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Alien: Covenant

Alien: Covenant
scifi-horror , usa 2017
original
alien: covenant
regie
ridley scott
drehbuch
john logan, dante harper
cast
michael fassbender,
katherine waterston,
billy crudup,
danny mcbride,
demian bichir, u.a.
spielzeit
121 Minuten
kinostart
18. Mai 2017
homepage
http://www.foxmovies.com/movies/alien-covenant
bewertung

4 von 10 Augen
Achtung! Alien!

Das nur von dem Androiden Walter (Michael Fassbender) als aktives Crewmitglied betreute Kolonieraumschiff Covenant wird durch eine Sonneneruption beschädigt, woraufhin in einer Notweckung der Crew der Kapitän stirbt und der unsichere erste Maat Omra (Billy Crudup) widerwillig das Kommando übernimmt. Kurz darauf entdeckt die Covenant merkwürdige Signale, die von einem erdähnlichen Planeten stammen. Entgegen der Warnungen der Terraforming-Expertin Daniels (Katherine Waterston) startet Oram eine EntdeckUngsexpedition auf dem Planeten, um ihn vielleicht als neue Heimatwelt der Kolonie zu bestimmen. Aber auf diesem Planeten lebt bereits etwas, etwas Gefährliches...
 

Wenn Ridley Scott irgendwann seine Karriere beschließt, werden es Kritiker und Analytiker nicht leicht haben mit der Einordnung seines Werks. Ist Scott eher der bisweilen visionäre Regisseur, dessen Klassiker wie unsere Gold!-Beiträge „Alien“ und „Blade Runner“ ganze Genres nachhaltig beeinflusst haben? Oder vielleicht doch eher ein biederer, wenn auch schicker Handwerker und reiner Unterhaltungsregisseur, der eben das Glück hatte, über Stoffe und Kollaborateure zu stolpern, die diese Filme zu Klassikern machten? Die Wahrheit liegt sicherlich irgendwo in der Mitte. Eines ist und bleibt aber wahr: Scott war nie und wird auch auf seine alten Tage nicht mehr ein Autorenfilmer.

Und auch so lässt es sich vielleicht erklären, dass er dort, wo andere in Rente gehen, jetzt noch mal voll ins Franchise-Karussell (zwei weitere Prequels unter Scott sind angekündigt) einsteigt, nachdem er sich bis dato quasi die ganze Karriere über nicht für solcherlei Serienware interessiert hat. Scott mag halt gerne für gutes Geld gut aussehende Filme drehen und hat keine Lust, wie die de Palmas und Coppolas dieser Welt mit mageren, in Europa zusammengestoppelten Budgets kleine Filme zu drehen, auch und gerade weil ihnen nichts anderes mehr übrig bleibt. Stattdessen bleibt sich der ehemalige Werbefilmer treu: This gun's for hire, even if he's just dancing in the dark.

Sagen wir es also gleich mal wie es ist: „Alien: Covenantˮ ist reine Franchiseverwaltung, und dies noch auf geradezu unverschämt bequeme Weise. Man kann ja „Prometheusˮ zurecht seine abstrusen Ideen und Ambitionen vorwerfen, aber zumindest hatte der Film welche. Hier geht es jetzt eigentlich nur noch darum, einen etablierten Markennamen am Laufen zu halten, mittels einer Art „Best Of-Potpourri“. Dass sich hier die Raumschiffcrew durch eine Naturlandschaft anstatt die üblichen Raumschiff-Gänge schlägt, muss man schon als größte Neuerung feiern.

Natürlich kann man jetzt mal fürs Protokoll festhalten, dass Ridley Scott selbstverständlich nicht auf einmal zu Stevie Wonder geworden ist und der Film natürlich hochprofessionell und fein aussieht, man sich das beste CGI auf dem Markt erkauft hat etc. etc. Aber wofür? Leblos und seelenlos bleibt diese Veranstaltung trotzdem, es sei denn, man zieht direkt vor aufs Feld „Was zur Hölle?ˮ. Eine Einheit mit „Prometheusˮ bildet der Film immerhin darin, dass sich auch hier wieder sämtliche professionelle Raumfahrer als haltlose Deppen entpuppen, denen Quarantänevorschriften, Missionsprotokolle oder auch nur gesunder Menschenverstand völlig fremd scheinen. Vor ein paar Wochen hat ein werter Kollege bei „Lifeˮ gemeckert, wie wenig professionell sich die angeblich hochtrainierten Raumfahrer dort zeigen, aber im Ernst: Gegen die Crewmitglieder der Covenant nimmt sich auch noch die größte Pfeife der „Lifeˮ-Crew wie der intelligenteste Mensch der Welt aus.

Nachhaltig zeigt dieser Film in diesem Zusammenhang auch noch mal, warum aus Billy Crudup im Mainstreamkino nichts wird. Während er gerade zeitgleich bei den „Jahrhundertfrauenˮ in kleinerer Rolle seinen natürlichen Charme problemlos entfalten kann, so wird er hier wieder mal als brüterischer Zauderer besetzt, was ja durchaus mal geschicktes Kontern der typischen Alphatiere im Actiongenre sein kann. Aber nein, Crudup ist zudem noch ein religiöser Typ, dessen stammelndes Kommando von seiner Crew ausgesprochen skeptisch angesehen wird. Und zudem wird an dieser Figur dann von Skript und Film eine so dermaßen brutale Sabotage betrieben, dass es regelrecht sauer macht. 

[Spoiler] Nicht nur, dass sein zu Anfang oft beschworener Glaube letztendlich überhaupt keine Rolle spielt, Crudups Captain Omra gewinnt auch den Preis für „lächerlich dümmster Filmtod eines offensichtlich kurzzeitig jeder geistigen Fähigkeiten beraubten Vollidiotenˮ. Da hält er eine Figur, die sich gerade vorher als offenkundig falsch spielend und feindselig herausgestellt hat mit einer Waffe im Schach und lässt sich dann Sekunden später erzählen, in der Alien-Brutkammer, in der er steht sei es völlig sicher und er solle doch ruhig mal einen Blick in diese komischen Rieseneier werfen, das könnte doch mal interessant sein. Was er dann auch macht, und obwohl er darin etwas merkwürdig Schleimiges herumglubschen sieht (und er vorher schon diverse Alienvarianten in Aktion gesehen hat!), guckt er lieber noch mal genau hin, um sich dann auch schön seinen Facehugger abzuholen. [Spoilerende] Also mal ehrlich, liebe Filmemacher von „Alien: Covenantˮ: Wollt ihr uns verarschen? Oder, zu neudeutsch, trollen? Sollen wir wirklich glauben, dass diese angeblich professionelle Raumschiffcrew, denen man zweitausend Menschenleben anvertraut hat, nur aus geistig verkümmerten Vollbratzen besteht? Sollen hier die Figuren zum Horst gemacht werden oder gar der Zuschauer?

Passend zu dermaßen depperten Szenen ist dann auch die vorgeblich schockierende Schlusspointe an Faulheit kaum zu überbieten. Bei „Lifeˮ vor ein paar Wochen konnten erfahrene Filmgucker die Pointe erahnen, sobald das endgame der Astronauten enthüllt wurde, aber dort hat man sich wenigstens redliche Mühe gegeben, seinen letztlich logischen Schlusspunkt einigermaßen gut zu kaschieren. Die hier servierte „Überraschungˮ muss in Anführungszeichen gesetzt werden, weil der Film nicht mal auch nur ein bisschen Anstrengung an den Tag legt, ihre Offensichtlichkeit zu kaschieren. Weswegen man dann den großen Showdown mit dem außerirdischen Angstmacher zunehmend gelangweilt betrachtet, da man ja weiß, welche ach so überraschende Wendung da jetzt noch kommen wird.

Und wo wir schon bei überraschende Wendung sind: Eine einzige davon gibt es, die tatsächlich funktioniert und auch zur besten, ja vielleicht einzig wirklich guten Szene des Films führt. Eingerahmt von Auszügen aus Shelleys berühmtem „Ozymandias“-Gedicht sehen wir in einer kurzen Szene, was dieser Planet ist und wie er zu dem wurde, was er ist. Dies ist sowohl visuell als auch inhaltlich die bei Weitem beeindruckendste Sequenz, aber sie bleibt zum einen allein und sorgt zum anderen erneut für ein selbstproduziertes strukturelles Problem. Denn nach der hier nur für den Zuschauer stattfindenden Enthüllung ist dieser den Leinwandfiguren immer ein paar Schritte voraus und es dauert halt lange, bis dann endlich einer der Covenant-Crew mal merkt, dass hier etwas faul ist im Staate... ähm, Waldplanet. Und zu diesem Zeitpunkt haben die miesen Meuchelmonster eben schon die Überhand genommen, wie sich das in nach ihnen benannten Filmen eben so gehört.

Und das ist eben das große Problem: hier ist alles so, wie es sich für einen Film der „Alien“-Saga eben gehört. Da kann auch der wieder mal angeschlagene, aus „Prometheus“ übernommene pompös-philosophische Ton nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier alles seinen erwartbaren Gang geht und man sich letztlich wieder im B-Film-Territorium der auch von dieser Franchise schon reichlich abgegrasten „Monster umschleicht Mensch“-Thematik befindet. Und bei einem Film, der es sich vollmundig auf die Fahnen geschrieben hat, die Vorgeschichte der bekannten Saga voranzubringen, sind wir am Ende mehr oder weniger dort, wo wir am Anfang waren. Was vielleicht auch so gewollt ist: Vielleicht trifft man ja demnächst wieder ein Raumschiff und eine ahnungslose Crew, die es zu dezimieren gibt, bis das negative oder offene Ende dann die Möglichkeit gibt, nach einer Weile ein anderes Raumschiff mit einer ahnungslosen Crew... na, sie wissen schon.

Und so kann man ja wenn man will fröhlich noch ein halbes bis ganzes Dutzend weiterer Filme aus dem Stoff herausquetschen, bis dann irgendwann jede im All umherfliegende Blechdose mit dem xenophoben Xenomorph Bekanntschaft gemacht hat. Ich habe darauf allerdings keine Lust und bin jetzt erst mal raus, denn so mut- und einfallslos, um nicht zu sagen dummdreist muss selbst das reine Ankurbeln einer Gelddruckmaschine nicht sein.

Simon Staake

mist....ich habs geahnt....

mist....ich habs geahnt....

Eben gerade aus der Preview

5

Eben gerade aus der Preview gekommen und, naja: ein großes Fest des Selbstzitierens. Angefangen von einigen Szenen bis hin zur Musik ist alles halt irgendwie schon bekannt. Selbst der Abwurf des "Dropships" könnte aus Aliens stammen. Technisch sehr gut gemacht, Fassbender ist in "seinen" Szenen grandios, wobei in diesen Szenen auch wieder die Prometheus Stimmung herrscht (Philosophische Ansätze über Ursprung und Erschaffung). Rest des Staffs ist solide bis gut. Einige Gore-Szenen gab es auch, wenn auch wenig schockierend. Mittelteil war sehr "lückig", wenn man das so sagen kann. Wer den Film gesehen hat, wird es verstehen. Das Ende hat leider maßlos enttäuscht und ja, es wird bestimmt weitergehen. Aber wie es dazu kommt... wir werden sehen. Alien Covenant ist solide Unterhaltung, die das Franchise, wie Herr Staake bereits geschrieben hat, nicht wirklich voran bringt. Mehr leider nicht. Mehr Glück beim nächsten mal.

Wenn Filmszene so negativ

Wenn Filmszene so negativ bewertet muss der Film mir ja richtig gefallen.

Fand auch den Vorgänger schon brillant.

"Prometheus" war schon

"Prometheus" war schon Hochverrat am eigenen Meisterwerk! Und das hier soll noch schlimmer sein? Um Himmels Willens, Ridley, geh in Rente!
Jetzt ist es schon so weit gekommen, dass es von Vorteil zu sein scheint, dass die ehemalige Regielegende beim anstehenden "Bladerunner"-Sequel nur Produzent ist.

Haha das erinnert mich an

Haha das erinnert mich an Scary Movie, wo ein Frau am Anfang Flüchtet und ein Schild auftaucht wo steht... "Sicher!" und auf dem anderen "Tod!" ... und Sie natürlich in die Richung läuft wo Tod drauf steht... natürlich auf Englisch.
Ich werde mir da ich ALIEN die Filme mag, dennoch die Dümmste Besatzung der Welt anschauen ^^ Hoffe die Rezension kommt in den USA genauso an damit Ridley Scott weiss das man so DUMM wie er seine Crew beschreibt nicht sein kann und die nächsten Alien Filme dem entsprechend besser werden.

Laaaaaamgweilig, also so

Laaaaaamgweilig, also so langsam könnte George Lucas mal seine Scott-Maske abnehmen.

Völlig unverdiente Kritik.

Völlig unverdiente Kritik.

Respöekt für die gute und

5

Respöekt für die gute und zutreffende Kritik. Als Alien-Fan der ersten Stunde könnte ich mich eigentlich freuen über die vielen Zitate der bisherigen Filme. Aber einen eigenständigen Plot hätte ich auch gefeiert. Muss das Viech jetzt pro neuem Film einen eigenen Entwicklungszyklus haben???

@ Joanna "Fand auch den

@ Joanna

"Fand auch den Vorgänger schon brilliant"

Brilliant? Als Unterhaltungsfilm funktioniert "Prometheus" zweifellos. Solide trifft es wohl besser. "ALIEN" ist "brilliant"! Ein unsterbliches Meisterwerk der Filmgeschichte. Im Vergleich dazu ist "solide" für Prometheus sehr geschmeichelt.

Scott hat mindestens 2 Meilensteine gedreht. In beiden Fällen waren das Skript und die Ausstattung maßgeblich verantwortlich für den künstlerischen Erfolg. Scott selbst hat als Regisseur einen wichtigen, nicht zu unterschätzenden Teil beigetragen. Scotts Problem: Er verfilmt schwache Drehbücher. Bücher die der junge Ridley den Verfassern um die Ohren gehauen hätte. Vielleicht war "Thelma & Louise" sein letzter 100%ig geglückter Film. Ab diesem Zeitpunkt haben sich auffällig viele schwache, wenn nicht schlechte Filme "eingeschlichen": Die Akte Jane, Hannibal, Black Hawk Down, Robin Hood, Prometheus, Exodus...
Ich werde mir den neuen Alien-Film ansehen. Von Ridley Scott erwarte ich aber schon lange kein Meisterwerk mehr. Eben "solide", bestenfalls "gute" Unterhaltung.

Der Film ist eine einzige

3

Der Film ist eine einzige Enttäuschung und reiht sich an den ganzen Alien-Predator-Müll ein, der nach Aliens 2 so produziert wurde. Das Schlimme ist nicht nur, dass hier eine Marke, ein Meisterwerk verhunzt und gemolken wird, sondern dass es auch durch Ridley Scott höchstpersönlich geschieht. Ähnlich wie George Lucas seine Star Wars-Saga ruinierte, bleibt nichts mehr übrig von Alien und dem "Altemeister". Man mag inzwischen glauben, dass Alien (1) entweder reiner Zufall war oder alle Beteiligten so gut gearbeitet und interveniert haben, dass Alien nicht wegen, sondern trotz Scott so gut ist.

Wie auch immer. Alien Covenant fängt wie auch Prometheus gut an, man schafft eine gut Atmosphäre und der SciFi-Alien-Fan (ich) sitzt gespannt im Sessel. Alle Hoffnungen werden dann zunehmend begraben. Charaktere, die idiotisch handeln. Eine Story, die absolut vorhersehbar ist. Eine entzauberung des Aliens. Logiklöcher noch und nöcher. Jeder Depp hätte ein bessweres Drehbuch schreiben können.

Langsam kein Bock mehr auf Kino...

Super, endlich eine Rezension

Super, endlich eine Rezension die mal Butter bei die Fische macht und sich nicht mit einer mittelmäßigen 6.5 Punkte-Bewertung abgibt.
Ich finds auch echt Panne dass her Scott auf diese Weise auf sein eigenes Erbe zu pinkeln scheint in dem er nun die mysteriöse Welt des Alien die Giger ja so genial tief aus dem menschlichen Unbewußten ausgegraben hat jetzt hier so billig und obendrein unlogisch und unpassend dahererklärt. Was den Respekt vor dem Original angeht durchaus etwa auf dem Level von "Alien vs. Predator" - und das von Ridley Scott selbst.

Diese "Engineers" waren im Prometheus schon der Anfang vom Ende, aber dass diesmal billig auf Xenomorph jagt gemacht wird und es andauernd nur oft schlecht und billig wirkende Zitate von Alien und Aliens aneinander gereiht werden, so ähnlich wie "Episode VII" wo ja auch andauernd Zitate der alten Star Wars Filme gemacht werden.

Ehrlich gesagt bekomme ich riesige Sorgen was die Fortsetzung von "Blade Runner" angeht. Viel anders wird das wohl auch nicht ausfallen. Vielleicht sollte Scott ja die Finger von seinen alten Sachen lassen. Ich würde ihn jedenfalls gern lieber als Genie in Erinnerung behalten.

Muss mich leider anschließen.

4

Muss mich leider anschließen. Wollte es nicht glauben und bin trotzdem rein. Naja, zumindest ist der Film nicht langweilig. Abgesehen von diesem Mindestanspruch erfüllt er aber so gut wie nichts. Von inhaltlichen Ungereimtheiten abgesehen, lässt der Film auch jegliche Atmosphäre und Suspense vermissen. Kaum zu glauben, dass Prometheus im direkten Vergleich der bessere Film ist.

Unfassbar enttäuschend Der

1

Unfassbar enttäuschend
Der Film hat mich mit keiner einzigen Szene "abgeholt". Ich bin Alien Fan der ersten Stunde und hatte die Hoffnung, dass es nach Prometheus wieder bergauf geht. Aber was ich gestern im Kino erleben musste, schockiert mich ohne Ende. Was hat sich Ridley Scott nur dabei gedacht? Logiklöcher noch und nöcher, das beliebte Alien-Wesen wie man es kennt minimal anwesend -
meist optisch verändert, die Darsteller (außer Fassbender) durch die Bank weg nichtssagende Gestalten, die nicht in Erinnerung bleiben, und zu guter letzt eine Ende das einfach nur "lame" ist. Durch und durch eine Entäuschung.

"Wenn die letzte Note falsch

4

"Wenn die letzte Note falsch ist, ruinierst du damit die ganze Sinfonie". Dieser Satz aus dem Gespräch der Androiden könnte später auch mal über Scotts Alienreihe selbst gesagt werden.
Ich mochte Prometheus und kann gleichzeitig verstehen, wenn richtige Alienfans der ersten Stunde sich etwas anderes von ihm erwartet haben. Das Gleiche dürfte auch für diesen Film gelten. Den genannten Kritikpunkten kann ich nur noch den Matrixkampf der Androiden mitsamt Agent Smith-Gedächtnismienen hinzufügen, die Rezension trifft das alles genau auf den Punkt. Und dennoch, es gibt ein paar Sachen, die mir wieder gefallen haben und die mir auch schon an Prometheus gefallen haben. Diese absolute handwerkliche Perfektion und diese sehr spezielle Atmosphäre einer wirklich eigenständigen (Alptraum)Welt - das macht Ridley so schnell keiner nach. Wenn zu diesen Faktoren noch ein mit heißem Herzen geschriebenes Drehbuch hinzukäme, würde das der Reihe als Ganzes sehr gut tun.

Achtung einige Spoiler! Ok

7

Achtung einige Spoiler! Ok der Film war zwar nicht so umwerfend aber dennoch gut ! Erstens mal gibt es hier 2 arten von Aliens, einmal das Uralien wie wir es kennen und eine abwandlich der Überwesen die sich jeweils andere darstellenden Aliens. Wie Daniel das ja im Film beschrieb... scheinbar raffen das einige hier nicht . So ist dieser Film keineswegs ein Blindlinks in die Gefahr laufende Dumme Crew wie beschrieben... wie soll man Sporen ausweichen, denen 2 Crewmitglieder ausgesetzt wurden. Daneben die Experimente des anderen Androiden der wohl selber zum Gott Mutieren will in dem er diese Experimente mit den Viren Aliens tat und damit die Crew hinters licht führt. Wer dies alles begriffen hat weiss auch die Story zu schätzen.
Umgehauen hat mich der Film zwar nicht , aber dennoch hat er mir gefallen und die Story fand ich auch ok ! Der Film spielt somit 10 Jahre nach dem erscheinen der Prometheus.

"life" hält was

"life" hält was "alien:covenant" verspricht...

Schon schwierig, mit Covenant

5

Schon schwierig, mit Covenant umzugehen... für's Kino ist er solide Unterhaltung, doch irgendwie ist man immer "unterversorgt". Ganz klar ist der Film keine Glanzleistung, denn abseits der Optik fehlt es an Vielem; gesundem Menschenverstand der Crew ganz besonders, und das nervt. Richtig gut ist Fassbender, wie schon in Prometheus.

Und da liegt das Problem: Fassbender/David/Walter ist der einzig interessante Faktor, wer stirbt, hat's verdient (Todesursache: Skript). Die Köpfe hinter der Neuauflage des Franchise konnten Ripley (nicht nochmal) wiederbeleben, eine Kopie hätte man ihnen links und rechts um die Ohren gehauen. Und Ripley ist nun einmal DAS herausragende Element dieser Saga. Damit bleibt als Verbindungsglied zum Original nur der Androide. Und das Potential der Philosophie dahinter wird, wie ich finde, sehr gut genutzt. Was fehlt, ist ein Umfeld, in dem dies nicht begraben wird. Und genau das passiert: Eine durchaus interessante, philosophische Auseinandersetzung mit den Ideen von Glauben und Bestimmung wird negiert durch 08/15 SciFi Action.

Prometheus war eine Art Versprechen, mit neuen Ideen an die Glorie von Alien 1-3 anzuknüpfen, und Covenant kann dieses Versprechen unterm Strich nicht einlösen.
Im Vorfeld bin ich ganz beruhigt, daß er "nur" Convenant gemacht hat, und nicht den neuen Blade Runner.

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