Children of Men

science-fiction, gb/usa 2006
original
children of men
regie
alfonso cuarón
drehbuch
alfonso cuarón, timothy j. sexton
cast

clive owen,
clare-hope ashitey,
julianne moore,
michael caine, u.a.

spielzeit
109 min.
kinostart
09.11.2006
homepage
www.childrenofmen.de
bewertung


(9/10 augen)




 

 

 

 


 

Science-Fiction ist für viele Leute gleich bedeutend mit fernen Galaxien, neuen Welten, Raumschiffen und anderem aufregenden Schnickschnack. Kurz: das perfekte Genre für vollkommene Realitätsflucht, weil Filme wie "Star Wars" wirklich gar nichts mit unserer eigenen Welt zu tun haben. Doch Science-Fiction kann sich ebenso gut sehr nah an unserer Realität bewegen, und durch den Entwurf einer möglichen Zukunft nachdrücklich (und oft verstörend) unsere Welt von heute kommentieren. Diese Blicke in unsere eigene Zukunft sind häufig pessimistisch, sollen sie doch als Mahnmal fungieren gegen gesellschaftliche Entwicklungen, die unaufgehalten zu einer düsteren, unfreien und/oder zerstörten Welt führen werden. Diese im Gegensatz zu positiven Entwürfen einer perfekten Gesellschaft (sog. "Utopien") stehenden Dystopien sind ein sehr britisch dominiertes "Genre", von den literarischen Ursprüngen bei Thomas Morus bis zu den klassischen Horror-Zukunftsvisionen des 20. Jahrhunderts von George Orwell ("1984"), Aldous Huxley ("Schöne, neue Welt") und Ray Bradbury ("Fahrenheit 451").
In den letzten Jahren setzt nun eine bemerkenswerte Reihe englischer Filmproduktionen diese Tradition fort. Angeführt von Danny Boyles "28 Days later", folgten "V wie Vendetta" (nach einer Vorlage des britischen Comic-Künstlers Alan Moore), Michael Winterbottoms "Code 46" und nun "Children of Men" nach einem Roman der eigentlich für Krimis bekannten englischen Autorin P.D. James. Allen gemeinsam ist der beunruhigend erfolgreiche Versuch, ihre Visionen möglichst eng mit dem Hier und Heute zu verknüpfen; entweder durch einen Alternativ-Entwurf unserer Gegenwart ("28 days later", "V wie Vendetta"), oder durch eine nahe Zukunft, in der nur die fortgeschrittene Technik vom Hier und Jetzt abweicht. Wie schon "Code 46" braucht auch "Children of Men" keine aufwändigen futuristischen Kulissen, sondern nutzt höchst wirkungsvoll die heutige Architektur, um eine gar nicht so ferne (und dadurch umso verstörende) Zukunft zu entwerfen.

Der Film beginnt im Jahr 2027 mit der Nachricht vom Tod des jüngsten Erdenbürgers: Der weltweit verehrte "Baby Diego" aus Südamerika war vor über 18 Jahren der letzte Mensch, der geboren wurde. Seitdem hat eine ungeklärte weltweite Unfruchtbarkeit den Planeten in Panik, Hoffnungslosigkeit und schließlich Chaos und Zerstörung gestürzt. Eine Welt ohne Kinder hat keine Zukunft, und das absehbare Ende der Menschheit hat die Ordnung beinah auf dem gesamten Globus zusammenbrechen lassen. Einzig in Großbritannien herrscht noch keine totale Anarchie, da sich das Land mit einer militaristischen Diktatur abgeschottet hat (die Unmengen von Flüchtlingen, die aus aller Welt nach England strömen, werden in Konzentrationslagern festgehalten) und mit totalitären Mitteln die Bevölkerung bei der Stange hält.
In dieser trostlosen Welt ohne Perspektive und Hoffnung vegetiert der ehemalige politische Aktivist Theo (Clive Owen) disillusioniert dahin, seine einzige Abwechslung gelegentliche Besuche bei seinem alten Freund Jasper (Michael Caine), um sich gemeinsam zu zudröhnen. Doch das ändert sich plötzlich, als Theo von einer Untergrundbewegung gekidnappt wird, die seine ehemalige Geliebte Julian (Julianne Moore) anführt. Sie brauchen Theos Hilfe, um die junge Kee (Clare-Hope Ashitey) sicher zur Küste und auf ein Schiff des mythischen "Human Project" zu bringen, eine sagenumwobene Vereinigung der klügsten Köpfe der Welt, die den Fortbestand der Menschheit sichern will. Kee könnte dazu die Lösung sein, denn die junge Frau ist hochschwanger….

Viel mehr sollte man über die Handlung von "Children of Men" nicht wissen, damit der Film seine volle Wirkung entfalten kann, denn es gelingt ihm nicht nur, den Zuschauer von der ersten Sekunde an auf äußerst beklemmende Weise in seiner schaurigen Zukunft gefangen zu nehmen, sondern ihm auch durch überraschende Wendungen immer wieder den Boden unter den Füßen weg zu ziehen, wenn man sich gerade an ein Stückchen Sicherheit geklammert hat, das etwas Halt und Führung in dieser Welt kurz vor dem endgültigen Zusammenbruch versprach. Es gibt im Universum von "Children of Men" nichts mehr, an dem man sich festhalten oder hochziehen könnte (Anzeigenplakate bewerben ein frei verkäufliches Selbstmord-Medikament mit dem Slogan "Sie entscheiden wann"), und dieses Gefühl weiß Regisseur Alfonso Cuarón ("Harry Potter und der Gefangene von Askaban", "Y tu Mama tambien") auf beeindruckende Weise auch konsequent dem Publikum zu vermitteln: Er verweigert ihm jeden sicheren Halt, indem er mit Handlungskonventionen bricht und die Zuschauer durch drastische Wendungen immer wieder dazu zwingt, sich in diesem Endzeit-Chaos neu zu orientieren, die ganze Zeit einem Ziel hinterher jagend, von dem weder Publikum noch Theo wissen, ob es nicht nur eine Illusion ist.
Wer oder was genau hinter diesem "Human Project" steckt und wie die Geburt von Kees Baby potentiell die ganze Menschheit retten soll, wird nie ganz klar, ist aber auch nicht wichtig: "Children of Men" ist ein Film über Hoffnung, und nicht über das, was dahinter steckt. Hoffnung ist grundsätzlich irrational, sie existiert ohne faktisch nachvollziehbare Erklärungen. Die Menschen im Film staunen beim Anblick des neugeborenen Kindes, als hätten sie eine göttliche Erscheinung, und dieses Gefühl, einem rettenden Wunder beizuwohnen, erklärt auch Theos Antriebskraft, obwohl er genau wie das Kinopublikum bis zur letzten Filmminute nicht weiß, ob es das "Human Project" überhaupt gibt oder er sich nur am Glauben an ein mythisches Phantom festklammert. Die Alternativen sind ebenso einfach wie existentiell: Entweder ich glaube an diese eine Sache, oder es gibt nichts mehr, an das ich glauben kann. Und damit auch nichts mehr, wofür es sich zu leben lohnt. Wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Es ist die große Leistung von "Children of Men", dass er seine dystopische Welt so detailliert und eindringlich zeichnet, dass man sich als Zuschauer darin gefangen fühlt - so intensiv kann das Erlebnis hier sein, wenn man sich auf den Film einlässt. Die erdrückend schaurige Prämisse der weltweiten Kinderlosigkeit hat eine emotionale Resonanz, der man sich kaum entziehen kann, und Cuarón inszeniert den Film auf kongeniale Weise in einem fast dokumentarischen Stil, der die Distanz zwischen Publikum und Fiktion noch weiter reduziert und die Zuschauer so nah wie nur möglich in diese Schreckensvision hineinzieht.
Bestes Beispiel dafür sind die Actionszenen des Films, die beinahe alle als Plansequenzen inszeniert sind, lange Einstellungen ohne Schnitt, in denen die Kamera der hektischen Flucht der Protagonisten folgt. Höhepunkt ist dabei fraglos eine Sequenz von mehreren Minuten, in der Theo erst in einen Hinterhalt, dann in eine offene Straßenschlacht zwischen Regierungstruppen und aufständischen Flüchtlingen gerät und sich durch das Kreuzfeuer in die oberen Stockwerke eines besetzten Hauses vorkämpft, um Kee und ihr Baby zu retten (und das alles wie gesagt ohne einen Schnitt!). Die handwerkliche Meisterleistung von Cuarón und seinem Kameramann Emmanuel Lubezki bei der Umsetzung dieser Szenen kann kaum hoch genug gelobt werden, denn dank ihrer technischen Brillanz halten sie selbst in diesen Actionsequenzen den quasi dokumentarischen Stil des gesamten Films aufrecht und erzeugen Bilder, die wie echte Aufnahmen aus einer Kriegsreportage aussehen, und so ihren Teil dazu beitragen, ein verstörendes Gefühl von Wirklichkeit zu vermitteln. Selten hat man sich bei einer Endzeit-Vision so sehr mittendrin gefühlt, den unaufhaltsamen Zusammenbruch der Zivilisation direkt vor Augen.

Atmosphärisch bedrückend dicht, packend von der ersten bis zur letzten Sekunde, hervorragend gespielt und geradezu genial inszeniert, verbleibt "Children of Men" nicht nur als die beste der jüngeren englischen Kino-Dystopien, sondern auch als einer der besten Filme dieses Jahres. Womit sich Alfonso Cuarón übrigens ganz nebenbei endgültig in der weltweiten Kino-Oberliga etabliert, denn wer mit jedem seiner Filme ein komplett anderes Genre betritt und nichtsdestotrotz ein großartiges Werk nach dem anderen abliefert, der beweist sein absolutes Ausnahmetalent und darf sich hoffentlich auch weiter wachsender Beachtung und Anerkennung erfreuen.

F.-M. Helmke

 


Name: Gunderman
Email: gunderman@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

StarWars ist keine ScienceFiction, sondern Fantasy und ich freue mich auf einen neuen Film, der anscheinend das originäre SciFi-Genre besser widerspiegelt als seine populärsten angeblichen Vertreter. Es gibt viel zu wenig Filme dieser Art.



Name: tomblue
Email: tom_blue@gmx.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Habe den Film in der Originalfassung gesehen und kann nur sagen GENIAL!

Ein Film den man nicht so schnell vergisst und bei dem einen der Appetit aufs Popcorn vergeht. Besonders hervorzuheben sind die extrem guten darstellerischen Leistungen von Clive Owen, Julianne Moore und natürlich - auch wenn kaum wiederzuerkennen - Michael Caine.

Habe die letzten Monate selten so einen spannenden, originellen und wirklich mitreissenden Film gesehen. Ein Erlebnis auf das man sich auf jeden Fall einlassen sollte und was in naher oder ferner Zukunft tatsächlich Realität werden könnte.

Aber wie heisst es in der Review oben so schön: DIE HOFFNUNG STIRBT ZULETZT.... ! In diesem Sinne.... viel Spass!



Name: alathriel
Email: alathriel@google.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Im Grunde könnte sich auch Frank Schirrmacher "Children of Men" ausgedacht haben.
Das beängstigende Bild einer kinderlos-totalitären Welt, die unter verfinstertem Himmel ihrem Ende entgegengeht: eine erschreckend plausible Vision, in der alle Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung als Albtraum wahr werden."Children of Men" erzählt diese - sagen wir vorsichtig: ganz schön pathetische - Story mit zwingender Kraft, in mitreissendem Tempo und mit großartigen Schauspielern.

Ein Höhepunkt des Jahres ganz sicher





Name: hiuju
Email: dddddd@sads.vh
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

War ganz ok



Name: Thomas
Email: thomas_filmszene@trashmail.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Der Film war leider nicht mein Fall. Eine Auswahl meiner Kritikpunkte:
- aus der interessanten Grundidee (die Unfruchtbarkeit der Menschheit) wird nichts, aber auch gar NICHTS gemacht. Kee könnte auch einfach ein politisches Geheimnis kennen und an der Handlung müsste man nichts ändern. D.h. abgesehen von dieser
- völlig unlogischen Szene kurz vor Schluss.
- der Film wechselt mehrmals abrupt zwischen Dystopien, Satire und Kriegsfilm. Was nicht so schlimm wäre, wenn der Film nicht letzen Endes durch ernst gemeint ist.
- viele Logikfehler und Unklarheiten in der Handlung und dem Hintergrundszenario

Aber ich gebe zu, dass meine Kinobegleiter ein positiveren Eindruck hatten (aber keinen 9-Augen-Eindruck).



Name: Chleu
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Sehr interessante Idee, gut umgesetzt.



Name: Chleu
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Sehr interessante Idee, gut umgesetzt.



Name: Hannes
Email: Hannes_Kuhn@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Leute die das dystopische Filmgenre mögen, werden diesen Film lieben. Aber auch für andere, wird er eine nette Abwechslung bieten. Die interessante Handlung, die perfekte Kameraführung, und die Mischung aus Dystopie, Action und Drama machen diesen Film einmalig.



Name: Chleu
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Sehr interessante Idee, gut umgesetzt



Name: Eberhard Renner
Email: eberhard.renner@arcor.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Wir haben wegen eurer super Kritik diesen Film angeschaut und waren absolut enttäuscht: selten einen so langweiligen Film gesehen. Ewig lange Straßenkämpfe mit viel Brutalität, eine dauernd kreischende Frau, viel mehr ist nicht passiert. Was soll uns dieser Film sagen?



Name: Morpheus
Email: nonono
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Super Film... packend und spannend... manche Szenen sind etwas unlogisch, aber da muss man drüber wegschauen bei einer sonst so perfekten Kinoatmosphäre!



Name: sandy
Email: sandy@nospam.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Ich frage mich, wer überhaupt das Buch gelesen hat? Der Film weicht so weit davon ab, dass man den Ursprung gar nicht wieder erkennt. Schade eigentlich, denn die Idee im Buch ist wesentlich gründlicher durchdacht.
Clive Owen ist natürlich genial und überzeugend wie immer und auch der Rest ist gut besetzt. Die deutsche Syncro ist bei der werdenden Mutter grottenschlecht, darüber kann man aber hinegsehen.
Letztlich hält man den Film durch und lässt sich von einem Mix aus Endzeitstimmung und Hoffnung einfangen.
Für Hundefans ist der Film eh ein Muss, denn die Vierbeiner laufen hier im Sekundentakt durchs Bild - es sind halt die einzigen Kinder, die es im Jahr 2027 noch gibt...
Wer so ein Thema gut wegstecken kann, der sollte sich Clive Owen und Michael Caine nicht entgehen lassen. Wer die authentische Story haben will, sollte lieber das Buch lesen.



Name: Florian
Email: flo@spacezone.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ich muss dem Kommentar von Thomas weiter oben zustimmen.

Allein die Grundidee - Kinderlosigkeit - hat mich schon fasziniert und dazu bewogen diesen Film zu sehen. Wie Thomas aber schon sagte: Daraus wird absolut nichts gemacht.
Staatdessen wechseln sich zum Teil langatmige Szenen mit Komödieneinlagen mit knallharter, brutaler Action ab. Irgendwie leidet das Gesamtbild des Films und eine Botschaft bleibt auch auf der Strecke.

Trotz allem zum Teil gut in Szene gesetzt.



Name: Thomas
Email: w@Dabbeljuh.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Clive Owen ist genial.



Name: Laura Estefan
Email: laura@gmx.at
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Intressanter Film, man hätte zwar mehr auf die kinderlose "Welt" eingehen können, finde den film aber auch so sehr gut gemacht! Meines Erachtens nach: SEHENSWERT!



Name: Jo
Email: --
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film gigantisch! Nicht nur wegen der Besetzung und schauspielerischen Leistung. Vor allem Dramaturgie und Regie ist unglaublich: in den langen Sequenzen ohne Schnitt, wo die Kamera bei der Hauptperson bleibt, wird man gezwungen, in Echtzeit Bedrohung und Verzweiflung mitzuerleben. Darüber hinaus wird die Planlosigkeit der Hauptperson, indem Theo/Clive Owen immer nur durch Hilfe anderer oder kurzweiliges instinktives Handeln wieder ein Stück weiterkommt, zum Sinnbild des aktuellen Zustands der beschriebenen Welt.

Ich kann der obigen Kritik nur zustimmen: so mitreißend habe ich lange keinen Film erlebt. Und die Kritik an der heutigen Welt bringt der Film durch eigentlich wenige Bilder und wenige Worte unglaublich deutlich rüber.



Name: NIKE
Email: nike@onlinehome.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Ansatzweise ganz nett, mehr nicht. Eine apokalyptische Endzeitstimmung will sich einfach nicht einstellen. Die eigentlich interessante Grundidee wird verschenkt, man fragt sich, was das alles überhaupt soll. Und dann noch dieses billige Ende ... naja. Einen Extrapunkt gibt es für Clive Owen.



Name: Keule
Email: -@-.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Klasse Film!

Lange nicht mehr so intensives und mitreißendes Kino erlebt.

Super Besetzung, interessante Story, Tolle Inszenierung (Kameraführung und Sounddesign!!).

Bin vollends begeistert!



Name: Lee Cooper
Email: cooperleecooper@yahoo.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Um MICH zu begeistern braucht es mehr!

Warum läuft in letzter Zeit eigentlich nur noch Durchschnittsware im Kino.
Mag es eventuell daran liegen,dass das Publikum niveaumäßig immer mehr durchschnittlich wird?

Mal ne ganz andere Sache...Clive Owen hätte einen sehr guten Bond abgegeben!Schade,dass er abgesagt hat!



Name: Johannes H.
Email: johannes.haverkamp@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

@Lee : Vielleicht solltest du deine Ansprüche etwas nach unten schrauben. Ich persönlich war begeistert und das ist auch nicht gerade leicht bei mind. 2 Kinobesuchen in der Woche. Würde dir aber auch zustimmen, dass das Publikum leider Gottes immer mehr an Niveau verliert, was aber auch daran liegt das man versucht ein möglichst breites Spektrum zu erreichen. Das kann ja NICHT das Niveau heben.

Für mich ist COM trotzdem bis jetzt MEIN Film des Jahres!



Name: Lee Cooper
Email: cooperleecooper@yahoo.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

@ Johannes H.
Da magst du wohl Recht haben.Ich sollte wirklich meine Erwartungen in filmischer hinsicht etwas herunterschrauben.
Aber das ist immer das fatale wenn man "fast" nur Lobespredigten von einem Film hört/liest und dann persönlich dasselbe nicht nachvollziehen kann.
Wie schön,dass die Geschmäcker verschieden sind!



Name: martin
Email: -
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Ich hoffe, die Science-Fiction Filme gewinnen wieder an Qualität. Da lob ich mir die Klassiker der 70er und frühen 80er Jahre. Habe mich selten so gelangweilt. Der Hauptmagel des Films: Es ist einem scheißegal, ob der Held und sein Schützling durchkommen oder nicht. Und was ist das überhaupt für ein dämliches Endzeitszenario? Schon dieser Vendetta-Zorro-Science-Fiction-Verschnitt war ein Flopp. Aber das hier ...



Name: Fridulin
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Überzeugt haben mich neben den Hauptdarstellern vom allem die intensive Kameraführung. Man hat wirklich das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Kritisch sehe ich die fehlende Erklärung für die Unfruchtbarkeit der Menschen.



Name: gudrun
Email: EGRETTA@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Ein hervorragend gemachter Film mit einer interessanten und vom Anfang bis zum Ende spannenden utopischen Story, die mich durch die Gewaltszenen und die Schilderung des Flüchtlingselends erschüttert, aber emotional auch sehr berührt hat. Auch die Umweltschäden und die Umweltverschmutzung kamen in einigen erschreckend realistischen Szenen gut rüber. Die Darsteller waren allesamt hervorragend, wobei Michael Caine als kaum wiederzuerkennender Jasper und Clive Owen als sympatischer, vom Schicksal gebeutelter Theo schauspielerisch herausragend waren. Der gesamte Film war für meinen Geschmack optisch großartig, die langen Actionsequenzen sehr gelungen, allerdings teilweise etwas zu brutal. Die Musik hat ebenfalls mir sehr gut gefallen. Ich fand es schön, dass trotz aller Brutalität und der ausgesprochen erschütternden Zukunftsvision auch Humor und ein Hoffnungsschimmer enthalten waren. Ich habe bei einigen Szenen gegen Ende des Films vor Rührung Tränen in den Augen gehabt.
Mein Fazit: Einer der der besten Filme des Jahres 2006, den sich kein Freund von anspruchsvollen Science Fiction Filmen entgehen lassen sollte.



Name: Marcus
Email: marcus@nowhere.com
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Die Kritik trifft es auf den Punkt, habe nichts hinzuzufügen. Genialer Film!



Name:
Email: gehtkeinen@was.an
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Wow, der Film hat auch mich überzeugt und teilweise tief in den Kinosessel gedrückt.
Gut, die düstere Sci-Fi Story ist Geschmackssache - ich mochte sie gleich nach der ersten Szene und die rastlose, treibende Geschichte ist nie zu atemraubend. Auch die Ambivalenz einiger Charaktere, bzw. ihre Ambitionen und Entscheidungen sind absolut nachvollziehbar und trotzdem zum Haareraufen. Das ist des öfteren ein netter Kniff, um die die Story in unvorhergesehene Richtungen zu lenken.

Stilistisch prägt das mieseste britische Wetter, sowie die schmutzigen und düsteren Sets den kompletten Film. Das trägt zu diesem permanenten Gefühl der Verzweifelung bei, von den zynisch- resignierten Kommentaren der Darsteller ganz zu schweigen ("Du rauchst wieder?" - "Ja, hilft aber nicht."). Diese abgenutzte und Selbstzerstörerische Welt wird dann gegen Ende ziemlich unerträglich und man hat den Eindruck, man sieht alte Szenen aus dem Kosovo.

Die gezeigte Gewalt ist heftig, realistisch, willkürlich oder plötzlich. Oder auch mal gradezu subversiv, hinterhältig und abstoßend (die faschistoide Regierung gibt Selbstmordpakete aus: "You decide when"), was dieser verwahrlosten und hoffnugslosen Dystopie einen immer mitschwingenden bedrohlichen Unterton verleiht.

Absolute Highlights sind jedoch die angesprochenen langen Plansequenzen. Eine Verfolgungsjagd in einem engen Auto, Schüsse auf den Vordermann, Motorradunfall, Blutspritzer auf der Kamera, überall Kugeln in der Luft, Tote... und man ist immer direkt dabei. Das jagt einem Schauer und Adrenalin durch den Körper und verstärkt die Angst der andauernden Fluchtsituation der Charaktere.

Diese werden übrigens allesamt gut und glaubhaft gespielt, auch wenn es nicht grade viele gibt, die man näher kennen lernt oder gar eine Veränderung durchmachen - unterkomplex ist allerdings fast keiner. Clive Owen paßt prima in die Rolle eines abgehalfterten Anti-Helden, Moore ist irgendwie sympathisch-unsympathisch und die Szenen mit Michael Caine sind schöne, witzige Ruhepunkte für die ansonsten rastlose Story.

Wenn man also nicht vor dem Genre zurückschreckt, wird man nicht nur gut unterhalten, sondern bekommt auch noch einen toll verpackten erhobenen Zeigefinger geboten.

Zitat: "Du bist ein Faschistenschwein." ;)



Name: zelig
Email: egal@egal.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Na ja. Ein bißchen viel Lob hier reihum für einen eher durchschnittlichen Film.

Die Story insgesamt wußte nie recht zu packen. Aus der Grund-Thematik hätte man so viel mehr machen können. Der Film: Eine einzige andauernde Flucht durch Stadt und Land – kaum mehr. Erinnerte mich in dieser Hinsicht doch sehr an „28 days later“. Beeindruckend realistisch-reportagige Action (statt aberwitzige unglaubwürdiger Jerry Bruckheimer-Explosionen) – aber sonst blutleere Story. Da haben Klassiker wie „Brazil“ oder „Bladerunner“ einfach mehr zu bieten.

Wenigstens ein verschrobener Michael Caine hat ein paar erinnerungswürdige Szenen. Gerne hebe ich lobend die ein oder andere Szene hervor, die zumindest von der Kamerainszenierung her beeindruckend war (Motorradangriff, ungeschnittener Kameralauf durch Häuserschluchten, Bus etc.). Auch die Reminiszenzen an Pink Floyd und Banksy verschaffen etwas augenzwinkernde Abwechslung im Handlungs-Einerlei.

Absolut unerträglich dagegen die Schlußsequenz: Halleluja, es ist anscheinend bald Weihnachten … Pathos pur plus Engelschören.



Name: billborg
Email: keine
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Komisch hier sind wir wieder einer Meinung. Super Film mit ein Paar unbedeutenden Plattheiten die den Film nicht stören aber die 10 Augen von mir kosten.

Obwohl er mich auch an 28 days later erinnerte (spielt halt auch vor dem Hintergrund eines Weltuntergangs- Szenarios in England - das wars aber auch), wird er mir in Erinnerung belieben, was ich bei ca. 50 Kinobesuchen im Jahr nicht von jedem Film sagen kann.



Name: Jane the Bane
Email: jellybane
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Eindeutig der beste Film, den ich in diesem Jahr zu sehen bekommen habe - und ich habe so einiges zu sehen bekommen.
Insgesamt kann ich mich der Kritik nur anschließen.



Name: schabernack
Email: hmmm@neee.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Hm.
Eine der düstersten und brutalsten Zukunftsvisionen die das Kino bisher zu bieten hatte. Erschreckend real in Bild und Ton umgesetzt. Das ändert leider nichts an der lahmen Story. Schade das letztlich fast nichts aus dem Szenario gemacht wird.



Name: koschka
Email: fhj1@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

einer der besten und sehenswertesten filme der letzten jahre
eine menge sinnhaftigkeit gemixt mit atemraubender action und einem apell an die menschlichkeit ihre lage und handeln zu überdenken

endlich mal was großartiges auf der leinwand
keine leichte kost und nichts für hohle nüsse
(man kann einen derartig fantastischen film nicht unter 8 augen werten - aber da müssen ja immer ein paar aus den rahmen fallen - dies will uns auch der film sagen - es kann gar nicht anders sein)



Name: basety
Email: --
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

sehr geiler film



Name: Gelangweilter
Email: longjohn@silver.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Langweiliger Film.Frage mich ob manche im Kino pennen und was schönes träumen um so übertrieben positive Bewertungen abgeben zu können!

Was habt IHR gesehen Leute?



Name: The Rob
Email: BigJohnny@dieZwillinge.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

WOW
Was ein toller Film. War gestern drin und fand ihn absolut erstklassig, sowohl in Bezug auf die Story als auch auf die Ausführung. Die Kameraführung, der Ton, die Akteure, alles ist auf höchstem Niveau. Ich hatte das Gefühl, zu unserer Vorführung wurde der Ton extralaut gestellt, damit war die Szenerie so eindrucksvoll und real, das hat mich echt umgehauen. Wo ich leider zustimmen muss, dass die Synchronisation der Mutter recht schlecht war, jedoch können da die ursprünglichen Macher des Film nixhts dafür, daher trotzdem 10 Punkte.

Dieser Streifen stellt für mich schon das Highlight für das Jahr 2006 dar.



Name: antipride
Email: spamspawn@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

dieser film ist was die action szenen betrifft sowas von realistisch, ich dachte wirklich ich bin mitten drin als ich im kino saß

anfangs dacht ich - kaum bekannter film, kinosaal fast leer, keine werbung (im TV)- das wird entweder nen totaler reinfall oder ich entdecke einen echten knüller. bin glücklich, das das zweitere zutrifft

die story ist genial und durchaus realistisch - in einer zukunft in der keine kinder mehr geboren werden, existiert nur noch der polizeistaat(/armee) und einige flüchtlinge außerhalb der besatzungszonen, die sich rebellierend gegen die regierung/das militär wehren. das militär macht jagd auf migranten und rebellen, fercht diese in käfigen zusammen und transportiert sie dann in konzentrationslager-ähnliche gebäude zur hinrichtung (erinnert stark an den holocaust), ein teil der gefangenen wird in ein ghetto untergebracht (ähnlich wie warschauer ghetto) indem katastrophale zuständer herrschen. mittendrin eine junge frau die etwas in sich trägt was die zukunft der menschheit beeinflussen könnte, ein wettlauf gegen die zeit beginnt...

10 punkte - und ich würd mehr geben! ein sehr gut gelungener, gesellschaftskritischer film



Name: priscilla2603
Email: priscilla2603@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

puh, hier ist der grund warum ich keine amerikanischen filme mehr ansehen wollte (was mich gott-sei-dank nicht von dem kurzweiligen babel abgehalten hat, der ja zumindest zum teil usa ist). wie kann man nach 2 guten dritteln einen film so vermurksen mit das-goldene-kind-macht-aus-jedem-terroristen-ein-lamm-aber-er-schießt-trotzdem-weiter-und-kriegt-dafür-eins-in-die-fresse-damit-das-gute-siegt der schlimmsten sorte? wer da nicht kotzen will hat echt starke nerven! da hätten auch 90 minuten mit unkitschigem ende gereicht (aber mir hat´s ja sowieso gereicht). und weil mich ein schlechter schluss nach spannendem und gut gefilmtem und gespieltem film richtig sauer macht : keine wertung weil die wenigen punkte die ich geben möchte die guten schauspieler (und natürlich den guten anfang) im regen stehen lassen.



Name: Maxx
Email: bubu@rutzu.com
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

werte filmszene.de "autoren" sind mir hier doch wieder ein stück zu süffisant und polemisch und stilisieren einen film nur aufgrund der kameraführung und einer idee zu einem universellen kontext der über ein schlechtes drehbuch hinwegtäuschen soll. Denn dieses jüngst völlig zu Unrecht für den Oscar nominierte Script ist wirklich grottenschlecht. Viel zu lange unnötige Exposition, keine richtigen Wendepunkte, Pseudogestanzte Dialoge. Die Darsteller wirken engagiert, kommen aber nicht zu wahrer größe aufgrund der besch******* story und der langatmigkeit der sequenzen.
Aus der idee wird gar nichts gemacht, es wird nur ein endloses roadmovie mit langweiligen aneinandergereihten subplots gezeigt ohne wirkliche motivation. Und da achso faszinierende zukunftsvision und apokalyptische Hoffnungslosigkeit ist dann auch eher solide als außergewöhnlich gut. Hier wird ein film wie bei "v wie vendetta" nur aufgrund der idee und einer einnehmenden philosophie außerhalb der unterhaltungskriterien zu einem meisterwerk gemacht wobei es nur eine durch und durch besc******** romanverfilmung mit passablen darstellern ist...



Name: fabrish
Email: ultraexperience@yahoo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

+ Clive Owen als Hauptakteur absolut top.
+ geniale Kameraführung!! (Szene im Auto,Theo im Lager)
+ dreckig bedrückende Atmosphäre
+ nachvollziehbares Endzeitdiorama

- leider ein schwaches Ende