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Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia

Die Chroniken von Narnia - Prinz Kaspian von Narnia
fantasy-abenteuer , usa 2008
original
the chronicles of narnia: prince caspian
regie
andrew adamson
drehbuch
andrew adamson, christopher markus, stephen mcfeel
cast
georgie henley,
ben barnes,
william mosley,
peter dinklage, u.a.
spielzeit
144 Minuten
kinostart
31. Juli 2008
homepage
bewertung

6 von 10 Augen

Gerade mal ein Jahr ist für die vier Pevensie-Kinder vergangen seit sie unglaubliche Abenteuer in der Welt von Narnia erlebt haben. Sich wieder in der "normalen" Welt zurecht zu finden fällt ihnen nicht leicht und so kommt es gar nicht so ungelegen, als sich Peter, Susan, Edmund und Lucy plötzlich doch - und diesmal ohne eigenes Zutun - in dem Reich wieder finden, in dem sie zu Königen wurden. Doch die Rückkehr entpuppt sich als zwiespältiges Vergnügen. Nicht nur, dass in der Zeitrechnung Narnias stolze 1300 Jahre vergangen sind und keiner der alten Freunde mehr zu leben scheint. Aus dem goldenen Zeitalter ist zudem ein Dunkles geworden für alle Zaubertiere und mythische Kreaturen. Die Menschenrasse unter dem brutalen und intriganten Lord Miraz hat nun die Macht und selbst der mächtige Löwe Aslan wurde seit mehr als 1000 Jahren nicht mehr gesehen. Als Miraz ein Sohn geboren wird, muss Prinz Kaspian, der rechtmäßige Thronfolger, um sein Leben fürchten und er ist es auch, der schließlich die vier legendären Kinder zu Hilfe ruft. Gemeinsam mit so unterschiedlichen Helfern wie dem schwarzen Zwerg Nikabrik, der Maus Flitzeflink und den letzten Zentauren stellt man sich der gewaltigen Übermacht entgegen.

Es ist ja doch schon sehr berechenbar, das amerikanische Publikum, zumindest was die großen Fantasyfilme angeht. Den als "antichristlich" gescholtenen "Goldenen Kompass" verschmähte es barsch, während der mit pro-christlichen religiösen Metaphern durchsetzte erste Teil der "Chroniken von Narnia" im Entstehungsland ein gewaltiger Erfolg wurde. Abgesehen von den manchmal etwas zu aufgesetzten christlichen Botschaften bot die als "Herr der Ringe"-Nachfolger angelegte Franchise aber nur leidlich unterhaltsames, harmloses Familienkino und allenfalls mittelprächtige Actionszenen und Spezialeffekte. Nun kommt mit der Fortsetzung "Prinz Kaspian von Narnia" ein, vor allem in Bezug auf die letztgenannten Punkte, deutlich besserer Film ins Kino, der aber eine wesentlich ernsthaftere und düstere, dabei auch weit weniger pompöse Geschichte erzählt - und prompt ist der Liebesentzug des US-Publikums garantiert. Gerade mal gut halb so viele Menschen wollten das nun noch sehen und die neue Goldmine ist somit fast schon wieder trockengelegt. Na gut, für die bereits in der Vorproduktion befindliche "Reise auf der Morgenröte" wird es noch reichen, aber ob dann auch tatsächlich alle sieben Romanvorlagen den Weg auf die Leinwand finden werden, ist auf ein Mal gar nicht mehr so sicher.

Und wäre es schade drum? Knifflige Frage, denn ganz so leicht wie nach Film Nummer Eins fällt dem nörgelnden Kritiker das "Nein" jetzt nicht mehr. Der zweite Film ist nämlich ein Fortschritt in nahezu allen Bereichen, vielleicht einmal abgesehen von der doch recht schlichten Hauptstory nach bekannter Genre-Machart. Hier sind gut und böse klar verteilt und auch die Aufgabe und das Ziel klar umrissen. Doch die Umsetzung ist kompetent und gehört vom Aufwand und den Schauwerten her sicher zur oberen Klasse des modernen Blockbuster-Kinos. Ausgezeichnete und rasant gefilmte Actionsequenzen, wie der große (und ziemlich aussichtslose) Angriff auf die Burg wissen zu gefallen, und schon der Einsteig mit der Flucht des jungen Prinzen macht gleich Lust auf mehr, zumal bereits dieser Beginn deutlich macht, das es diesmal nicht ganz so zuckersüß zugehen wird wie in Runde Eins. Nichts für die ganz Kleinen also, aber allemal brauchbares Fantasy-Futter für alle Interessierten.
Okay, im Bezug auf die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere bleibt man nach wie vor weit hinter den Tolkien oder Rowling-Adaptionen zurück, da beißt auch die computeranimierte Maus keinen Faden ab. Die vier Kinder bzw. Jugendlichen mit Namen Pevensie präsentieren sich nach wie vor eher als eindimensionale Funktionsträger und geben sich dabei noch nicht einmal allzu sympathisch. Der Titelheld dieser Episode passt da dann auch ganz gut hinein, denn obwohl es an der Leistung des Newcomers Ben Barnes grundsätzlich nichts auszusetzen gibt, hinterlässt er auch andererseits keinen besonders bleibenden oder gar charismatischen Eindruck. Reichlich aufgesetzt, überflüssig und unglaubwürdig auch die sich sehr schnell entwickelnde, aber dennoch nur angedeutete Romanze zwischen seinem Prinz Kaspian und der Bogenschützin Susan.
Der einzig wirklich überzeugende Charakter ist zugleich auch der amüsanteste, und das ist der stets grummelige und schlecht gelaunte Zwerg, dem Peter Dinklage hier Gestalt verleiht. Hollywoods erste Wahl für kleinwüchsige Figuren (zuletzt in "Sterben für Anfänger" und aktuell auch gerade in "Brügge sehen... und sterben" zu sehen) hat diesmal eine echte Paraderolle abgestaubt und drückt diesem Film zumindest im Bereich Humor ganz klar seinen Stempel auf. Dem Italiener Sergio Castellitto ("Im Rausch der Tiefe") gelingt es dagegen im Vergleich eher weniger, seiner Schurkenfigur Lord Miraz genug Profil zu verleihen um tatsächlich furchteinflößend zu wirken. Dass dieser Charakter im Laufe der Handlung dann auch noch immer weiter demontiert und schließlich sogar fast lächerlich gemacht wird, hilft natürlich auch nicht wirklich.

"Prinz Kaspian von Narnia" ist sicher kein herausragender Beitrag zum Fantasy-Kino, ein wenig zu lang geraten und alles in allem eher von konventioneller und herkömmlicher Machart. Er ist aber auch ganz sicher kein Ärgernis und bietet erkennbare Fortschritte in verschiedenen Bereichen. Die moralische Keule und christliche Botschaft kann man hier und da sicher wieder entdecken, man muss sie aber dieses Mal schon etwas gezielter suchen. Da zudem die Figuren in den weiteren Romanen wechseln und sich die einzelnen Abenteuer auch recht stark unterscheiden, könnte sich die "Narnia"-Serie am Ende sogar zu einer Art Wundertüte entwickeln, bei der man dann gar nicht so genau weiß, was jedes Mal drin ist. Und das wäre ja nicht unbedingt das Schlechteste.

Volker Robrahn

5

Zu lang, zu langatmig, zu platt. Darüber hinaus ist er visuell etwas durchwachsen.

Die Tagaufnahmen der Landschaft sind verdammt gut gelungen - die grünen Auen und vor allem das herrlich blaue Wasser lassen einen durchaus erkennen, das Narnia ein fabelhaftes Land ist.

Richtig schlecht wirds allerdings bei Nacht. Gerade der Kampf in der Burg ist kontrastarm und teilweise nu das bewegen silbergrauer Flächen auf schwarzem Grund.
Ausgenommen hierbei die Einleitung und der Vorspann, die durchaus mit viel Schwung und Stil daherkommen.

Allerdings: 5 Punkte für den Zwerg.

5

Wo Disney drauf steht, ist auch Disney drin. Das bedeutet, das alles was aus dem Hause Mickey Mouse kommt, niemals mehr sein wird als seichte Unterhaltung. Sei es nun der neue Animationsfilm, die neue Familienkömodie oder eben die neue Fortsetzung eines Fantasyfilms, der nun mehr als seicht war. Innerhalb diese Rahmens schlägt sich "Prinz Kaspian von Narnia" aber recht gut. Die erste Hälfte ist zwar genauso dröge und schal wie Teil 1, danach gewinnt der Streifen aber zunemehnd an Tempo, Spannung und Drammatik. "Herr der Ringe"-Niveau erreicht Narnia nach wie vor nicht, aber es bleiben einem dieses mal wenigstens Peinlichkeiten, wie ein Weihnachtsmann, der den Kindern Waffen schenkt, ersparrt. Insgesamt ist es wirklich eine leichte Verbesserung in allen Bereichen und da Andrew Adamson bei "Die Reise auf der Morgenröte" nicht mehr Regie führen wird, kann man wirklich auf noch mehr hoffen.

4

Ein völlig unspannender und uninteressanter Film. Was mit den Helden da passierte, war mir mal schnurzpiepegal. Bin nach der Hälfte rausgegangen.

7

Viel viel besser als der erste Teil.
Einiges mehr an Action und Story. Leider auch wieder gespickt mit Herr der Ringe Ideen. (liegt aber wohl eher an dem Schriftsteller, der gerne abzuschreiben scheint.)
Ansonsten ein guter Familienfilm und ein Kinobesuch lhnt sich.

7

Ein spannender und unterhaltsamer Film,der sich sehr eng an den Roman hält, aber besonders zu Anfang auch Abweichungen aufweist. Die Actionszenen und Trickaufnahmen und auch das Design der Landschaften, Gebäude und Kreaturen sind überwiegend sehr gelungen und meiner Meinung nach besser als in "Der König von Narnia". Die Handlung ist allerdings nicht sehr aufregend und auch die Mehrzahl der Charakterdarstellungen ist nicht besonders überragend, die Kampfszenen haben mir allerdings gefallen.
Ein unterhaltsamer und gut gemachter Film für Fantasyfans, allerdings aufgrund der teilweise brutalen Kampfszenen für kleinere Kinder nicht besonders gut geeignet.

3

Ich habe diesen Film in der Sneak gesehen und bin in der Regel, was verschieden Genres und unterschiedliches Filmniveau angeht, nicht besonders zimperlich.

Narnia liefert allerdings nahezu nichts, was positiv anzumerken ist.
Nicht nur ist die Handlung, wie inder Rezension und den Kommentaren erwähnt ist, "recht schlicht" oder "nicht sehr aufregend", sondern eher "echt schlecht" und "sehr langweilig". Der platte Konflikt wird einfach durch das Gebrüll des Gottes in Löwenform Aslan einfach gelöst und die Handlung ist vorbei. Die Kirsche auf dem Sahnehäubchen ist dabei noch die "Romanze" zwischen Kaspian und Susan, die nicht nur unglaubwürdig ist, sondern darüberhinaus unpassend mit einem Popsoundtrack unterlegt wird, von dem vorher im Film nie irgendwas zu hören gewesen ist.

Es sollte noch erwähnt werden, dass insgesamt die Autoren sich beim Schreiben der Dialoge nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben. So erreichen die Gespräche zwischen den Charakteren von Narnia bestenfalls (wenn überhaupt) das Niveau der neueren Star-Wars-Verfilmungen und die sind ja bekanntlich nicht gerade ein literarisches Meisterwerk.

Zwei Punkte gibt es für die positiven Dinge in dem Film: Die Landschaftsaufnahmen und den Zwerg.

7

Ich fand ihn aus der Sicht eines Erwachsenen besser als den ersten Teil.

Natürlich war einiges der Magie des ersten Teiles auf der Strecke geblieben, aber dafür war der Gesamteindruck Erwachsener.

Aber im Gesamten war es so: die Kinder hatten ihren Spaß, die Eltern
sind auch nicht eingeschlafen und somit kriegt der Film seine 5 Augen.

Plus ein Auge für die Bilder und eines für den Zwerg. ;)

9

Ein superklasse Film und noch mal ein Niveau höher als Teil 1. Sehr spannend und aufregend mit Witzund Charme.

Zuviel Charme sollte allerdings auch nicht sein, v.a. wenn es nicht mal im Buch vorkommt

Ein Pünktchen Abzug für die unnötige Liebesszene zum Schluss

3

Sogar noch schnarchiger als der lahme 1. Teil, gähn .....

9

Volle Punktzahl für einen klasse Soundtrack, tolle Landschaften, passende Darsteller und gelungene Schlachtszenen. Ein Äuglein ziehe ich hab, für die Kiddy-Fassung die einem im Kino präsentiert wird. Ich hoffe auf eine Uncut-DVD und freue mich schon auf Teil 3 =)

Zitat: "Hollywoods erste Wahl für kleinwüchsige Figuren (zuletzt in "Sterben für Anfänger" und aktuell auch gerade in "Brügge sehen... und sterben" zu sehen) hat diesmal eine echte Paraderolle abgestaubt und drückt diesem Film zumindest im Bereich Humor ganz klar seinen Stempel auf."

Seit wann hat Peter Dinklage in "Brügge sehen...und sterben mitgespielt"? Der kleinwüchsige Schauspieler der dort mitgespielt hat heisst Jordan Rentice! Also absoluter Schwachsinn dieser Komentar.

8

Besser als der langweilige erste Teil. Netter Fantasy-Film mit einigen lustigen Einlagen. Ernster und erwachsener.

9

Teil 1 war eher Harry Potter-Niveu, und zwar auf dem Niveu der ersten beiden Teile des oben genannten Zauberlehrlings, Teil 2 jedoch macht einen riesigen Schritt in Richtung Herr der Ringe auch wenn das Vorbild immer noch sehr weit entfernt liegt...
Trozdem, die beiden Schlachten sind super umgesetzt und die Trickeffeckte sind ebenfalls genial.
Ich hoffe auf den dritten Teil, den wenn dieser einen genauso guten Fortschritt vorweist, dann ist das erwünschte Niveu vllt garnicht mehr so weit entfernt... ;=)

5

ich fand ihn besser als den ersten, um längen besser. Was auch daran liegen könnte, dass ich beim ersten teil aus dem Kino raus gegangen bin, weil ich ihn bescheuert fand...
eigentlich bin ich ein Fan von disney filmen, aber narnia ist ein griff ins klo.
das beste am film ist das lied am schluss.. das ist ganz gut...

4

nur mal so eine anmerkung- es ist ja nicht so das ich fantsy nicht mag- ich bin ein totaler HERR DER RINGE - fan, aber das ist echt schwach. der erste teil war ganz nett aber das!
es ist in vielen punkten eine totale herr der ringe- nachahme... aber eine schlechte! hier zum beispiel ein paar sachen:

das spektakuläre ende- ein mann entsteht aus wasser und spült die bösen weg (HDR: pferde entstehen aus wasser und spülen die bösen weg)

beim überfall auf eine burg- edmund springt vom turm und wird von einem übergroßen adler aufgefangen (HDR: Gandalf springt vom turm und wird von einem übergroßen adler aufgefangen)

etc und so weiter! einfach schwach!

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