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Hart am Limit

Hart am Limit
action , usa 2003
original
torque
regie
joseph kahn
drehbuch
matt johnson
cast
martin henderson,
ice cube,
monet mazur,
adam scott, u.a.
spielzeit
81 Minuten
kinostart
5. Februar 2004
homepage
bewertung

3 von 10 Augen

Man könnte "Hart am Limit" kurz und knapp als "The Fast & the Furious" mit Motorrädern bezeichnen, und hätte damit schon fast alles Relevante über diesen Film gesagt: Die Zielgruppe ist auf ein primär männliches, junges und PS-geiles Publikum beschränkt, die Schauwerte sind dementsprechend entweder chrom-glänzend oder großbusig, und die Handlung vollkommen nebensächlich, weil sie den anvisierten Zuschauern ohnehin egal ist, solange die Maschinen schnell und die Ischen scharf sind.
Nun ist "The Fast & the Furious" trotz seiner markanten Macho-Fixierung ein durchaus akzeptabler, für seine Verhältnisse sogar richtig guter Film, während "Hart am Limit" eine einzige Katastrophe darstellt. Und diese Diskrepanz zwischen zwei Filmen, die bis auf das primäre Fortbewegungsmittel eigentlich alles gemeinsam haben, ist schon beachtlich.
Das Konzept ist dabei wirklich beinahe gleich: Man nehme einen erfahrenen Videoclip-Regisseur (was die korrekte Gewichtung "Ganz viel visueller Style, ganz wenig Story" garantiert), gebe ihm ein notdürftig von einem Anfänger zusammen geklopftes Drehbuch, in dem das Publikum mit dem Helden in eine verruchte, aber hochgradig verführerische Untergrundwelt von dicken Bikes und heißen Hasen eintaucht. Protagonist ist diesmal der smarte Motorrad-Freak Cary Ford, der sich nach sechsmonatiger Abstinenz wieder in seinem alten Revier sehen lässt, und gleich mächtig Ärger am Hals hat: Dem Gang-Leader Henry hat er vor einem halben Jahr zwei Maschinen entwendet, deren Tanks voll mit Drogen waren, und die will der doch gerne wieder haben. Noch brenzliger wird es, als Henry nach einem geplatzten Deal den Bruder von Trey Wallace, Chef der Motorrad-Bande "Reapers", umbringt und den Verdacht auf Cary lenkt. Der muss nun mit seiner Freundin Shane und zwei treuen Gefährten sehr viel sehr schnell durch die Gegend heizen, um die Dinge gerade zu rücken.

Dass dieser Plot tatsächlich nicht mehr als eine schlechte Entschuldigung dafür ist, die Kamera laufen zu lassen, zeigt sich schon beim zentralen Aufhänger: Da wird Treys Bruder an einem mehr oder minder öffentlichen Ort umgebracht, während Cary ganz woanders ist, die "Zeugenaussage", die Cary belastet, kommt dazu auch noch von der wenig Vertrauen erweckenden Freundin des allseits bekannten Gangsters Henry, und trotzdem zweifeln weder die Polizei noch Trey an der Wahrhaftigkeit ihrer Aussage. Wer sich in solcher Weise dümmer als zehn Meter Feldweg erweist, der hat es auch nicht anders verdient, anschließend für eine knappe Filmstunde sinnlos durch die Gegend zu dampfen. Schade ums Benzin.
Aber wie gesagt, der Plot ist eh egal, hier geht's um schicke Bilder zu schicken Motorrädern, und so greift Regisseur Joseph Kahn gleich zur vollen Breitseite der Klischee-Front: Seine Ursprünge in der Werbeindustrie keine Sekunde verhehlend (von dem völlig dreisten Product Placement für Pepsi und ein anderes Getränk der selben Firma mal ganz abgesehen), eröffnet er seinen Film mit einer Bar-Szene, die in ihrer Ästhetik wie direkt aus einem Jim Beam-Spot geklaut wirkt, und ist sich auch im weiteren Verlauf für keine Stilisierung zu schade. Im großen Biker-Camp dürfen ergo zahllose Bikini-Häschen rumlaufen, die in bester 80er Jahre-Videoclip-Manier auch gerne in Zeitlupe Autos (bzw. Motorräder) waschen.
So richtig schlimm wird's indes bei den Schauspielern: Ice Cube als Trey Wallace muss bei den Dreharbeiten Muskelkater im Gesicht bekommen haben, so konsequent zieht er in jeder Einstellung die Oberlippe hoch, um besonders schlecht gelaunt und tough auszusehen. Getoppt wird er indes noch von Jaime Pressly (höchstens bekannt aus "Nicht noch ein Teenie-Film!"), die sich als Henrys Freundin China in jeder, aber wirklich jeder Einstellung lasziv-angegeilt über die Lippen leckt und in ihrer "Darstellung" der badass biker bitch kilometerweit übers Ziel hinaus schießt. Die in diese Produktion investierte Mühe zeigt sich auch anhand der restlichen Besetzungsliste, die geradlinig an jedweden brauchbaren Darstellern vorbei geht. Bestes Beispiel: Max Beesley, zu zweifelhaftem Ruhm gelangt als Love Interest von Mariah Carey in dem fulminanten Debakel "Glitter", gibt hier Henrys Chef-Handlanger, bekommt dafür aber noch nicht einmal einen Rollennamen zugeteilt. Hauptdarsteller Martin Henderson hat immerhin in dem hervorragenden Horror-Remake "Ring" mitgespielt, war aber schon da der blasse Schwachpunkt im Ensemble, und ist auch hier zu keinem Zeitpunkt in der Lage, mehr als nur ein Schönling zu sein.
Hier manifestiert sich dann auch das größte Problem im Vergleich zu "The Fast & the Furious": Will man einen derart platten Film für mehr Leute als nur das gröhlende Männer-Publikum interessant machen, braucht man einen Helden mit Charisma. Ein Kerl vom Kaliber von Vin Diesel eben, der Coolness und Leinwandpräsenz ausdünstet wie andere Leute Schweiß. Solch ein tragender Darsteller fehlt hier vollkommen, und so verflacht "Hart am Limit" mit jeder Minute mehr.
Die Action-Sequenzen, die hier dann wohl alles rausreißen sollten, sind dann leider auch kaum mehr als ein Ärgernis. Wenn Cary und Trey sich in der Filmmitte auf und durch einen fahrenden Zug verfolgen, klingt das vielleicht spektakulär, ist aber so hanebüchen und unglaubwürdig inszeniert, dass man nur noch den Kopf schütteln kann. Ähnlich stümperhaft verfährt Regisseur Kahn bei einer großen Schlägerei am Schluss, die ohne jeglichen Sinn für Anschluss zusammen geschnitten ist, ein Sammelsurium an einzelnen Prügel-Aktionen, denen der räumliche Zusammenhang fehlt. Getoppt wird das alles jedoch noch vom vermeintlichen Showdown: Nachdem soeben das angeblich schnellste Motorrad der Welt vorgestellt wurde (steht natürlich seelenruhig in einer Garage rum), darf Cary darauf gleich im Anschluss mit derart absurd rasanter Geschwindigkeit durch ein völlig offensichtliches Computeranimations-Szenario flitzen, dass diese Sequenz zur lächerlichen Karikatur eines billigen Videospiels verkommt und sich der Film damit nur noch peinlich macht.

Die eingangs erwähnte Zielgruppe wird sich von alldem natürlich nicht irritieren lassen und dieses stümperhafte, hirnlose Stück PS-und-Testosteron-Gebolze trotzdem "endgeil" finden - und wenn's nur für die Motoren und Miezen ist. Ein Erfolg wie bei "The Fast & the Furious" ist allerdings schon aufgrund des Verkehrsmittels anzuzweifeln: Die "Fan-Basis" für Autos ist wesentlich breiter als für Motorräder, und zudem sind die Maschinen der hiesigen Helden absolut austauschbar - im Gegensatz zu den Boliden im geistigen Vorgänger, wo Auto und Fahrer unabdingbar zusammengehörten, und so der für die Fans unabdingbare Modell-und-Marken-Fetischismus befriedigt wurde.
Das einzig Erfreuliche an "Hart am Limit": Dass den Machern so wenig eingefallen ist, dass trotz ausgedehnter Actionsequenzen schon nach gut 75 Minuten der Abspann anrollt. So muss man sich wenigstens nur kurz durch diesen peinlichen Auswuchs einer ideenlosen Marketing-Abteilung quälen, bevor man das potentielle Publikum warnen kann: Schwingt euch lieber auf eure Maschinen für eine Spritztour übers Land, als euch diesen Schmarrn anzusehen.

Frank-Michael Helmke

7

der film muß man gesehen haben

10

super film und geile Motorräder

10

Hallo erstmal alle zusammen!
also ich geb den film zwar 10 Punkte, aber als kleine Kritik muss ich auch sagen, dass er leider nicht länger als 81min. geht=(. schade eigentlich. Naja aber der Film ist schon total GEIL!!! Geile Darsteller und vorallem total hammer geile Maschinen *träum*g*.
Wirklich toll,dass es so ein super Film gibt;).
Glg chrissy

10

der film is einfach geil !!!!
Hab da mal ne frage: Weiß jemand wie das lied heißt, dass läuft während die beiden Frauen am Ende auf ihren Bikes fighten ?

der film ist das letzte. keine schauspielerische leistung, kein realismus, lächerlich und zum fremdschämen für diesen film, und die biker, die von diesem film angetan sind ohne sich vorher ne palette bier innen kopp zu hauen, sollten lieber ihre pappe abgeben!!

1

Der Film hat normalerweise keine Bewertung verdient!!! Muahahaha so einen Dreck hab ich mein ganzes Leben noch nie gesehen. Jeder Porno hat mehr Inhalt, der Motorradfight war die krönung muahaha - so ein Dreck aber auch!!!

10

Der film hat keine bewertung verdient er hat ein denkmal verdient... nein spaß bei seite... war schon lustig den anzuschaun... nur nen bisschen "leicht" unrealistisch XDDD

Hallo,
kann mir jemand sagen wie die musiktitel aus dem film
heißen??

5

Hallo

hab mir so einiges durch gelesen und muss sagen das manche so was von schwachsinn schreiben. Ich finde wer den film sehen will soll ihn sehen. Jeder hat eine andere Meinung und die kann er ja auch sagen, aber dabei sollte er keinen Beleidigen die den Film gut finden.
Ich zu meinem Teil, finde den Film gut. Hat hier und da die Macken. Aber welcher Film hat das nicht.
Was die Schauspieler angeht, finde ich, das sie so durhcschnittlich sind.Es gibt gut Aussehen Girls und Boys (Jay Hernandez) Aber oben im Text steht irgendwas mit Vin Diesel- könnte jemand sich den in diesem Film vortstellen, ich nicht.

Also kurz: Wer den Film sehen will soll es machen. Er/Sie bekommt eine eigene Meinung davon.
Nur lasst diese Beleidigungen da raus, sowas gehört nicht hier her.

9

Echt geiler Film mit echt geilen Motorräder. Die ganzen Rennszenen finde ich total super. Ich würde es gut findn, wenn noch ein zweiter Teil heraus kommt.

8

Also die Scene in der Shane un China ihrn Zickenkrieg abhalten ist der Hamma!!.

Hallo, habe den film gestern abend gesehen, wollte mal fragen ob villt jemand weiss was das für 2 auto´s am anfang waren ???

Also ich bin nun auch schon seit fast vier Jahren auf zwei Rädern unterwegs und muss sagen das mir der Film gefällt. Auf den Realitätsfaktor ist doch echt gepfiffen, wenn ich was Reales sehen will guck ich zum Fenster raus und nicht in die Glotze/ auf die Kinoleinwand.
Trotz seiner relativen Kürze (ich wünschte ihn mir auch länger ;)) muss man ihm doch einen gewissen Unterhaltungsfaktor zugestehen. Filme sind meiner Meinung nach zur Bespaßung da, und da ist es auch nicht weiter schlimm das er starke Ähnlichkeit mit anderen, wirklich guten Filmen aufweist oder?
Alles in allem bereue ich es nicht diese 80 Minuten meines Lebens für diesen Film geopfert zu haben und denke, das sich Leute die einfach nur mit "der ist voll für'n Arsch" argumentieren bloß selbst etwas vormachen... Hätten sie den Film nicht gesehen, hätten sie immerhin auch keinen Grund diese höchst... konstruktiven Anmerkung zu äußern.

Also meine Damen, immer schön auf der Überholspur bleiben ;)

2

Der Soundtrack ist der grund, warum der Film bloß2 " Augen" von mir bekommt. Kann man mehr übertreiben? Ich glaube wohl eher nicht!!!Habe derzeit zwar selbst kein Motorrad aber bin eingefleischter Zweiradfreak.Je niedriger der IQ eines jeden der den Film gesehen hat, findet auch den film umso besser. Grüße alle Zweiradfahrer( aber nur die, die verantwortungsvoll mit Ihrer maschine umzugehen zu verstehen)
Gruß Dirk

Also ich finde den Film

8

Also ich finde den Film ziemlich gut, und ich denke mal, dass ich sagen kann, dass mein IQ nicht allzu niedrig ist, sonst hätte ich sicher kein ABI gemacht und würde Maschinenbau studieren! Bin übrigens selbst auch überzeugter Motorradfahrer...Ich geb zu; einige Stellen (ok, viele Stellen) sind total unrealistisch und jeder 2 von uns kann wahrscheinlich besser fahren als die Schauspieler, aber wenn interessiert´s? Ist doch nur n Film =)

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