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Hostel

Hostel
horror , usa 2005
original
hostel
regie
eli roth
drehbuch
eli roth
cast
jay herandez,
derek richardson,
eythor gudjonsson, u.a.
spielzeit
95 Minuten
kinostart
27. April 2006
homepage
bewertung

3 von 10 Augen

Josh (Derek Richardson) und Paxton (Jay Hernandez) sind typische Jungamerikaner auf Europa-Rundreise. Was sie und ihren unterwegs aufgelesenen isländischen Kumpel Oli (Eythor Gudjonsson) antreiben sind Alkohol, Gras und Sex. In Amsterdam bekommen sie einen Tipp, wo es die willigsten der willigen Frauen gibt, nämlich in einer Jugendherberge in der Slowakei. Flugs machen sich die drei geistig eher minderbemittelten Mannsbilder auf den Weg dorthin. In der Slowakei aber erwartet sie ein Horrortrip ungeahnten Ausmaßes....

Über "Hostel" kursieren so viele (Werbe-)Gerüchte, dass es an der Zeit ist, im Nachfolgenden Fiktion von Wahrheit zu trennen.

PR-Hype: "Hostel" ist eigentlich der neue Film von Tarantino.

Wahrheit: Zumindest legen einem der Verleih und sogar Eli Roth selbst zu Werbezwecken diesen Verdacht mutwillig nah. Tarantinos Name ist auf dem Plakat prominenter vertreten als der von Drehbuchautor und Regisseur Roth selbst. Und ausgerechnet Selbstdarsteller und Großmaul Eli verringert die Rolle seiner Verdienste, indem er erklärt, Tarantino habe die Ausgangsidee geliefert und sogar heimlich am Drehbuch mitgeschrieben. Da stimmt doch was nicht? Es liegt der Verdacht nah, dass hier mit dem berühmteren Namen Aufmerksamkeit und Kasse gemacht werden soll. Zumindest, dass beide sich verstehen, verwundert nicht, können sie sich doch bei Bier und Exploitationfilmen darüber streiten, wer nun das größere Ego und noch größere Mundwerk hat. Zumindest Tarantinos Mitarbeit am Drehbuch ist kaum erkenntlich: keine Popkulturzitate, kein einziger Dialog mit Witz oder Intelligenz. Einzig seine Gewaltästhetik mag noch durchscheinen, und die ist ja eher Tarantinos verzichtbarstes Merkmal.

PR-Hype: "Hostel" ist einer der brutalsten Filme, die je gedreht wurden.

Wahrheit: Für einen amerikanischen Mainstream-Film geht es hier zwar ziemlich brutal zu, aber im weltweiten Vergleich gewinnt Roth in Sachen Konsequenz oder abgefahrener Gore keinen Blumentopf. Gegen das Extremkino eines Lucio Fulci oder gar eines Takashi Miike (der hier einen überflüssigen Cameo-Auftritt hat) nimmt sich "Hostel" aber fast anämisch aus. Natürlich geht's hier schon derbe zur Sache, da fliegen Finger und andere Körperteile. Aber hier gibt es nichts, was man als halbwegs informierter Genrefan nicht schon gesehen hätte, und die Filme eines Miike etwa sind, was Schockgehalt und "DAS hab ich echt noch nicht gesehen"-Effekte betrifft, von "Hostel" etwa so weit entfernt wie die Rucksackurlauber im Film von ihrer Heimat.
Roth kann sich nicht entscheiden, ob er nun doch voll draufhalten oder geschickt wegschwenken und die grausigen Details den Köpfen der Zuschauer überlassen soll. Er versucht beides und gewinnt dadurch nichts. Nach den vollmundigen Ankündigungen ist der Film für Gorehounds eine Enttäuschung, Nicht-Fans des extremen Horrors wird es wohl trotzdem zuviel sein. Fest steht: Aus der durch das Thema vorgegebenen Boshaftigkeit und der durch die PR- und Posterkampagne aufgebauten Erwartungshaltung schleicht sich Roth dann doch relativ feige heraus. "Hostel" geht für viele Zuschauer zu weit und doch nicht halb so weit, wie er eigentlich müsste. Ob das Ganze nun so oder so in den Bereich "Unterhaltung" fällt, muss eh jeder für sich entscheiden. Aber auch hier ist es wieder eine vergebene Gelegenheit, wie so viele.

PR-Hype: "Hostel" beruht auf wahren Begebenheiten.

Wahrheit: Humbug. Roth und Tarantino behaupten, vor Jahren auf eine asiatische Webseite gestoßen zu sein, die ähnliche Serviceleistungen anbietet wie die ominöse "Jagdgesellschaft" im Film. Beide geben zu, dass sie keine Ahnung haben, ob die Seite real war oder nicht. Soweit also die ‚wahren Begebenheiten'.
Realer sind da schon die Reaktionen der slowakischen Tourismusbehörde. Die protestierte offiziell gegen den Film und seine Darstellung der Slowakei und seiner Bewohner. Man kann schon verstehen, was die Osteuropäer sauer macht, denn hier ist jeder Slowake mindestens merkwürdig und zumeist böse, jede Frau unter 25 eine verdorbene Hure, und generell scheint die friedliche Slowakei die Hölle auf Erden zu sein. Die Verschwörung, die hier porträtiert wird, würde sogar Fox Mulder staunen lassen. Auch alles ganz großer Unsinn. Abgesehen davon, dass auch wir Deutschen Grund hätten uns zu beschweren, denn auch dieser Film mag nicht ohne den perversen deutschen Doktor als Bösewicht auskommen.
Zwar ist der Film vorher auch schon teilweise strunzdumm und hat Logiklöcher von der Größe osteuropäischer Kleinstaaten, aber die letzten zwanzig Minuten schubsen ihn dann vollkommen ins Lächerliche. Hier wirkt "Hostel" dann nur noch albern und Comic-haft überzogen, wenn nicht nur Standardklischees wie eine Autoverfolgungsjagd aufgeboten werden, sondern auch noch im Rahmen der gerecht(fertigt)en Rache ein lächerlicher und unglaubwürdiger Zufall an den anderen gehängt wird. Spätestens hier kann man dann alle für Werbezwecke beschworenen Parallelen zum wirklichen Leben komplett vergessen, und auch diesen Film.

"Hostel" merzt leider nicht die Fehler von Roths Vorgängerfilm "Cabin Fever" aus, sondern verschlimmert sie eher noch. Denn wo der Erstling noch bisweilen durch seine Einschübe absurden Humors bestach, ist die ziemlich schleppende erste Hälfte von "Hostel", der an Filme wie "Road Trip" erinnernde Sexcomedy-Teil, schlicht weder witzig noch sonderlich unterhaltsam, woran auch die zahlreichen nackten Frauen nichts ändern können. Die zweite Hälfte, der Horrorteil, wirkt dann quasi als (negativer) Ausgleich nach einem brutalen Intermezzo oftmals unfreiwillig komisch. Kaum etwas passt hier, es hinkt eben schon von Anfang an: an der Auswahl der Geschichte und Protagonisten, an Roths frat boy-Sensibilität (sprich: ordentlich Schwulenfeindlichkeit und Frauenverachtung, aber kein Funke Menschenverstand), an seinem Faible für Titten und Kunstblut, welches durch keinerlei künstlerische Ambition ausgeglichen wird.

Nicht, dass man grundsätzlich etwas gegen Filme hat, deren Hauptzutaten Titten und Kunstblut sind, aber es muss eben doch noch ein kleines bisschen mehr sein. Weil dies so ist, kann natürlich auch kein sich selbst respektierender Kritiker erklären, ihm hätten vor allem die Brüste und das Gemetzel gefallen, und so haben sich diverse Kollegen aufgemacht, verborgene Deutungen zu suchen. Von der Fremdenfeindlichkeit der Amerikaner bis hin zum Folterskandal von Abu Graibh wird da einiges bemüht. Dass die männlichen Hautdarsteller allesamt ziemliche Idioten sind, wird Roth als kritische Betrachtungsweise seiner Landsleute positiv angerechnet, man kann aber genauso vermuten, Roth dachte tatsächlich, dass seine Figuren witzig und cool wären.
Dem Film wegen möglicher Subtexte Intelligenz zu bescheinigen, ist dann doch zuviel des Guten. Eher durch Zufall endet Roth bei einer (bei gutem Willen) nicht ganz doofen Abhandlung darüber, in welcher Art und Weise Menschen die Körper Anderer missbrauchen.

Vorhandene oder nicht vorhandene Subtexte hin oder her, das größte Problem des Films und sein endgültiges Aus als Horrorfilm ist und bleibt der Mangel an Spannung oder Aufregung. Nichts hier macht richtig Angst, ist beklemmend, ist wirklich schockierend, dazu ist alles zu offensichtlich und einfältig. Wenn man diesen Film mal mit dem letztjährigen "The Descent" vergleicht, wird klar, was einen guten Horrorfilm von einem schlechten trennt. Und so vermisst man letztendlich auch einen guten Grund für diesen Film.

Daher gilt es, noch einen letzten Hype zu entkräften:

PR-Hype: "Eli Roth ist die Zukunft des Horrorfilms." (Quentin Tarantino)

Wahrheit: Nein. Das ist er nicht.

Simon Staake

4

DVD in der Videothek erspäht - Cover interessant - Inhaltsbeschreibung akzeptabel - also eingepackt und DVD-Abend mit Freunden gestartet.

Leider herbe Enttäuschung. Die erste Hälfte des Filmes haben wir uns ständig nur gefragt "Wann gehts denn nun richtig los?". Ich hatte das Gefühl einen minderwertigen Teenie-Sex-Streifen zu sehen. Zugegeben, in der zweiten Hälfte waren durchaus Szenen dabei, die nichts für schwache Nerven sind. Aber ich hatte mir mehr erwartet - eine durchdachte Story mit anständigen Schauspielern und mächtigen Schockelementen.

Allerdings finde ich es übertrieben, sich darüber aufzuregen, dass z.B. Nationen/Staaten bei dem Film schlecht weg kommen. Ich meine doch, dass alle in der Lage sind, zwischen Fiktion und Realität unterscheiden zu können.

Fazit: Noch einmal würde ich mir "Hostel" nicht ansehen - und weiterempfehlen auch nicht. Ich habe keinen oscarwürdigen Film erwartet, aber doch einen Film, der mich 95 Minuten lang gut unterhält. Das hat er definitiv nicht.

10

ich finde den film hosstel einfach nur affenmega geilo hab ihn mir gestern gekauft habe ihn gestern gekuckt und heute

ALso ich hab den film gestern halb gesehen.
ich muss allen recht geben, die sagen, dass der film auf grund seiner gewaltdarstellung gar nicht so schlimm ist. seh ich auch so.
was ich nur besonders krass war, dass ch zu dem zeitpunkt, als ich den film gesehen hab noch dachte, dass so etwas echt passiert ist..also wie ja immer vorher gesagt worden ist. und natürlich fall ich drauf rein..haha..i know:)
deshalb hab ich nach der hälfte des films den fernseher ausgemacht und wollt schlafen..konnt aber net.
Ich find die story schon net schlecht, hätt nur auf grund Tarantinos sonstiger filme irgendwie nicht solche exzesse erwartet..und unter dem angeblichen wahrheitsgehalt den film anzusehn fand ich halt nun schon ziemlich krass, weil ich auch recht gerne backpacker touren mach und sich mir dann gruselige gedanken aufdrängten..naja...aber jedem das seine:)

naja, der film ist zwar schon sehr brutal (mein geschmack) aber die story ist zum kotzen !
wie kann man nur so einen "hohlen" film drehen ?????

ich weiss nicht über was ich mehr lachen soll über diesen menschheitsvertrottelnden schwachsinn oder über die leute die so einen idiotenmüll auch noch gut finden es gibt nur zwei sachen die ich bei diesem müll erschreckend finde erstens das so ein dreck an der kinokasse erfolg hat zweitens das diese zwei möchtegernfilmemacher noch nicht in der psychatrie sind mal erlich wer sich solche geschichten ausdenkt kann ja nicht ganz dicht sein dieser sogennante film hat nur den mülleimer verdient daher null punkte

Hab' gestern ein Hirn beim Joggen gefunden; vielleicht hat ja jemand daran Interesse, der diesen x*.@§"-Film toll findet. Einfach melden - dann klappt's beim nächsten Mal auch mit guten filmen!

Also diese Diskussion ist tatsächlich gefährlich. Um es kurz zusammenzufassen. Es gibt die Einen, die ihn nur wegen schlechter Aufmachen schlecht oder gut finden und solche, die dahinter tatsächlich ein wirklich moralisches Problem sehen. Ich persönlich habe diesen Film nicht zuende schauen können. Aber soweit ich ihn mitbekommen habe (und ich wünsche in diesem Zusammenhang keine "wer ihn nicht zuende gesehen hat kann nix zu sagen" kommentare) fasse ich zusammen: es geht um das zu Tode foltern von Menschen. Eines der schlimmsten Verbrechen, was einem Menschen angetan werden kann. und dieses wird nicht etwa zur charakterisierung von Bösem oder zum setzen eines moralischen Standpunktes genutzt, nein, es dient schlicht und einfach als Aufhänger der Filmhandlung. Der Film verurteilt nicht, der Film bezieht keinen Standpunkt. Er benutzt das Prinzip des vernichtens jeglicher Identifikationspersonen, so wie dies auch in Full Metal Jacket genutzt wurde, jedoch nicht mal ansatzweise so konsequent. In Full Metal Jacket diente eben dieses Fehlen von Identifikationspersonen zum Setzen des Standpunktes, darum ist es auch ein ANTIkriegsfilm. Nicht in Hostel. Der Regisseur weidet sich regelrecht in den Bildern wirklich schrecklicher Brutalitäten, wie ich es selten erlebt habe. Nur bei KillBill Vol. 1 oder Sin City z.B. und dort ist es mir ebenso aufgestoßen. Es geht hier auch nicht darum, dass man in den Nachrichten etwas ebenso schreckliches sehen kann. Nein, das ist die Realität. Die Realität ist schrecklich genug, das möchte ich hier nicht in ABrede stellen, aber dieser Film hat keineswegs den hintergrund darauf aufmerksam zu machen, das an den Pranger zu stellen oder gar an irgendeiner Stelle zur Verbesserung der Zustände aufzurufen. Auch Kann man keine realen Verbrechen abschaffen und beispielsweise Vergewaltigungen abschaffen. Man muss dafür einen sauberen Blick haben, der befähigt moralische Urteile vor dem Hintergrund des eigenen moralempfindens zu fällen. Dieser Film wird jedoch genau diesen moralischen Hintergrund knicken. Und das darf kein Film, zumindest nicht in dieser Richtung. Und das schüren der Ängste durch eine quasi getürkte Pressemeldung ist ebenfalls ein perfides Spiel mit menschlichen Ängsten. Nein, dieser Film ist fähig tatsächlich sehr viele wenig gefestigte oder vielleicht nicht ganz so intelligente Menschen, welchen die Beurteilung des Gesehenen schwer fällt, tatsächlich in moralische Abgründe zu stürzen. Und eben das macht ihn gefährlich. eben darum sollten solche Filme nicht entstehen. Da bin ich Idealist.

@Bastian:

Du kannst Idealist sein - oder auch nicht - das ist deine Sache! Aber wir leben in einer freiheitlichen Gesellschaft und da werden Filme, gleich welchen Inhalt sie haben, durch die Freiheit der Kunst geschützt und das ist auch gut so. Der Film muß dir nicht gefallen, aber deswegen hast du kein Recht ihn verbieten zu wollen.

Habe grad bei einem Bekannten Hostel2 ausschnittweise gesehen... so ein dummer sensationalistischer Quatsch!
Geistlos, ohne Geschichte, ohne Spannung, einfach nur total dumm.
Was ich am bescheuertsten fand ist daß der Film dem Publikum unterstellt, es wolle Frauen wimmer hören - geht's noch oder was?
Wer solche bedrückenden Fantasien hegt sollte sich vermutlich ein Behandlung begeben.
Aber in Hollywood dürfen geistesgestörte Kino machen, und Millionen dummer Amis rennen rein.
Also ehrlich, der Film ist eine echte Beleidigung, sorry.

ihr habt ja alle keine ahnung von nix! hostel 2 is es beste was gibt fast so gut wie de erste und mal wider total realistisch. es einzigste was ein als mann so en bissche stört is, dass einer am schluss sein ding loswird und zwar ziemlich sichtbar für jeden..

6

"Hostel" ist , um es auf den Punkt zu bringen, ein sehr heftiger und derber Splatterfilm, der sich wenig für Story und Essenz derselben interessiert und einfach nur den puren und reinen Blutrausch feiert. Die Szenen im Finale sind teilweise wirklich atmosphärisch packend und gekonnt gefilmt. Die erste Hälfte ist ein passables Intro der Charaktere und mitunter sogar recht komisch gestaltet. Natürlich sind die äußerst explizit dargestellten Gräueltaten nicht jedermanns Geschmack. Aber wer einen soliden harten Horrorfilm sehen möchte ist bei "Hostel" gut aufgehoben.

Ich kann leider den Film nicht bewerten, da ich ihn Gott sei dank nicht gesehen habe!Ich denke mal, dass der Regisseur Eli Roth hier seine psychisch angeschlagene Seele hier in Hostel auslebt und hier Menschen bis zum geht nicht mehr quält, um sich ein bisschen Geld auch noch nebenbei zu verdienen. Und von so etwas gibt es noch eine Fortsetzung!(hüslel)Das ist ja noch schlimmer als Saw 1-3! So das ist meine Meinung zu den tollen und grandiosen Film!Er wird bestimmt noch 12 Oscars und Golden Globes gewinnen!HA!

Warum nennt man solche Filme wie Saw oder jetzt Hostel Horrorfilme? Ich kann diese Filme in keine Kategorie einordnen.
Schaut euch lieber Filme wie 'Lord of war' an, da sieht man auch mal eure "Realität" und wie es in der Welt zugeht.
Aber was sagt uns denn so ein Film?
Und sind wir mal ehrlich, nur Geisteskranke,Außenseiter und welche mit einem wirklichem Tick im Kopf kann dieser Film gefallen.

In die Kategorie Horror würde ich den Film auch nicht schieben, sondern thematisch eher in den Bereich Drama.

das übelste am film ist das schlechte Bild der Slowakei.

Der Film selber ist eigentlich ziemlich traurig.
Die Thematik des Films ist hart und nachdenklich.

Ich bin auch kein Freund von solchen Folterszenen. Sowas brauch ich einfach nicht explizit sehen, wenn es schon inhaltlicher gegenstand ist. Meiner meinung nach hätte es gut getan, diese lieber zu minimieren.

1

dass einige schlimme sachen auf der großen großen weiten welt geschehen, ist doch nichts neues.
ich bin ziemlich sicher, ähnlich vergleichbare szenarien spielen sich in irgendwelchen ländern mit irgendwelchen kranken gehirnen nicht allzu selten ab. man muss doch nur mal in die zeitung schaun und darauf achten wieviele leute verschwinden und ermordet, vergewaltigt oder verstümmelt werden. das sind dann größtenteils auch nur lokale, bundesweite nachrichten in einem vermeintlich zivilisierten und sicheren land. man kann sich also vorstellen was in gewissen anderen ländern alles vor sich gehen kann.
die welt ist eben groß und es leben sehr viele menschen auf ihr.
von daher sehe ich den film als nicht allzu unrealistisch, was allerdings nichts daran ändert dass er einfach gnadenlos erbärmlich ist. gute promotion, vermeintlich gute trailer und die lobsagungen eines verehrten regisseur. aber mehr wohl nicht.
das einzige, was den status der armen slowakei in dem film etwas rettet ist die tatsache, dass der film wirklich selten schlecht ist und nicht ernst genommen werden kann.

Also Hostel ist für mich einer der schlechtesten Filme aller Zeiten.
Sinnlose Gewalt und null Story. Der 2.Teil is da auch nich wirklich besser.

So ich verstehe aber wirklich nicht, wie man Hostel und Saw auf eine Stufe stellen kann. Saw ist Hostel um Längen voraus, die beiden Filme lassen sich eigentlich gar nicht vergleichen.
Jeder der behauptet Saw und Hostel seien vom selben Kaliber, sorry der hat meiner meinung nach nicht verstanden worum es bei Saw wirklich geht.
In Saw geht es um weitaus mehr als Gemetzel, was ich von Hostel nicht behaupten kann.

8

..also mit objektiver Filmkritik hat der Artikel meiner Ansicht nach nichts zu tun. Die Sprache ist dermaßen negativ, dass ich mich beim lesen Frage, was der Autor für ein Problem hat. Geht es ihm um die Verarbeitung seines persönlichen Grams gegen Film / Regisseur / Thema?

Ich denke, dass der Film trotz einer ordentlichen Portion Realitätsferne eine gelungene Atmosphäre bzw. Stimmung aufbaut - und das durchgängig. In der Sache eine Fiktion welche auf Klischees über Interrail Backpackers und Osteuropa aufbaut - wenn man sich aber auf die Fiktion einlässt, ist es einfach en gelungener Film.

Vergleichen wir es doch mit einem Dracula Film - auch dort wird letztlich eine Fiktion von Rumänien gezeigt - und trotzdem passt die Stimmung.

FAZIT: etwas mehr Objektivität im Artikel wäre angebracht. Der Film punktet sicherlich in Sachen Atmosphäre / Stimmung - was letztlich auch der kommerziellen Erfolg dieses Filmes zeigt.

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