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Man möge den Überbringer der schlechten
Nachrichten bitte nicht köpfen, wie es beizeiten üblich
war, aber leider muss hier konstatiert werden, dass die
bisher schwache
Blockbustersaison weitergeht. Nach den
unterdurchschnittlichen "Wolverine",
"Terminator
- Die Erlösung"
und "Transformers -
Die Rache"
sollte doch "Public Enemies" den Hebel umlegen, und neben
dem eher aufs Teeniepublikum zugeschnittenen Actionorgien
auch noch
erwachsenes Popcornkino bringen. All dies ist nun
misslungen, "Public
Enemies"
reiht
sich leider nahtlos in die Reihe der Enttäuschungen ein,
und
das obgleich des fraglos riesigen Potenzials: Michael Mann
im Regiestuhl
und mit den Herren Depp und Bale zwei der besten momentan
zu habenden
Schauspieler in den Hauptrollen. Dazu ein ohne Frage
interessantes
Thema, die Jagd der Behörden auf den Staatsfeind Nummer
Eins,
Bankräuber John Dillinger (Johnny Depp) und seine
Komplizen.
Es ist 1933, die große Depression ist in vollem Gange, die
größte Verbrechenswelle in der US-Geschichte ebenso.
"Pretty Boy" Floyd, "Babyface" Nelson (Stephen
Graham) und eben Dillinger rauben Banken gleich
reihenweise aus
und sind nationale Berühmtheiten. Edgar J. Hoover (Billy
Crudup)
versucht, seine Polizei-Behörde zur Verbrechensbekämpfung
auf nationaler Ebene auszuweiten, um in diversen
Bundesstaaten agierende
Verbrecher wie Dillinger verfolgen zu können, und dafür
braucht er Erfolge. Diese soll ihm Melvin Purvis
(Chrsitian Bale)
bringen, der sich durch Hartnäckigkeit und Präzision als
Gewehrschütze einen Namen macht. Doch John Dillinger nimmt
die Herausforderung nur zu gerne an, denn neben dem Geld
ist ihm
sein zweifelhafter Ruhm mindestens ebenso wichtig....
"Public Enemies" ist quasi ein doppelter
Doppelgänger.
Dillinger ist nach Jaques Mesrine
ja schon der zweite Staatsfeind Nummer Eins auf der
Leinwand dieses
Jahr, und auch eine Filmbiographie von John Dillinger gibt
es schon.
Der knapp und prägnant "Dillinger" betitelte Streifen
aus dem Jahr 1973 stammte aus Roger Cormans
B-Film-Schmiede, ging
aber weit über den doch eher kümmerlichen Durchschnitt
vieler seiner Kollegen hinaus,
was
zu großen Teilen auch an den sich duellierenden
Hauptdarstellern
lag. Mit Warren Oates und Ben Johnson standen sich zwei
der großen,
damals wie auch heute noch gnadenlos unterschätzten
Charakterdarsteller
gegenüber. Regie führte übrigens in seinem Debüt
Waffenfetischist John Milius, später hauptsächlich für
rechtsreaktionären Dreck wie "Red Dawn" verantwortlich.
"Dillinger" machte filmisch auch all die Dinge, die
"Public
Enemies" nicht macht: Kameramann Jules Brenner bannte von
Patina
gegilbte Bilder aufs Zelluloid, die den amerikanischen
Mitwesten
der 1930er so wiedergaben, wie man ihn aus Fotos kennt und
sich
ihn vor dem geistigen Auge vorstellt. Genau mit dieser Art
der klassischen
Darstellung, die in so gut wie jedem Gangsterfilm zur
Epoche zum
Einsatz kam - inklusive dem Standardwerk "Bonnie
und Clyde" -, bricht Michael Mann in seinem Film. Er
hat
seinen Fetisch für Hi-Def-Digitalvideo mitgebracht, und
Stammkameramann
Dante Spinotti filmt damit "Public Enemies" wie noch
keinen
Gangsterfilm zuvor. Ob das eine gute Sache ist, darüber
lässt
sich formidabel streiten.
Denn während die Handkamera und Digitalvideoästhetik
dem Film gerade zu Anfang eine Frische verleihen, die man
von einem
"period piece" nicht erwartet, werden im Verlauf auch
die zweifellos großen Schwächen des Mediums immer
deutlicher.
Immer wieder gibt es Sequenzen, die aussehen wie ein
privates Heimvideo
eines der Akteure. Auffällig dabei, dass Digitalvideo in
Außenaufnahmen
mit
natürlichem
Licht und Weitwinkel weitaus besser funktioniert als in
Groß-
und Innenaufnahmen, während Nachtaufnahmen auch qualitativ
Licht und Schatten zeigen. Besonders auffällig ist dies
bei
dem Angriff auf einen Rückzugspunkt der Gangster tief im
Wald,
der als ein Höhepunkt des Films geplant ist, aber dank der
Schwächen der Kamera beizeiten aussieht, als würde der
Schauspielclub Wanne-Eickel im Wald Räuber und Gendarm
abfilmen.
Den Vorwurf muss sich Michael Mann schon gefallen lassen,
dass er
unterschätzt hat, wie sehr Material und Form hier
teilweise
auseinander gehen. Auch die typisch "hartgesottenen"
Dialoge
und der klassische, teilweise überdramatische Score
verhaken
sich manchmal mit der modernen Videoästhetik, da hätte
Mann dann doch radikal auch den Score modernistischer
anlegen können,
um wirklich eine komplett neue Gangsterfilm-Ästhetik zu
kreieren.
Er hätte vielleicht auch ahnen können, dass die fiebrigen
modernen Nachtstreifzüge von "Collateral"
und "Miami Vice" mit
dieser nervösen Kamera hervorragend funktionierten, weil
sie
von ihrer Vorwärtsenergie lebten. Die fehlt bei "Public
Enemies" allerdings völlig - einem Film, bei dem man gut
vorher wissen kann, wie er ausgeht (das historische Ende
von John
Dillinger ist schließlich kein Geheimnis, sondern vielmehr
eine oft zitierte Anekdote).
Das Hauptproblem von "Public Enemies" liegt aber nicht
im Wie, sondern im Was, denn wenn der Film einen packen
würde,
könnte man auch über die unausgegorene Mixtur von
Inszenierung
und Geschichte hinwegsehen. Aber das ist (wieder mal) das
Problem,
Mann hat einen perfekt ausgestatteten, hervorragend
besetzten Film
geschaffen, aber einen Film ohne Emotion und Herz, und
leider auch
ohne große Höhepunkte. Flach und immer nur halbinteressant
geht "Public Enemies" durch seine zu lange Laufzeit, die
diesmal auch durch nichts gerechtfertigt ist.
Normalerweise macht
Mann lange Filme, weil sie unheimlich viel Material zu
bearbeiten
haben, aber schon bei "Miami Vice" zeichnete sich ab,
dass er mittlerweile lange Filme dreht, weil er lange
Filme mag,
nicht weil sie besonders episch sind. Und während der
Autor
dieser Zeilen auf den unterschätzten "Miami Vice"
auch weiterhin nichts oder wenig kommen lässt, sind die
damaligen
Kritikpunkte hier noch stärker im Fokus: Kein Zugang zu
den
Figuren, keine Charakterentwicklung, kein Zug in der
Geschichte.
Überhaupt,
die Geschichte: Geschichts- und Faktenfreunde sollten das
Notizbuch
besser daheim lassen, denn der Film ändert Fakten nicht
nur
recht großzügig ab, er ist zu drei Vierteln Fiktion,
weswegen sich die Frage stellt, warum Mann überhaupt die
Rechte
an der dokumentarischen Buchvorlage von Bryan Burrough
gekauft hat.
Bereits die ersten Szenen, die uns die Protagonisten
vorstellen
(Dillinger bricht aus dem Gefängnis aus, während Purvis
einen berühmten Gangster zur Strecke bringt), haben sich
allesamt
nie so zugetragen, und mit der Chronologie seiner
Ereignisse geht
der Film geradezu lachhaft um. All dies wäre einem ja
völlig
egal, wenn einen der Film mitreißen würde, aber so eignet
er sich nicht einmal als Geschichtsstunde, auch weil Mann
wenig
Gespür für die Epoche beweist. So wird überhaupt
nicht darauf eingegangen, wie die Prohibition Gangster vom
Schlage
Dillingers hervorbrachte, oder warum er in der großen
Depression
zu einem Robin Hood-artigen Volkshelden aufsteigen konnte.
Dass der Film so flach und ohne emotionale Bindung
daherkommt,
hat viel mit dem mäßigen Drehbuch von Ronan Benett, Mann
und Ann Biedermann zu tun, die so gut wie keiner Figur
einen Hauch
Tiefe zugestehen. Christian Bale etwa sieht man nicht in
einer einzigen
Szene, in der er nicht mit zusammengekniffenen Lippen
grimmig in
die Kamera starrt, weil Dillinger ihm wieder mal entkommen
ist oder
sein inkompetenter Mitarbeiterstab wieder mal versagt hat.
Als Charakter
bleibt er ein vollständiges Fragezeichen, wie auch
Dillingers
Komplizen, die man ständig sieht, aber nichts über sie
erfährt.
Ach, der arme Christian Bale. 2009 hätte doch eigentlich
sein
Jahr werden sollen, in dem er sich nach seinen
"Batman"-Filmen
mit "Terminator: Die Erlösung" und "Public Enemies"
endgültig als Superstar etabliert. Aber zwei schwache
Filme
mit auch von ihm wenig beeindruckenden Leistungen später
sieht
das ganz anders aus. Und Depps Dillinger, die einzige
Figur mit
überhaupt so etwas wie
Charakterprofil,
kommt auch falsch herüber - ob nun aufgrund des Drehbuchs
oder
Depp selbst kann man nicht hundertprozentig sagen. Er
wirkt nicht
wie ein charismatischer Bandenführer, sondern wie ein über
den Dingen stehender introspektiver Mann des neuen
Jahrtausends,
nicht der 1930er. Und die Wichtigkeit seiner Romanze mit
Billie
Frechette (Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard, "La
Vie en Rose") wird überbetont, ohne dass der Film
davon sonderlich profitiert oder man so richtig verstehen
könnte,
warum Dillinger sich so komplett auf diese Frau fixiert.
Darum ist die wohl größte Enttäuschung hier, wie
Michael Mann seine erlesene Besetzung verschleudert. Trotz
der Überlänge
bekommen Könner wie Billy Crudup, Lili Taylor, Giovanni
Ribisi
oder Stephen Lang nur Nebenrollen, die mit ihren wenigen
Szenen
kaum bessere Cameos sind. Teeniestar Channing Tatum etwa
darf in
seiner einzigen Szene als "Pretty Boy" Floyd einzig von
Purvis über den Haufen geschossen werden. Und im Falle von
Ribisis Figur Alvin Karpis versagt das Drehbuch
vollkommen, dem
Publikum auch nur im Ansatz klarzumachen, wer das ist und
warum
er für die Geschichte wichtig ist.
Ist er an sich auch gar nicht, aber auch nur, weil Mann
ein halbes
Dutzend Nebenplots anfängt und nicht weiter ausführt.
Die einführende Szene, in der der so sträflich
unterbenutzte
Crudup als J. Edgar Hoover dafür kritisiert wird, keinen
einzigen
Kriminellen je persönlich festgenommen zu haben, hätte
perfekt ergänzt werden können mit einer abschließenden
Szene, in der Hoover Karpis festnimmt, womit gleich zwei
lose Enden
auf einmal verbunden gewesen wären. Aber Michael Mann hat
sich
offenbar nicht nur bei der Konzeption seines Films,
sondern auch
im Schneideraum gehörig verzettelt.
"Public Enemies" ist weit davon entfernt, ein völliges Desaster zu sein, dafür ist Mann zu sehr Perfektionist und handwerklich immer noch viel zu stark, aber auch deshalb ist sein Film die bisher wohl größte Enttäuschung des Jahres. Dass ein McG das "Terminator"-Revival in den Sand setzen oder der ohnehin wenig gewünschte X-Men-Nachschlag "Wolverine" nicht die Wurst vom Teller reißen würde, war anzunehmen. Aber dass Michael Mann mit "Public Enemies" seinen schwächsten Film seit "Ali" an den Start bringt und ein mit dermaßen Potenzial ausgestattetes Projekt so in seine Einzelteile zerfallen lässt, ist so überraschend wie ernüchternd. Schade, schade, aber man muss hier dem Zuschauer fast ans Herz legen, sich entweder dem Staatsfeind Jaques Mesrine zuzuwenden, oder aber statt dem Kinoticket lieber den alten "Dillinger"-Streifen zu besorgen. Der ging zwar genauso lax mit den historischen Fakten um, war aber zumindest für seine knackigen anderthalb Stunden Laufzeit durchgehend unterhaltsam, was man von "Public Enemies" leider nicht behaupten kann.



Diese "Nachricht" ist ja nun nicht so schlimm, dass ich heulen könnte... naja, eigentlich doch.
Habe den Film in meinem USA Urlaub gesehen und muss leider auch sagen, dass ich maßlos enttäuscht war. Kann der Kritik nur zustimmen. Besonders ärgerlich meiner Meinung nach, ist die Verwendung der High Def Kamera. Man fühlt sich ständig durch den Look des Films abgelenkt.
Die hochauflösenden Bilder, passen einfach nicht zum Genre.
Eines muss ich aber noch loswerden.
"Regie führte übrigens in seinem Debüt Waffenfetischist John Milius, später hauptsächlich für rechtsreaktionären Dreck wie "Red Dawn" verantwortlich. "
War ja klar, dass jemand der Mitglied in der NRA ist, hier in Deutschland als Waffenfetischist bezeichnet wird. Man sollte vielleicht erwähnen, dass John Milius das Drebuch zu "Apocalypse Now" geschrieben hat. Bei dem Film "Das Kartell" mit Harrison Ford arbeitete er am Drehbuch mit und war für die Serie "Rom" verantwortlich. Außerdem führte er bei "Conan Der Barbar" Regie und schrieb zusammen mit Robert Zemeckis an dem Steven Spielberg Film "1941".
Und "Red Dawn" als "rechtsreaktionären Dreck" zu bezeichnen, ist schon ein starkes Stück.
"Unausgegorene Inszenierung und Dramaturgie", bei MANN???... Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Könnte die Charakterzeichnung vielleicht nicht so gewollt sein?
also leute ich find filmszene is ja ne echt geniale seite aber 4 punkte is schon ziemlich mager,
sogar transformers 2 hat schon 6 punkte und der is wirklich erbärmlich, michael mann filme können doch echt nicht so schlecht sein, ich werd ihn mir trotzdem ansehen
Ich hatte es nach dem lauen Trailer schon befürchtet. Chance vertan. Schade.
Hab den Film in UK gesehen und muss der Kritik leider vollkommen zustimmen. Die Charaktere bleiben alle vollkommen blass und undurchschaubar.
Es stellt sich zum Beispiel die Frage warum M. Collitard diesem Gangster in Person von Jonny Depp sofort und ohne grossartig ersichtlichen, emotionalen Grund hinterherrennt und ihr Leben in die Haende von ihm begibt, der sie eben noch vor kurzem ziemlich dreist auf einer Tanzveranstaltung abgraetscht hat.
Auch Christian Bale wirkt einfach nur bemitleidenswert und laecherlich, weil er so hilflos ist gegen Jonny Depp ist. Durch aufgesetzt wirkende coole Sprueche, ist es schwer nachzuvollziehen, dass das wirklich gewollt ist (oder eben die sprueche sind ueberfluessig...)
Diese Schwaechen in der Beschreibung der Charaktere sind umso bemerkenswerter, wenn man sich vor Augen haelt, wie Michael Mann in vielen seiner vorherigen Filmen wie Heat, The Insider und Colleteral dermassen perfekt diese Kunst des Beschreibens von Charakteren beherrscht, dass dieser Film einem die Traenen ins Gesicht treibt.
Als grosser Michael Mann fan muss ich leider zugeben, dass das groesste Problem des Films ist, dass er einfach etwas langweilig ist...
Verdammt! "Public Enemies" war meine letzte Blockbuster-Hoffnung im in dieser Hinsicht (und eigentlich auch sonst)sehr enttäuschenden Kinojahr 2009 - 4 Punkte? Es scheint mir fast unmöglich, dass ein Könner wie Mann einen Film mit dieser Thematik und Besetzung an die Wand fährt. Werde ihn natürlich trotzdem ansehen, aber das dämpft die Erwartungen doch beträchtlich...
Nur 4 Punkte für eine meiner persönlich meist erwarteten Filme diesen Jahres . Das ist
wirklich schade zumal Jonny Depp und Christian Bale meine absoluten Lieblingsschauspieler
und ich lange auf einen Film mit den beiden gewartet habe. Naja, vielleicht kommt ja irgendwann ein Batman-Teil mit Jonny als Two-Face oder so =).
Na, ich lass mich mal überraschen. Der Film hat bei den Kritikern in den USA und (IMdB nach zu urteilen) auch beim US-Publikum sehr viel erheblich besser abgeschnitten als bei deutschen Kritikern. Da drängt sich bei mir der Verdacht auf, dass der Film zwar gute Unterhaltung bietet, aber irgendwelchen formalintellektuellen Ansprüchen vergeistigter deutscher Kritiker nicht gerecht wird. Oder dass einer beim anderen abgeschrieben hat. (Aber vielleicht ist das auch nur Unsinn und ein Vorurteil.)
"Regie führte übrigens in seinem Debüt Waffenfetischist John Milius, später hauptsächlich für rechtsreaktionären Dreck wie "Red Dawn" verantwortlich."
Schlecht geschlafen, Herr Staake, oder was?
"Red Dawn" als rechtsreaktionären Dreck zu bezeichnen ist schon etwas heftig, Milius aber zu unterstellen, dass er nach Dillinger hauptsächlich für rechtsreaktionäre Filme verantwortlich war, grenzt schon an Verleumdung!
Und was juckt es die (Film)Welt, ob Milius Waffenfetischist ist?
Dass Rezensenten bei Filmszene immer wieder mal ihre Abneigung und Antipathien gegenüber diversen Regisseuren und Schauspielern rigoros zur Schau stellen, entwertet deren Rezensionen stets aufs Neue. Einfach nur peinlich!
Homer
Also wenn ich oben die kritik lese, vergeht es mir schon da reinzugehen....aber ich war in dem film und man sieht wunderbare Schauspieler, ein versuch einer neuen Ästhetik-ich fand die Kamera ja besonders am Tag bei hoher Auflösung z.B.Wald und Felder sehr grenzwertig,trotzdem einzigartige Ausstattung,Athmosphäre und Stimmung perfekt.also Kino in Hochformat,aber die erzählte Geschichte und Spannnung schwächelt.
Ohne Frage ein Film von hohem Niveau, was man über manches Bla, Bla, Bla über ihn nicht sagen kann. Der Film ist ähnlich dokumentarisch angelegt wie der gleichnamige französiche Film über Jaques Mesrine. Im Gegesnatz zu dem versteht er es jedoch, insbesondere zum Ende hin, Spannung aufzubauen. Johnny Depp spielt wie imer großartig und auch Christian Bale spielt seine Rolle ziemlich gut, auch wenn es für ihn nicht viel zu spielen gibt. Ist ja in erster Linie ein Film über John Dillinger. Wer aber einen typischen Hollywoodfilm erwartet, mag enttäuscht sein.
hut ab, herr staake..auch wenn ich ihren komödienrezensionen selten zustimme, hier haben sie echt zu hundert prozent recht.
dem ist nichts mehr hinzuzufügen..enttäuschender film..
welcher stümper hat vergessen filter auf die kamera zu legen?
deswegen gehen wir doch ins kino..damit es net aussieht wie nen film einer projektwoche in einer realschule in der klassse 9.
"Public Enemies" ist in vielerlei Hinsicht zwar vollkommen ansehnlich, in der Endabrechnung aber nicht mehr als eine oberflächliche, reichlich uninspirierte und klinisch kalte Räuberpistole ohne Seele, deren Hochglanzoptik zwar berauschende Einstellungen parat hält, die mangelnde inhaltliche Substanz jedoch nicht kaschieren kann. Mann bebildert hier lediglich brillant inszenierte Shoot-Outs, während seine Protagonisten ein jämmerliches 08/15-Charakterkorsett übergestülpt bekommen. Die einzige Figur, die das Drehbuch gerademal halbwegs würdigt ist der von Johnny Depp gewohnt hervorragend gespielte Dillinger, die restliche Top-Besetzung wird zur gesichtslosen Masse degradiert, allen voran Schwergewicht Christian Bale, der nicht mehr tun darf als, pardon, „angepisst“ in die Kamera zu schauen. Persönlichkeit ist ihm nicht vergönnt. Auf etwaige Hintergründe (das Befeuern des Verbrechens durch die Weltwirtschaftskrise, Dillingers Heldenstatus bei der Bevölkerung) geht Mann nur rudimentär ein, stattdessen bastelt er u.a. eine völlig unglaubwürdige Liebesgeschichte zusammen und schafft es nicht, seinen Charaktere ansatzweise Leben einzuhauchen. "Public Enemies" ist nur pures "style-over-substance"-Kino in angeberischer Optik, ohne den geringsten Mehrwert und anderswo schon geschätzte tausendmal besser gesehen.
Coole Gangster ( anzug + hut hat verdammt viel stil !) , coole musik, tolle autos, allerdings wirklch keine soo packende handlung.
wäre der film ne halbe stude kürzer gewesen, hätte er auch das wesentliche enthalten..
Rech langweiliger film, bricht mehrmals ausm gefängnis aus, mehrmals raubt er eine bank aus immer das selbe und immer wieder sucht er seine Perle... Langweilig keine aktion geld rausgeworfen im kino
Naja... ich muss der Kritik zustimmen. Ein farbloser Film und der Einsatz der HD-Cam war zu häufig und dadurch wirkt es, wie es passend beschrieben wirkt.
Christian Bale war wirklich eine Enttäuschung. Vorallem aufgrund der deutschen Syncronstimme, denn David Nathan spricht auch Jonny Depp und konnte nun nicht auch noch Bale sprechen. Dumm gelaufen. Der Syncron-Ersatz war trotzdem mies.
Schade. Kein Film für die Filgeschichte und Depps bis dato schlechtester Film.
Zusammengefasst die Stärke und die Schwäche des Films:
Stärke: Sauguter Schauspieler
Schwäche: LAaaangweilig.
Zusammengenommen 3 Punkte, da die Langeweile zu häufig das Publikum auf die Uhr schauen liess.
Coole Klamotten, schlechte Musik, ein unterforderter Depp.
Ein Flop.....
Zusammenfassung der Story: Großaufnahme/wackelwackel/schneller 180° Schwenk/unscharfe Großaufnahme eines rechten Ohrläppchen/Blitzschwenk nach links/unscharfes Bild - wahrscheinlich der Protagonist/wieder wackelwackel/Nahaufnahme Depp - Woh! Jetzt war er mal zu erkennen! Naja, und so weiter. Wen interessiert da noch die Story, wenn man dem Film schon rein optisch nicht folgen kann? Uns war vom Zuschauen physisch schlecht.
Hab den Film gestern im Kino gesehn, und war wie die Meisten anderen hier auch masslos enttäuscht.
Ich bin leider noch unter 16 und habe mich natürlich riesig gefreut, dass Public Enemies nun doch ab 12 ist.
Ich geh also fröhlich ins Kino, und muss sagen, das ich mich fast noch nie so gelangweilt habe. Wenn mich die Eintritskarte nicht meine Ersparnisse gekostet hätte, währe ich wohl mitten im Film nach Hause gegangen.
Zu nächst einmal hatte ich arge Probleme der Story zu folgen. Das konnte ich auch nur Ansatzweise, da ich mir die Handlung schon vorher durch gelesen habe.
Zweitens hat mich dieses ständige gewackel der Kamera genervt. Der Film ist ja optisch wirklich gut gelungen, davon hat man aber leider nicht wirklich viel.
Am schlimmstem fand ich aller Dings, dass mindestens 100 Minuten von 140 nur geballert wurde. Und zwas ohne wirklichen Sinn.
Zum Schluss bleibt mir nur noch zu sagen, dass der Film für mich die Enttäuschung des Jahres war.
Possitives kann ich an dem Film nicht wirklich finden, außer das Johnny Depp mit spielt, der aber auch schon Mal um einiges besser war.
Ich bin unglaublich enttäuscht von der Zeichnung der Charaktere.
Ganz richtig erwähnt, man bekommt keinen Zugang zur Zeit und zur Motivation der Protagonisten. Ich habe mich vorher nicht mit der Geschichte des Dillinger beschäftigt und habe durch den Film leider keine für mich interessanten Informationen bekommen können, außer vielleicht das Knarren aus der Zeit ein Krach machen wie ein Flaggeschütz (Der Sound ist krank)
Ich finde den Einsatz der digital Kamera als frischen Wind in Gängsterfilmen nicht schlecht, aber wie schon oben beschrieben, wurde maßlos übertrieben bei der Umsetzung am Set. Zu viel Bewegung, Schleudertrauma, keine nachvollziehbare Taktik bei der Auflösung.
Mir bleibt nach wie vor ein Rätsel, wie Schauspieler wie Depp und Bale die großen Schwächen des Drehbuchs nicht schon beim lesen bemerkt haben. Mann war für mich noch nie ein interessanter Regiesseur, im Gegenteil, er hat den Terminator Mythos sprichwörtlich versaut, und er konnte es auch nicht mit einer Gangsterverfilmung wie Puplic Enemies erreichen - Fazit Geldverschwendung und geschichtsunwürdig. Ich falle immer wieder drauf rein, aber für mich keinen Mann Film mehr.
PS: 2 Augen gibs für die schicke Ausstattung und die guten Effekte im Special Effekts Appartment.
Schlechter film...michael mann sollte es echt lassen (miami vice war schon scheiße und nen halber porno dazu)....ich hasse handkamera und unsinnige perspektive wo man überhaupt nicht mitbekommt wer wenn abknallt......auch sind die logik sprünge im film viel zu groß....außerdem ist der film nicht gerade ne biographie von dillinger....hollywood eben die machen es so wie es ihnen passt.....babyface nelson ist ca. nen halbes jahr später umgekommen und nicht vor dillinger...nur so nebenbei....
von daher Grottenschlecht.....schade um johnny depp
Ich habe den Film in London auf englisch gesehen und war großteils angetan von diesem Stück Leinwandkunst. Ein spannender Thriller, der mMn hält, was er verspricht: Action, Gangster-Feeling, Blut, ein wenig Sex...
Auch wenn ich mir damit den Zorn meiner Vorredner aufhalse: ich würde sagen ein würdiger, kleiner Bruder von Scarface!
Schlechter Film,der Johnny ist ja wirlich ein depp !! Handkamera hasse ich über alles !!
langweilig, ohne handlung, mehr als unrealistisch und megaschlecht besetzt.
Mann Michael? Wer soll denn das sein? Sieht man von der Perle "Heat" mal ab ist seine Filmographie völlig belanglos. Genau wie dieser 08/15-Langweiler, den man in ähnlicher Form schon Dutzende Male besser gesehen hat (Es war einmal in Amerika, The Untouchables, Bonnie & Clyde, etc.) Auch Johhny Depp, der wie immer den Oberchecker mimen darf, ertrage ich langsam als solchen nicht mehr.
stimme der Bewertung voll und ganz zu...
"Besonders auffällig ist dies bei dem Angriff auf einen Rückzugspunkt der Gangster tief im Wald, der als ein Höhepunkt des Films geplant ist, aber dank der Schwächen der Kamera beizeiten aussieht, als würde der Schauspielclub Wanne-Eickel im Wald Räuber und Gendarm abfilmen."
Meiner Meinung nach eher der grausigen Beleuchtung geschuldet, da fiel mir die Bahnraubszene aus "Die Ermordung des Jesse James..." ein. So muss das aussehen.
@bob: schlechte Mann Filme gibt es, meiner Meinung nach mind. zwei.
Ali und Miami Vice, bzw. ab jetzt drei.
Leider kann ich die Bewertungen von "Public Enemies" nicht nach oben drücken, denn dieser Film ist wirklich schlecht!!
Mehr als 5 Punkte sind nicht drin, weil man einfach zu wenig über Dillinger erfährt, die Personen bleiben blass und die Story wirkt abgehakt.... einfach nur schade, weil die Aktionszenen wirklich gut sind. Ansonsten definitiv eine große Enttäuschung....
Da ich den Film für lau von einem Freund geliehen habe, bin ich wohl mit einer anderen Einstellung herrangegangen.
Habe einen recht unterhaltsamen Streifen gesehen, der durchaus seine starken Momente hat: Ablauf und Ausführung der Banküberfälle, Ermordung von Dillinger (Kinosequenz), Festnahme und Verhör von Frechette,...
Sicher kein Meisterwerk aber auch nicht die maßlose Enttäuschung.
Also als netter BR-DVD Abend kein Fehlgriff.
Ich kann mich der vorhergehenden Meinung nur anschließen. 4 Augen im Schnitt eracute ich als überraschend wenig.
Der Film hat meiner Meinung nach genau das erfüllt, was man erwartet hatte. Ich habe ihn auf DVD geschenkt bekommen und mit mehreren Freunden angesehen und jedem hat der Film gefallen. EIne Revolution ist er sicher nicht, aber für einen Filmabend bringt er schon alles mit.
Ich finde die Atmosphäre des Films gut. Das Bühnenbild versetzt einen glaubhaft in die 30er Jahre. Depp und Bale, die ich beide als Schausspieler schätze haben mir als Gegenspieler auch zugesagt.
Vielleicht hätte man 5 Magazine weniger "verballern" können, aber naja, Hollywood eben...
Was mich nur überrascht ist, dass der Film als FSK 12 eingestuft ist. Vor zwei Jahren hätte er (m.M. nach zu recht) FSK 16 bekommen.
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