Luther

historien-drama, usa/d 2003
original
luther
regie
eric till
drehbuch
camille thomasson, bart gavigan
cast:

joseph fiennes,
alfred molina,
sir peter ustinov,
uwe ochsenknecht, u.a.

spielzeit
121 min.
kinostart
30.10.2003
homepage

www.luther-der-film.de

bewertung

(7/10 augen)





 

 

 

 



 

Wittenberg, Hollywood Style

'Warum ein Film über Luther?' ist sicherlich eine Frage, die sich viele stellen werden. Hinsichtlich der Helden des diesjährigen Kinosommers ist das verständlich. Schließlich ist Luther weder grün, noch hat er übermenschliche Kräfte oder ein schnelles Auto. Eine mögliche Antwort wäre sicherlich, dass die Produktion von evangelischen Gemeinden und diversen ähnlich veranlagten amerikanischen Unternehmen gefördert wurde. Regisseur Eric Till (Bonhoeffer - die letzte Stufe) beweist jedoch, dass "Luther" nicht nur ein Lehrfilm für Anhänger seines Glaubens ist, sondern vor allem eine spannende Geschichte über das Leben eines Mönchs im Wittenberg des 16. Jahrhunderts: So wurde Luther beinahe vom Blitz erschlagen, stellte sich mit 95 Thesen gegen den Papst, wurde auf die Wartburg entführt, übersetze das Neue Testament innerhalb von elf Wochen ins Deutsche und wurde Begründer der Reformation.

Der vielversprechende Stoff wurde Dank internationaler Produktion vom Schicksal 'TV-Movie' verschont und wirkt eher wie ein Hollywood-Kostümfilm. Till versteht es, Luther als eine Art Robin Hood erscheinen zu lassen, der der Katholischen Kirche klar macht, dass die Ausbeutung der Armen durch den Ablasshandel (das "Erkaufen" einer reinen Seele für den vermeintlichen Eintritt ins Himmelreich) ein Ende haben muss. Wie ein Hollywood-Held stellt Luther sich gegen das herrschende System um für den kleinen Mann zu kämpfen.

Da Filmhelden (selbst historische) nie hässlich sind, wurde die Hauptrolle nicht etwa mit Bruno Ganz, der Luther zwar ähnlich sieht, aber weder jung noch schön ist, sondern mit Joseph Fiennes (Shakespeare in Love) besetzt (der sich immerhin im 16. Jahrhundert wohl zufühlen scheint). Bruno Ganz (Der Himmel über Berlin) spielt stattdessen seinen väterlichen Ratgeber von Staupitz. Ein weiterer Verbündeter Luthers ist Friedrich der Weise von Sachsen, gespielt von Sir Peter Ustinov (Quo Vadis, Lorenzos Öl). Dieser spielt sich zwar hauptsächlich selbst, das aber mit soviel Humor, dass man es ihm nicht übel nimmt. Als Gegner Luthers glänzen Alfred Molina (Chocolat) als Ablasshändler Tetzel und Jonathan Firth als Gesandter des Papstes. Der Vorteil dieser internationalen Besetzung ist, dass dem deutschen Publikum einmal die ewige Präsenz von Moritz Bleibtreu und Katja Riemann erspart bleibt.

Regisseur Till gelingt es, diese Geschichte mit bekanntem Ausgang (sozusagen das Titanic-Dilemma) spannend zu erzählen, ohne historisch zu ungenau zu werden. Somit gibt es nicht nur zwei Stunden Unterhaltung, sondern auch ein bisschen Nachhilfe für die weniger Bibelfesten unter uns.

A. Plumeyer

 


Name: noel
Email: noel@supersonic.dd
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

interessant sicherlich. gut gemacht auch. ustinov wieder einmal herausragend.

nur haben biographische filme den nachteil des hohen erzähltempos. darunter leidet auch luther. wer nicht aufpasst, verliert rasch den faden.




Name: Tobbi
Email: tonki.he@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Klasse Film, gut gemacht. Bleibt nur zu hoffen, dass es keine großen Diskussionen um mangelnde Orginaliät gibt. Das ist ein Kinofilm und keine Dokumentation. Und der ist gut. Man brauch Helden eben nicht immer erfinden



Name: dee.pee
Email: pee.dee@gmx.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

War für mich als toleranten Atheisten sehr interessant und aufschlussreich.



Name: Kate
Email: ----------
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Der Film war sehr gut, nur was mir gefehlt hat, war die Tatsache, dass Luther in der Warthburg ein Tintenfass gegen die Wand geschleudert hat, um den Teufel zu vertreiben. Das hätte man noch aufgreifen können.
Es wurde sehr gut klargestellt, in welcher Zwickmühle sich Luther befunden hat, und was er alles auf sich genommen hat.



Name: Chris
Email: ChristianSperl@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ein dürftiger Film!!! Er hatte beste Vorraussetzungen für einen Flop:
1.Langweilig
2.Billig (sogar bei den statisten)
Ich hab den Film nur einmal mit der Schule gesehen und er war einschläfernd. In der Stadt in der tote Menschen rumliegen sollten sah man die meisten deutlich atmen aber echt deutlichst, so etwas ist nicht erwünscht. Fazit: Billig, Langweilig, Besch*****

Tut mir leid



Name: Isi
Email: Isischwendemannqweb.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Ich fand dass die Zwickmühle in der er sich befand sehr gut beschrieben war.oink oink



Name: michi
Email: fuck@eg.al
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

also ich bin katholik aus überzeugung, muss aber sagen dass mir diese film ziemlich gut gefallen hat und ich die evangelischen christen verstehn kann, auch wenn mir die verklemmtheit der meisten evangelen die ich kenne gewaltig auf den sack geht!!! nur ma so zur info: das leben is jetz un wir brauchen uns nix aufheben!!! die katholische lehre is zwar streng aba das leben nich!!! so rember me!



Name: Silli
Email: schuhsilli@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich finde den Film genial. Die wenigsten erinnern sich aus ihrer Schulzeit an Luthers Thesen. In dem Film wurde das komplette Leben Luthers beschrieben, sehr liebevoll gemachter Film. Absolut sehenswert! Taschentücher bereithalten!



Name: -
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

kotz, kotz



Name: hallo
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ich mag die kirsche nicht. musste luther im rahmen des deutschunterrichts anschauen-fand ihn mittelmäßig, aber die musik war klasse!



Name: Michi
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Wow und so spannend also das ist mein Lieblings Film WOW WOW Cool



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Bewertung: von 10 Augen