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Der Fluch der zwei Schwestern

Der Fluch der zwei Schwestern
horror-thriller , usa 2009
original
the uninvited
regie
charles guard, thomas guard
drehbuch
carlo bernard, craig rosenberg
cast
elizabeth banks,
david strathairn,
emily browning,
arielle kebbel, u.a.
spielzeit
90 Minuten
kinostart
28. Mai 2009
homepage
http://www.uninvitedmovie.com
bewertung

6 von 10 Augen

 

Nach fast einem Jahr in der Psychiatrie kehrt Anna (Emily Browning) in die Obhut ihrer Familie zurück. Doch die ist nicht mehr besonders heil, denn der Grund für ihren Klinikaufenthalt war ein Feuer bei dem ihre schwer kranke Mutter ums Leben kam. Deren frühere Pflegerin Rachel (Elizabeth Banks) ist nun die neue Freundin ihres Vaters (David Strathairn) und Anna darüber alles andere als begeistert. Gemeinsam mit ihrer leichtlebigen Schwester Alex (Arielle Kebbel) kommt sie schließlich zu dem Schluss, dass der Tod ihrer Mutter kein Unfall war und sich die berechnende Rachel nicht nur in das Leben ihres wohlhabenden Vaters eingeschlichen, sondern wahrscheinlich sogar aktiv dabei nachgeholfen hat, den Weg dahin frei zu räumen. Es sind jedoch Annas labiler Zustand und ihre wiederholt auftretenden Visionen und Geistererscheinungen, die die anderen an ihrer Vermutung zweifeln lassen.

"Der Fluch der zwei Schwestern" ist eine Art Nachzügler der Welle von US-Versionen asiatischer Horrorfilme und es ist etwas überraschend, dass einer der besten und erfolgreichsten koreanischen Genrefilme erst jetzt an die Reihe kommt, nachdem in den letzten Jahren schon weitaus schwächeres Material adaptiert wurde. Der deutsche Titel orientiert sich dabei im Gegensatz zum amerikanischen "The Uninvited" mehr am ursprünglichen Original namens "A Tale of two Sisters", deutet damit aber auch schon von vornherein darauf hin, wo die Auflösung der Geschichte wohl zu suchen sein wird. Denn auch wenn es Elizabeth Banks in einer für sie ungewöhnlichen Rolle recht überzeugend und geschickt gelingt, einen undurchsichtigen bis bösartigen Eindruck zu machen, so wird doch früh genug klar, dass es so einfach nicht sein kann und uns noch der eine oder andere Twist bevorsteht.
Worauf es dann schließlich hinausläuft ist zwar keineswegs bahnbrechend und revolutioniert nicht das Genre, dürfte aber auch für den erfahreneren Zuschauer nicht in allen Details von vornherein absehbar sein. Die Kunst, das Interesse des Publikums zu halten, wird also weitgehend beherrscht von den beiden britischen Nachwuchsregisseuren Charles und Thomas Guard, die hiermit ihr Spielfilmdebüt vorlegen. Die im Original um Einiges komplexere Geschichte wird dabei etwas gradliniger und leichter verständlich erzählt. Man könnte natürlich auch sagen: sie wird vereinfacht und den konventionellen westlichen Sehgewohnheiten angepasst.
"Konventionell" ist auch der passende Begriff für die visuelle Umsetzung und den Inszenierungsstil der beiden Brüder, denn da wird in der Tat nichts Neues geboten. Die zur Garnierung von Annas Visionen gereichten Spezial- und Schockeffekte bieten wahrlich nichts Besonderes, sondern lediglich bereits oft Gesehenes und auch in Sachen Atmosphäre hätte es gern noch etwas mehr und stimmiger sein dürfen. Viel zu oft wirkt das Setting mit feudaler Villa und Bootshaus am See leider erschreckend normal und ist dermaßen hell und klar ausgeleuchtet, dass sich so recht kein Gefühl unheimlicher Bedrohung einstellen mag.
Vom Quartett der vier Hauptdarsteller dürfen sich zwei für herausfordernde Rollen bedanken und das sind die bereits genannte Elizabeth Banks sowie Emily Browning als vom Schicksal stark geprüfte Anna. Die von Arielle Kebbel gespielte Alex ist dagegen einfach nur ein direkter Gegenentwurf in Punkto Leichtigkeit und Lebensfreude zur schwermütigen Schwester und somit eher funktional. Als enttäuschend erweist sich dagegen vor allem die Mitwirkung des Charaktermimen David Strathairn ("Good Night, and Good Luck"), der hier als passives und phlegmatisches Familienoberhaupt komplett verschenkt ist.

"Der Fluch der beiden Schwestern" kommt insgesamt aber nicht allzu simpel daher und bleibt durchgehend spannend. Das reicht dann auch schon für eine Wertung leicht oberhalb des Durchschnitts.

Volker Robrahn

5

Dem Review kann ich mich größtenteils anschließen. Leider stört mich eine Sache: man riecht die sehr generischen Horrorsequenzen förmlich antrappsen und wird auch einfach nie enttäuscht. Das nimmt dem Ganzen ziemlich schnell die Spannung.

6

Für einen lockeren DVD-Abend ganz nett. Das Ende wertet den Film insgesamt auf und macht ihn sogar etwas zum Gesprächthema nachdem der Abspann gelaufen ist.

4

dass der film krasse logische lücken hat, sollte auch erwähnt werden. mein tipp: nicht reingehen.

7

Ich fand den klasse - und das Ende war wirklich mal überraschend

3

Vor 30 Jahren hätte ich den Film vielleicht ein wenig gruselig gefunden. Da war ich 14. Heute ...

10

iich fand den fiilm eiinfach nur spiitze

6

War ganz in Ordnung. Leider nichts wirklich besonderes und das Ende war dann auch nicht wirklich besonders überraschend.
Handwerklich und Schauspielerisch nichts zu bemängeln.
Lohnt sich also.

10

Der film ist super. Das Ende überaschend sehr gut !

Was sollen bitte die Hinweise? Da kann man sich den Film ja gleich sparen.^^ Genauso wie wenn man das Original kennt.

10

Ein echt sehenswerter Film im gegensatz was sonst für MÜLL kommt

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