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Sag kein Wort

Sag kein Wort
psycho-thriller , usa 2001
original
don't say a word
regie
gary fleder
drehbuch
antony peckham, andrew klavan
cast
michael douglas,
brittany murphy,
famke janssen,
sean bean,
oliver platt,
jennifer esposito, u.a.
spielzeit
113 Minuten
kinostart
17. Januar 2002
homepage
bewertung

4 von 10 Augen

 

"Filme sind zur Unterhaltung da." Dies ist ein oft dargelegter Standpunkt, der die Mentalität einer breiten Masse unter den Kinobesuchern wiederspiegelt. Dass manch ein Enthusiast das ganz anders sieht und an das Medium als Kunst gemahnt, welches mehr zu bieten hat als netten Zeitvertreib, stößt da meist auf taube Ohren. Doch


Da ist das Loch: Die brillante Brittany
Murphy hilft Mr. Douglas bei der Logik-Suche.

selbst das relativ anspruchslose Verlangen nach guter Unterhaltung landet hin und wieder auf dem Prüfstand (wobei es dann für gewöhnlich darum geht, die Ansprüche noch weiter nach unten zu korrigieren). Ein solche Prüfung ist "Sag kein Wort", ein an sich typischer Abkömmling des amerikanischen Kinoherbstes, wo mit relativ preiswert produzierten Stangenprodukten die Dürreperiode zwischen Sommerblockbustern und den im Winter startenden Oscar-Favoriten überbrückt wird. Ausgestattet mit ein paar berühmten Namen, einer recht erfolgreich auf Spannung getrimmten Story und veredelt durch eine famose Schauspielleistung könnte dieser Film durchaus gut wegkommen, wirft jedoch mit einem Logikloch, das den gesamten Plot zum Einsturz bringt, ungewollte Fragen darüber auf, wer hier eigentlich weniger nachdenkt: Das Publikum, oder die Produzenten?

Michael Douglas (in einer routinierten und daher recht leblosen Vorstellung) spielt den Psychiater Dr. Nathan Conrad, der sich in New York's schicker Upper East Side ein hübsches Nest mit seiner deutlich jüngeren Frau (Famke Janssen) und dem obligatorischen Engel von Tochter gebaut hat. Alles fein eingerichtet zum gemütlichen


Kann nicht viel bewegen: Famke
"eine Frau gehört ins Bett" Janssen.

Altwerden, wären da nicht die bösen Buben, die an Thanksgiving das kleine Töchterchen entführen, weil sie von einer von Conrad's Patientinnen eine wichtige Information benötigen. Diese Patientin ist Elisabeth Burrows (Brittany Murphy, die sich mit besagter Wahnsinnsvorstellung klammheimlich für einen Nebendarsteller-Oscar empfiehlt), welche in zehn Jahren Psychiatrie doppelt so viele Behandlungen hinter sich gebracht hat und nun reichlich durch den Wind zu sein scheint. Irgendwo in ihrem Kopf hat sie eine sechsstellige Nummer gespeichert, und genau die hätten die Kidnapper gerne - natürlich ohne zu verraten, wofür die Nummer eigentlich steht. Dafür gibt's aber eine relativ unmotiviert aufgestellte Zeitbegrenzung: Binnen knapp sieben Stunden soll geliefert werden, sonst ist's Aus mit dem Engeltöchterlein.

Selbstverständlich gibt sich "Sag kein Wort" alle Mühe, dieses etwas andere Rennen gegen die Zeit ansprechend und packend umzusetzen, was dank einer geschickt konstruierten klaustrophobischen Grundstimmung auch ganz gut hinhaut. Der Versuch, die Aufmerksamkeit des Zuschauers für die Einzelheiten möglichst auf taub zu schalten, misslingt aber dennoch, denn die Handlung beginnt rasch in einer Art und Weise zu holpern, die der beste


Auch Oliver Platt und Jennifer Esposito
können nix gegen das Loch tun ....

inszenatorische Stoßdämpfer nicht abfangen kann. So braucht Dr. Conrad z.B. nur einen tiefen Blick in Elisabeth's zentimeterdicke Akte zu werfen, um dahinter zu kommen, dass sie gar nicht geisteskrank ist und sich ihre Symptome lediglich bei anderen Patienten abgeguckt hat. Beachtliche analytische Leistung, vor allem wenn man bedenkt, dass da zehn Jahre lang kein anderer Arzt drauf gekommen ist. Alles Kurpfuscher.
Ähnlich haarig: Laut Zeitplan des Films sind die Ganoven erst vor drei Wochen aus dem Knast gekommen, hatten aber genug Zeit, nicht nur Elisabeth ausfindig zu machen und die Ansetzung des bei der Behandlung von Teenagern ach so begabten Dr. Conrad auf ihren Fall einzufädeln, nein, sie konnten auch bereits sämtliche wichtigen Räumlichkeiten mit hochtechnischem Überwachungsgerät ausstatten, um die Situation unter Kontrolle zu haben und sämtliche Hilferufe der verzweifelten Eltern zu unterbinden.

"Aber Filme sind doch zur Unterhaltung da, was soll das Krakelen über diese Kleinigkeiten?" mag da jetzt protestiert werden, und ja, man kann vielleicht beide Augen zudrücken bei diesem Nonsens, kann die zahllosen Plotstandards kommentarlos akzeptieren, die hier wie in einem Kochrezept brav Punkt für Punkt abgehakt werden,


Sean Bean spielt einen fiesen
Iren. Nein, wie überraschend.

und braucht auch Sean Bean nicht unbedingt bedauern, der ein weiteres Mal als stereotyper böser Bube aus Irland herhalten muss. Die Grenze ist wohl wirklich erst am Schluss erreicht, wenn sich herausstellt, wofür die so begehrte sechsstellige Ziffernfolge eigentlich steht, und der zumindest für zwei Sekunden nachdenkende Zuschauer begreift, dass die Entführer absolut überhaupt keine Ahnung haben konnten, dass sie diese Nummer überhaupt brauchen würden.
Spätestens hier wird dann endgültig klar, dass sich von Seiten der Produzenten anscheinend niemand die Mühe gemacht hat, den Plot von "Sag kein Wort" noch einmal durch zu denken, bevor man mit den Dreharbeiten begonnen hat. Wenn die gesamte Handlung am Schluss zusammenfällt wie ein Kartenhaus (Wer nicht weiß, dass er die Nummer braucht, wird auch nicht alles daran setzen, sie zu kriegen, und fädelt ergo auch keine Entführung ein) sitzt der denkende Zuschauer fassungslos vor dem Abspann und wird sich darüber klar, dass es in Hollywood entweder ganz mächtig an Skriptkontrolleuren mangelt, oder es den dortigen Filmschaffenden endgültig egal geworden ist, ob ihre Werke überhaupt Sinn machen oder nicht. So lange das Publikum alles schluckt, braucht man auch nicht mehr auf die Qualität zu achten.

"Filme sind zur Unterhaltung da." Wer das nach diesem Streifen immer noch sagt und den Scherbenhaufen von Plot mit einem Achselzucken hinnimmt, der hat wohl endgültig jeglichen Anspruch ans Kino aufgegeben und Hollywood einen Freifahrschein ausgestellt für die Talfahrt Richtung absoluter Hirnlosigkeit. Wir sind wohl irgendwie selbst an Filmen wie "Sag kein Wort" schuld. Wer Unsinn nicht mehr hinterfragt, wird auch nur noch Unsinn serviert bekommen. Oder anders ausgedrückt: Jedes Publikum bekommt die Filme, die es verdient. Vielleicht wäre der passendere Titel "Stell keine Fragen" gewesen.

Frank-Michael Helmke

8

also mir persönlich gefällt der film gut. er ist realistisch und auch ein bisschen nervenzerrend. ein intelligenter psychothriller. ich gebe diesem ilm 8 augen.

10

ich finde den film echt gut. ich gebe ihm 10 Augen!!

10

also ich find den film auch echt gut
hat mich gepackt... ich habe kein einziges mal weggeschaltet

10

Ich hab den Film auchgesehen und fand die eine die in der klapse war voll hübsch und die tochter von den typen is auch voll schlau

10

Ich finde den Film super! Die Schauspieler passen perfekt zu de Personen besonders ansprechen möchte ich dabei auch Brittany Murphy, denn sie ist schließlich auch so eine total super schauspielerin!!Die Spannung ist super und ... hach der Film ist einfach soooooo...geil!!!!!!Diesem Film kann man nur 10 RIESENaugen geben!

10

ja echt geil der Film...könnte ich gut auf dvd haben, find den bloß nirgends

9

Der Film ist echt sehenswert !!!! Irgendwie fehlt da noch was deswegen geb ich keine 10 aber 9 auf jedenfall!

10

ich find den film sooooooooo cool!!!!!besonders brittany murphy.sie hat das so gut gespielt,das hätt ich net gedacht!alle waren einfach klasse!super!10 augen!

10

einfach nur geil!!!!!!!!!!!!!!! brittany murphy war SEHR überzeugend!!!!!!!!!

10

Ich weis nicht wieso der Kritiker den Film so schlecht macht wegen irgendwelchen Fehlern im Film, die eigentlich der Spannung des Filmes aber fast nichts ausmachen!! Der Film ein SUPER Psycho Thriller!! Habe heute erst (04.07.07) gesehn,und auch heute nach sechs Jahren kann er mit aktuellen Thrillern locker mithalten!! ABSOLUT EMPFEHLENSWERTER Film!! Für Douglas Fans auf jeden Fall ein muss!!!!!

7

Als ich den Film gesehen habe, war ich hin und weg. Egientlich habe ich bei yahoo.de nur bei Fotos "sag kein wort" eingegeben und bin dann auf diese Kritik gestoßen. Als ich sie gelesen habe, sind mir erst die ganzen komischen Sachen aufgefallen. Mich hat schon während des Films gewundert, dass die Ermittlerin alleine auf die Insel geht. Aber abgesehen von diesen Lapalien ist es ein sehenswerter Film, wenn man nicht grade Lust auf Liebesschnulzen hat.

6

banale Story, gut umgesetzt

9

"...die Talfahrt Richtung absoluter Hirnlosigkeit..." wer hat den Müll den geschrieben ? Ich halte den Film für einen echt guten Thriller, mit guter Besetzung.

3

wenn nicht diese abgrundtiefen logiklöcher wären, hätte es ein recht annehmbarer thriller werden können... by the way, wer hat eigentlich die ganzen 10jährigen hier zur kritik geladen ?

Sehr flache Kritik. Sehr

Sehr flache Kritik. Sehr flach.

Die Lücken in der Handlung sind derart grob und damit eigentlich simpel zu schließen.
Sofern man sich denn Gedanken dazu macht.

Ein paar Anregungen...
1. Der psychiater weiß im gegensatz zu seinen Kollegen von der Gefahr für das Mädchen.
2. Der psychiater war nie Teil des Plans und wurde erst aufgrund des Versagens des anderen psychiaters ins boot geholt. Daher ist seine freundin tot.
3. Man kann einfach durch die decke nach unten in die wohnung bohren.
4. Im presse artikel ist die rede von einem mädchen, einer puppe und dem sarg des vaters.
5. Als kriminelle organisation hat man Beziehungen zu anderen Kriminellen.
6. Die Friedhofsarbeiter wussten, dass das mädchen die zahlen noch wissen wird.
7. Auch im Gefängnis lässt sich einiges vorbereiten.
8. Wahrscheinlich hat sie in ihrer Krankengeschichte einmal die zahlen erwähnt.

u.s.w

da gibts zig Szenarien, die passen und den Film über seine Laufzeit hinaus interessant nachen. Bleibt nur noch zu sagen, dass es in Psychiatrien heutzutage nicht mehr ganz so schmuddelig ist, wie dargestellt ^^

Jetzt google: Brittany murphy.

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