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Das Experiment

Das Experiment
psycho-thriller , deutschland 2000
original
regie
oliver hirschbiegel
drehbuch
christoph darnstädt, don bohlinger, mario giordano
cast
moritz bleibtreu,
christian berkel,
justus von dohnànyi,
edgar selge,
maren eggert,
andrea sawatzki, u.a.
spielzeit
120 Minuten
kinostart
8. März 2001
homepage
bewertung

9 von 10 Augen

 "Ich bestrafe Sie nun mit 400 Volt." Wer einmal die Dokumentation über das sogenannte Milgram-Experiment aus den frühen 80ern gesehen hat, dem bleiben die Bilder in Erinnerung. Bilder von ganz "normalen" Menschen, die für sie nicht sichtbare Probanden einen Fragekatalog stellten und bei falschen Antworten mit Stromstößen steigender Stärke bestraften, weil sie von einem Versuchsleiter dazu aufgefordert wurden. Die Gleichgültigkeit, mit denen Menschen von der Straße prinzipiell tödliche Stromstöße verabreichten, war mehr als erschreckend. Ein ähnliches Experiment, daß sich mit Autoritätsgehorsam und Aggressionspotential beschäftigte, ist Vorlage für den ersten Kinofilm des mehrfachen Grimme-Preisträgers Oliver Hirschbiegel. 1971 wurde an der Stanford University ein künstliches Gefängnis geschaffen, in das zwölf Freiwillige als Häftlinge eingeschlossen wurden, die von acht anderen Versuchspersonen als Wärter bewacht wurden. Damals mußte die Testreihe nach sieben Tagen abgebrochen werden, weil die Situation außer Kontrolle geriet.

In der Filmfassung, basierend auf Mario Giordanos Buch "Black Box", entfällt der Abbruch vor der Eskalation. Zentraler Charakter ist hier der Taxifahrer Tarek (Moritz Bleibtreu), der sich von dem Versuch eine heiße Story und damit die Rückkehr in seinen alten Beruf als Reporter verspricht. Und die 4000 Mark, die es für zwei Wochen geben soll, sind auch nicht von der Hand zu weisen. Im Simulationskäfig angekommen, setzt Tarek von Anfang an auf Provokation, damit er auch was zu berichten hat. Den spielerischen Spaß, den sich die "Gefangenen" machen wollen, sehen die "Wärter" allerdings gar nicht ein. Und so werden die Regeln bedingungslos eingehalten:

1. Die Gefangenen reden sich untereinander nur mit Nummern an.
2. Alle Gefangenen reden die Wärter mit "Herr Strafvollzugsbeamter" an.
3. Nach "Licht aus" redet keiner der Gefangenen mehr.
4. Die Mahlzeiten sind vollständig aufzuessen
5. Jeder Anweisung der Strafvollzugsbeamten ist unverzüglich Folge zu leisten.
6. Nichteinhalten der Regeln wird bestraft.

Den letzten Punkt wollen die Häftlinge nicht so recht ernst nehmen, ist Gewaltanwendung doch strengstens untersagt. Da bleibt es vorerst auch ungesühnt, wenn Nr. 53 beim Frühstück seine Milch nicht trinken will, weil ihm aufgrund eines Enzym-Mangels davon schlecht wird. Aber es dauert keine 36 Stunden, bis die Wärter auf den Trichter kommen, daß Demütigung nicht weniger effektiv als Gewalt ist. Am dritten Tag trinkt Nr. 53 seine Milch. Auch wenn er danach kotzen muß. Und die offene Konfrontation zwischen Tarek und Wärter Berus, der absolut im Sinne des Experiments zu handeln glaubt, dreht die Spirale der Aggressionen immer weiter.

Die gnadenlose Konsequenz, mit der die folgende Eskalation in ihrer Eigendynamik voran getrieben wird, ist nicht allein wegen der drastischen Ereignisse so erschreckend, sondern vor allem wegen ihrer realen Bestätigung. Schon früh will man sich von dem Gezeigten abwenden und es als Mumpitz abtun. Doch die eingangs erwähnten Versuche haben der Handlung bereits recht gegeben, so daß sich bei "Das Experiment" die Versuchsfragen nur noch in erhöhte Intensität steigern: Das Ausbleiben des Abbruchs einmal vorausgesetzt, wie weit würden die Beteiligten tatsächlich gehen? Der eigentliche Horror dieses Films ist die Unfähigkeit des Zuschauers, einen Zeitpunkt zu erkennen, ab dem das Verhalten der Beteiligten die Ebene des Wahrscheinlichen verläßt.

Das ist vor allem auch ein Verdienst der psychologisch hervorragend ausgearbeiteten Figuren. Die verschiedenen Charakteristika, die bei einem solchen Versuch die potentesten Variablen darstellen, sind alle versammelt. Übersteigertes Pflichtbewußtsein, absolute Hörigkeit gegenüber einer rückhaltlosen Autorität, latenter Sadismus, instabiles Selbstbewußtsein. Die enorme Dynamik zwischen den Figuren ist grandios eingefangen und macht "Das Experiment" bereits zu einer faszinierenden, wenn auch nur schwer erträglichen Studie der Bestie Mensch.

Mehr als unterstützt wird dies durch die großartige Inszenierung von Oliver Hirschbiegel. Der erwies sich bereits als enorm clever, für sein Kinodebüt einen solchen Selbstläufer von Stoff zu wählen, ruht sich darauf jedoch nicht aus. Eine in ständiger Bewegung gehaltene Optik unterstreicht die Unruhe der Situation, clevere dramatische Kniffe rechtfertigen Bilder ungemeiner Intensität mit grobkörnigen Videokameras, aus der Ich-Perspektive und nicht zuletzt den beeindruckendsten Einsatz von Infrarot seit "Das Schweigen der Lämmer". Hirschbiegel fängt die Kälte und Klaustrophobie seiner Sets mit quälender Direktheit ein und schnürt dem Betrachter so langsam die Kehle zu.

"Das Experiment" gehört zu jenen Filmen, die den Spaßanspruch des Kinos systematisch untergraben und es lieber für wesentlich aussagekräftigere Ziele gebrauchen. Womit viele Zuschauer vielleicht nicht zurecht kommen werden. Die gnadenlose Plausibilität der bis zum Exzess getriebenen Eskalation ist einfach zu einleuchtend, um ein denkendes Individuum kalt zu lassen. Einer der letzten Sätze des Films lautet "Du hast angefangen". Spätestens bei dieser Flucht in kindliche Verleugnungsformeln sollte sich jeder Zuschauer einmal fragen, wie gemütlich man es sich selbst in der warmen Decke der Verantwortungslosigkeit gemacht hat. Schuld sind immer die anderen. Das ist wohl die größte Leistung dieses genial-gemeinen Films: Der aufgezwungene Blick in den Spiegel.

Mehr Informationen über das Stanford-Experiment gibt es unter: http://www.prisonexp.org/

Frank-Michael Helmke

8

dieser film zeigt was in leuten steckt

10

ich fand diesen fim sehr interesand. aber auch schokirend. das verhalten der gefangenen war zm anfang hin nicht in ortnung. doch wie die werter reagirten das war niht richig. das experiment hätte sofort abgebrochen werdne sollen. den daurch sind ja 2 menschen ums leben gkkommen. die werter haben zu extrem reagirt.so wie auch einer der die dr. grim vergewaltigen wollte. am ende haben die gefangen das einzige und allein richtige getan. der film hat uns gezeigt wie so weis sein könnte.egal wie brutal er doch wahr.

8

Wir haben den Film heute in Soziologie geschaut. Es ist mir so nahe gegangen, dass ich Tränen in den Augen hatte und danach total aufgewühlt war. Ich finde die Altersbegrenzung zu niedrig und finde auch, dass dieser Film hinterher besprochen/diskutiert werden sollte wenn man ihn in der Schule anschaut.
Die schauspielerische Leistung fand ich sehr gut, es war wirklich authentisch dargestellt. Allerdings finde ich, dass man es auch ein bisschen weniger extrem darstellen können, es ist schon hardcore und nichts für sensible Menschen. Es geht echt an die Substanz.
Ich finde es auch äußerst erschreckend wenn man mal überlegt, dass im Prinzip jeder absolut jeder in meinem Umfeld extrem manipulierbar wäre denn eigentlich sind das doch hauptsächlich Menschen denen ich vertraue und für die ich meine Hand ins Feuer legen würde. Ist vielleicht für manche von euch weit hergeholt, aber wenn man es mal von der Seite aus betrachtet.....höchst erschreckend.

9

sehr gut

10

Echt toll der Film!!! Hat mich sehr zum Nachdenken gebracht... aber schon erschreckend, wie sich die Menschen verändern können.. in nur paar tagen..

10

Ein Film für das Fach Padägogik, Ethik und Soziologie!
Ein echt guter Film,der deutlich macht,wie sich Gruppendynamik in engsten Räumen auswirkt. Wenn man sich dazu noch die Umweltbedingungen dazu anschaut. Denn Film solte man sich 2 mal anschauen, da man beim ersten Mal nicht gleich alle Aspekte aufmerksam wird. Schade das es zu wenig solcher Filme gibt! Das würde vielleicht doch mal zum anders denken anregen!

10

Der Film ist nicht geil, nicht realitätsfern, sondern...
beängstigend, menschlich, dramtatisch, schockierend, nachdenklich.
Ich finde die Story mit Dora genau richtig... es zeigt ebenfalls Menschlichkeit, Liebe und Hoffnung. Ausserdem zeigt die Szene am Schluss wieder Hoffnung, und vorallem erlebte ich das Gefühl...das am Ende jeder das bekommt, was er verdient! Und als dieser Mistkerl von Wärter fertig gemacht wurde, freute ich mich und spürte in mir auch ein tiefes Verlangen, den fertig zu machen! Ich bin weiblich, sehr einfühlsam, nachdenklich und lebensfroh, schaue auch gern "harte Filme" aber verachtete immer wieder Menschen die andren weh tun...
Und überhaupt versteh ich hier einige nicht, die der Meinung sind der Film ist realitätsfern!
Auf dieser Erde, mit diesen Menschen gehts richtig böse zu! In vielen verschiedenen Situationen. Das fängt im kleinen an und endet im Tragischen!
Die Fantasie, das Unterbewusstsein und die Sinne des Menschen sind unbeggreiflich, unüberschaubar, schockierend und zu guter Letzt...
ABARTIG!
Gute Nacht, sagt Mensch, der sehr hofft, dass die "guten" Menschen überwiegen auf dieser Erde!
Ach ja, noch was....
1. Hoffnung...das jeder das bekommt was er verdient
2. gegen Naturkatastrophen sind wir Menschen machtlos

(ich denke mal, nicht jeder versteht was ich meine...
aber das ist klar..alle Gehirne der Menschen ticken anders

in dem Sinne ;-)

1

Jau! Der "Choleriker" hat mir voll aus der Seele gesprochen. 1971 gab es ein Experiment, dass sicherlich 1000 mal interessanter war als diese miese deutsche Kinoversion, die nur darauf aus ist, aus jeder Kleinigkeit eine kinotaugliche Sensation zu machen! Warum eigentlich diese Nebenstory mit der nackten Frau, die, weil ihr Vater tot ist, nackt in der Wohnung eines femden Taxifahrers rumhängt und sich selbst befriedigt ...? Warum sind von zwanzig Experimentteilnehmern nur ca. 5 überspitzt charakterisiert und alle anderen nur dumme Mitläufer? Heißt das, dass von 4 Leuten, die ich treffe, nur einer sein eigenes Leben lebt? SCHeiße!!!

Also ich hab de Film gestern auf Prosieben gesehen und ich war schockier..ich konnte ihn kaum ertragen und musste irgendwann nur noch weinen..
Dieser Film ist meiner Meinung nach sehr wichtig!
Auch jene Charakteriesierung,welche oben kritisiert wurde war sinnvoll.
Das zeigt nur wie unselbstsändig diese Menschen sind,welche nur weil es die anderen tun,menschen demütigen und sie quälen.Genau das hat zum dritten Reich geführt,und ich denke dass auch heuten noch ca 50 Prozent der Menschen die Perfekten Nationalsozialisten gewesen wären.
Gibt man jenen Menschen Macht,die nicht damit umgehen können,so nutzen sie diese um sich über andere zu erheben.Ich will mir erst garnicht vorstellen wie es in den damaligen Konzentrationslagern zugegangen ist.Der Mensch ist grausam,sobald ihm das Privileg der macht zuteil wird..Beonders wenn er voller Selbstzweifel ist und sich ohne diese Höher Stellung niemals gegen andere durchsetzen könnte,sondern auf die draufhaut die sowieso schon am Boden sind.Der Ekel den ich bei diesem Film verspürt habe kommt an keinen Horror streifen heran.

10

Ein excellent gemachter Film zu einem höchst brisantem und aktuellem Thema! Ich denke, da ist nichts überzogen, so funktionieren wir Menschen leider. Deshalb sollten wir nicht plötzlich schockiert tun, wenn wir von Eskalation der Soldaten im Irak oder anderen Krisenherden der Welt lesen oder sehen Der Realität müssen wir uns stellen, auch wenn Mr. Bush sich als gläubigen und den Weltfrieden stabililisierenden Staatsmann sehen möchte, er müsste diese realen Experimente, die dem Film zugrunde liegen kennen! Also sollten wir der Scheinheiligkeit den Kampf ansagen!

10

Super geil gemacht auf jeden Fall.. Ich bin eigentlich die grösste Schissbuchse, aber bei dem Film konnte man einfach nicht wegschalten, weil er so spannend und emotional war... Also.. Daumen hoch

10

Perfeker Film. Ich war sehr beeindruckt und würde den Film jederzeit wieder gucken.

9

ich habe den film in der schule gesehen
und ich fand den film eigentlich gut er
ging mir nah und bin auch immer wieder erstaunt
wie sich menschen ändern können!!

4

Gute Kamera, ein paar gute Schauspieler, denen man Platz zum Entfalten der Rolle gelassen hat, aber zu viele Statisten. Der Film wirkt zu konzentriert, wenn er alles auf nur vier Charaktere versucht zu reduzieren.
Die anderen 16? Nebensächlich...
Die Forscher? Unwichtig, gerade im Urlaub...

Schade, aus dem Stoff hätte man mehr machen können, wenn man nicht so sehr auf die Befriedigung des Nervenkitzel- und Hobbypsychologenpublikums geschielt hätte.

5

Ich habe den Film vor kurzem mit meiner Klasse geguckt, anlässlich des themas menschliche psyche und dem echten Standfort Prison Experiment. Ich muss sagen, der Film ist sehr krass dargestellt, teilweise unrealistisch, aber sehr aufregend. Mit aufregend meine ich, das ich an manchen Stellen überfordert war, weil ich einfach nicht glauben kann, wie ein Mensch sich in so kurzer Zeit ändern kann. Außerdem war ich erschüttert darüber, wie manche in meiner Klasse gelacht haben, an den Stellen, die extrem erschreckend waren und sehr nachdenklich machen. Fazit: Ich glaube manche und das zeigt mir auch meine Klasse, verstehen nicht wirklich was der Film eigentlich zum Ausdruck bringen will...weil sie zu wenig darüber nachdenken und genau das ist schlimm, den Filme sollten zum Nachdenken anregen!!

5

Der Film ist berührend aber aufgrund unrealistischen zusammenreihungen von nichts(keine Fakten da der wahre Versuch ja nach kurzem schon abgebrochen wurde)verteile ich "nur" 5 Punkte!!!
Wobei ich denke das der Film auch für 6-7 Punkte gut gewesen wäre wenn der Regiseur nicht auf die komisch und zugleich dumme Idee gekommen währe eine nackte Frau selbstbefriedigen zu lassen,IN EINER FREMDEN WOHNUNG!!!!!!
außerdem ein wenig langweilig ist er zum schluss auch geworden da die ganze handlung vorherschaubar war!!!
Aber alles in allem ist es nicht der schlechteste Film den ich gesehen habe

10

einer der besten filme die ich je gesehen habe. an dieses film (auch wenn etwas übetrieben dargestellt) zeigt, dass psychische gewalt harter zusetzt als körperliche. ich bekam manchmal richtig angst. obwohl ich eingentlich ganz viel asuhalten kann. ich würde den film niemandem empfehler der schwache nerven hat,nicht weil er langweilig ist, sondern weil er einfach nur auf seien gewisse art und weise brutal ist.

10

Ein unglaublich schockierender Film der einen die pure Angst in die Adern treibt. Der Mensch ist und bleibt "das größte Tier" diese Erkenntnis wird einen hier mit grausamer Deutlichkeit klar gemacht.

10

Dieser Film ist mit Abstand der beste den ich jemals gesehen hab; ohne zu uebertreiben. Er hat mich psychisch sehr mitgenommen, ich habe ihn richtig ''gelebt'', was ich bei keinem anderen Film zuvor erlebt habe. Ich habe ihn mir bis jetzt 3 mal angeschaut, und werde ihn mir demnächst wieder anschauen, da er mich einfach immer aufs Neue fasziniert. Nach diesem Film denkt man ganz anders ueber viele Dinge. Ich kann ihn nur empfehlen!

9

Eigentlich ist der Film gut, ebenso wie das Buch und doch denke ich, dass er nicht das erreicht, was er wirklich möchte.
Natürlich, er zeigt die Abgründe des menschlichen Denkens und der Psyche - aber wirklich einleuchtend ist das nicht. Er schockiert und doch nicht so, dass man sich vornimmt, dass so etwas niemals vorkommen darf.

Vor allem, da die meisten Menschen ja auch einfach nur zuschauen, wenn z.B. die Amerikaner die Gefangenen foltern. Im Gegenteil, es gibt genug die sagen, dass das gut ist. Und ich kenne viele, die 'Das Experiment' gesehen haben und doch diese Methoden für richtig erachten - leider.

Und ich denke, wenn er abschreckend sein sollte, dann darf er kein Happy End haben, sondern ein offenes Ende, mit der Frage: Was wäre gewesen, wenn...? Dass jeder sich darüber Gedanken machen MÜSSTE und nicht sagen kann: "Ist ja gut gegangen, also Schwamm drüber". Nein, die Menschen verstehen nicht, was es heißt, wirkliche Qualen zu erleiden, denn die meisten haben es nie erlebt. Und darum machen sie sich keine Gedanken darum. Niemand, der nicht schon einmal Psychoterror erlebt hat, kann sagen: "Der tut mir leid!", weil er nicht weiß, was für Qualen das sind.
Außerdem ist es nur ein FILM, den man von sich schieben kann, wo man sagen kann, es wäre ja nicht real.

Aber die schauspielerische Leistung und die Umsetzung des Buches ist sehr gut gelungen, weshalb es trotz meiner Kritik 9 von 10 Augen gibt.

10

Ich hab den Film in der Schule geschaut, am amfang war ich regelrecht schockiert, aber im edeffekt, muss man sich klar sein, das das wirkliche leben auch so abläuft! es gibt immer welche die denken sie sind was besseres! Nach diesem Film denken das vielleicht wenigere, aber immerhin gibt es leute die nicht wissen was sie tuen und vor lauter Wald die Bäume kaum sehen!
Also zu dem Film, ich find ihn echt super und ohne weinen kann man ihn nicht schauen!!

10

Fand den Film absolut überzeugend. Die Darsteller sind hervorragend und die ganze Atmosphäre kommt total echt rüber. Das nennen ich einen gut gemachten Film.

Das Ende finde ich nicht überzogen, da der Versuch ja eben nicht abgebrochen wurde. WEnn sich menschen in der Haß und Gewalt-Spirale bewegen, halte ich auch dieses Ende für möglich.

Und was können wir tun? Ich meine, es ist wie mit dem LIcht:
Anstatt das Dunkle zu bekämpfen, können wir einfach das Licht einschalten. Anstatt das Böse zu bekämpfen (wozu ich mich auch 'Böse' verhalten müsste) kann ich einfach in meine Liebe (=Licht) gehen. Natürlich hilft mir das nicht, wenn gerade eine Faust auf mich zufliegt. Sehr wohl jedoch bevor dies geschieht.

7

Ich weiß, dass das hier wahrscheinlich jetzt niemand mehr lesen wird, aber trotzdem muss ich mit einer Falschannahme aufräumen. Ja, es gab 1971 ein Experiment an der Stanford University, welches von Philip Zimbardo durchgeführt wurde, der ein Standardwerk zum Thema Psychologie verfasst hat. Allerdings hat das Stanford-Prison-Experiment wenig mit dem Experiment in diesem Film zu tun, weshalb der Untertitel "beruht auf einer wahren Begebenheit" auch auf Klage durch Zimbardo wieder entfernt werden musste. Das reale Experiment glitt nicht derart aus dem Ruder. Die Experimentleiter schritten mehrfach ein und verhinderten Gewaltausbrüche. Abgebrochen wurde es jedoch, weil die Versuchleiter feststellten, dass sie ihr Objektivität verloren haben und sich auf Seite der Wärter schlugen. Anders als im Film zeigte nur ein knappes Drittel der Wärter in der Realität sadistisches Verhalten. Die übrigen Wärter setzten zwar klare Grenzen, die Würde des Menschen blieb für sie jedoch weiterhin unantastbar. Wirklich außer Kontrolle geriet die Situation demnach nie. Trotzdem hatte natürlich niemand mit einer derart schnellen Verwandlung der Experimentalteilnehmer gerechnet. Mehrere Teilnehmer erlitten noch später Zusammenbrüche oder extreme Stressreaktionen. Warum dieses Experiment ein Meilenstein der Verhaltenspsychologie darstellt, erschließt sich mir nicht. Dieser Film jedoch versucht etwas auf künstlerisch überspitzter Ebene zu zeigen. Das macht ihn nicht unbedingt zu einem Meilenstein, aber trotzdem zu einem Film, der aus der Masse vieler Thriller weit herausragt. Wenn einen die Nacktheit des einzelnen nicht kalt lässt, wird dieser Film sehr schnell zu einem äußerst unbequemen Pflaster. Zu unbequem in meinen Augen und darum auch etwas weniger unterhaltsam und etwas weniger Punkte als durch Herrn Helmke.

10

Der Film ist meiner Meinung nach perfekt.
Einer der besten Filme die ich bisher gesehen habe.

9

Der Film ist wirklich schokierend allein die Vorstellung das Menschen so sein können die ja "nur" an einem Experiment teilnehmen macht einen Angst. Ich muss sagen alle Schauspieler haben sehr überzeugend gespielt ein großes Lob dafür. Ich möchte wirklich auch betonen das dieser Film sehr an die Substanz geht, ich persönlioch schaue gerne Horrorfilme und Thriler aber dieser film hat in sich denn es ist sehr realistisch und erschreckend. Ich habe einen Punkt aufgrund von Filmfehlern abgezogen aber der Film ist echt sehr Gut.

9

Ich finde diesen drastischen Film grandios und die psychologischen Entwicklungen, die Menschen in so einer Situation durchleben hochinteressant. Der Film ist natürlich sehr ebschreckund, aber würde mich jemand fragen, ob ich bei einem solchen Experiment mtmachen wprde, bin ich nicht sicher, ob ich "Nein" sagen würde. Ich glaube nach so einer Erfahrung weiß man mehr über sich selbst, als die meisten Menschen je über ihre eigene Persönlichkeit herausfinden werden.
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===>Ich habe allerdings eine Bitte bzw. Frage: Kann mir jemand sagen, wie das Stck heißt, das im Film als Opener dient, quasi die Intromusik? Ich habe ein wenig gesucht, aber bisher nichts gefunden. Das offizielle Forum zu "Das Experiment" wurde geschlossen. Vielleicht weiß von euch jemand Rat?
Bin für jeden Hinweis dankbar. Antworten bitte an meine E-Mail.<===

Vielen Dank im Vorraus ____________________________________________________________________

10

Also ich habe den Film gestern abend das erste Mal gesehen. Ich habe mir ihn aus einem Katalog bestellt, wo nur der Text als Zusammenfassung diente, der auf der DVD hinten drauf steht. Das machte mich neugierig. Ich schaute mir also nichtsahnend den Film gestern abend auf DVD ganz allein an.
Allerdings war mir nicht bewusst, dass auch solche Filme in die Kategorie Thriller einzuordnen sind.
Ich finde diesen Film hervorragend. Jemand sagte schon, man kann diesen Film nicht schön nennen. Nein, den Film selber nicht, aber die Umsetzung durch die Schauspieler, den Regisseur usw.
Der Film ist sehr gut gelungen. Es zeigt die Tatsache, wie sich Menschen psychisch verändern können, wenn man ihnen Rollen zuweist, die mit Macht erfüllt sind. Man sieht auch sehr gut, wie die "Gefangenen" unter dem Druck gelitten haben, dass man sie so gequält hat. Sie haben persönlich darunter gelitten, dass das Spiel für die Wärter zur Realität geworden ist. Sie haben Grenzen überschritten, denen sie im realen Leben sicher nie zu nahe gekommen wären.
Entgegen einiger Meinungen finde ich die Szenen mit Tareks Geliebten Dora sehr wichtig für die Handlung. Sie zeigen, dass sich Tarek sehr oft in sein "wahres" Leben flüchtet, wenn er Angst bekommt oder sich unterdrückt fühlt.
Würde man in dem Film nicht zwischendurch Szenen mit Dora sehen, wüsste man am Ende nicht, wer sie ist. Gerade sie spielt eine besondere Rolle im Film. Als fast einzige Frau (neben Dr. Jutta Grimm) versucht sie das Experiment abzubrechen. Sie schafft das, was die andere weibliche Rolle im Film nicht schafft - den Abbruch des Experiments.
Auch den Schluss finde ich so gut, wie er ist. Meiner Meinung nach sieht man hier sehr gut, wie Tarek das eskalierte Spiel des Experiments vergisst und trotzdem mit Dora glücklich wird und wieder lachen kann. Man sieht, dass es doch auf eine gewisse Weise ein Entkommen aus diesem Spiel gibt.
Dieses Entkommen gab es nicht für alle. Denken wir nur an die Toten im Film. Sie wollten sich nur ein wenig Geld dazu verdienen, in dem sie sich an einem Experiment der Universität beteiligen. Sie ahnen nichts Böses und kommen dennoch nicht lebend aus dem Ganzen raus.
Ich finde wirklich alles ist perfekt so, wie es Oliver Hirschbiegel inszeniert hat und die Schauspieler umgesetzt haben.

Alles in Allem ein exzellenter Film. Beeindruckend, dass dennoch einige sagen, die Deutschen könnten keine guten Filme machen.

Ich habe beim Schauen des Filmes sofort an das Stanford-Experiment denken müssen. Auch das Experiment von Milgram kam mir in den Sinn. Das liegt wohl am Pädagogik-Unterricht, wo man im ersten Lernjahr in Deutschland sofort über Autorität und Gehorsam spricht. Ob man diesen Film unbedingt im Unterricht schauen sollte, ist eine andere Frage.

PS: Hoffentlich merken andere auch noch, dass dieser Film die Psyche des Menschen zeigt und nicht nur "stumpfsinniges Dahergelaber" ist.

10

also der film ist 100pro interessant und man sollte es zumindest einmal im leben gesehen haben......

ich finde es sollte so bekannt werden wie das buch bzw. film MOBBY DICK

9

Der größte Feind des Menschen - ist der Mensch!
Das ist nicht nur ein blöder Spruch, sondern wird auch in diesem Film umgesetzt. Großartiger - wenn auch schockierend!

10

Ich würde jedem Jura-student empfehlen diesen Film zu sehen und zu komentieren.

10

Der eigentliche Horror dieses Films ist die Unfähigkeit des Zuschauers, einen Zeitpunkt zu erkennen, ab dem das Verhalten der Beteiligten die Ebene des Wahrscheinlichen verläßt
Dieser Absatz ist vollkommen zutreffend. Kein Wärter würde seine "macht" jemals so ausnutzen Gefangene mit dem Tod zu bestrafen um Gehorsamkeit zu schaffen
aber ein brillianter Film

10

Grandioser Film!
Regt zum Nachdenken an und schockiert nachhaltig, sodass die Frage offen bleibt, ob die "Gefangenen" anders gehandelt hätten, wenn sie als "Wärter" auserwählt worden wären und wie jeder von uns Zuschauern gehandelt hätte! Einer Massenbewegung standzuhalten scheint nicht in der menschlichen Natur zu liegen. Ebensowenig wie reflektiertes Denken... Hitlers Vollzugsbeamten sind das beste Beispiel aus der deutschen Geschichte.

8

Ich finde der Film hätte sich mehr an das wahren Stanford-Prison-Experiment halten sollen, denn es es wird am Anfang gesagt, er basiere auf einer wahren Begebenheit, aber in Wirklichkeit ist niemand dabei umgekommen und ich finde dadurch wird das etwas unglaubwürdig. Das ist auch der Grund warum ich mich nun informiere was wirklich geschehen ist.
Insgesamt ist der Film aber wirklich gut gelungen und hat ja auch was gutes wenn er zum Informieren anregt...

9

ich fande den film eig ganz geil auch wenn er an manchen stellen sicher etwas übertrieben war im bezug auf das echte stanford experiment.Aber so soll es doch grade sein ,wer würde sich denn diesen film anschauen wenn er nicht diese Hollywood übertriebenen Szenen hätte ? Und ich finde gerade durch dieses übertriebene wird einem die Menschliche psyche erst klar...den schluss fande ich auch etwas unrealistisch ,aber ich finde es trotzdem gut das man den film brutaler gemacht hat als es wirklich passiert ist ,weil erst dann wird einem erst bewusst was in einem Menschen vorgehen kann. Und außerdem allein schon wegen Moritz Bleibtreu lohnt es sich den film anzuscheuen ,ich man der typ ist der hammer ...

10

Absolut gelungener Film. Super Schauspieler. Ich finde ihn besonders gut, da er zu den Filmen gehören, die wirklich zum Nachdenken anregen, die einen packen und kaum noch loslassen. Daumen hoch =)

10

verdammt geiler Film, zwar inzwischen alt und teils schon zu hart aber mit abstand einer der besten deutschen thriller!

9

ich finde diesen film ....naja weiß nicht er ist sicher durch und durch perfekt umgesetzt! ich finde die besetzung mal wieder absolut perfekt gewählt mit bleibtreu und sawatzki...aber das gewisse etwas..ich weiß nicht der film wurde durch nicht irgendwie ein bisschen aufgelockert .... spannung vom anfag bis zum ende!

aber da er schauspielerisch sowie inhaltlich 100% empfehlenswert ist gibt es 9 von 10 äuglein! >_< gruß

9

Absoulut perfekte erklärung von Lukas... alles bestens außer das gewisse etwas.... hätte was zum auflockern gebraucht oder n moment in dem man mal auf klo gehn kann ;)

10

DIE BEWERTUNGSSKALA REICHT NICHT !!! ZEHN MIT STERNCHEN (AUCH ZEHN)

Ganz offensichtlich haben viele Zuschauer im In- und Ausland diesen Film überhaupt nicht verstanden. Wie sonst sind Attribute wie: geil, cool, krass etc etc zu verstehen?

Dieser Film spiegelt die absolute Unmenschlichkeit wieder, in der wir alle (alle Nationen) heut zu Tage leben: The American Way Of Life.

In Deutschland haben wir einen Ausdruck dafür:

WILLST DU DEN CHARAKTER EINES MENSCHEN ERKENNEN, GIB IHM MACHT!

Und ganau das ist das, was der Film vermitteln will: M A C H T

Schon die NAZIS wußten dieses Mittel einzusetzen (SS) um damit das Volk "gefügig" zu machen. (junge Leute sollten diesen Film sehen um zu verstehen).Wer nun denkt, daß sei wiedermal typisch deutsch, der irrt! Man denke bloß an Guantanamo.

In allen Nationen findet man dieses Phänomen, nur im amerikanischem werden solche Menschen zu Helden stilisiert und in diversen US Filmen "bewundert".

Das ist auch der Grund, warum mir Film und Fersehen gestohlen bleiben kann, nichts als Schrott. Außer eben diesem Film und - DAS BOOT!!!

Die Schauspieler/innen in DAS EXPERIMENT sind alle samt spitzenklasse und verdienen das Prädikat: "The best actor/actress"

Wenn mir jemand eine Videokopie zukommen lassen kann, wäre ich sehr dankbar, da ich den Film bei einem englishen Freund gesehen habe und der kein Videorecorder hat. (villt können wir ja tauschen).

Im Englischen ist der Film (dt. Version)übrigens mit Untertiteln, die aber sehr gut übersetzt sind. Die amerikanische Version, wiedermal Schrott (wie schon in DAS BOOT).

8

Fragt mal einen, der zu DDR-Zeiten in Berlin-Hohenschönhausen im Stasi-Knast war! Der hat solch ein "Experiment" life miterlebt...

10

Also der Film war ja mal eine Wucht. Es gab ja echt mal so ein Experiment. Es hat mich ohnehin total verplüfft

Welche Altersgrenze hatte der Film?! Ich mit meinen süßen 16 Jahren habe ihn mir gerade um 1Uhr morgens angesehen und kann mich gerade garnicht vor Panik in den Griff bekommen. Der Film war so krass, wie schon gesagt, nichts für schwache Nerven...am Ende habe ich angefangen zu weinen, war nervlich am Ende. Mein Herz schlägt immer noch ganz schnell und ich glaube nicht, dass mir der Film gut getan hat. Haleluja wie soll ich heut noch schlafen gehen...

10

einfach nur herrlich der film.

10

Der Film hat mir wirklich gefallen....
Denn er bringt den Mensch dazu über sich und sein eigenes Verhalten nachzudenken...
Außerdem ist es wichtig sich immer vorzuhalten wozu der Mensch fähig ist, um soetwas zu vermeiden....
Es ist richtig (wie wir) sich in der Schule mit dem Film zu beschäftigen.....

10

unfass bar wie der mensch doch tickt

10

Ob das wirklich so hätte passieren können? Ich denke nicht, dass Menschen wirklich so sehr von einem Experiment eingenommen werden können wenn sie noch halbswegs gut beinander sind, dazu müssten sie alle nen psychischen Klatsch haben.
Aber der Film als Film ist klasse. Spannungsmäßig echt gut aufgebaut, Bleibtreu ist suuuuuuuuuper und die Gefühle, die Aggression, die Angst, kommt alles verdammt gut rüber, man spürt es richtig. Das ist Kino!

10

Ich habe mit meiner Klasse den Film gesehen. Er gefällt mir sehr. "Das Experiment" zeigt das grässliche Leben in einem Gefängnis. Er ist nicht für Personen, die schwache Nerven haben. Die Schauspieler waren toll. Am besten gefallen mir Bleibtreu (77) und Dohnanyi (Berus). Die Gefühle, wie die Aggression oder die Angst, waren sehr realistisch.
Ich finde den Film echt spannend und sehenswert!

10

wir haben ihn in Psychologie gesehen und müssen darüber eine Prüfungsarbeit schreiben (hintergrund der psychologie bei den einzelnen menschen im film)

Ich find den film zwar auch sehr gut, aber nur weil dargestellt wird, was menschen alles tun wenn sie die macht haben.
Als ich den film sah kam eine wut in mir hoch, für mich ist es unbegreiflich wie menschen zu sowas fähig sind. Der film sollte wirklich zum nachdenken anregen!
und darum würde ich ihn nicht mit geil, perfekt oder sonst was kommentieren, auch wenn er wirklich gut gespielt wurde.
Sondern eher mit: krass, unfassbar und unmenschlich !!

wir haben den film neulich in

10

wir haben den film neulich in sozialwissenschaften geguckt im zusammenhang mit dem thema sozialvehalten und so ähnliches wie banden/gangs, azoziales verhalten und soo..
der film ist sehr gut.
er lässt die menschen hinterfragen, ob das wirklich so zugeht(in solchen situationen) oder sanfter oder aber auch extremer..
er ist sehr realisstischdenn es stimmt das menschen in solchen situationen richtig manipuliert werden kann.
die wächter nehmen die sache vieeel zu ernst, als ob es um einen wirklichen test gehen würde, den sie überstehen sollten...
das was ich aber dumm fand war, dass die typen da ne weile lang voll unbeaufsichtigt gelassen worden sind und es halt zu dem extremen vorfall kam.
Dieses EXPERIMENT wurde ja auch in wirklichkeit durchgeführt, dort wurde es auch schon nach 7 tagen abgebrochen, da gab es zum glück keine die gestorben sind, nur halt phsyschich gestörrt ins krankenhaus gebracht worden sind.
empfehlenswert! und´gutes thema zum diskutieren. er bringt uns dazu über unser verhalten nachzudenken.

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