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Johnny English

Johnny English
agenten-komödie , großbritannien 2003
original
johnny english
regie
peter howitt
drehbuch
neal purvis, william davies
cast
rowan atkinson,
john malkovich,
natalie imbruglia,
ben miller, u.a.
spielzeit
87 Minuten
kinostart
10. April 2003
homepage
bewertung

5 von 10 Augen

Johnny English (Rowan Atkinson alias "Mr. Bean") wäre gerne ein cooler britischer Geheimagent wie James Bond. Tatsächlich arbeitet er für den Geheimdienst MI-7 - allerdings nur am Schreibtisch. Sein Traum erfüllt sich jedoch aus heiterem Himmel, nachdem bei einem heimtückischen Attentat alle Top-Agenten auf einmal getötet werden. Nun ist es an ihm über die stolze britische Nation zu wachen. Seinem Instinkt folgend hegt er den Verdacht, dass der Großindustrielle Pascal Sauvage (gespielt von John Malkovich) nichts gutes im Schilde führt. Und wie könnte es auch anders sein, dieser ist immerhin Franzose. Tatsächlich hat es der Schurke auf die ehernsten Werte der Inselmonarchie abgesehen. Zunächst entwendet er die Kronjuwelen und dann will er gar den Thron der Queen, da er davon überzeugt ist, dass dieser ihm erbrechtlich zusteht. 

Johnny nimmt den Kampf mit dem Bösewicht auf, weiß dabei aber meistens nicht wirklich was er tut. Nur dank tatkräftiger Unterstützung seines fähigen Assistenten Bough (Ben Miller) und einer attraktiven Agentin namens Lorna Campbell (Natalie Imbruglia in ihrer ersten Kino-Rolle) kommt er aus diversen peinlichen Situationen wieder heraus und seinem Ziel näher.

Die Idee des Films basiert auf mehreren Werbespots von 1992 für die Kreditkarte einer englischen Bank, in denen Atkinson den Superagenten Richard Latham verkörperte. Die Art der Story und erst recht gewisse Szenen des Kino-Trailers erinnern stark an die diversen "Pink Panther"-Filme mit Peter Sellers als Inspektor Clouseau und an "Die Nackte Kanone" mit Leslie Nielsen, das Ganze unmissverständlich im Gewand einer Bond-Parodie. Abgesehen davon, dass man im Trailer - wie leider so oft - die besten Szenen des Films bereits vorab gesehen hat, hat man also in Sachen Humor nicht wirklich viel neues zu erwarten. 

So lastet denn die Hoffnung des Kinobesuchers auf Rowan Atkinson, zweifellos einer der begnadetsten Komiker unserer Zeit. Sein Ruhm basiert jedoch hauptsächlich auf "Mr. Bean" - für die meisten ist er schlicht "Mr. Bean". Als dieser glänzt er in Szenen, in denen Sprache überflüssig ist, ist er in seiner kindlichen Naivität unberechenbar und stürzt sich und seine Umwelt bei den alltäglichsten Situationen regelmäßig ins Chaos. In "Johnny English" werden die meisten Gags regelrecht angekündigt und man ahnt ständig wann, wie und wo das nächste Fettnäpfchen auf den "Nicht-so-super-Agenten" lauert. Eine Badezimmer-Szene, in der sich Johnny die Zähne putzt und dabei allerlei Schwachsinn vor dem Spiegel veranstaltet, gehört noch zu den wenigen genialen und überraschenden Momenten, ansonsten sucht man derartigen Humor jedoch vergebens. Im Gegenteil, im letzten Drittel des Films dominieren dann sogar Fäkalhumor und billiger Klamauk.

Im Gegensatz zu "Austin Powers", der vollkommen respektlos so ziemlich alles auf die Schippe nimmt und dazu viel Wort- und Dialogwitz bietet, kommt die britische "Konkurrenz" dann doch etwas zu bieder daher, nimmt die eigene Persiflage zu ernst und hat einfach nicht das Zeug zum Kult. Obwohl Ex-Pop-Sternchen Natalie Imbruglia, die sogar ein wenig Text bekam, einigen Liebreiz verströmt, trotz der Tatsache, dass John Malkovich einen ganzen Film lang mit französischem Akzent spricht und sogar Robbie Williams den Titelsong beisteuert, ist das Ergebnis leider nur eine alberne Klamotte. Es bleibt zu hoffen, dass wir von einem zweiten Teil à la "Johnny English - Lizenz zum Blödeln" verschont bleiben.

Sascha Sass

10

Ich find den film einfach spitze er ist witzig und gut es geht ja in einem film nicht um die logic

9

Für mich immer noch der beste alle "Bean-Filme". Aber natürlich haben auch Malkovitsch und die anderen großen Anteil daran, dass es ein gelungener BEAN geworden ist. Eben was für Freunde des "Schwarzen Humors".

3

Ha-Ha-Ha ..aber mehr war auch nicht drin...Mr Bean war früher mal anders, d.h besser, lustiger, unterhaltsamer

irgendwann kann man es nicht mehr ertragen wie er das gesicht verzieht, immer wieder den gleichen ausdruck bringt und irgendwie trotzdem alle lachen, als wäre das ja soooo komisch

8

echt super lustige parodie auf james bond (obwohl ich den eh gern hab) aber da lachen sich sogar bond-fans halb tot! unbedingt ansehen!

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