Videotip: Die üblichen Verdächtigen

krimi, usa 1995
original
the usual suspects
regie
bryan singer
drehbuch
christopher mcquarrie
cast

kevin spacey,
chazz palmintieri,
gabriel byrne,
stephen baldwin,
benicio del toro,
pete postlethwaite,
kevin pollak, u.a.

spielzeit
105 min.

Plakat

 

 

"Wer ist Keyser Soze?"

Diese Frage steht synonym für einen der größten Überraschungsmomente der Kinogeschichte, und wer sie nicht beantworten kann, darf, streng genommen, eigentlich gar nicht mitreden bei einigen der beliebtesten Diskussionsthemen unter Filmfreunden in den letzten zwei Jahren. In Gesprächen mit Gleichgesinnten kehrte ich nach dem Start von "Unbreakable" zu einem Thema zurück, daß bereits ein Jahr vorher, ausgelöst durch "The Sixth Sense" und "Fight Club", rege diskutiert wurde: Sinn, Unsinn und Funktionsweise von Schlußüberraschungen. Und wieder mußte ich in mehreren Fällen feststellen, daß meine Gegenüber beizeiten nicht so recht wußten, was gemeint war, wenn ich von "Keyer Soze-Effekt" sprach. In beinahe fassungsloser Entrüstung schickte ich diese Leute dann immer auf dem schnellsten Wege in die nächste Videothek und weigerte mich strikt, jegliche Diskussion zu diesem Thema fortzusetzen, solange Bryan Singer's "Die üblichen Verdächtigen" von 1995 nicht allgemein in der Runde bekannt war. Denn wer sich von Tyler Durden's Geheimnis in "Fight Club" oder dem wahren Kern von "The Sixth Sense" aus den Socken hauen ließ und eben dies als revolutionäres Großereignis der manipulativen Erzählkunst feierte, dem kann die größte An-der-Nase-herum-Führerei des letzten Jahrzehnts schlichtweg nicht bekannt sein.

Im Zentrum von "Die üblichen Verdächtigen" steht das Verhör des verkrüppelten Kleimkriminellen "Verbal" Kint (zurecht Oscar-gekrönt für diese Rolle: Kevin Spacey). Der ist seinem Spitznamen entsprechend auch sehr redselig und gibt freimütig über seine Involvierung in einen geplatzten Drogendeal Auskunft, der in einer Schiffsexplosion mit mehr als zwanzig Toten gipfelte. In Rückblenden erzählt Kint über die zufällige Zusammenführung von fünf Ganoven, die als stadtbekannte Verbrecher von der Polizei aufgegriffen werden, als diese in einer Raubsache mal wieder im Dunkeln tappt. Diese fünf "üblichen Verdächtigen" vertreiben sich die Zeit in der Untersuchungshaft mit dem Schmieden eines gemeinsamen Plans, durch den sie jedoch, ohne es zu Wissen, dem sagenumwobenen Gangsterboß Keyser Soze in die Quere kommen. Der fordert nun, vertreten durch einen zwielichtigen Anwalt, Wiedergutmachung in Form eines Himmelfahrtskommandos.

Ist die von List, Mißtrauen und krimineller Brillanz überbordende Rahmenhandlung schon packend genug, so ist das eigentliche Zentrum des Films doch ein anderes und noch viel faszinierender: Der Polizist Dave Kujan, der Kint verhört, ist nämlich eigentlich auf der Suche nach Beweisen für die Machenschaften von Dean Keaton, ehemaliger High Society-Bankrottier und einer der fünf üblichen Verdächtigen, den er für den wahren Keyser Soze hält. Dieser Soze ist eine mystische Legende, eine Gestalt wie das Monster von Loch Ness: Keiner hat ihn wirklich je gesehen, aber jeder kann eine Geschichte über ihn erzählen. Die Aufdeckung seiner Machenschaften, seiner wahren Identität, gerät zur eigentlichen Essenz dieses Films, der sein Geheimnis am Ende in einem atemberaubenden Doppelschluß aus vermeintlicher und tatsächlicher Auflösung lüftet und den Zuschauer rat- und sprachlos, hochgradig verwirrt und ebenso begeistert entläßt. Ein Salto Mortale der Publikumsmanipulation, wie er in dieser Perfektion, Ausarbeitung und Wirkung bis dato nicht vorhanden und von da an unerreicht blieb.
Das Konzept des "Must-see-twice-Movies" - ein Film, der am Ende so überrascht, daß man ihn zum genauen Begreifen des Vorgefallenen sofort noch einmal sehen möchte bzw. muß - wie es den wahnwitzigen Erfolg von "The Sixth Sense" hauptsächlich begründete, fand seine wahre Geburtsstunde hier. Streng genommen sind Shyamalans Filme ("Unbreakable" ebenso wie sein Vorgänger) einfach Plagiatoren. Zwar die besten, aber immer noch längst nicht so gut wie das Vorbild. Ein Vergleich lohnt sich, wenn diese Bildungslücke erst einmal geschlossen ist: Denn in der illustren und sehr kurzen Liste der großen und gelungenen Schlußüberraschungen stellt "Die üblichen Verdächtigen" einen Sonderfall dar, ist der Klassenprimus unter Kameraden die ähnlich gut wirkten, aber die meiste Zeit nur dem hohlen Selbstzweck dienten. Denn einzig Regisseur Singer und Autor Christopher McQuarrie gelang es, mit ihrem Ende nicht nur das bisher Gesehene vollständig aus den Angeln zu heben, sondern gleichzeitig diesen Schluß zum integrativen Bestandteil des gesamten Films zu machen, ohne den seine Handlung einfach nicht vollständig oder sinnvoll wäre. Eine in der Tat unvergleichliche Meisterleistung (und bei den Usern der IMDB auf Platz 15 der besten Filme aller Zeiten), die bedauernswerterweise längst nicht so viele Zuschauer erreichte wie die geistigen Erben von Fincher oder Shyamalan.

Zum weiteren Genuß der Faszination Schlußüberraschung seien noch empfohlen:

Zeugin der Anklage (Billy Wilder, 1957, mit Marlene Dietrich)
No way out (Roger Donaldson, 1987, mit Kevin Costner)
Angel Heart (Alan Parker, 1987, mit Mickey Rourke)

F.-M. Helmke
 

Name: cartman
Email: ach leck ..........
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Nun als ich mir den Film auf Video ausgelichen hatte,dachte ich ich mir
nach 90 min :mh is ja eigentlich ein ganz passabler Thiller.Was aber am Ende
gesah,stelle alles in den Schatten.Mir lief,wie es mir nur ganz selten geschieht
(bei Sieben, Six Sense ;fight Club ,und ein bisschen auch bei Unbreakekable,aber
wirklich nur ein bisschen) es eiskalt den Rücken herunter und alles kribbelte.
Der Grund dafür war,das mir klar würde,dass ich die ganze Zeit verarscht wurde.
I love it.


 

Name: Co
Email: goldbeere@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

einer der besen filme aller zeiten, die schauspieler sind top und der schluss genial. ein hoch auf kevin spacey!



Name: tottyddorf
Email: juffel1@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein solches überraschendes Ende, was den Zuschauer vor einem Scherbenhaufen seiner eigenen Gefühle stellt, habe ich nie in einem Film gesehen.



Name: KIng
Email: ralphguczky@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Für mich der beste Film aller zeiten als der cop dann vor der Pin Wand steht und der Kaffee hinunterfliegt die schnellen Worteinspielungen genial wirklich für mich nicht zu schlagen



Name: Anne Bartsch
Email: AlienhybridX@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein echt guter Film, und das Ende war der Hammer, im letzten Moment hat man nicht damit gerechnet. Story, Idee und Schauspieler waren klasse, zurecht ein Oscar für Kevin Spacey, er hat mal wieder hervorragend gespielt!!!!! Spannung pur, gute Dialoge, etwas Witz und Action ist auch nicht zu kurz gekommen, ein Film den man sich ruhig öfter anschauen kann, was man wohl auch muss da die Story schon etwas verwirrend ist, aber wie gesagt, sehr gut!




Name: Jean
Email: BlackDahlia@gmx.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Bedauert mich: Ein Depp in irgendeinem Forum (ich glaub, es war das alte Cinema-Forum) hat durch offensichtliche Nachlässigkeit den Clou fröhlich in seinem Post verewigt. Ich wußte von Anfang an, woran ich war.

DAS WURMT MICH HEUTE NOCH!

Allen anderen: Viel Spaß beim Film; er ist wirklich genial. Und wenn Euch einer das Ende erzählen will, steckt die Finger in die Ohren und brabbelt. Oder haut ihm eine rein, damit er still ist.



Name: Alexander Kretschmann
Email: LSD-Astronaut@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein Puzzel. Die Handlung ist ein Puzzel. Dabei gilt es nur eines zu lösen: "Wer ist Keyser Soze?" Ein Name, der immer wieder im Film auftaucht. Keiner weiß wer er ist. Nicht mal der ahnungslose Zuschauer, bis ihn dann das Ende wie eine Bombe überwältigt. Kevin Spacey's Darstellung des körperlich behinderten Gangsters ist grandios! Aber nicht nur er sonder auch alle anderen sind genial (Del Torro z.B.)!



Name: Steffi
Email: ICH@yahoo.dr
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

"Die üblichen Verdächtigen" ist mein absoluter Lieblingsfilm und das nicht zuletzt weil mein absoluter Lieblingsschauspieler Kevin Spacey mitspielete. Für jeden der noch mehr von Kevin Spacey sehen möchte empfehle ich "L.A. Confidential" oder "Verhandlungssache" 2 super Filme! Ich werde mir jetzt mal einen Kaffee kochen...



Name: Fian
Email: Niemand@Haus.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Wirklich einer der besten Filme aller Zeit (wer´s wissen will: Pulp Fiction (leider schon etwas ausgelutscht), so wie Boondock Saints("Der blutige Pfad Gottes") gehören für MICH auch dazu). Wer den Film schlecht findet, ist ein schlechter Mensch! :)



Name: r. dobler
Email: r.dobler@t-online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ein absolutes Muß. Besser kann ein Film nicht sein. Das Ende ist
in jeder Hinsicht überragend.



Name: Keyser Soze
Email: oelmo@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einer der besten Filme neben Goodfellas und scarface, muss man gesehen haben wenn nichtselber schuld



Name: TryPod
Email: VollKrassDerTyp@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Was für ein phantastischer Film! Bis in die Nebenrollen erstklassig besetzt, hervorragend erzählt und spannend bis zur letzten Sekunde! Wer ihn nicht gesehen hat, verpasst ein Stück Kinogeschichte!



Name: 007
Email: 008
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

mega mega geil



Name: C.K.V,
Email: Vigier@hochmittelalter.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Was mich während des ersten Sehens ein wenig an dem Film stört hatte war die Besetzung des Anwalts "Kobayashi". Gut gespielt, ohne weiteres, aber dieses "Das ist doch kein Japaner!" ließ zweifeln. Das Ende erklärte diesen Umstand nur etwas und sicher stellt sich die Frage, wieviel an dem Erzählten wahr ist - aber es ist und bleibt ein Wehrmutstropfen, zumal man spätenstens kurz vor Ende zu zweifeln beginnt, wenn sich jemand "aus 5m Entfernung selbst erschießt". Daher ein kleiner Abzug



Name: Tyler Dragadon
Email: tyler_dragadon@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Das eigentliche Faszinosum ist, dass man als Zuschauer alleine dasteht, nicht wie in anderen Filmen einen Vertrauten, einen Vergil in der Hölle hat, keinen Erzähler, der es gut mit einem meint, und diesen Zustand erst sehr, sehr spät - in meinem Falle erst Minuten nach Filmende, als ich die Handlung noch einmal reflektiert hatte - erkennt.
Noch in keinem Film wurde man einfach, kalt lächelnd, an der Nase herumgeführt und von der einzig zuverlässigen Figur am Ende fallen gelassen, in Fight Club gingen die Gefühle zwar in eine ähnliche Richtung, hier war man aber keineswegs alleine sondern teilte diese Ansicht mit dem Hauptcharakter.



Name: magestic
Email: magestic@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

@C.K.V: Wer erschießt sich denn bitte aus fünf Meter selbst?!? Da hast Du aber was so richtig falsche verstanden...

Zum Film: Gehört zum intelligentesten, das Hollywood je zustande brachte! Hätte eigentlich als absoluter Ausnahme-Streifen 11 Punkte verdient.



Name: RaMsYs
Email: asdasdf
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

einer der besten filme aller zeiten defintiv..
als ich den film das erste mal gesehen hab, konnt ichs einfach auch nicht glauben. Kevin spacey ist einfach auch der perfekte mann für so eine rolle und hat zurecht einen oscar verdient..
Spacey spielt in so vielen filmen einfach alles an die wand.. American Beauty, Sieben, LA Confidential, verhandlungssache, usw.. genialer schauspieler

PS: das goldene feuerzeug ist verräterisch :)



Name: Anton
Email: ab@stud.uni-stuttgart.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich kann die Begesiterung nicht teilen, mir hat der Film leider nicht sehr gut gefallen. Ich fand den Trick etwas billig, eine Geschichte zu erzählen und am Ende zu sagen "Ha, ha, hab' dich nur angelogen!". Besonderes bei dieser Rollenverteilung (der Regisseur ist immer allmächtig, der Zuschauer immer machtlos), ist es nicht gerade kreativ.



Name: JayJay
Email: jovan_pro@yahoo.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Also ich fand den Film spitzenklasse.
Er ist und bleibt mit Sicherheit mein Lieblingsfilm.



Name: kevin second
Email: kenny3@gmx,.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Beste Film überhaupt,mit Benicio del Toro und Kevin Spacey,die 2 Lieblingsschauspieler von mir!



Name: Kid
Email: Kid@erinonline.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Weiß nicht... so unvorhersehbar fand ich das Ende keineswegs, war eigentlich logisch. Es kann daran liegen, dass ich nach dem Lesen dieser Rezension eh schon die ganze Zeit geguckt hab, wer es sein könnte. Ernüchternd, dass ich den Hauptverdächtigen nach zehn Minuten gefunden habe und damit auch noch recht hatte...
Trotzdem ein intelligenter Film, der Spaß macht und ganz gut unterhält.



Name: vince_vega
Email: leitzi001@gmx.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Einfach einer der besten Filme aller Zeiten! Das Ende spielt einfach mal alles an die Wand! Ich kann nur jedem empfehlen, der den film noch nicht gesehen hat, sich diesen Film unbedingt anzusehen! So etwas derartiges darf man einfach nicht versäumt haben!

P.S.: Lasst euch ja von niemandem das Ende erzählen!



Name: haha
Email: asdfjka@asjka.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

was für eine tolle leistung, du hast schon nach zehm min. richtig gelegen. also ich will ja nicht angeben aber ich glaube wenn ich diese rezension vorher gelesen hätte wüsste ich schon bevor der film anfaängt des es kevin spacey ist... tud mir echt leid für dich, da hast du was verpasst...



Name: PoiSoN
Email:
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist sehr verwirrend gestaltet durch die vielen Rückblenden, aber durchaus nachvollziehbar. Allerdings hab ich von Anfang an gewusst(vermutet), wer Keyser Soze ist und die "Wendung" am Schluss, als der Polizist, die Beweise zusammenträgt und sich seinen eigenen K.S. zusammenreimt ist doch der pure Standard. Das Ende (erst humpeln, dann normal gehen) diente offensichtlich als Vorlage für "Scary Movie". Und gern kopierte Filme sind gute Filme und was bekommen gute Filme?Richtig, 7/10 Augen.



Name: Dr.Knorr
Email: www.Dr.Knorr.de.vu
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Naja,ich weiss jetzt auch nicht so recht,was ich von dem Film halten soll.
Kevin Spacey war grandios und so ein Ende wie das,hab ich bisher auch noch nie bei einem anderen Film miterlebt...da habt ihr ja alle Recht...

aber ich weiss nicht...ich denke es ist Geschmacksache,aber jetzt rein von der Handlung her,was die 104 Minuten so passiert...sorry,aber ich hab da schon intelligentere und spannendere Storys gesehen,aber wie gesagt,das ist Geschmackssache.

Der Schluss ist aber wie bereits erwähnt eine Seltenheit unter 1000 Filmen und auch die Schauspieler passen alle zu ihren Rollen.
Somit also 8 Punkte von mir.



Name: Roman
Email: romanluplow@compuserve.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

@Kid:

Schau Dir das Ende noch mal ganz genau an, da kommt wohl irgendwie Deine Interpretation von "Hauptverdächtiger" ins wanken ;-)

Ansonsten SUUUUPER!

MfG
Roman

derdenFilmbestimmtschon5xgesehenhatundimmernochnichtganzaufgelösthat:)
klassischer Mindfuck ohne ersichtliche Lösung...



Name: ANA-CONDA
Email: nobuddy@keinehab.at
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

GENIALER FILM
Kevin Spacey - VERDAMMT GUT!



Name: fitzerl
Email: schinkel69@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

RIESENSTREIFEN,
einer der all-time greats. spacey ist grossartig, das sueffisante laecheln im abspann ist unbezahlbar.

den plot twist mit der pin-wand als improvisationsgerüst einer film-fuellenden aussage im polizei quartier hat man doch aber auch in aelteren filmen schon gesehen, oder...?

der schlussmoment von edward norton in twilight gehört für mich auch in die rige der grossen twist-schocks.




Name: Siouxsie
Email: naja@freenet.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Hübsch, "keyser Soze-Effekt" - das merke ich mir, damit kann man sicher gut auf Parties klugscheissen. ;)

Ich finde den Film nicht nur des Schlusses wegen hervorragend. Sicher, der ist nicht schlecht und zwingt ihn sich gleich nochmal anzusehen. Aber auch der Rest des Filmes gibt eine Menge her! So fragt man sich doch die ganze Zeit, wer von allen eigentlich wirklich böse ist. Quasi nur die Bösen und einen Erzähler als Darsteller zu haben ist auch nicht ohne - und dann kommt noch ab Mitte des Films die Frage nach Keyser Soze, dem Ultimativ Bösen, hinzu. Mal nicht die Jagd nach dem Bösen, sondern die Suche danach ... das alleine verdient schon Respekt.

Dann aber noch das Duell des Polizisten gegenüber Verbal: Da fiebert man mit, wer von beiden gewinnt es wohl - ein Duell nur mit Worten und das auf höchstem Niveau. Der Film hätte schon alleine dafür 8 Augen erhalten. Der Schluss verhilft ihm dann aber noch zu einem Auge mehr.



Name: Tyler Durden
Email: p-ede@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

genial...

kevin spacey vollkommen zu recht mit dem oscar geadelt!!!

den einzigen schluss, den ich bisher ähnlich geil fand, war bei zwielicht, mit edward norton ...

hoffentlich stimmen die gerüchte und es gibt eine fortsetzung..

searching for keyser soze



Name: Jaja
Email: Neinnein
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Jetzt mal ehrlich Leute, sooooo überraschend und sensationell war das Ende nun auch wieder nicht. Ohne angeben zu wollen: Ich hab die Pointe schon im Voraus geahnt, ich weiß auch nicht wieso, irgendwie konnte ich es mir denken. Als ich den Film dann im Fernsehen sah, wurde der Verdacht zur Gewissheit und die Pointe hat mich dann nicht mehr vom Hocker gehauen, da ich sie kommen sah. Ganz netter, unterhaltsamer Film, actionlastiger als ich dachte, für Zwischendurch, zum Angucken und Wiedervergessen. Mehr auch nicht.



Name: O, Yeah
Email: Hab keine
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Die üblichen Verdächtigen ist einfach ein genialer film .
Ich liebe einfach solche filme !(z.b Sixt Sence)



Name: der,derleidernichtüberraschtwurde
Email: ne@wircklichnet.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich muss der mehrzahl der Leser zustimmen,der Film ist wircklich sehr gut, aber wenn man weiß, dass am Schluss irgendeine Überraschung kommen muss, ist es leider bald abzusehen, wie diese aussehen wird.
Für alle die den Film noch nicht gesehen haben:
Erwartet nichts, dann werden eure Erwartungen auch übertroffen.



Name: Mary
Email: kelaar@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hey Leute
Kann mir mal einer diesen Film erklären!



Name: Soze
Email: geilersoze@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

ich fand den film total langweilig. bin irgendwann eingeschlafen, sodass ich das ende gar net mehr mitbekommen habe



Name: ibo
Email: H_IBO_K@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der film ist genial.
aber eines habe ich nicht versanden, war keyser soze was von kevin specey erfundenes mensch oder ist kevin specey keyser soze???



Name: M.H.
Email: ....
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Also insgesamt kann man denke ich sagen, dass der Film ein Meilenstein der Filmgeschichte ist, aber allerdings nur solange, bis man mit dieser Art Filme, die eine überraschende Wendung beinhalten, vertraut geworden ist. Fight Club und Saw (1.Teil) sind für mich dabei die absoluten Platzhirsche... Außerdem kann man sich bei "die üblichen Verdächtigen" schon vorstellen, wer Keyser Soze ist (ich hatte zum Beispiel die ganze Zeit die Szene im Kopf, wie Officer Doofy in Scary Movie am Ende die Straße entlangläuft und dabei vom Humpeln zum normalen Gehen übergeht) und sie kam in die üblichen Verdächtigen auch tatsächlich :).
Schade, dass ich den Film nicht früher gesehen habe und ihm durch die anderen Filme ein bisschen sein Reiz genommen wurde...
Trotzdem äußerst sehenswert und fantastisch gespielt !!!



Name: tg
Email: nix
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Absoluter Hammer das Ding!
Habe den Streifen damals im Kino gesehen und anschließend jeden Bekannten mitgeschleppt den ich in die Finger bekam. Bisher waren alle begeistert solange man das Ende nicht vorher verrät! (kleiner Filmtipp mit ähnlich großem Ende: "The Game" alt, aber echt gut)



Name: Backy
Email: Gabi@red.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

5 augen für die besetzung, 4für die story und 1 für`s ende!
Einf einer der genialsten Filme die ich je gesehen habe!



Name: dAve
Email: www.murdermonkeymovies.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Beste FIlmende aller Zeiten!



Name: mlebek
Email: mlebek@canada.com
Bewertung:          (3 von 10 Augen)

Das Gerüst der Handlung ist mit Sicherheit außergewöhnlich, aber inhaltlich ist der Film doch eher unterer Durchschnitt. Die Beziehung zwischen den Hauptdarstellern wird während des ganzen Films nur oberflächlich dargestellt. Der Gag am Ende macht die durchschnittlichen Fragmente in der Mitte des Films nicht wett.



Name: scubie
Email: Scooop@gmx.de
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Go, Keyser, Go ;P



Name: GEbiffe
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Das ende ist schon überraschend aber wie bereits an anderer bemerkt hat, ist es ziemlich abzusehen wenn man bereits andere filme dieser "überraschungs-kategorie" gesehen hat.

imho kann man das ende bei Saw1 und Identity am wenigsten vorraussehen.

Natürlich dennoch spitzen film!



Name: Felix
Email:
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

Meiner Meinung nach keine so große Überraschung. Die Sache war für mich klar, als Verbal nicht mit auf das Schiff ging und der Komplize (ich weiß, ihr werdet es mir nicht verzeihen, dass mir der Name entfiel) am Lieferwagen im Angesicht der Dollar-Scheine erschossen wurde.
Dennoch ein wirklich fabelhaftes Konstrukt!



Name: Freez
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

"And like that.. he's gone"



Name: A.
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

Ein wirklich großartiger Thriller, der auf sinnloses Geballer verzichtet. Über den genialen Schluss muss man nicht mehr viel sagen. Wer den Film nicht gesehen hat, nicht weiterlesen.

Mein Problem bei dem Film war, dass ich schon nach wenigen Minuten auf die Lösung gekommen bin. Nicht, weil ich zu solchen Leuten gehöre, die so etwas bei Krimis immer behaupten. Der Grund ist ganz einfach: In der Szene, in der Keyzer Soze Dean Keaton erschießt, spricht Keyzer ein paar Sätze. Ich wusste sofort, dass Udo Schenk den Keyzer synchronisiert hat, auch wenn er in dieser Szene nur flüstert. Aber Udo Schenks Stimme ist einfach unverwechselbar wie genial. Und wenig später schon spricht er schon wieder Verbal Kint.

Wie sagt Verbal doch im Film: "Ich rede zu viel..." Stimmt, leider.



Name: Deine Mudda
Email: abc@aol.com
Bewertung:      (1 von 10 Augen)

Also, Ihr kleinen Filmgenies, ich fand den Film derart langweilig.

Und warum?

Weil spätestens zur Mitte des Films klar wurde, dass Verbal bei weitem nicht der Mitläufer und Möchtegernintelekktuelle ist, den der Regiesseur uns verkaufen wollte, obwohl wir - und darin sehe ich die große Schwäche des Films - nicht erkennen sollten, dass - und das ist ganz wesentlich - wir vielleicht auch hätten erkennen können, worin der Unterschied der oberflächlichen Umgangsweisen der fünf Kleinkriminellen liegt und hätte liegen sollen, geschweige denn, die Möglichkeit, einen solchen zu erkennen, gegeben sein wäre.

Noch Fragen?



Name: RadekSellenz
Email: der_bremer@freenet.de
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Zweifellos ein guter Film mit klasse Darstellern.
Ich finde aber, dass der Film sehr überschätzt wird.
Edward Nortons Darstellung im Film "Zwiellicht" und der gesamte Film samt Ende selbst sind, meiner Meinung nach, um Klassen besser.
Ich finde auch diverse WENDungen in anderen Filmen (SAW, Fight Club) viel genialer und nicht so naheliegend wie bei "die üblichen Verdächtigen".
Weiter Kritikpunkt an "Die Üblichen Verdächtigen": Es wird zuviel gelabert. Das ist mitunter zwar ganz unterhaltsam, aber auch etwas ermüdend.
Die Geschichte von Verbal Kint ist genial. Die filmische Auflösung nicht wirklich.
Dass der Film und vor allem das Ende allseits über den grünen Klee gelobt wird, finde ich übertrieben.
Ich war nicht sonderlich überrascht, wer Keyer Soze ist, sogar eher enttäuscht.
Das Frustrierende an "Die üblichen Verdächtigen" ist, dass man im Gegensatz zu anderen Filmen nicht alles nachvollziehen kann und sich auch kein AHA-Effekt einstellt, der diese Art von Film auszeichnet.
Man kann aus Kints Geschichte nicht erschließen, dass er hinter allem steckt, egal wie oft man den Film gesehen hat. Man hat zwar das Gefühl, aber logisch ist es nicht. Denn könnte man es nachvollziehen wäre seine Geschichte ja nicht so genial und er würde nicht davon kommen.
Man hat nur die Geschichte von Kint, die man glauben kann oder nicht. Und die ist immer die gleiche, egal wie oft man den Film anschaut. Deswegen ist das "See-it-twice"-Erlebnis nicht vorhanden.
Es ist alles nur Fiktion und es gibt keine kleinen Hinweise, die darin auf die Wahrheit oder Film-Realität hindeuten, die man beim zweiten oder dritten Mal entdeckt wie bei "Fight Club".
Somit sind auch Interpretationen hinfällig. Es ist eine Geschichte von Kint, mehr nicht.
Das Überraschende am Ende ist, dass der Agent herausfindet, dass Kints Aussage eine mehr oder weniger frei erfundene Geschichte ist. Mehr oder weniger - darüber kann man spekulieren, wird es aber nie herausfinden.
Fakten, die wahr sind:
- ein Schiff ist in die Luft geflogen und es gab viele Tote gab.
- nur zwei Überlebende: ein zu 60% verbranntes ungarisches Mafia-Mitglied und der verkrüppelte Kleinganove Verbal Kint
- Kint wird verhört und mit einer Gegenüberstellung aus der Vergangenenheit konfrontiert, bei der er mit vier der Todesopfer zu den "üblichen Verdächtigen" zählte.

alles weitere ist Kints Geschichte, die er sich aus Bruchstücken zusammenreimt, die er im Büro des Agenten aufschnappt.
Die Geschichte scheint glaubhaft und führt dazu, dass er davon kommt, obwohl jeder weiß, dass er Dreck am Stecken hat.

Die wohl einzige Wahrheit des Film erfährt man vom ungarischen Brandopfer. Warum sollte der im Angesicht des Todes die Kreativität des Lügens aufbringen!?
Daher ist diese Szene wohl die einzige Interessante bei einer erneuten Betrachtung.
Sie gibt aber keinen Aufschluss über die Wahrheit von Kints Erzählung und den Einfluss des von ihm erdachten Keyser Soze.

Das Auftauchen von Kints Partner am Ende deutet auf den genialsten Plan aller Zeiten hin. Der Coup meets Ocean's Eleven.
Aber anders als bei "Coup" und "Ocean's" erfährt man nicht, was wirklich passiert ist.
Vielleicht ist "die üblichen Verdächtigen" deswegen für viele ein Meisterwerk. Aus Verlegenheit, dass man einfach nicht begreifen kann, was nicht zu begreifen ist. Für mich ist der Film aber gerade deswegen kein Meisterwerk, weil nicht ganz vollständig.



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