Werbepause

Parfümerie Erb - Online Shop

Ihre Werbung?

kleine Werbepause

Drive

Drive
noir-thriller , usa 2011
original
drive
regie
nicolas winding refn
drehbuch
hossein amini
cast
ryan gosling,
carey mulligan,
bryan cranston,
albert brooks,
ron pearlman, u.a.
spielzeit
97 Minuten
kinostart
26. Januar 2012
homepage
http://www.drive-movie.com/
bewertung

10 von 10 Augen
Drive - Poster

„Ich bin der Fahrer. Ich fahre.“ Soviel verrät uns der Fahrer (Ryan Gosling) über sich und im Rest der folgenden anderthalb Stunden werden wir nicht viel anderes über ihn erfahren, zumindest nicht von ihm selbst, carauch nicht von seiner Vaterfigur Shannon (Bryan Cranston aus „Breaking Bad“). Er arbeitet tagsüber als Stuntman und Mechaniker, nachts ist er der Fluchtfahrer für Gangster aller Art. Ein absoluter Profi. Bis ein zufälliges Treffen mit der Nachbarin Irene (Carey Mulligan) das sorgsame Leben des Fahrers durcheinanderbringt. Und zwar nicht nur in emotionaler Hinsicht, denn alsbald wird er in die Machenschaften der Gangster Bernie (Albert Brooks) und Nino (Ron Pearlman) verstrickt. Mit blutigen Folgen...

Die Vorbilder für diesen so einsilbigen und mysteriösen Fahrer sind laut Regisseur Refn der Mann ohne Namen in Sergio Leones Westerntrilogie mit Clint Eastwood und Alain Delon als eiskalter Engel im Film gleichen Namens. Ihm geht es hier um die Ikonographie des schweigenden, existentiellen Antihelden, und er hat genau verstanden, wie man diesen in Szene setzt. Aber die Ikonographie geht tiefer – ansonsten hätten wir nur einen coolen Schweiger in bescheuerter Jacke, der viel fährt und gelegentlich Leute bedroht und/oder ermordet.

Der Fahrer sieht sich selbst als ein Actionheld wie die Helden aus Filmen, die er gesehen hat. Anders als die Protagonisten in etwa einem Tarantino-Film geht es ihm nicht darum, Vorlieben zu verbalisieren, nein, er versteht sich als Verkörperung dieser Leinwand-Actionhelden. Wenn seine Actionheld-Persona mit dem richtigen Leben kollidiert, sehen wir die Risse in seinem Weltbild. Er kann ganz cool Streifenwagen abschütteln und Gangster bedrohen, aber mit anderen Menschen wirklich kommunizieren und funktionieren – das kann der Fahrer nicht. Ein wahnsinnig eingängiger Synthiepopsong von College feat. Electric Youth singt uns den Traum des Fahrers vor: „You have proved to be a real human being...and a real hero“. Am Ende des Tages kann er vielleicht nur eines von beiden sein.

Weil wir den Fahrer so sehen, wie er selbst sich sieht, prallen auch Vorwürfe der oberflächlichen Darstellung ab, weil sie verkennen, was scorpionder Film zeigt: Die selbstgewählte Oberfläche seines Helden, und was passiert, wenn er sie für Emotionen durchbricht. Dementsprechend kann der Fahrer nicht zu genau analysiert werden, schon gar nicht von sich selbst, denn das würde sein Aus bedeuten. Allerdings hat der Fahrer etwas mit den meisten Protagonisten von Refns Filmen gemeinsam – auch wenn Refn hier zum ersten Mal nicht für das Drehbuch verantwortlich ist: Wie seine Drogendealer in seiner „Pusher“-Reihe sieht sich der Fahrer mit Situationen konfrontiert, in denen seine Optionen schlagartig immer weniger werden. Wie „Bronson“ ist der Fahrer ein Meister in der Projektion eines Selbstbildes, an dem er gnadenlos festhält.

Drehbuchautor Hossein Amini spielt in seiner minimalistischen Darstellung der Figuren nicht nur mit Stereotypen, er kommentiert, was passiert, wenn Menschen als ein Stereotyp leben wollen. Der Fahrer ist da das beste und am deutlichsten gezeigte Beispiel – aber dies trifft auch auf jemanden wie Nino zu, den jüdischen Kleingangster, der so gerne ein gemachter Mann in der italienischen Mafia wäre. Oder sein Partner Bernie, der die Zeiten, in denen er sich selber noch die Hände schmutzen machen musste, vorbei glaubt – und von der Realität eines Besseren belehrt wird. Die Einzige, die nur sie selbst ist und fast zwangsläufig von den Ereignissen überrollt wird, ist Irene.

Zu der Idee von Selbstbild, Selbstdarstellung und der Essenz der Oberfläche passt auch der Running Gag des Films, in dem der Fahrer den ganzen Film über eine eigentlich ziemlich schreckliche Satinjacke mit einem Skorpion hinten drauf trägt, die im Laufe des Films immer blutverschmierter wird, ohne dass es ihn (oder jemand anderen) stört. Niemand scheint das Blut zu sehen. Realistisch? Nein. Magischer Realismus? Schon näher dran. Seine Skorpionjacke ist für den Fahrer das, was dem Superhelden sein Kostüm. Würde er die Skorpionjacke ausziehen, so könnte man denken, würde er all seine Superkräfte verlieren. Alles hier ist Oberfläche, aber jede Oberfläche hier hat eine Bedeutung. Stolz trägt der Fahrer die Spuren seines blutigen Feldzugs auf seiner Skorpionjacke, später erzählt er das Gleichnis vom Skorpion und dem Frosch.

Seine Vorliebe für und guten Geschmack in Synthmusik hat Refn ja schon in „Bronson“ gezeigt, ganz so als hätten für ihn die 80er nie geendet. Während diese Musik aber in jenem Film manchmal ein wenig deplatziert wirkte, schafft Refn hier mit dem Score von Cliff Martinez und ausgesuchten Stücken wie dem erwähnten „A Real Hero“ die perfekte Symbiose aus Bild und Musik. Ganze Strecken sind nur von Musik untermalt, eine schöner und ausdrucksstärker als die andere. Refn hat sich ja schon mit seinem letzten Film als Bilderstürmer erwiesen, aber so magisch wie hier hat er noch nie gearbeitet – und wurde für seine Arbeit hier völlig zurecht als bester Regisseur in Cannes ausgezeichnet. Eine großartige Sequenz folgt hier auf die nächste, in der sich Musik und Bild vermählen. Es klingt wie ein Klischee, weil man dies so daher sagt, aber waitdiverse Szenen in „Drive“ sind unvergesslich, eingebrannt in die Netzhaut und Gehörgänge: Ein springender Stein auf einem Flussbett. Ein Mann mit groteskem Gesicht hinter einer ausgeleuchteten Eingangstür. Zwei Männer am Strand und ihre langen Schatten. Einer von ihnen, der ein erfrischendes Bad nimmt.

Wer einen schöner fotografierten Film als „Drive“ findet, darf ihn behalten – ich bleibe beim Fahrer und seinen Eskapaden. Dabei versinkt der Film nicht einfach nur in Schönheit, so wie es etwa ein Film wie Ridley Scotts „Die Duellisten“ tut – dies ist ein vitaler, lebendiger Film mit elektronischem Puls und neonfarbenem Herzen. „Drive“ sieht man nicht einfach nur, man spürt ihn. Oder eben nicht: Dieser Film ist zum Lieben oder Hassen – ein „ganz nett“ wird nach Ansicht kaum jemandem über die Lippen kommen. Für die Gegenseite kann und möchte ich nicht sprechen, aber ich liebe „Drive“ von ganzem Herzen, mit Haut und Haaren, Öl- und Blutflecken.

Der Schock für Freunde von, sagen wir mal, der „Fast and Furious“-Reihe könnte dagegen nicht größer sein, wären sie versehentlich in „The Tree Of Life“ gelandet. Actionszenen machen vielleicht fünf bis zehn Prozent dieses Films aus, werden rar gestreut und sind weit entfernt vom Krawumm und Krawall, den man so erwarten könnte. Wir sind hier schließlich nicht bei Michael Bay. Wie beim Rest des Films geht es auch in diesen Szenen um Präzision, es herrscht strenge Stringenz: Die Actionszenen haben alles was sie brauchen, nicht mehr, nicht weniger. Sparsamkeit, Präzision und Timing – diese drei Begriffe beschreiben „Drive“. Als bestes Beispiel genügen da schon die Anfangsminuten des Films, in denen Refn in einer fantastisch inszenierten Sequenz zeigt, mit wieviel Kaltblütigkeit und Brillanz der Fahrer seinen Job als Fluchtfahrer macht und demnach als Bester der Branche gilt.

Das Tempo ist – anders als der Titel vermuten lässt – bedächtig, teilweise langsam. Dem klassischen Fan des Actionfilms wird „Drive“ dementsprechend nicht zusagen. Trotzdem wird es zu keinem Moment langweilig. Ganz im Gegenteil: Refn schafft es aus der Langsam/schnell-Dynamik enormen Nutzen zu ziehen: Der Raubüberfall auf ein Pfandleihgeschäft, in den der Fahrer involviert wird, ist ein Musterbeispiel an Suspense und steigender und fallender Spannung. Gleiches gilt für die pointiert eingesetzten Gewaltspitzen. Bestes Beispiel ist die Fahrstuhlszene, die von Zeitlupentempo blitzartig die Gänge wechselt und von höchster Romantik in Sekundenschnelle in eine andere neonTonart umschlägt.

Auch die Ikonographie von Gewalt versteht Refn, er hat sie bereits ausgiebig in „Bronson“ und „Walhalla Rising“ genutzt, und er führt sie hier zurück von der nonchalanten Art und Weise, in der im Mainstreamkino Gewalt en passant genutzt wird, wenn in Showdowns ganze Städte in Schutt und Asche gelegt werden. Es gibt nicht viele Gewaltszenen in „Drive“, aber die die zu sehen sind, vergisst man nicht. Mit ihnen gibt Refn der Kinogewalt ihre Kraft zurück, weil hier jeder Gewaltakt und jeder Blutspritzer Wirkung und Bedeutung hat. Hier werden Köpfe weg geschossen oder eingetreten und Menschen mit Gabeln erstochen, und jeder Moment ist wie ein Schlag in die Magengrube. Einige dieser Gewaltakte werden vom Fahrer selbst begangen und es ist eine der interessanten Rochaden des Films, dass er den Fahrer als sympathische Figur aufgebaut hat (und Gosling zudem so ein Milchgesicht hat), dass es als eine Überraschung daher kommt, wenn der Fahrer zum ersten Mal Gewalt anwendet, und dann etwas weniger überraschend, aber effektiv, wenn seine Figur letztlich als Soziopath charakterisiert werden muss, der andere Leute verstümmelt, als wäre es das Normalste der Welt. Darin gleicht er seinen Gegenspielern, hier wird auch beim Sterben und Sterben lassen geklotzt und nicht gekleckert.

Da sich alles um den Fahrer dreht, wird die Hauptlast des Films von Ryan Gosling getragen, der sich in den letzten Jahren dank Filmen wie "Half Nelson"und "Blue Valentine" zu einem der interessantesten Darsteller der jüngeren Generation entwickelt hat. Mittlerweile wartet Gosling nicht einfach nur auf die richtigen Rollen, er beschafft sie sich. Er war die wirkliche treibende Kraft hinter dem Projekt, schlug Refn für die Regie vor, fuhr seinen Regisseur durch ein L.A., das dieser auch nur aus Filmen kannte, um ihm die vielen kisscoolen Stellen zu zeigen, an denen der Fahrer auftauchen kann. Gosling erinnert in all seiner Coolness fast an den Urvater des Kino-Coolseins, Steve McQueen, und schafft es dennoch, die Risse in dem gewählten Image des Fahrers aufzuzeigen, wenn dieser sich an Zwischenmenschlichem versucht. Die anderen Darsteller haben weniger zu tun, gerade Fans von Cristina Hendricks ("Mad Men") werden hier enttäuscht sein, denn ihre Heldin ist nur für etwa zehn Minuten auf der Leinwand und spricht etwa drei Sätze. Auch Carey Mulligan kann als Irene zwangsläufig nicht alles zeigen, was sie so drauf hat, leistet aber eben so wertvolle Unterstützung wie die Herren Cranston, Pearlman und Brooks.

„Drive” ist nicht nur in der Namensverweigerung seines Protagonisten der legitime Nachfolger von wortkargen Dramen wie Walter Hills „Driver“, er erinnert in Ästhetik und in den Figuren auch ein wenig an Michael Manns „Der Einzelgänger“. Aber er ist auch ganz und gar sein eigener Film, ein Film, den man so noch nicht gesehen hat und wohl auch nicht wieder sehen wird. „Drive“ ist die Kunstkinofantasie eines Pulp-Films, eine Zen-Meditation über das, was uns am Genrekino interessiert: die coolen Typen, die schnellen Wagen, die unbarmherzige Gewalt, alles gefiltert durch die Linse der Dekonstruktion und Rekonstruktion, vorangetragen auf den Wellen des ständig auf- und abschwellenden Synthiescores. Ein Bildersturm! Ein Cineastentraum! Ein Meisterwerk!

Simon Staake

Finde die einhellige

4

Finde die einhellige Begeisterung in der Presse nicht nachvollziehbar..außer sehr schönen Bildern eines Menschen der sich ausgiebig bei Lynch, Film Noir etc. bedient und Dialogen, die bizarr langatmig anmuten, gibt der Film mit der sehr dünnen Story nicht viel her. Auch wenn die Gewaltausbrüche als Wachrütteln des Zusehers aus seiner gelangweilten Lethargie begrüßt werden können, bleiben die Charaktere eindimensionale Klischees (Ex-Knasti Ehemann, Abziehbild-Mafiosi, usw...). Selbst der aufgesetzten Romanze zwischen dem debil lächelnden Hauptdarsteller und seiner Nachbarin fehlt jegliche Chemie. Nach dem viel versprechenden Trailer und den grandiosen ersten 10 Minuten des Films bin ich maßlos enttäuscht...Bin ich denn der Einzige der das so sieht?!

Habe den Film vor einer Woche

10

Habe den Film vor einer Woche in der Sneak gesehen und kann der Kritik in jedem einzelnen Wort nur zustimmen. Es ist alles gesagt!! :-)

Endlich mal wieder (nach

10

Endlich mal wieder (nach Jahren) ein Film Noir der diese Bezeichnung auch verdient! Gosling ist ganz klar mittlerweile auf Kurs zum besten Schauspieler seiner Generation (Blue Valentine und Half Nelson wurden, gerade auch in Deutschen Kinos, geradezu stiefmütterlich missachtet>>Spitzenfilme!). Und Refn ist ebenfalls auf dem Weg ein ganz Großer zu werden (wenn er es nach Cannes nicht schon ist). Seine Bildsprache in diesem Film sucht in der Tat seines gleichen. Auch wenn der Film in Deutschland erst im Januar 2012 erscheint (ich sah ihn im September in Amerika)>> mindestens einer der 5 besten Filme 2011, wenn nicht sogar der beste!

Ich war schon während des

10

Ich war schon während des Sehens so was von begeistert. Hatte wegen der bisherigen Filme von Refn hohe Erwartungen, die nochmals übertroffen wurden. Inszenatorisch genial, Gosling genial, Musik genial. Meisterwerk! Bester Film 2011! Beste Jacke der Filmgeschichte!

Yeah, that is Cinema. Die

10

Yeah, that is Cinema.
Die Kritik spricht mir aus der Seele, dem bleibt nichts hinzuzufügen.

Ryan Gossling hat sich über die Jahre einen Platz in meinem Cineasten Herz erspielt, man denke nur an den großartigen Lars und die Frauen.

Lässig von der Seitenlinie aus hat er sich einen respektablen Ruf und eine sehenswerte vielfältige Filmographie erarbeitet, ohne das über ihn je so viel gesprochen wurde wie manch einem Kollegen seiner Generation, muss auch nicht, er kann ja spielen.

Mit "Walhalla Rising" konnte

Mit "Walhalla Rising" konnte ich leider garnix anfangen - der war als "quasi-historischer" Film einfach zu sehr von kranken Gewaltfantasien des 21.Jahrhunderts geprägt, mit der zeitgenössischen atheistischen Ideologie der "gewalttätigen Religion" durchzogen.
Aber nach dieser Kritik muss ich mir "Drive" wohl anschauen und Herrn Rafn nochmal eine Chance geben!
Übrigens... Skorpion of Bomberjacke ist wahrscheinlich ein Seitenwink auf Kenneth Anger's Experimentalfilm "Skorpio Rising".

Ja was soll man dazu sagen?

1

Ja was soll man dazu sagen? Mich hat der Film leider überhaupt nicht abgeholt. Er fing öde/langweilig an und hörte blutig auf. Wer braucht so was?
Die Musik war ja wohl von vorvorgestern und teilweise verflucht laut und dröhnend.
Zu den bunten Bildern. WOW wir haben Farbfilm... END GEIL...!

“Wenn man erwartet hat, dass es richtig los geht dann wurde der Film langsam?” Echt welchen Film habt ihr gesehen? Wenn ihr erwartet habt, dass nach dem Tot von Standard eine langsame, gemütliche Kaffeefahrt folgt, dann wird euch der Film tatsächlich überrascht haben.
Ich fand den Film so vorhersehbar. Wo war da jetzt das neue dran? Ein Verbrecher, der als guter Kerl dargestellt wird, der an die falschen Leute gerät und dann alleine gegen alle anderen auf die Jagt geht. Wann gibt es mal wieder was neues? Nach der Vorschau fürs Jahr 2012 eher gar nicht mehr (aber dass ist ein anderes Thema).
Die Karaktäre waren für mich absolut unglaubwürdig. Wenn man den Tot von Nino so hinterhältig plant und durchführt, wird man ja wohl nicht so naiv sein, und sich auf ein Treffen mit dem Big-Boss zu seinen Bedingungen einlassen. Und dass ist jetzt nur ein Beispiel.

Was war denn bitte dass?
Action -> nein...
Drama -> nein...
Psycho -> nein...
Thriller -> nein...
Krimi -> nein...
Splatter -> nein...
Nichts halbes und nichts ganzes. Es fehlte nur noch die Prügelei zwischen Standard und dem Fahrer. Dann wären alle Klischees abgearbeitet. SUPER...

Also wenn der Film so gut ist

Also wenn der Film so gut ist wie seine hier dargebrachte Rezension dann erwartet mich wahrlich ein Meisterwerk. Es gibt kaum eine andere Seite im Netz, die spannender zu lesen ist als filmszene. Danke hierfuer mal von meiner Seite.

Film wird natuerlich geguckt.

Uh! Danke, Herr Staake! Sie

Uh! Danke, Herr Staake! Sie haben es mit ihrer Rezension gerade geschafft, dass die kommenden 17 Tage zur absoluten Qual werden... ;)

@Katjesnascher Hättest du mal

@Katjesnascher
Hättest du mal doch lieber Fast and Furios Teil 1-5 geguckt, oder Cobra 11... . Vielen Dank auch für die Spoiler! Manche Komentare sollten die Admins per "Delete" ins Datennirvana schießen.

Ich liebe diesen Film. Er

10

Ich liebe diesen Film.
Er ganz anders als erwartet ... besser.
Das ging schon zu beginn los, als all die Fans von Fast & Furious veralbert wurden: Der Driver geht an all den klassischen Muscle Cars vorbei und bleibt schließlich vor einem brandneuen Impala, dem amerikanischen Gegenstück zum VW Passat, stehen.
"Nobody will be looking at you."

Der Film ist ruig aber spannend. Die Handlung ist dünn, aber das ist wohl gewollt, denn so kann man sich die gesamte Spielzeit über mit den Figuren beschäftigen. Gosling hat mich gefesselt, ich habe jede Bewegung von ihm genau studiert. Er spielt den Driver perfekt - nein, er IST der Driver.
Ein Mann der sich sorgfältig eine Fassade augebaut hat. Sein Verhalten ist nur oberflächlich cool, in Wahrheit hat er sich nur sehr gut im Griff, weil er sonst wer weiß was anstellen würde - er ist nämlich in wahrheit ein gestörter und extrem gewaltbereiter Mensch, der wenn er von der Leine gelassen wird einfach rot sieht.
Diese hässliche Jacke ist seine Hundeleine und der Driver ist ein bissiger Hund, der von seinem väterlichen Freund im Zaum gehalten wird.

Alles, der ganze Style, einfach wow.

@Katjesnascher Spoilern,

@Katjesnascher

Spoilern, massig Rechtschreibfehler - mein Liebling: Karaktäre ...

Das war ja mal nix. Oder ?

Ich denke da war für einen wie dich zu viel Niveau drin. ;)

film des jahres.PUNKT.

10

film des jahres.PUNKT.

Tja mir geht leider eben

7

Tja mir geht leider eben genau dieses "Ganz nett" über die Lippen. Aber mehr hochschreiben kann man einen Film gar nicht. Man sollte sich nicht unbedingt nach der Rezension richten, da könnte man durchaus enttäuscht werden. Was immer auch stilistisch und konzeptionell hier reininterpriert wird kommt im Film selber nicht wirklich zum Punkt.
Dennoch gibts stylishe Musik und einen markanten Ryan Gosling.

Sehr zutreffende Kritik die

9

Sehr zutreffende Kritik

die Meister Staake hier verfaßt hat. Bis auf eine leichte Tendenz zur Überinterpretation, vielleicht. Aber die Atmosphäre des Films ist so gut beschrieben, wie es allein mit Worten nur möglich scheint. DRIVE bietet das Beste aus der Hochphase eines Martin Scorsese und David Lynch in einem Film. Ohne, daß das Gefühl bloßen Nachäffens entstehen würde. Sehr hypnotischer Film, mit einem ganz eigenen Tempo und Rhythmus, der einen gefangen nimmt – wenn man sich darauf einläßt. Ryan Gossling ist einfach eine Wucht. Kamera, Licht und Set Design: herausragend. Von diesem Film wird man auch in Jahren noch nahezu jede Szene abrufbereit vor dem eigenen Auge parat haben.

Unglaublich düsterer,

10

Unglaublich düsterer, verdammt cooler Film...nichts für schwache Gemüter..

Super Film.Gerade die Szenen

10

Super Film.Gerade die Szenen wo nicht viel gesprochen wird passen genial in diesen Film.Gosling spielt einfach Großartig!

Nein biste nicht Der

6

Nein biste nicht
Der Soundtrack und die Atmosspähre des Film sind gut bis großartig, aber das wars schon.
Selten so hohle und ausdruckslose Dialoge erlebt. Haben die Darsteller nie richtig sprehcen gelernt?. Der Slomoeffekt mag ja schön und gut sein, aber erzeit die beste Errungschaften des Tons, die Sprache.
Die Story ist nichts besonderes und klischeebeladen, "Sst das dein vater? Ja er sitzt im Gefängnis wegen Autodiebstahl etc.(Ziemlich schöner Zufall).
Aber in meinen Augen, gibt der Rest diesem Film, mit Potenzial zur großen Nummer, die Tatsache das der Hauptdarsteller in einem Autofilm, die meiste Zeit mit Automatik Getriebe fährt. Ich weiß Serienwagen der U.S.A sind fast nur so ausgestattet, aber gottverflucht selbst bei Fast and the Furious sieht man nicht einen Wagen mit Automatikgetriebe. Wie kontraprodoktiv ist das denn bitte?
6/10 für den schönen Soundtrack und Bilder

Wie armselig ist es bitte,

Wie armselig ist es bitte, dass der Film bei mir im Umkreis von 60km nirgendwo im Kino läuft???
Einer der am meisten gelobten Filme und fast durchweg positiv rezensiert und dann kann ich ihn mir nicht mal auf der großen Leinwand anschauen???
Ich hoffe die Kinos gehen ob solcher verachtenswerten Ignoranz gegenüber echten künstlerischen Filmen schleunigst Pleite....und sich dann aber noch beschweren, dass die Leute nich mehr ins Kino gehen^^
Warum auch,wenn ihr die Filme nicht spielt, die mal wirklich interessant wären. Stattdessen läuft lieber viermal am Tag elender Scheißdreck (sorry) wie "Jack & Jill"...*kopfschüttel*

Die Artis und Descandants

Die Artis und Descandants läuft bei mir auch nirgends.
Auch wenn ich drive nicht so toll fand, in Kinos kommt vorallem großer Popcornmüll. :(

Tolle Kamera. Toller

5

Tolle Kamera.
Toller Sound.
Leider eine schwache Story.

Während man bei Lynch fasziniert an der Geschichte hängt, denkt man bei diesem Film öfter: warum ist der Driver so naiv?

Man muß diesen Film nicht gesehen haben.

Bin sehr enttäuscht von dem

4

Bin sehr enttäuscht von dem Film. Die erste halbe Stunde ist wirklich gelungen und vielversprechend. Der erste Überfall inklusive Flucht ist packend inszeniert, ohne dass quietschende Reifen (im Gegensatz zu später) nötig wären. Es wird viel aus dem Auto gefilmt und man fühlt sich mitten im Geschehen. Auch das zögerliche Kennenlernen der Nachbarin ohne viel Worte wirkt glaubwürdig. Als dann aber der Exmann auftritt, baut der Film schlagartig ab. Es entwickelt sich eine 08/15-Gangsterboss/Geldbeute-Story, die man so schon gefühlte tausend Mal gesehen hat. Es gibt gleich mehrere Gewaltszenen, die in ihrer Darstellung völlig übertrieben sind. Mit jedem zertrümmerten Gesichtsknochen wird auch die aufgebaute Atmosphäre weiter zerstört. Die langatmigen bedeutungsschwangeren Szenen wirken in der zweiten Hälfte unpassend und stehen im keinem Verhältnis zu der flachen Story. Die Nachbarin kommt gegen Ende kaum noch vor und man rechnet eigentlich permanent damit, dass wiedermal aus dem Nichts eine Blutfontäne spritzt (und wird nicht enttäuscht.) Der Hauptdarsteller wird zunehmend unsympatischer. Es gibt Szenen, in denen man sieht, wie sich die Gangsterbosse unterhalten, ohne dass der Fahrer in der Nähe wäre. Somit verlieren diese ihre Bedrohlickeit. Schließlich gibt es dann auch noch Wagengeramme und sich überschlagende Autos. Schade.

Ich kann die 10/10 des Autors

7

Ich kann die 10/10 des Autors durchaus verstehen. Nachvollziehen, dass man in diesem Film ein absolutes Meisterwerk sieht. Bin ein großer Fan von Lynch, Aronofsky und innovativen Filmen.

Ich persönlich muss jedoch 3 Punkte abziehen, denn:

Nach der grandiosen Eröffnungssequenz (mit einem fantastisch passenden Musik-Opener) werden die, nun sehr hohen Erwartungen, leider nicht ganz erfüllt. Der Film plätschert zum Teil dahin, das Drehbuch vermag es nicht, den Film so zu präsentieren, dass man alles um sich herum vergisst.

Der Hauptdarsteller läßt für mich wenig Identifikation zu. Das ist zwar ein typisches Anti-Held Problem, aber ich möchte den Huldigungen Goslings entgegensteuern: In meinen Augen wirkt er sogar wie eine Fehlbesetzung. (Ganz im Gegensatz dazu Albert Brooks: Er zeigt in seiner Nebenrolle die beste schauspielerische Leistung von Drive) Ebenso ist, wie ein Vorredner schon schrieb, die Romanze nicht unbedingt glaubwürdig. Fehlende Chemie/Wellenlänge trifft es wahrlich ganz gut.

Absolut positiv ist die radikale Bildgewalt in Verbindung mit unglaublich guter Musik, gutem Score. Der Film hat Kultfilmpotenzial und wird sicher auch noch in 10 Jahren Erwähnungen wert sein. Was er nicht schafft, ist etwas "Neues" zu schaffen. Drive lenht sich an anderen Regisseuren/Filmen/Figuren etwas zu stark an. Mir fehlt, die grenzenlose Begeisterung für "Alles" zu wecken, was beispielsweise "Mulholland Drive", "Reqiuem for a dream" oder "Heat", welche man - in puncto Regiekunst - durchaus vergleichen kann, bei mir geschafft haben. Und dadurch dann den Film auch im privaten Kreis zu "promoten". Das werde ich nicht tun, aber auf Rückfrage würde ich sagen:

Anti-Popcorn-Kino, tolle Bilder, fantastische Musik - aber auch ein paar Schwächen, daher fehlt ein Stück zum Meisterwerk.

Kann Burnum nur zustimmen:

7

Kann Burnum nur zustimmen: explizite Gewaltdarstellung völlig überflüssig.
Anders als von Simon Staake bemerkt, hat eben nicht "jeder Blutspritzer seine Wirkung und Bedeutung". Bei einem Publikum, das durch die Actionfilme der Jahrtausendwende konditioniert ist, funktioniert die anatomisch korrekte Darstellung von Stahl in Haut einfach nicht. Spätestens in den Testvorführungen hätten die Lacher doch auffallen müssen. Dabei wäre es so einfach gewesen, an den entscheidenden Stellen einfach Sekundenbruchteile vorher wegzuschneiden...
Vielleicht besteht ja noch Hoffnung für eine clever gekürzte ab 16 Version...
Ansonsten: coole Optik, cooler Sound.

Mit 10 Augen hier zwar etwas

8

Mit 10 Augen hier zwar etwas überbewertet, aber trotzdem ein "kleines" Meisterwerk mit coolem Soundtrack, coolen Schauspielern (allen voran Shooting-Star Ryan Gosling) und einigen coolen Gewaltausbrüchen. Auch Schnitt und Kameraführung sind exzellent geraten. Wer hätte gedacht, dass Albert Brooks jemals in der Rolle eines Bösewichts so glänzen würde? Ich jedenfalls nicht ...

Ein Film aus der aktuellen

8

Ein Film aus der aktuellen Retro-Kultur: Gosling in Fliegerjacke und mit Zahnstocher im Mund, Autojagden, wenig Text, gerader Erzählung, cool, manchmal auffallende Ruhe und überraschende rohe Gewalt hatte mich an Filme mit Steve McQueen oder Charles Bronson aus den 70ern erinnert: Retro-Effekt pur. Gute Unterhaltung, aber keine 10 Augen.
Ohne die fesselnde Inszenierung der Gesichter von Gosling, Perlman - ein unglaubliches Gesicht - und vor allem Mulligan wäre der Film nur die Hälfte wert gewesen. Nie war Mulligan schöner (2 Augen nur für sie, einer für Perlman...)

Wahnsinn, ein wirklich cooler

10

Wahnsinn, ein wirklich cooler Film. Coole Bilder und coole Musik. Die Story ist so lala und die Gewaltszenen übertrieben und unnötig, dafür aber nur selten und kurz.
Mich hat der Film einfach nur weggehauen. Endlich mal wieder...nach all den Jahren.
Wahnsinn....

Kommentar hinzufügen

Freiwillige Angabe; die E-Mailadresse wird nicht angezeigt.
 
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
16 + 2 =
Diese einfache Rechenaufgabe ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben, z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegeben werden.