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Das ist das Ende

Das ist das Ende
komödie , usa 2013
original
this is the end
regie
seth rogen, evan goldberg
drehbuch
seth rogen, evan goldberg
cast
seth rogen,
jay baruchel,
james franco,
jonah hill,
danny mcbride,
craig robinson,
emma watson,
michael cera, u.a.
spielzeit
106 Minuten
kinostart
8. August 2013
homepage
http://www.das-ist-das-ende.de
bewertung

7 von 10 Augen

ende 1Hollywood-Stars, die sich selbst spielen, sind an sich keine Seltenheit, meist geschieht so etwas jedoch in Form eines kürzeren Cameo-Auftritts. Ein Spielfilm, in dem sämtliche Rollennamen auch den realen ihrer Darsteller entsprechen, fällt da deutlich aus dem Rahmen. Als Seth Rogen („Beim ersten Mal“, „Green Hornet“) und Jay Baruchel („Duell der Magier“, „Tropic Thunder“) im Jahr 2007 einen Kurzfilm über das Schicksal einer Handvoll Freunde im Angesicht der Apokalypse drehten und ins Netz stellten, hielt sich der Gag mit der Selbstparodie noch sehr in Grenzen, da beide Schauspieler zu diesem Zeitpunkt noch recht unbekannt waren. Das hat sich mittlerweile vor allem für Rogen geändert und mit Buddys wie James Franco oder Jonah Hill ist der Promifaktor im nun produzierten Langfilm recht ordentlich. Die Kollegen Danny McBride („Ananas Express“) und Craig Robinson („The Office“) dürften vor allem hierzulande etwas weniger bekannt sein, doch dafür schmeißt man dann für etwas Frauenpower auch noch Emma Watson und Rihanna dazu, deren Auftritte jedoch recht kurz ausfallen, da Erstere es nicht lange in der mit Testosteron aufgeladenen Gruppe aushält während das Goldkehlchen schnell im Abgrund der Hölle landet.

 

ende 2Wie jetzt „Hölle“? Doch, doch, unsere Komiker meinen es (zumindest in diesem Punkt) wirklich ernst und lassen während einer typischen Promi-Party im protzigen und brandneuen Anwesen von Mr. James Franco ein Inferno aus Feuer, Dämonen und Aliens losbrechen, das sich mühelos als die totale Apokalypse qualifiziert und zwar in Form einer Art „jüngsten Gerichts“, bei dem die „Guten“ noch eine Chance erhalten gen Himmel aufzufahren, während es für den Rest tief nach unten geht. Das bedeutet dann auch jede Menge visuelle Spezialeffekte, vor allem im letzten Drittel des Films, doch die geraten eher durchschnittlich und ein wenig arg künstlich, sind hier aber auch nicht von entscheidender Bedeutung, sondern mehr so eine Art Bonus.

Woraus das Ganze seinen Reiz bezieht ist vielmehr die Gruppendynamik der sechs „Freunde“, die sich angesichts des offensichtlichen Weltuntergangs erstmal im Haus verschanzen und darauf hoffen, das das Ganze schon vorbeigehen und sich sicher irgendwer darum kümmern wird. Warum also nicht ordentlich von den begrenzten Vorräten schlemmen und weiter eine gute Zeit haben? Rogen und Franco nutzen diese, um mal eben schnell eine improvisierte Fortsetzung ihres Streifens „Ananas Express“ zu drehen, nur Jay Baruchel fühlte sich von vornherein nicht so wirklich wohl in der Glitzerwelt von L.A. und zeigt sich vor allem von dem betont netten und freundlichen Jonah Hill genervt, der sich krampfhaft bemüht ein freundschaftliches Verhältnis aufzubauen. Es wird nicht lange dauern, bis sich diese Exzentriker gegenseitig an die Gurgel gehen.

 

Iende 3nwieweit hier nun tatsächlich die echten Charaktermerkmale der Beteiligten eingeflossen sind oder diese sich einen Spaß daraus machen, sich als tumb-oberflächliche und egoistische kleine Arschlöcher zu präsentieren, bleibt für den nicht zur Clique gehörenden Betrachter offen, man darf allerdings schon davon ausgehen, dass etwa ein Michael Cera so ziemlich das Gegenteil seiner eigenen Persönlichkeit verkörpert, wenn er sich als notgeiler Party-Hengst inszeniert. Das ganze Konzept funktioniert jedenfalls ausgezeichnet und das Ergebnis ist eine erfrischend witzige und selbstironische Komödie, die sich von nahezu allen anderen, die man gesehen hat, deutlich unterscheidet.

ende 4Zwar geben sich sowohl die Gags als auch die philosophisch angehauchten Gespräche über Moral und Freundschaft nicht besonders anspruchsvoll, sind mitunter aber einfach brüllend komisch, wobei es das Vergnügen noch ein Stückchen erhöht, wenn man möglichst viele der Werke gesehen hat die hier genussvoll zitiert werden. Richtig gut weg kommt dabei keine der Figuren (die in diesem Fall ja eigentlich auch keine sind), denn selbst die „moralische Instanz“ Jay Baruchel entpuppt sich letztlich als ziemlich verlogen und selbstsüchtig. Doch das ist eben pure Absicht und steigert lediglich nur den Unterhaltungswert des Films. Genau wie das Tippen darauf, für welchen der Chaoten das Ganze wohl ein gutes Ende nehmen wird und wer es sich doch noch so vermasselt, dass der Filmtitel für ihn eine definitive Gültigkeit bekommt.

„Das ist das Ende“ ist ganz klar ein Party-Film der leichten und womöglich bierseligen Sorte. Innerhalb dieses nicht besonders hoch angesehenen Sub-Genres erweist er sich allerdings als außerordentlich origineller und unterhaltsamer Beitrag, der auch den gestrengen Kritiker amüsiert zurücklässt.

Volker Robrahn

Das erste Drittel braucht ein

8

Das erste Drittel braucht ein bisschen, aber dann kommt dieser Film owas in Fahrt. Grandios. Natürlich ist er absolut oberflächlich und kindisch in seiner Art des Humors, doch genau das macht in so sau komisch.
Im Gegensatz zu vielen anderen Trash Komödien zündet hier jeder Witz und sämtliche anderen Einlagen. Die Zusammensetzung der Stars ist gut ausgewählt und umfasst mit James Franco nicht nur pure Komiker, was dem Ganzen gut tut.
Jemand der auf der Suche nach einem wirklich unterhaltsamen Film ist, welcher ohne viel effekt auch funktionieren würde, der ist hier absolut richtig. Denn wie bei jeder guten Komödie und zwar egal welcher Art entscheiden pfiffige Dialoge über Qualität, auch wenn sie nicht immer niveauvoll sind.

Dieser Film ist eine einzige

9

Dieser Film ist eine einzige Party - aber eine von der ordentlichen Sorte! Eine die rockt!
Wer sich bei schrägen Filmen wie Shaun of the Dead, Zombieland, Scott Pilgrim oder Kick Ass schon amüsierte, der dürfte hier auch seinen Spaß haben. Alle Darsteller sind in höchster Spiellaune, die Action und die Tricks sind genial - man bedenke, dass man es hier eigentlich mit einer Komödie zu tun hat - und die Story ist so dermaßen trashig, dass ich stellenweise fand, das es wohl so aussehen könnte, wenn man Monty Pythons Geist ins 21. Jahrhundert katapultieren würde.
Mögen die Science Fiction-, Action- und Cowboyfilme der letzten Wochen noch so angestrengt und Clichee beladen rüberkommen, dieser Film benutzt Clichees einfach dazu sie der Reihe nach mit einer Mordsstimmung abzufeiern. das Kino war halb voll, aber die Laune dafür doppelt so gut. Die Leute kamen mit Tränen verlachten Augen raus. Gleichzeitig verließen dei Besucher von Lone Ranger den Nachbarsaal größtenteils ziemlich enttäuscht.
Dieser Film hat heute meinen Tag gemacht. Eindeutig einer meiner Lieblingsfilme für dieses Jahr.

Dieser Film macht Spaß - auch

8

Dieser Film macht Spaß - auch wenn der Unsinn ab und an unter die Gürtellinie geht.
Kommt ja auch drauf an, wo der Gürtel hängt. :-)
Die Gags kommen am laufenden Band und wenn einer nicht punktet, punktet auf jeden Fall der Nächste.
Emma Watson war der Burner: Ihre Szene empfand ich als Beste.
(Vergewaltigungsschwingungen) haha... hab ich mich schlapp gelacht.

8 von 10 Punkten

Der witzigste Film bis jetzt in 2013

Ich kann die guten Meinungen

Ich kann die guten Meinungen nicht teilen. Nichts gegen derbe Gags unter der Gürtellinie - aber witzig sollten sie schon sein: "Wer hat in mein Pornoheft gewichst? Oh, ja das war ich." Okay. Etwas Kenntnis über die Darsteller und deren Filme ist sicher auch von Nöten. Für mich waren die meisten Figuren einfach nur unsympathisch und haben mich mit ihrem Schicksal bzw. ihrer letztlichen Erlösung völlig kalt gelassen. Witzig fand ich die improvisierte Filmerei im Haus, welche aus meiner Sicht jedoch etwas hätte ausgebaut werden können. Der Film hängt zwischen Komödie und Splatter-Endzeit-Szenario fest und überzeugt aber auf keinem Gebiet. Richtig gestört hat mich dann am Ende noch dieser Gutmenschen-Pathos a la jetzt macht jeder noch etwas Tolles für den Anderen und dann kommt er in den Himmel. Was dort dann noch als abschließende Performance geboten wird, war dann schon fast wieder geil und entlässt einen zumindest nicht völlig enttäuscht aus dem Saal.

Der totale Mumpitz. Einige

Der totale Mumpitz. Einige Gags, vor allem die unterhalb der Gürtellinie, zünden zwar, doch ist der Film als solcher so dermaßen hohl und sinnlos, dass man sich allen Ernstes fragen muss, ob die Beteiligten (Schauspieler, Regisseur etc.) unter Drogeneinfluss standen.

Nein, einfach

4

Nein, einfach nicht...

Sonderlich lustig. Teilweise ja, teilweise nein. Bei dieser epischen Länge aber eindeutig zu wenig. Dabei ist die Ausgangslage super. Die Schauspieler teilweise göttlich und ein paar Ideen echt komisch.

Aber irgendwie alles so fahrig zusammengeschnippelt. (Vielleicht weil Seth Rogen auch hinter der Kamera war?) Konfuser Schnitt und eine Story die irgendwo im Endlos-Loop stecken bleibt. Nein. 7 Augen sind da ziemlich übertrieben.

This is the End war für alle Beteiligten ein Riesenspass - scheint mir. Für die Zuschauer nur teilweise. Der fast gleichzeitig gestartete The Worlds End zieht als totaler Sieger vom Platz. Story, Wortwitz, gute Effekte - das ist bei DAS IST DAS ENDE eher Mangelware. Thematisch sind sich die beiden Filme ähnlich - der Englische ist nur viel raffinierter und mit mehr Herz gmeacht. Deshalb: Wer Lust auf einen komödiantischen Endzeit-Film hat. Lieber die britische Version bevorzugen.

This Is The End funktioniert aber sicher mit Bier, Gras und Chips einwandfrei als Kumpel-Abend-Unterhaltung.

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