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Der Sternwanderer

Der Sternwanderer
fantasy-abenteuer , usa 2007
original
stardust
regie
matthew vaughn
drehbuch
neil gaiman, jane goldman
cast
michelle pfeiffer,
sienna miller,
robert de niro,
charlie cox,
clare danes, u.a.
spielzeit
130 Minuten
kinostart
18. Oktober 2007
homepage
http://www.der-sternwanderer.de
bewertung

8 von 10 Augen

Was verbirgt sich hinter dem "Sternwanderer"? Ist es nur die x-te uninteressante, aus vielerlei bekannten Versatzstücken zusammengesetzte Fantasy-Welt? Eine weitere (*gähn*) Buch-Adaption eines "Herr der Ringe" oder "Harry Potter"-Epigonen? Eine Comicverfilmung gar schon wieder? Nö, alles falsch! Bei der Originalerzählung "Stardust" handelt es sich um einen "Zwitter" aus Graphic Novel und herkömmlichem Roman, nämlich eine vom Zeichner Craig Russell zauberhaft illustrierte Erzählung des ehemaligen Comicgurus Neil Gaiman, der sich mittlerweile als Buchautor ("American Gods") etabliert hat. Und wer jemals etwas von Gaiman gelesen hat, der weiß, dass man sich um Originalität, Witz und Einfallsreichtum bei diesem Schreiber keinerlei Sorgen zu machen braucht.

Die von Gaiman entworfenen Welten sind dabei stets etwas skurril und so darf man sich auch nicht weiter wundern, wenn die "unüberwindbare" Grenze zwischen der verschlafenen englischen Kleinstadt "Wall" und dem fantastischen Märchenreich "Stormhold" nur aus einer nicht einmal mannshohen Mauer besteht, deren einziger Durchgang zudem von einem behäbigen Greis als einzigen Wächter geschützt wird. Trotzdem ahnt der junge Tristan (Charlie Cox) nicht, dass er das Ergebnis eines amourösen Abenteuers seines Vaters ist, welches dieser vor Jahren auf der "anderen Seite" mit einer geheimnisvollen Frau hatte. Sein Grund die Grenze zu überschreiten ist deshalb ein vergleichsweise bodenständiger: Er hat der angebeteten Dorfschönheit versprochen, ihr die dort niedergegangene Sternschnuppe zu besorgen. Obwohl es Tristan tatsächlich gelingt an den richtigen Ort zu gelangen (der dynamischen Babylon-Kerze sei Dank), findet er den besagten Stern dort aber in Form einer hübschen jungen Frau (Clare Danes) vor - die verständlicherweise nicht allzu begeistert davon ist, als Trophäe abgeliefert werden zu sollen. Und während Tristan noch versucht, das störrische Weib zu überzeugen, ahnt er nicht, dass sich derweil eine ganze Armada von fragwürdigen Gestalten auf die Jagd nach dem "Stern" gemacht hat, denn für jeden bedeutet dieser etwas Anderes. So für drei nicht mehr ganz taufrische Hexen unter Führung von Lamia (Michelle Pfeiffer) das einzige Mittel zur Wiedererlangung der begehrten Jugend und für diverse ehrgeizige Königssöhne den Schlüssel zur Machtübernahme. Und so wird von jeder Seite getrickst, gezaubert und gelogen, dass es nur so eine Freude ist.

Eine Freude für den Zuschauer allemal, denn dass es in der Welt von Stormhold nicht besonders brav und korrekt zugeht, verdeutlicht bereits die frühe Szene, in welcher der sterbende König (Cameo von Peter O'Toole) doch recht enttäuscht ist, an seinem Bette noch drei lebende von ursprünglich sieben Söhnen vorzufinden. Hatte er sich doch seinerzeit bereits frühzeitig aller Konkurrenten entledigt und so die Wahl eines Thronfolgers deutlich vereinfacht. Während nun also der noch verbliebene Nachwuchs versucht sich gegenseitig den Garaus zu machen, kommentieren die bereits gemeuchelten Brüder aus dem Zwischenreich das schändliche Treiben.
Von Beginn an zaubert einem die rotzfrech erzählte Geschichte zahlreiche Lachtränen in die Augen und das geht lange Zeit auch munter so weiter, bis der Spaßfaktor schließlich im letzten Drittel zugunsten der Dramatik etwas zurückgefahren wird. Die Geschichte will schließlich zu Ende erzählt und die Fäden wollen zusammengeführt werden. Die daraus folgende Auflösung samt einiger (nicht allzu überraschend) enthüllter Familienverbindungen ist dann auch noch das Konventionellste an dieser ansonsten erfreulich frischen Fantasy-Welt, in der Michelle Pfeiffer sehr kurz nach "Hairspray" erneut eine alternde Giftspritze geben und dabei hemmungslos übertreiben darf. Etwas überziehen tut auch mal wieder Robert De Niro in seiner Rolle als Captain Shakespeare, seines Zeichens rauer Kommandant eines Luftschiffes mit üblem Ruf, in Wahrheit aber ein softer und sensibler Kulturliebhaber - trotzdem eine größtenteils ziemlich witzige Figur. Und mit dem Newcomer Charlie Cox gibt es dann noch eine Entdeckung, die sich als durchaus fähig erweist solch einen Film zu tragen.

Dass "Der Sternwanderer" zudem nicht gerade billig war, untermalen die zahlreichen Schauwerte im Königreich Stormhold sowie die durchweg gelungenen und zahlreich eingesetzten Spezialeffekte, bei denen vor allem Verwandlungszauber besonders gern und überzeugend genommen werden. Fans und Puristen (das sind die Wenigen, die die Vorlage kennen und gelesen haben) monierten pflichtgemäß, dass bei der Filmversion von "Stardust" ein Großteil der Vorlage, wie z.B. fast die komplette Vorgeschichte, weggefallen ist. Der Zorn richtet sich in diesem Fall dann allerdings gegen den Schöpfer selbst, hat doch Neil Gaiman bei der Drehbuchfassung selbst mit Hand angelegt und der Adaption somit seinen Segen erteilt. Das nun vorliegende Endergebnis ist dabei allemal positiv zu bewerten, denn die notwendigerweise auf rund zwei Kinostunden komprimierte Version der Geschichte gibt allemal dem durch lieblose und blutarme Produktionen der Marke "Eragon" oder "Wintersonnenwende" zuletzt gebeutelten Genre ein paar dringend benötigte neue Impulse in Sachen Witz und Einfallsreichtum. Sehr erfreulich!

Volker Robrahn

ist das die crux von herr der ringe, das die studios jetzt jeden winkel des fantasy-universums abgrasen, um jedes jahr an weihnachten, oder auch mal vorher, einen fantasy-heuler auf das publikum loszulassen...?? ich kann gerne darauf verzichten...!!!!

8

Nach all den Fantasyfilmen, endlich einer der es schafft, meine Aufmerksamkeit bis zum Schluss zu bekommen. Das Märchen ist geeignet, um einen verregneten Nachmittag mit den (etwas größeren) Kids im Kono zu verbringen.
Als Unterhaltung für Erwachsene, ist die Story zu sehr vorhersehbar und Blutleer.
Trotzdenm gute 8 von zehn Punkten, für die runde Geschichte, guter Schnitt und Schauspieler.

9

Die Bezeichnung "rotzfrech" trifft es genau: so viel (britischer) Humor hab ich noch nicht in einer Fantasystory gesehen, ohne dabei in Shreklichen Slapstick zu verfallen.

Ein wunderschön erzähltes Märchen eher für Erwachsene. Leider wird daran wohl der Film scheitern - vermarktet wird er eher als Kinderfilm, vom Humor her ist er aber an ein deutlich älteres Publikum gerichtet (Auch wenn der Plot prinzipiell kindgerecht ist).

Egal, wer darauf nichts gibt wird zwei Stunden sehr gut unterhalten werden.

8

Sehr schöner, lustiger Film mit tollen Schauspielern, denen man den Spass an der Sache ansieht, und die dann trotzdem von Robert de Niro an die Wand gespielt werden!!

10

Die Rasantheit von Herr der Ringe, der Charme von Harry Potter und der Witz von Fluch der Karabik.
Gerade aus dem Kino zurück und muss sagen, ein supertoller unterhaltsamer Fantasyfilm !!!

10

Fantastischer Film, aber so etwas hab ich noch nie erlebt.
Meine Tochter und ich waren allein im grossen Kinosaal !!!
Und das bei erst 2 Tagen Laufzeit !
Einfach nicht zu verstehen, bei so einem klasse Film.

10

Ein wunderbarer Fantasyfilm mit:
- perfekten Darstellern (Michelle Pfeiffer, Robert De Niro, usw.)
- witzigen Dialogen und Einfällen
- schönen Effekten und Zaubereien
- tollen Aufnahmen
- einer wunderbaren Geschichte über die Fantasie, die Liebe, das Leben und Gut und Böse,
also das perfekte Rezept für einen wunderschönen Fantasyfilm, der action- und emotionsgeladen ist. Ein Muss für alle Filmfans, die auch "Herr der Ringe", "König von Narnia" oder "Eragon" mögen, der beste Fantasyfilm des Jahres!

10

Für mich der Film des Jahres, wenn nicht sogar der beste Film der letzten 2-3 Jahre.

Wunderschön, witzig, mit tollen Darstellern welches man ihre Spielfreude bei dem Film wahrlich anmerkt. Man kann niemanden herausheben, aber sicherlich erwähnen möchte man den genialen Robert De Niro als ("Harrrrrr") berüchtiger Pirat oder die wunderschöne Claire Danes welche einem Tränen in die Augen bringt, wenn sie der Maus ihre Liebe gesteht.

Sicherlich ist einiges vorhersehbar, aber das tut dem Film nichts.

Eine schöne Geschichte noch schöner verpackt. Ein Muss für jeden Träumer!

10

Habe diesen Film am Montag im Kino gesehen und bin mehr als begeistert! Dieser Film ist bestimmt einer der schönsten Filme die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Nach zwei Stunden Film (die wie im Flug vergehen) habe ich mir nur eins gewünscht: Nochmal zwei Stunden. Dieser Film schafft es in einem grauen Herbst einen Stern aufgehen zu lassen! Für Fans von Filmen wie: Die Braut des Prinzen ein absolutes Muss!!!!! Für alle Menschen die einfach einen schönen, romantischen, liebevollen, lustigen und höchst-unterhaltsamen Film sehen wollen ebenfalls!! Also schnell ins Kino

2

Clarie Daines ist zuckersüß !

Aber deNiro als "Tucke" geht gar nicht !!!

10

Einfach nur Toll!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Das beste was man an Fantasy in den letzten Jahren sehen durfte. Humor, Action, Kurzlebigkeit, 2 Stunden die sich zu jeder Sekunde lohnen...

Schade nur das es an Vermarktung mangelt, denn wir waren 2 Tage nach Start zu 10 im großen Saal...

PS: Heut gehen wir nochmal (an M.P. kann man(n) sich nicht Satt sehen :-)

10

Ein phantastischer Film - und das im positivsten Sinne des Wortes. So viel Abwechslung, Einfallsreichtum (Hallo?! die "Jack-ich-fliege"-Szene als Veralberung in einem Märchenfilm - wie herrlich respektlos!) und nebeneinander laufende Handlungsstränge, die dennoch leicht zusammengeführt werden und den Film nicht zerstückeln, habe ich seit langem nicht gesehen.
Vielleicht hätte man aus dem Ende noch ein klein wenig mehr heraus holen können, aber alles vorher Gesehene entschädigt dafür mit Leichtigkeit. Claire Danes und Michelle Pfeiffer sind einfach super und (natürlich nur teilweise) wunderschön, mit dem Protagonisten (Charlie Cox) fühlt man von Anfang an mit und Robert De Niro konnte wohl endlich mal seine *räusper* andere Seite zeigen... ;)
Die DVD steht auf meinem Weihnachtswunschzettel jedenfalls ganz oben - und wenn ich ihn mir selbst schenken muss!

10

Wahnsinn, was für ein Film!
Hab ihn gestern Abend gesehen und bin erstaunt, dass es tatsächlich noch Filmemacher gibt, die einen mehr-oder-weniger Mainstream-Film schön machen können, so dass sie sich aus der Masse abheben. Schade, dass der Film so schlecht beworben wird. Hätte ich dadurch fast verpasst. Aber es gibt ja noch die gute alte Mundpropaganda. Gott sei Dank.
Also, was kann man zu diesem Film sagen:
- tolle Story,
- tolle Umsetzung,
- gut gewählte Schauspieler,
- witzig,
- romantisch
- sehr unterhaltsam

Leider ist der Film zu kurz. Da hört der Film nach gut zwei Stunden auf. Findet zu einem tollen Ende, aber man will eigentlich gar nicht gehen, denn das hätte noch Stunden so weiter gehen können. Wirkliche Längen konnte ich in dem Film nicht feststellen. Wundervoll. Ich hätte gerne mehr von dieser Sorte.
Ich muss jetzt noch der Mundpropaganda helfen: REINGEHEN.

1

Also ich kann die gute Kritik und Bewertung keineswegs verstehen....dieser Film ist der Schlechteste, den ich seit langem gesehen habe und ich bin generell ein großer Anhänger des Fantasy-Genres! Ich habe ca. 45min. da gesessen und gewartet, dass...endlich etwas passiert oder noch irgendetwas kommt, was die gute Kritik rechtfertigt, aber ich konnte nicht annähernd auch nur etwas finden, für was ich den Film als "gut" bezeichnen könnte. Nun habe ich das Ende nicht gesehen(nach 1Std. war es einfach genug), aber das was ich gesehen habe, ist meiner Meinung nach in einem Wort einfach nur "SCHLECHT"! Mir kommt es vor als wenn sich jemand überlegt hätte, welche Elemente ein Märchen haben muss...ja hmm..Hexen, Einhörner, Magie...und zack alles in einen Topf geschmissen, ein paar Special-Effekts und ne lahme Story dazu, fertig ist der Sternwanderer!

Viel Spaß damit....

9

hammerfilm..waren 3 gestandene kerle die ohne etwas davon zu wissen wg robert de niro da rein gegangen sind und haben den besten fantasy film seit mindestesn 3 jahren zu gesicht bekommen..

absolut empfehlenswert.

9

Toller, sehr origineller Film!

An dieser Stelle ein Danke an meine Kollegin, die mir mit ihrem diesbezüglichen Tip den Nachmittag gerettet hat. :-)

9

Sehr schöner Film, toller Humor und eine noch bessere Geschichte. Der beste Fantasie Film seit Herr der Ringe. Der britische schwarze Humor gefiel mir an dem Film besonders. @ Wayne das in einem Fantasy Film mal keine Massenschlachten und epische Helden gezeigt werden fand ich erfrischend. Das wiederrum typische Fantasie Elemente gezeigt werden war ja klar. Du hättest den Film vielleicht fertig schauen sollen. Aber ich gebe dir in dem Punkt recht das die Story ab und zu etwas an Spannung nachlässt und seine durchhänger hat.

Fazit: Bester Fantasie Film seit langem, ein Auge weniger wegen den wenigen durchhängern die die Story aufweisst.

9

Zauberhaft! Lange keinen Film mehr gesehen der vor frischen Ideen nur so sprüht, erst recht nicht im Fantasy-Genre! Auf Gaiman ist eben noch Verlass... toller Witz, aber fast klassisch in der Aufmachung, ohne hippen Zitat-Schnickschnack (naja, von einer Szene mal abgesehen :-) Ein echtes Juwel unter den ganzen monströsen Augenkillern der letzten Zeit, denn er setzt voll auf seine magische Story und nicht auf Effekte (auch wenn die hier tadellos schön gemacht sind).
Fans von Terry Pratchett oder Robert Asprin: Schnell noch ins Kino, es gibt was zu staunen!

10

Was für ein toller Film!
Jeder, der was anderes behauptet, will Euch nur den Spaß an dem schönsten Film des Jahres verderben!!!!

9

Wirklich klasse Unterhaltung, was mir da gestern geboten worden ist. Dieser Film bietet wirklich alles, was das Herz begehrt. Und selbst diejenigen, die mit Liebesgeschichten und Magie nichts anfangen können, müssen diesen Film wegen Robert de Niro sehen. Zum Totlachen!

10

Seit Herr der Ringe nicht mehr so nen schönen Film gesehen. Bin begeistert! ^^

10

@Wayne

Sag mal, leidest du an Geschmacksverirrung ?
Fast alle bewerten diesen wirklich tollen Film mit 9-10 Punkten, und
du sagst "In dem Film passiert nichts"? Und dann noch Fantasy Liebhaber, ich fass es nicht. Die Filme möchte ich sehen die dir gefallen, anscheinend Action Schmarrn ohne Ende. Kopfschüttel

7

Kleiner Spass für zwischendurch, extrem sympathisch, gut und nur mit kleinen Schwächen umgesetzt. Bringt die Fantasy nicht weiter, lohnt sich aber.

10

Toller Film, absolut empfehlenswert, eine gute Portion an Humor, Fantasy, Gefühle und Handlung.

9

Sehr schöner Film. Ich war fast ein bisschen überrascht, dass es noch möglich ist einen Fanatasy Film so spritzig und interessant zu erzählen. Hat mir wirklich viel Spass gemacht.
Einziger Abzugspunkt für Robert de Niro als Tunte. Natürlich bin ich ein großer Fan von ihm, aber diese Nummer konnte ich ihm nicht so recht abnehmen. Da ist er mir einfach zu raubeinig vom bei mir verankerten Image her.

10

ja, der film ist kitsch! zum zweiten mal gesehen und immer noch pipi in den augen. genau das sollen märchenfilme auch sein. aber der film ist weit mehr. de niros rolle wird auf den zweiten blick sogar richtig tiefsinnig. der film schafft aber noch viel mehr. er ist unterhaltsam und das ohne unnötige längen. richtig tolles kino.

9

Jaaaa! Das is doch mal n toller Film. Nicht grade anspruchsvoll, aber sehr unterhaltsam.
Tolle Bilder,
herausragende Schauspieler, gutes Casting,
eine tolle, lebendige Story, humorvoll und liebevoll erzählt,
gelungene SFX,
wirklich gut.
Einzig der Soundtrack ist störend, denn das Thema erinnert viel zu sehr an das "Hobbit-Thema" von Herr der Ringe. Da hätte man wirklich viel mehr draus machen können.
Das gibt dann auch den einzigen Abzug, denn das ist störend.
Morbus empfielt:

EIN MUSS-FILM FÜR MENSCHEN MIT PHANTASIE UND HUMOR!

8

Ohne Frage: Die Idee des Films ist klasse!

Die Story an sich ist sehr rührend erzählt, alles in allem sehr bewegend, allerdings nicht ohne ein paar Schwächen hier und da - storytechnisch wie auch schauspielerisch. Das Ende finde ich nicht wirklich gelungen, aber ich kann verstehen, dass man Abstriche machen musste, um dem rührenden Film ein rührendes Ende zu beschehren, bei dem die breite Masse seufzend und schwärmend aus den Kinosälen schwebt.
Mit der brutalen, traurigen Schlagkräftigkeit des ROMANENDES ist es allerdings nicht zu vergleichen, in dem Tristran kinderlos (die Unterschiede von T und Y lassen leider keinen Nachwuchs zu) stirbt (nach 80 Jahren Regentschaft) und Yvane alleine als traurige und einsame Herrscherin zurückbleibt und jede Nacht sehnsuchtsvoll vom Hohen Turm von Stormhold in den Sternenhimmel starrt - bis zum heutigen Tag und für alle die kommen mögen.
Auch wenns wehtut; aber da müsste man eigentlich durch.

Der Film an sich kann es meiner Meinung nach nicht mit den epischen Klassikern des Genres (allen voran dem HdR) aufnehmen. Dafür ist die Story zu flach und teilweise auch zu klischeehaft. Dafür bringt er lockere humorvolle Elemente und viel frische Fantasie auf die Leinwand, was ihn auf jeden Fall sehenswert macht.

Ach und: Man acht auf den Soundtrack: Auch wenn man bei Yvane manchmal das Gefühl hat, als habe sich der Komponist schon das ein oder andere Mal den HdR angeschaut, schafft er es trotzdem in manchen Szenen mit seiner Umsetzung Gänsehaut zu erzeugen.

FAZIT: Leute, schaut euch den Film an und träumt euch weg - den dafür ist die Fantasy doch da, oder?

10

Sehr sehr großartig!!

Typisch, dass ein so guter Film in Amerika wieder völlig untergeht und floppt - selber schuld, die Deppen, denn hier stimmt wirklich alles.

Das Cover lässt zwar Schlimmes befürchten, doch dem ist keineswegs so. Vor allem der brit. Humor passt sehr gut ins Genre!

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