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Olympus has fallen

Olympus has fallen
action-thriller , usa 2013
original
olympus has fallen
regie
antoine fuqua
drehbuch
creighton rothenburger, katrin benedikt
cast
gerard butler,
aaron eckhart,
morgan freeman,
angela bassett,
melissa leo,
dylan mcdermott,
ashley judd,
rick yume, u.a.
spielzeit
120 Minuten
kinostart
13. Juni 2013
homepage
http://www.universumfilm.de/filme/128555/
bewertung

6 von 10 Augen

olympus 1Während der diesjährige Versuch eines Bruce Willis nur dem Namen nach ein „Stirb Langsam“-Film und ansonsten eine recht krude Angelegenheit war, die das Publikum eher ratlos zurückließ, wird mit „Olympus has fallen“ nun die echte Medizin für darbende Freunde des Actionkinos verabreicht. Denn was Regisseur Antoine Fuqua hier abliefert, ist bemerkenswert weit entfernt von der Subtilität seines oscarprämierten „Training Day“ und auch vom Stil aller sonstigen Werke des renommierten Filmemachers. Die Heftigkeit und Brutalität, mit der Fuqua hier einen Sturm auf das Weiße Haus entfacht, sucht schon Ihresgleichen und selbst ein absoluter Krawallexperte wie der gute Roland Emmerich dürfte es schwer haben, da demnächst mit seiner Variante des gleichen Themas namens „White House Down“ noch einen draufzusetzen.
 

olympus 2Auch der Deckname „Olympus“ steht dabei für nichts Anderes als den Amtssitz des US-Präsidenten, dessen aktuelle Inkarnation Benjamin Asher (Aaron Eckhart) nach dem Unfalltod seiner Frau (Ashley Judd) seit gut einem Jahr psychisch angeschlagen ist. Seit diesem tragischen Ereignis steht Mike Banning (Gerard Butler) nicht mehr im Dienst des Secret Service, denn der rettete damals zwar „vorschriftsmäßig“ den Präsidenten, konnte dessen Frau aber nicht mehr helfen. Die Stunde der Bewährung für den frustrierten Banning kommt, als ein Staatsbesuch des südkoreanischen Premiers zum Fiasko wird, bei dem sich dessen Begleiter als nordkoreanische Terroristen entpuppen, die den Präsidenten und dessen wichtigste Helfer zu Geiseln machen, während das Weiße Haus gleichzeitig von weiteren Angreifern attackiert wird. Als einer der ersten erkennt der in unmittelbarer Nähe arbeitende Banning die Situation und es gelingt ihm sich in das besetzte Gebäude durchzukämpfen. Als einzige Verbindung für die Militärs und Politiker außerhalb der Kampfzone, beschließt der in dieser Ausnahmesituation zum handelnden Präsidenten ernannte Regierungssprecher Trumbull (Morgan Freeman) Banning zu vertrauen und dessen Anwesenheit zu nutzen. Sein erster Auftrag: Den noch im Gebäude befindlichen Sohn von Präsident Asher zu finden und in Sicherheit zu bringen. Unterdessen stellt der Anführer der Terroristen Kang (Rick Yume) seine Forderungen und versucht zusätzlich die amerikanischen Atomraketen unter seine Kontrolle zu bringen.
 

olympus „Die Welt in Gefahr?“ – Das dann doch nur bedingt, aber angesichts des fürs hiesige Publikum vielleicht doch etwas zu kryptischen Titels musste dann wohl noch ein griffiger deutscher Untertitel her. Die unmittelbare Bedrohung ist hier allerdings eher eine lokale und da ist es dann immer gut einen harten Kerl zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu haben. Den klassischen John McClane-Part  übernimmt dabei Gerard  Butler („300“), der ihn nicht nur physisch mühelos ausfüllt sondern auch sonst eine überzeugende Präsenz und sich als handfester Mann der Tat zeigt („I am here - use me!“). Das auch für einen Actionfilm nicht schädliche Charisma ist ebenso bei Aaron Eckhart als unbeugsamen Präsidenten und vor allem bei Rick Yune („The Man with the Iron Fists“) in der Rolle des tatsächlich furchteinflößenden und absolut gnadenlosen Schurken Kang zu entdecken, während für einen gestandenen Mimen wie Morgan Freeman dann nur noch eine mäßig interessante Nebenrolle abfällt, die dieser vorwiegend im Sitzen absolviert (und vermutlich nicht mehr als zwei Drehtage dafür investieren musste).

Somit behaupten sich die soliden Darsteller so gut es eben geht innerhalb des gewaltigen Effektgewitters welches sie umgibt, denn nach der etwa viertelstündigen Einführung der Charaktere startet bereits die große Attacke und actiontechnisch gibt es von da an kein Halten mehr, innerhalb weniger Minuten türmen sich bereits die Leichenberge auf beiden Seiten. Auch unser Held Mike Banning schießt und kämpft sich seinen Weg ohne Rücksicht auf Verluste frei und tötet ohne zu zögern auch mal dann wenn es eigentlich nicht zwingend nötig wäre. Darüber und über die gezeigte Brutalität an sich muss man also schon in der Lage sein hinwegzusehen, wenn man sich von dieser Form des „Unterhaltungskino“ angesprochen fühlen will. Wer vielleicht Freude daran hat, die Anzahl der Kopfschüsse pro Film zu zählen bekommt hier jedenfalls ausreichend Material zum Arbeiten geboten. Aber im Prinzip war es ja auch schon vor 25 Jahren so, dass sich am Ende alle total über das Happy End der geretteten Hauptpersonen freuen, während im Hintergrund noch Dutzende Leichen von namenlosen Bauernopfern eingesammelt werden.olympus 4

Immerhin löst man die Sache mit dem kleinen Sohn des Präsidenten recht elegant und umschifft dabei die zunächst befürchteten Klischees, als dieser Handlungsstrang um eine begehrte und potentiell sehr nervige weitere Geisel eingeführt wird. Auch sämtliche lauernden Logikfallen genauso zu umgehen gelingt leider nicht, die Erstürmung des amerikanischen Regierungssitzes erweist sich doch als erstaunlich einfach und allein die Idee, dass alle drei Besitzer der Geheimcodes zum Start sämtlicher US-Atomraketen sich mal eben gemeinsam in einem Raum aufhalten und gefangen nehmen lassen ist hoffentlich wirklich nur ein Einfall von Hollywood.
 

Rein handwerklich gibt es jedoch nichts zu meckern, trotz des vorhersehbaren Ausgangs kommt hier nie Langeweile auf, dafür wird dem Publikum einfach viel zu viel geboten an Krawall und Explosionen in dieser durchaus beeindruckenden Menschen- und Materialschlacht. Und das ergibt dann im Endergebnis einen der härtesten und knackigsten Actionfilme seit die Nordkoreaner die guten alten Russen als Feindbild Nummer Eins abgelöst haben. Was zugegeben noch nicht allzu lange ist. 

Volker Robrahn

...dass alle drei Besitzer

...dass alle drei Besitzer der Geheimcodes zum Start sämtlicher US-Atomraketen...

Die Codes waren/sind nicht zum starten sondern zum selbstzerstören der Raketen.

"Olympus has fallen" ist ein

7

"Olympus has fallen" ist ein gut besetzter , krachender und launiger Actionstreifen ,der bis zum Ende spannend und in seiner Härte konsequent bleibt.Nach der Gurke "Red Dawn" ist das Invasion Thema als Action Sub-Genre wieder rehabilitiert. Das muß "White House Down" jetzt tatsächlich erst mal besser machen.

ACHTUNG SPOILER ANFANG

ACHTUNG SPOILER ANFANG !!!

Die Codes sind nicht zum Starten sondern zum Entschärfen der Atomraketen. Insofern ist eine nicht so strikte Trennung der Codeträger auf den ersten Blick nicht erforderlich. Weiterhin handelt es sich bei diesen Personen um den Präsidenten, die Verteidigungsministerin und einen Navy-Admiral. Das diese Leute bei einem Treffen mit dem südkoreanischen Premier anwesend sind, sollte irgendwo logisch sein.
Auch ist der Sturm auf das Weiße Haus alles andere als einfach. Er ist vielmehr sehr genau geplant und im Rahmen des filmisch Möglichen so durchaus glaubhaft dargestellt.

SPOILER ENDE

Bin völlig ohne Erwartungen (okay - dummer Schießfilm stand schon auf der Liste) ins Kino gegangen und wurde mit einem astreinen, politisch unkorrekten und hochgradig dreckigen kleinen Action-Reißer belohnt. Ja, Olympus has Fallen ist inhaltlich kein großes Kino. Die Figuren sind genregemäß Klischee-Abziehbilder und es blitzt immer mal ziemlich schwülstiger Pathos durch.
Was den Film aber auszeichnet, ist die gnadenlose Kompromisslosigkeit, die hier von Anfang bis Ende auf beiden Seiten durchgezogen wird. Knallhartes Kino für Freunde der etwas ruppigeren Gangart und mittendrin ein toller Gerard Butler, der einen mehr als guten McClane-Ersatz abgibt. Kann ihn nur empfehlen. Emmerich wird es nicht besser machen.

@Glod "Auch ist der Sturm auf

2

@Glod

"Auch ist der Sturm auf das Weiße Haus alles andere als einfach. Er ist vielmehr sehr genau geplant und im Rahmen des filmisch Möglichen so durchaus glaubhaft dargestellt. "

Mag ja sein, dass das gut geplant ist, aber allein den Namen des Films in den Gleichen Satz zu stecken, wie das Wort Logik, erscheint schon unlogisch. An allen Ecken und Enden sind hier Logiklücken und einfach nur unglaublich unrealistische Handlungsstränge zu finden.

SPOILER ANFANG:

- Eine Delegation aus Südkorea kommt in die USA - soweit so gut -. Sie besteht zu 95% aus nordkoreanischen Terroristen. Nur der arme Präsident aus Südkorea und 1-2 weitere gehören nicht zu den Terroristen. Finde den Fehler.
- Der Secret Service, bestehend aus den besten Personenschützern der gesamten Welt (vermutlich), allesamt Ex-Elitesoldaten, etc. lassen sich wie ein Kartenhaus trotz Deckung, ohne wirklich jemanden selbst zu erwischen niedermetzeln. (Ungefähr 30-40 Mann). Die beste Szene ist allerdings die, als mit MG-Sperrfeuer auf den Eingang des weißen Hauses gehalten wird, die ersten Fallen und der Rest der Elite-Soldat-Gruppe läuft einfach munter in das Sperrfeuer und lässt sich zu Schweizer Käse verarbeiten. Stichwort KÄSE!
- Die nordkoreanischen Terroristen kommen irgendwie in die Hände eines hochmodernen ultrageheimen Waffensystems..AUS DEN USA. AHA!
- Die Terroristen befinden sich im Bunker, Bannings ist oben...Die Terroristen haben nichts besseres zu tun, als Wellenweise aus ihrem Bunker nach oben zu kommen und sich von Bannings töten zu lassen. Dabei hatten sie doch einen tollen Escape-Plan.
- "Gib ihnen deinen Code...meinen bekommen sie eh nicht!" - mehr brauche ich dazu nicht zu sagen
- Und last but not least: ES GIBT EINEN CODE, UM ALLE...ich wiederhole...ALLE ATOMRAKETEN DER USA EXPLODIEREN ZU LASSEN, UNABHÄNGIG IHRES AUFENTHALTSORTS!!! Geht's noch?

SPOILER ENDE

Naja zusammenfassend kann man sagen, dass dieser Film zwar gute Action zeigt, aber man ihn nur dann genießen kann, wenn man sein Gehirn dabei nicht zu sehr anstrengt. Ist mir leider nicht gelungen. Das Problem ist, dass er sehr ernst wirkt und alles auch so alles total realistisch darstellen will, aber einfach nur lächerlich wirkt. Dazu sollte man den neuen "Fast&Furious" sehen. Der macht das genau andersrum und nimmt sich meiner Meinung nach selbst auf die Schippe .
Deswegen wirken die massenhaft unrealistischen Szenen in F&F lustig und in Olympus has fallen peinlich und ungewollt komisch bis lächerlich.
2 Punkte gibt's für die viele Action, die ein bisschen von der Handung ablenkt. Eigentlich gäbe es 3, aber ich ziehe einen für die schlechten Effekte wieder ab. Das geht deutlich besser und sieht schon arg unecht aus.

langweiliger film.

2

langweiliger film. propagandafilm. politisch motiviert und von der waffenlobby finanziert.

VORSICHT SPOILER! Viel

VORSICHT SPOILER!

Viel lustiger finde ich eigentlich, dass manche Leute offenbar immer noch denken man könnte eine Atomexplosion durch die einfache Sprengung der Rakete auslösen. Die nötige Kettenreaktion für eine Nuklearexplosion zu erzeugen, ist alles andere als trivial. Ich könnte mit einem Maschinengewehr auf den Sprengkopf ballern und würde trotzdem keine Atomexplosion auslösen. Die Raketen im Film wären harmlos* in ihren Silos explodiert. Nix radioaktive Verseuchung.

* Jaja, die Explosion der Rakaten hätte sicherlich einige Menschen in den Silos das Leben gekostet und den Atommüll hätte man auch erstmal mühsam entsorgen müssen, aber ich denke mein Punkt ist klar.

Extremst unrealistischer

5

Extremst unrealistischer (Minus 2 Augen) mit penetranter zum Himmel stinkender Ami-Propaganda der manipulativen Art (Minus 3 Augen) durchsetzter Action-Streifen, der aber trotzdem irgendwie Spaß macht, weil das Blut nur so spritzt und so ziemlich jeder über den Haufen geknallt oder abgestochen wird, der nicht bei 3 auf den Bäumen ist. Gerard Butler gibt den John McClane für Arme und metzelt sich durch's Weisse Haus, dass sich die Balken biegen. Das ist wiegesagt alles furchtbar übertrieben und unrealistisch inszeniert hat aber dennoch einen nicht zu verachtenden Unterhaltungswert. Also, Hirn ausschalten, das löchrige Drehbuch vergessen und einfach nur berieseln lassen. Dann geht's :) ...

Super Action - besser als

9

Super Action - besser als White House down!!!

Butler hat mit seiner "Härte" und "Unberechenbarkeit" überzeugt.
Immer das Messer in den Kopf rammen - ha ha
Habe mich super unterhalten gefühlt.
Viel Story darf man halt nicht erwarten.
ACTION ACTION ACTION

9 von 10 Punkten

Brutaler Proletenbraten, der

4

Brutaler Proletenbraten, der unterhält und hält, was er verspricht.

Habe selten so einen dummen

1

Habe selten so einen dummen Film gesehen, der sich selbst auch noch dermaßen ernst nimmt.
Kann Tsubasa hier voll und ganz zustimmen.

Ich war immer der Meinung schlimmer als George W. gings nicht,
aber der Präsident der hier gezeigt wird ist wahrlich saudumm
"Gib ihnen den Code, das ist ein Befehl" Oh mein Gott...

"Die Bildauswertung des TOP-Terroristen läuft noch... "
Als der Name bekannt wurde ist auf einmal das ganze Dossier (mit Bild) auf dem Monitor.
Ach herrje... und so die ganze Zeit...

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