diese Spielt sie enorm glaubwürdig einfach faszinierender film der das heikle thema gut verarbeitet |
| Name: Randy Meeks Email: Time_@t-online.de Bewertung: Ich habe den Film noch nicht gesehen und habe gehört, dass es dort ein mysteriöses, offenes Ende gibt. Stimmt das? |
| Name: kackekay Email: kackekay Bewertung: ein durchschnittsfilm,schauspielerisch weltklasse da kann man nichts zu sagen,aber von der spannung hätte ich mir mehr versprochen,der film sehr gut an,plätscherte sich aber denn dahin,dadurch nur 6 augen |
| Name: A.H. Email: A.H.@gmx Bewertung: (- von 10 Digital Eyes) Nicht von den ersten 15Min. täuschen lassen. Danach kommt der Psycho-Hammer. Einer der besten Psycho-Thriller der letzten Zeit. Klasse Drehbuch,Klasse Darsteller,Klasse Film.... |
| Name: achleckmichdoch Email: dito Bewertung: Ey, geiler Psycho-Kammerspiel-Thriller! Voll krass und spannend! Mit voll den geilen Charakterzeichnungen! Der Fotograf und das Mädchen, das verschiebt sich immer alles und so! Und dann auch noch voll der krasse End-Twist, ey! Voll der geile Film, Alter! Jeden Cent wert! Den werd ich bis an mein Lebensende nicht vergessen, den Film! |
| Name: Stan Email: - Bewertung: Nach der ganzen Lobhudelei hatte ich echt mehr erwartet. Das kleine Kammerspiel war einfach nur grotesk und vor allem die Rolle der Hayley war unglaubwürdig und z.T. recht albern. Vielleicht bin ich nach Filmen wie "Audition" auch schon zu abgestumpft... |
| Name: clone_krieger Email: 123@qwe Bewertung: Am Anfang: Fotograf Arschloch, Kifi; Etwas Später: Mädchen Krank, Psycho; Am Schluß: Mädchen gut gemacht !!! Ich fand den Film durch das Wechselbad der Gefühle zwischen Hayley und Jeff sehr gelungen; |
| Name: leo Email: leo_lion80@yahoo.com Bewertung: Mhh.. ich hab den Film irgendwie nicht so ganz verstanden. Hat der Jeff oder Aaron jetzt die Frau Mauer ermordet? Oder beide? Wieso soll Jeff vor Janelle "Angst haben"? Weil Janelle herausfinden würde (anhand der Fotos), dass Jeff die Frau Mauer ermordet hat? Und deshalb er ins Knast ginge? Wer ist eigentlich Hayley? Wieso ist sie so wütend auf Jeff? In welcher Beziehung steht sie zu Janelle? Warum möchte sie Jeff "töten"? Kann mir einer vielleicht schlau machen? Danke.. |
| Name: Erdfuchs Email: jo Bewertung: (Vorsicht, Inhalte des Films in die Kritik eingebaut...) Was bietet uns dieser Film: Inszenierte Tabubrüche expliziter Gewalt und Folter, Charaktere ohne jede Tiefe und Entwicklung und eine Hauptprotagonistin, der sowieso jede Form von Authentizität abgeht. Der Film besticht durch Sensationshascherei, durch eine erschreckende Unkenntnis der Thematik, ein Maximum an Vorhersehbarkeit und eine völlig verfehlte Moralvorstellung: Quälen ,Foltern und Töten eines Pädophilen ist OK, die psychische Störung dahinter interessiert uns nicht. Die Biographie sowieso nicht, ist halt irgend ein Fotograf der minderjährige Models fotografiert. Für eine ausführliche Charakterisierung haben wir keine Zeit, denn es handelt sich ja um ganze zwei Figuren! Langschweifige Psychostudien kommen auch beim Publikum gar nicht an. Das möchte lieber 2ß Minuten mitverfolgen, wie einem psychisch kranken Sexualtäter (scheinbar)die Eier abgeschnitten werden. Und das Schlimmste: Es gibt keine einzige überraschende Wendung! Und das Allerschlimmste: Am Ende passiert etwas ganz furchtbar unrealistisches, nur um zu zeigen, dass das coole rachsüchtige, folternde, hässliche und wahrscheinlich lesbische Mädchen am Ende doch die bessere Figur ist, die in einem souveränen Abgang die Tasche über die Schulter schwingt und ihres Weges geht. Man man man... Nicht überall, wo rafiniertes Kammerspiel draufsteht ist eben auch ein solches drin... |
|
Name: Miesepeter Email: tom.heiden@freenet.de Bewertung: Der Film, vom dramaturgischen und optischen Gesichtspunkt aus betrachtet eigentlich recht gut, hat mich vor allem inhaltlich irritiert. Und nachdem ich darüber nachgedacht habe, was mich denn dort so irritiert und hier die Kommentare gelesen habe, bin ich durchaus wütend geworden. Denn der Film vermengt zwei grundsätzlich zu trennende Themen, die Verführung Minderjähriger und Pädophilie. Dabei handelt es sich beim Ersteren um eine gesellschaftlich geächtete Verhaltensweise und bei Letzterem um eine schwere Straftat (§ 176 StGB). Es ist eben etwas völlig anderes, ob ein erwachsener Mann (oder auch eine Frau) einen 14 bis 16 jährigen Teenager verführt, oder ob sich Erwachsene an Kindern vergehen. Der Unterschied wird schon am Wort verführen deutlich und besteht im Wesentlichen in der Geschlechtsreife und der Urteilskraft. Die gesellschaftliche Ächtung, von Sex zwischen Erwachsenen und Teenagern, beruht dabei darauf, daß sowohl Geschlechtsreife, als auch Urteilskraft, nicht einfach vorausgesetzt werden können. (Sie sind gerade in diesem Alter starken Veränderungen unterworfen und sehr ungleich verteilt.) Bei Kindern ist beides hingegen eindeutig nicht gegeben. Deshalb geht es in dem Film, zumindest nach deutschem Recht (und wie ich finde auch deutscher Sexualmoral) in keinem Falle um Pädophilie, sondern um Verführung Minderjähriger. (Zumindest was die vierzehnjährige Hauptdarstellerin und den Fotographen betrifft. Und der Umstand, daß die Schauspielerin 19 Jahre alt war, macht die visuelle und emotionale Reaktion noch prekärer.) Das ist auch der Grund, warum mich der Film und die meisten Kommentare dazu wirklich verärgert haben. Denn eine Vermengung beider Themen verharmlost Pädophilie bis zur Unkenntlichkeit. Dabei geht es nämlich nicht um Verführung, sondern um grausame Gewalt an Wehrlosen mit schweren körperlichen und seelischen Schäden. Auch bei einem zum Sex verführten Teenager können seelische Schäden entstehen, weshalb seine gesellschaftliche Ächtung Sinn macht. Aber beides sollte doch bitte klar getrennt werden. Jeder Erwachsene sollte sich deshalb darüber klar sein, daß er sich bei Sex mit Teenagern auf sehr dünnes Eis begiebt. Andererseits weiß ich aber auch aus Erzählung vieler Frauen in meinem Alter (34), daß sie sich als Teenager ganz bewußt Männer zwischen 22 und 25 Jahren für ihren ersten Sex ausgesucht haben. Aus diesen Gründen finde ich den Film bzw. seine Rezeption sehr ärgerlich. Es mag sein, daß sowohl die Rechtslage, als auch die Sexualmoral in den USA anders sind. Deshalb sollten wir uns aber doch nicht in unserem Rechts- und Moralempfinden beirren lassen. Ein Film der wirklich Pädophilie thematisieren wollte, hätte ganz anders aufgezogen werden müssen. Denn wenn es beim (nicht erfolgten Sex) zwischen dem Fotographen und der Hauptdarstellerin um Pädophilie gehen würde, dann wäre Pädophilie in Deutschland nicht strafbar und jeder zweite Mann und jede dritte Frau müßte sich pädophile Neigungen (nicht Handlungen) eingestehen, was die ganze Absurdität verdeutlicht. |
|
Name: daniel Email: daniel.liebenau@web.de Bewertung: schon nicht schlecht...aber eigentlich behindert...voll der hängengeblieben film, wer dreht sowas ??? hätte ich mich besoffen oder wer pennen gegangen, hätt ich megr von der zeit gehabt............nie wieder !!!!!!!!!!!!! |
|
Name: chrissinho Email: chrissinho@gmx.de Bewertung: Jeder Kommentar zum Film kann eigentlich nur ein SPOILER sein, dies nur nochmals zur Warnung ;-) Vorab: ich finde, Herr Robrahn hat eine sehr gelungene Rezension verfasst, genau wie eigentlich viele derer, die hier vor mir hier schon darüber geschrieben haben. Und genau das ist die große Stärke des Films. Er lässt den Zuseher bereits während des Geschehens hin und her schwanken, die richtige Position zum Geschehen suchen. Aber das geht im Endeffekt kaum. Patrick Wilson stellt die Opferrolle so glaubhaft dar, und die Aktionen/das Auftreten des Mädchens scheinen so kühl, so fies (mir fällt kein treffenderes Wort ein), dass die Emotionen im Zuschauer hochkochen und man sich des Öfteren dabei ertappt, sich die rettende Faust in ihr Gesicht oder am besten auch gleich das Messer in den Bauch herbeizusehnen. Nur: das ist das, was man sieht. Was man nicht sieht (bzw. nicht gesehen HAT), wird dem Zuschauer im Laufe des Films stückchenweise klar, und es kollidiert mit dem Geschehen. Man legt es beiseite, will vielleicht einen Kompromiss. Diesen gibt es nicht, und erst wenn man den Film während des Abspanns sacken lässt und das Hirn wieder Kontrolle über die Emotionen erlangt, wird klar, dass der Mann sich diesen Kompromiss schon vor einiger Zeit verspielt hat. Er hatte dem Mädchen seinerzeit nicht den Luxus irgendeiner Wahl gelassen, er war aktiv an ihrem Mord beteiligt; in welcher Rolle auch immer (er war es wohl wirklich nicht, das ist ihm eher zu glauben). Hier muss ich auch der Rezension von "Miesepeter" (s.o.) widersprechen, denn es geht hier um weit mehr, als "nur" Verführung Minderjähriger oder Pädophilie. Was muss es für ein abscheulicher Mord gewesen sein, wenn der Kerl sich das gerne noch auf Foto festgehalten hätte? An welcher Szenerie mag er da teilgenommen haben? Warum kennt er Menschen, die kleine Mädchen töten? War es das erste Mal? Und auch: habe ich als Zuschauer tatsächlich die vergangenen 80 Minuten vornehmlich auf seiner Seite gestanden?? Das momentane Gefühl des Mitleids war eben stark. Führt uns zur nächsten moralischen Frage. Selbstjustiz; Rache. Kann man das wirklich vertreten? Eigentlich natürlich nicht! Moment - hatte ich mir nicht vor 10 Minuten noch das Messer in ihren Bauch gewünscht? Ich fühle mich irgendwie ertappt. Wo sind also die Grenzen zu setzen? Und zählen sie überhaupt noch, wenn Du gerade an einer OP der "ganz besonderen Art" teilgenommen hast und das Messer nun endlich in Deiner Hand ist? Oder wenn Du einen gemeinen Mörder zur Strecke bringen kannst, dessen Schuld vor Gericht nicht bewiesen werden kann? Vielleicht, wenn Du es nicht selbst tust, sondern ihm die "Wahl" lässt? Hand aufs Herz: wem nicht schon einmal bei Berichten über widerliche Verbrechen der Satz "dem gehören einfach die Eier abgeschnitten" über die Lippen gekommen ist, der werfe den ersten Pfadfinder-Keks. Ich weiss auch nicht genau, wie man das moralisch im Endeffekt bewerten soll. Aber ich weiss, dass ein Film, der mich an einem gewöhnlichen Dienstagabend so gekonnt aufwühlt und danach zu solchen (und noch vielen weiteren!) Diskussionen anregt, mit einer Bewertung nicht unter 9 Punkten davon kommen sollte. |
|
Name: Movie_Nerd Email: Bewertung: Dieser Film ist einfach nur schlecht! Diese kleine göre will Jeff um den Verstand bringen... tolle Story..... Hardy Candy ist nicht zu empfehlen! |
| Dein Kommentar zu diesem Film: |