Departed - Unter Feinden

krimi-drama, usa 2006
original
the departed
regie
martin scorsese
drehbuch
william monahan
cast

leonardo di caprio,
matt damon,
jack nicholson,
mark wahlberg,
martin sheen, u.a.

spielzeit
149 min.
kinostart
07.12.2006
homepage
www.departed.de
bewertung

(10/10 augen)




 

 

 

 


 

Hand aufs Herz, die Erste: Bei den letzten Werken von Martin Scorsese handelte es sich zweifellos um gute Filme, aber sowohl die "Gangs of New York" als auch dem "Aviator" fehlte irgendwie etwas. War Ersteres ein von ständigen Verzögerungen und Problemen geplagtes Megaprojekt, dessen finaler Fassung man deutlich anmerkte auf wie vielen Kompromissen sie beruhte, so wirkte das Biopic über das Leben von Howard Hughes wie der fast schon verzweifelte Versuch des Altmeisters, nun endlich genau den Film abzuliefern, der ihm doch noch den bisher immer wieder verwehrten Regie-Oscar einbringen sollte. Das hat nicht funktioniert, und so begibt sich Scorsese erstmal wieder ins vertraute Terrain des Gangsterfilms, adaptiert dabei aber erstaunlicherweise einen Cop-Thriller aus Hongkong.

Hand aufs Herz, die Zweite: Genau diese amerikanischen Versionen asiatischer Erfolgsfilme waren bisher den Originalen meist nur an Produktionsaufwand überlegen und profitierten ansonsten von deren originellen Storys, die sie im besten Falle nicht allzu sehr verwässerten. In den Punkten Intensität und Radikalität kann das heutige US-Kino jedoch schon länger nicht mehr mit den besten Produktionen aus Asien mithalten, stammen sie nun aus Japan, Hongkong oder Südkorea. Und obwohl sich die meisten Adaptionen bisher auf das Genre Horror konzentrierten (siehe z.B. "Ring" oder "The Grudge"), dürfte jedem, der die "Infernal Affairs" gesehen hat, zuerst allergrößte Bedenken hinsichtlich einer moralisch weichgespülten US-Fassung gekommen sein. Nachdem aber bekannt wurde, welche - ausnahmslos für Qualität bürgende - Namen an der nun "The Departed" betitelten Version beteiligt sein würden, kam man doch wieder ins Grübeln: Das müsste dann doch eigentlich was werden und kann ja wohl nicht völlig daneben gehen. Aber wie werden sie es machen und was werden sie alles ändern?

Das eigentlich recht simple Grundkonzept ist natürlich auch in der nun in Boston spielenden Geschichte erst einmal das Gleiche geblieben: Sowohl der dortigen Unterwelt (in diesem Fall der irischen Mafia), als auch der Polizei gelingt es, einen Informanten in den Reihen der Gegenseite zu platzieren. Gangsterboss Frank Castello (Jack Nicholson) besitzt dabei den Vorteil, seinen Schützling Colin Sullivan (Matt Damon) schon als Kind unter seinen Einfluss gebracht zu haben. Seitdem hat Sullivan über Jahre hinweg im Polizeidienst Karriere gemacht und ist dem Ersatzvater mittlerweile außerordentlich von Nutzen. Äußerst unfreiwillig beginnt dagegen Billy Costigan (Leonardo DiCaprio) seine Laufbahn als Spitzel. Aufgrund seiner Vergangenheit und vor allem seiner Familiengeschichte verwehrt man ihm zunächst die höhere Laufbahn als "normaler" Polizist und bietet ihm den Undercover-Job als Bewährungschance. Nur zwei Männer wissen fortan überhaupt, dass Costigan nach wie vor ein Cop ist. Doch während der gutmütige Captain Queenan (Martin Sheen) sich ernsthaft um das Wohlergehen seines Mannes sorgt, gerät dieser mit dem aggressiven Dignam (Mark Wahlberg) immer wieder aneinander. Es gelingt Costigan zwar, in den näheren Umkreis von Castello zu gelangen, doch balanciert er dabei genauso häufig am Rande der Enttarnung entlang wie sein Gegenstück Sullivan auf der anderen Seite, und bald stellt sich den Beteiligten nur noch eine Frage: Wer wird als erster auffliegen?

Dass der Kern der Handlung besonders originell oder komplex ist, hat auch bei "Infernal Affairs" schon kaum jemand behauptet. Die Situationen, in welche die Charaktere geraten, und vor allem diese Charaktere selbst sind es aber sehr wohl. Sullivan versieht seinen Hilfsdienst für die Unterwelt dabei mit einer bemerkenswerten Sachlichkeit und Selbstverständlichkeit, während er sich gleichzeitig ein sehr angenehmes Leben mit Luxusappartement und attraktiver Freundin einrichtet. Oberflächlich und nach außen hin sehr nett, aber dabei eben auch etwas kühl und glatt wird diese Figur von Matt Damon angelegt. Den Gegensatz dazu präsentiert uns der Film mit Hilfe von zahlreichen Montagen, die in kurzen Sequenzen zwischen den beiden Protagonisten hin und her wechseln: Hier das elegante Dinner mit Dame von Sullivan, parallel dazu dann der frustrierte Costigan, der lustlos in einer Kneipe in seinem Essen herumstochert. Während also der eigentlich "Böse" auf der Sonnenseite des Lebens steht, muss der Aufrechte durch den Dreck kriechen.
Scorseses neuer Lieblingsdarsteller DiCaprio (es ist nun bereits ihre dritte Zusammenarbeit in Folge) überzeugt dabei noch ein Stück mehr als zuvor schon. Seinem Billy Costigan merkt man in jeder Szene die Wut und Verzweiflung über seine Situation an, die Brutalität seiner "Kollegen" erfüllt ihn mit Abscheu und man ahnt, dass er das nicht lange wird mitmachen und durchhalten können. Es gilt hier im Grunde bei der Rollenverteilung das Gleiche wie im Original: Der Charakter des unfreiwillig undercover Agierenden ist der interessantere, facettenreichere. Und daher gilt die damals gemachte Aussage auch für die neuen Namen: Damon ist überzeugend, DiCaprio großartig.

Der Raum, den DiCaprio für die Entfaltung seiner Figur bekommt, ist auch einer der Hauptgründe dafür, dass "The Departed" fast eine Stunde länger läuft als "Infernal Affairs", denn im Gegensatz zum dort bereits seit vielen Jahren in Verbrecherkreisen agierenden Cop wird Costigan hier erst neu eingeschleust und es braucht seine Zeit, sich das Vertrauen des erfahrenen Frank Costello zu erschleichen. Genau genommen geschieht dies sogar etwas zu schnell, als dass nicht der "Neue" als Erster in Verdacht geraten müsste, wenn langsam klar wird, dass auch der Unterweltpate einen Maulwurf in seinen Reihen hat. Dass dies nicht geschieht bedeutet einen kleinen Mangel an Logik, für den wir allerdings in der ersten Hälfte des Films mit einigen wundervollen Szenen zwischen DiCaprio und Nicholson entschädigt werden, in denen sich deren Beziehung langsam aufbaut und die vor Spannung knistern.
Womit wir bei einer weiteren Ursache dafür angelangt wären, warum dieses Werk einfach etwas mehr Raum braucht. Denn wer einen Jack Nicholson zur Verfügung hat, der lässt diesen natürlich gern von der Leine, und so darf der einzigartige Mime dann auch diesem Film seinen Stempel deutlich mehr aufdrücken, als es der Figur des Unterwelt-Paten in der Vorlage vergönnt war. Nicholson tritt heutzutage nicht mehr in allzu vielen Filmen auf und achtet dabei auch sehr auf die Auswahl seiner Rollen, was seine Auftritte stets zu etwas Besonderem macht und dabei im krassen Gegensatz zu dem steht, was beispielsweise ein Robert De Niro seit Jahren treibt. Selbstverständlich ist sein Frank Castello eine charismatische Figur und genauso selbstredend hat diese einige leicht psychopathische Anwandlungen - zur Karikatur verkommt sie dabei freilich nie.
Direkt im Anschluss an Jack Nicholson über Mark Wahlberg sprechen zu müssen, kommt sicher auch nicht oft vor und noch erstaunlicher wird für den Einen oder Anderen die Tatsache sein, dass es angebracht ist sich dabei auch noch äußerst positiv über dessen Leistung zu äußern. Denn SO hat man den ehemaligen Marky Mark wirklich noch nicht gesehen: Als extrem aggressiver und übel launiger Vorgesetzter bepöbelt er nahezu unentwegt alle Kollegen, scheint dabei fortwährend unter Strom zu stehen und benutzt das Wort "Fuck" dabei geschätzte fünfzig Mal pro Minute. Mit dieser völlig unerwarteten Energieleistung hat Wahlberg, der diese Rolle (die im Original überhaupt nicht auftaucht) angeblich auch wegen seines angeborenen Bostoner Akzents bekommen hat, sich seinen "Und"-Credit im Vorspann und auf dem Plakat wirklich redlich verdient.
Unterstützt wird dieses fulminante Quartett von einem souveränen Martin Sheen als väterlichem Captain Queenan und Vera Farmiga ("Running Scared") in der einzig bemerkenswerten Frauenrolle des Films, die als Sullivans Freundin und Costigans Psychologin mit beiden Männern zu tun hat, ohne die jeweiligen Hintergründe zu kennen. Die undankbarste, weil rein funktionale Rolle bekam schließlich Alec Baldwin, der Mann mit dem Dauerabo für Nebenrollen, als Leiter der Polizeiabteilung, die seit Jahren versucht Costello zur Strecke zu bringen.

Ein feines, ein außergewöhnliches Ensemble gar, das im Zusammenwirken mit Kameramann Michael Ballhaus und einem Regisseur, der zurück in absoluter Hochform ist, ein unglaublich spannendes und dichtes Kunstwerk schafft, bei dem jedes Bild und jede Szene perfekt durchkomponiert sind. Zweieinhalb Stunden lang hat man nie das Gefühl irgendetwas sei überflüssig, das was Scorsese und sein Drehbuchautor Monahan hinzugefügt haben ist durchweg sinnvoll und überzeugend. Dabei sind sie sich aber keineswegs zu schade, bestimmte Szenen, die bereits im Original überzeugt haben, auch nahezu 1:1 zu übernehmen. Dies betrifft vor allem geheime Treffen im Kino oder auf dem Dach eines Hauses, aber vor allem auch die Art der Kommunikation, denn ohne Handy geht hier gar nichts.
Und von wegen "weich gespülte Amerikanisierung": "The Departed" ist sogar ein ganzes Stück härter als seine Inspiration, gestorben wird hier schnell und brutal. Als sei das noch nicht erstaunlich genug, greift ein weiterer gern gemachter Vorwurf ins Leere, nämlich die leidige Tendenz von Hollywoodfilmen, dem Zuschauer alles überdeutlich erklären zu wollen. Wenn ein kleines Indiz plötzlich zur Erkenntnis über die Identität des Anderen führt, benutzte "Infernal Affairs" in diesem Moment noch mehrere Rückblenden, die deutlich machten wo wir das entsprechende Teil schon mal gesehen hatten. Scorsese aber hält sein Publikum offenbar für intelligent genug, dies auch so zu erkennen und verzichtet in der entsprechenden Szene auf dieses Hilfsmittel.

Nicht nur die beiden sich gegenüberstehenden Hauptcharaktere bewegen sich im Verlauf der Handlung, immer näher am Abgrund. Auch der alternde Gangsterboss weiß, dass Veränderungen bevorstehen, und geht plötzlich unnötige Risiken ein. Ebenso die Ermittler, die sich fast schon fanatisch in ihre Aufgabe verbeißen Costello endlich zur Strecke zu bringen. Sie alle sind bereits mehr als nur ein Stück von ihrem ursprünglichen Weg abgekommen. Deshalb läuft im Hintergrund Pink Floyds "Comfortably Numb", deshalb hat dieser Film einen Titel, der sich auf die bei Begräbnissen rezitierte Formel "for the faithful departed" bezieht. Die Leistung, die alle Beteiligten hier abliefern, ist von der wohl höchsten Qualität, die ein Hollywoodfilm überhaupt bieten kann. Entgegen allen Erwartungen ist "The Departed" seiner Vorlage daher mindestens ebenbürtig. In den Augen des Rezensenten (die Freunde des asiatischen Kinos mögen diese Blasphemie verzeihen) ist er ihr sogar überlegen, da er das sehr gute Original noch erweitert und optimiert.
Ob es so denn diesmal für den Oscar reichen wird, wissen wir noch nicht. Letztendlich ist das aber auch nicht so wichtig, solange Scorsese auch ohne die höheren Weihen der Academy im Auge zu haben motiviert genug bleibt, derartig herausragende Leistungen abzuliefern.

V. Robrahn

 


Name: Ralle
Email: bla@bla.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich dachte schon das wird ein Desaster aber nach dieser super geschriebenen Kritik kann ich mir den Film ja anschauen. Das Orginal ist schon einer meiner absoluten Lieblingsfilme.



Name: bERGER
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich fand "Infernal Affairs" ehrlich gesagt ziemlich schlecht. Nur gut, dass Hollywood die Sachen dann richtig anpackt.



Name: Stan
Email: agjaghah@spam.cöm
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

wenn der film die 10 punkte verdient hat, dann ist der trailer schlecht. der stil, der da vermittelt wird, gefällt mir gar nicht. es scheint nicht dreckig genug, nicht dunkel und kühl genug. jack nicholson, angebetet sei er, aber im trailer wirkt er völlig deplaziert, wie der netter onkel von nebenan. und wie die country-version von "comfortably numb" dann am ende die spannenden szenen verwässert... grauenhaft. und auch den begriff "irische mafia" gibt es doch auch nur in hollywood, oder?
und immer wieder leo dicaprio..., okay, ich will ihm nochmal eine chance geben. aber ich befürchte, dass er für mich immer das bübchen "jack" bleiben wird. da kann er noch so böse dreinschauen



Name: Allan
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Das Ding hätte Michael Mann machen müssen.

Interessant der Blick in die Liste der Produzenten:
- Jennifer Aniston
- Brad Grey
- Graham King
- Brad Pitt
- Martin Scorsese

*lol*



Name: Ralle
Email: bla@bla.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hollywood und Sachen richtig anpacken???
Ist meistens in die Hose gegangen



Name: wew
Email: rewr
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hollywood ist immer scheiße, japan ist immer gut



Name: Ralle
Email: bla@bla.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Japan ist auch nicht immer gut...
Das Orginal kommt aus Hongkong. Das nur mal so am Rande



Name: Bobby
Email: bobby@southfork.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hm, wie wäre es, wenn wir uns alle den Film mal vorher ansehen, bevor hier schon latente Zweifel an der Qualität geäußert werden?

Fakt ist, daß der Streifen so ziemlich überall über den grünen Klee gelobt wird und es sich bei Martin Scorsese nun nicht gerade um irgendeinen beliebigen Hollywood-Regisseur handelt.



Name: Jonas
Email: nuke2000@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Habe den Film gerade in den USA gesehen, der Rezension kann ich nur voll und ganz zustimmen, super Film! Wusste am Anfang gar nicht was mich erwartet und war dementsprechend skeptisch aber der Film hat mich bereits nach 10 Minuten komplett überzeugt, unbedingt anschauen!



Name: JG
Email: infernal@affairs.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

"allergrößte Bedenken hinsichtlich einer moralisch weichgespülten US-Fassung gekommen sein"

wenn man sich den schluss ansieht, ist aber genau das passiert... das ende von infernal affairs war in der form perfekt, kein grund, daran etwas zu ändern.

desweiteren gibt es dem original gegenüber einige unnötige veränderungen, die the departed eben nicht so gut aussehen lassen wie infernal affairs: z.b. die rolle der psychologin (2 in 1...); die szene im aufzug; die tatsache, dass es gleich zwei polizeiliche costigan-mitwisser gibt, uvm.

10/10 ist auch ohne kenntnis des originals etwas überbewertet. so gut ist der film dann doch nicht, wenn auch einer der besten dieses kinojahres, das muss man anerkennen. ein bisschen kürzer hätte er sein können...

obs für den regie- oder film-oscar ausreicht, wird von der konkurrenz abhängen, aber nicholson und dicaprio dürfen schonmal ihren kamin abstauben. die waren großartig, ebenso marky mark in seiner weglassbaren aber dank dauergepöbels amüsanter rolle.



Name: Gon
Email: gon@rise.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Das Original fand ich ehrlich gesagt besser, aber nachdem ich The Departed gesehen habe, muss ich dazu sagen: das Original hatte keinen Jack Nicholson.

Schwer eine Aussage über einen Film zu treffen, der schon von der Vorlage her grandios war und jetzt immer noch grandios ist. Denn hier war ja schließlich ein Meister seines Fachs am Werk, der endlich wieder zu diesem zurückgefunden hat.

Auf das Kinojahr und Hollywoodfilme bezogen hat The Departed mit Sicherheit seine 10/10 verdient. Nur die Sachlage, dass es einen ähnlichen Film bereits gibt und dieser dann auch noch aus Hongkong stammt, trüben die Freude über dieses gelungene Gangsterdrama ein klitzekleines Bißchen...



Name: manni
Email: manni@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

was passiert in den letzten 8 minuten des films?
die musste ich verpassen....



Name: Sg Allas
Email: fam.higgins-ms@t-online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der war genial - ich habe auch nichts anderes erwartet.
Wer DiCaprio immer noch mit Titanic verbindet, ist entweder notorischer Schauspielerhasser oder einfach nur ignorant, weil er den gennanten Titel damals nicht mochte.
Matt Damon und Leonardo DiCaprio waren perfekt besetzt und Scorsese hatte das wohl im Gefühl.
Das Original "Infernal Affairs" fand ich ganz ok für nen Asiafilm, aber nur gut geschrieben reichte nioht. Die Geschichte allerdings war so genial, die musste einfach nochmal (glaub-)würdig und gerecht umgesetzt werden.Das wurde getan und darüber bin ich froh.

PS.:An alle Münsteraner, die bei der Sneak Preview immer gelacht haben, wenn jemand getötet wurde - seid ihr krank? Ich fand die Szenen sehr realistisch und hart, da gibt es keinen Grund, den Fim schlecht zu machen, das könt ihr nicht,da müsst ihr euch was besseres einfallen lassen.Das ist nicht so einfach wie bei deutschen Möchtegern-Thrillern....Seltsames Volk.



Name: gloomy
Email: _
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hervorragend geschrieben, danke Volker. Ich freu mich drauf.



Name: peter
Email: peter@peter.peter
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Warum sieht bzw. hört man so wenig von dem Film ? Ich habe noch keine Fernsehwerbung gesehen. Bei "Bond" und"CoM" gab es keine Vorschau, jedenfalls bei meinem Kino.

Wie dem auch sei... Ich freue mich schon auf den Film.
Um nochmal die Schauspielerdiskussion anzuheizen: Leo DiCaprio war ja wohl absolut gut bei "Jim Carrol" und "This Boy's Life", bei "Titanic" sowieso. Nur weil Leute den Film nicht mögen, muss man ihm ja nicht das schauspielerische Talent absprechen, dass er in vielen unterschiedlichen Rollen an den Tag gelegt hat.



Name: Rick
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Der Spiegel moniert Jack Nicholsons völlig überzogene Darstellung. ich habe den Film noch nicht gesehen, könnt ihr dem zustimmen? Wirkt seine Rolle dadurch absurd oder ist es einfach mal wieder Jack at it's best?



Name: Etienne
Email: etienne@giga.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

der film ist super. habe ihn bereits zwei mal gesehen (ov) und bin begeistert. ich habe die infernal affairs trilogie seit jahren auf dvd, aber das vermeindliche remake ist besser als das original. das lässt hoffen für "old boy", wobei man den film kaum besser machen kann. infernal affairs hatte längen. die 2.5h version von scorsese ist perfekt.



Name: Martin S.
Email: martin@aol.com
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist soweit ganz ok. 
Wenn nur diese grausame deutsche Synchronisation nicht wäre.... 



Name: bababa
Email: bababaab
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

DiCaprio ist absolut super Scorsese nimmt den nich umsonst unter seine fittiche.. ihr idioten mit euerm ewigen Asiatengeblubber blablabla scheiss auf asien



Name: Speed
Email: spam@spam.la
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Super Film, sind mir 2 Sachen unklar:

1. Was was in dem braunen Umschlag den Billy Costigan der Psychologin gegeben hat?

2. Was war der Grund für den letzten Mord? Nur Rache?



Name: Aki
Email: dasd
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Schon ein sehr guter Film - das Ende ist nicht so perfekt, wie der Film insgesamt, aber einen Kinobesuch insgesamt definitiv wert. Teils etwas viele Charaktere (alleine 3 Chefs bei der Polizei). J.N. ist einfach genial in seiner Rolle - für Insider sag ich nur seine "Ratte"n-Beschreibung :)



Name: Noah
Email:
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

gegen ende wird es mir etwas wirr, die musik überzeugt mich auch nur so halb, aber das vor allem, weil ich diese art von musik nicht mag. ansonsten mörderleistung der schauspieler, trocken und hart inszeniert, saubere dialoge. top film!



Name: Gerhard
Email: dejavu@sms.at
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

top film - spannend, gut gemacht und tolle schauspielerische leistungen. was will man mehr?



Name: soviet
Email: soviet@deathreign.net
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

der film ist der hammer!
komm grad aus dem kino....und bin beeindruckt von der leistung von nicholson...und besonders di caprio.
beide eigentlich für mich gründe einen film nicht zu schauen...aber in diesem film haben sie absolute klasse abgeliefert.
nur zu empfehlen.
=)



Name: quendoline
Email: --
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

sehr, sehr toller film. der erste, den ich von scorsese gesehen hab - und ich bin total begeistert.

anfangs fand ich ihn zwar noch etwas schleppend, aber die spannung steigt zusehends und es ist eine wahre freude, zu beobachten was weiter mit den beiden protagonisten passiert.

verwirrend fand ich ihn nicht. die synchro passt auch. die brutalität ist teils schon enorm, aber trotzdem "schön" mitanzusehen, weil alles so verdammt realistisch rüberkommt.
die schauspieler sind allesamt genial - und was ich noch besonders loben muss, ist die tatsache, dass szenen welche in einem "normalen" hollywoodfilm sofort für wilde und laute action-sequenzen herhalten müssten in diesem film simpel gestaltet aber nicht minder überzeugend und spannend sind. direkt und ehrlich.


ein absolutes must-see im jahr 2006.



Name: ballkönigin
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

anfang etwas schleppend, der rest wirklich nur überdurchschnittlich gut! gehört mit zu den besten kinofilmen 2006.




Name: JonnySteiert
Email: jonny_steiert@gmx.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Sehr guter Film (einer der Besten dieses Jahr), tolle Schauspieler, allerdings IMO nicht besser als das Orginal. Keine Ahung warum, aber ich fand Infernal Affairs hatte einfach noch einen (kleinen) Tick mehr.



Name: pessimist
Email: @
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Toller Film! Der beste Film von Scorsese seit Goodfellas!



Name: sadjklf
Email: asdf
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Der Film für sich selbst ist natürlich ein etwas überlanger, aber professioneller Thriller - mit traumhaften Dialogen und einer furiosen Selbstinszenierung von Jack Nicholson.

Ein Vergleich mit dem Original ist aber trotz allem mehr als angebracht. Faktum ist das ALLE spannenden Szenen aus dem Originalfilm stammen und dort auch wesentlich ergonimischer umgesetzt wurden. Plottechnisch wird nur das fiese Originalende etwas versöhnlicher geglättet. Faktum ist auch, dass die Spannung arg auf der Strecke bleibt, die zu genaue Ausbuchstabierung heftige Unwuchten in die Konstruktion der Geschichte treibt - desweiteren sind Damon (Aussehen) und DiCaprio (Intensität- Original: Tony Leung!) nicht immer gut genug. Der spaßige Nicholson ist zwar eine Wohltat, würde aber besser in eine Parodie passen.



Name: sadjklf
Email: asdf
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Auch das Original hat einige Schwachpunkte im Musikeinsatz und bei den Frauenrollen ist aber stylischer (Christopher Doyle), in der Verwendung der Schauplätze wesentlich sinniger und spannender.



Name: Lee Cooper
Email: cooperleecooper@yahoo.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Ist ne ganz nette Umsetzung -aber bei weitem nicht so gut wie das Original.Scorsese hätte ich biscchen mehr Einfallsreichtum zugemutet.Ist bisschen dünn die originalgetreue Handlung einfach nur nach Amerika zu verlegen.
Die Rolle Nicholsons ist etwas zu sehr überzogen..trotzdem jedoch sehr sehenswert.
Damon und di Caprio geben eine solide Vorstellung ab.
Das Ende ist typisch amerikanisch...das böse verliert immer.Leider jedoch nur im Film!

Für jeden der das Original nicht kennt ist DEPARTED ein 9-10 Augen Film.
Für alle anderen definitiv nicht!




Name: Floyd
Email: bla
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Also, ich hatte nach den vielen guten Kritiken, mit Scorsese auf dem Regiestuhl und einer Schauspielergarde, die wirklich bis in die kleinste Rolle einfach nur mit der Creme de la Creme besetzt ist, sehr hoch gesteckte Erwartungen und wurde doch ein wenig enttäuscht.

Der Film war in vielen Punkten fantastisch, das steht ausser Frage und das gilt vor allem für den Mittelteil. Am Ende allerdings gibt es viele Logikbrüche und es fehlt eine konkrete Aussage. Vor allem fand ich es enttäuschend, dass es dem Großmeister der Charakter- und Millieufilme nicht gelingt, ein glaubwürdiges Szenario und eine glaubwürdige Motivation für die Charaktere zu entwerfen. Daran krankt letztlich der Film. Scorsese gelingt es zwar das bis kurz vor Schluss zu verschleiern, aber dann stellt man doch ernüchternd fest, dass hinter dem Katz und Maus Spiel nicht viel mehr als heiße Luft steckt. Schwache, sehr schwache Charaktere und ein sehr schwaches Ende.



Name: Noah
Email:
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

ich gebe dem film 9 augen, da ich das original nicht kenne.

zu jack nickolson habe ich mir auch meine gedanken gemacht. die rolle krankt schon mal zu anfang an der synchronisation. ich bin jemand, der die arbeit der synchronsprecher sehr wertschätzt und ich es falsch finde, wenn man sich enfach notorisch über sie aufregt. in fällen wie pierce brosnan oder keanu reeves werten sie einen darsteller sogar auf. aber hier beginnt für mich die selbstinszenierung schon mit joachim kerzel, synchronsprecher von jack nickolson, der zwar einer der berühmtesten seiner art ist, aber hier irgendwie zu easy cool leger rüber kommt. jack nicholson tut noch sein übriges in manchen faxen die er macht. stichwort: ratten -> fertig is die selbstinszenierung. meine meinung: an manchen orten vielleicht grenzwertig, aber dennoch eine grandiose darstellerische leistung



Name: wesni
Email: no@no.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

tja, kann mich nur anschliessen: für diejenigen die das Original (noch) nicht gesehen haben ein super Film, alle anderen werden vielleicht sogar ein bisschen enttäuscht sein. ich wars zumindest.
das einzige was besser war als im Original: Die backgroundmusik der Dropkick Murphys, passt einfach genial!



Name: tomblue
Email: tom_blue@gmx.net
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

10 Augen finde ich ehrlich gesagt etwas übertrieben - obwohl der Film schon sehr gut ist und sich nicht hinter dem chinesischen Original verstecken muss. Hauptgrund dafür sind die fantastischen Schauspieler wobei Jack Nickolson das absolute Highlight ist - schlichtweg perfekt!




Name: no name
Email: no mail
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

geiler film
darsteller, regie, kamere, drehbuch
endlich mal wieder ein geiler crime film
für mich der beste film 2006.

denn,..was gabs denn in 2006 eigentlich so großartiges? xmen, superman, und miami vice haben schon eher enttäuscht...



Name: klopfgeist
Email: thorsten@klopfgeister.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

toller film.
149 min spannung, die einem trotzdem viel kürzer vorkommen.

NICHTS zu mäkeln!!

unbedingt ansehen!



Name: Bommel
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

-= SPOILER =--= SPOILER =--= SPOILER =--= SPOILER =-

Ich bin enttäuscht. Wie kann man denn (im Vergleich zum Original aus Hong Kong) die ungemein packende Atmosphäre, die brillianten Szenen des Aufeinandertreffens der beiden Hauptfiguren und vor allem die gut eingefangene, menschliche Tragik beider Figuren so läppisch unter den Tisch kehren?

Stattdessen legt der Film vor allem Wert auf derbe Dialoge, die zwar ungemein komisch sind, in desem Film aber deplaziert sind. Die ganze Polizeitruppe erscheint vollkommen inkompetent und lächerlich. Und dann diese Musik. Die macht ja aus jeder noch spannenden Szene einen Kirmesbesuch. Ganz schrecklich. Leo war sicherlich neben Nicholson der beste Darsteller, die elementaren Szenen zwischen den beiden wirkten aber auch ziemlich bescheuert.

Über das Ende kann man streiten, in "Infernal Affairs" kam für mich nicht rüber, dass der "Böse" gewinnt. Beide haben verloren und daher war es kein "Gewinn", das Ganze überlebt zu haben.



Name: fight
Email: -
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hi,
bin grade aus dem Film gekommen und er ist einfach genial.Brilliante Darsteller,tolle Atmosphäre usw.

einfach alles stimmt bei diesem Film.Kann ich nur jedem empfehlen.



Name: Manfred G.
Email: -
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich gehöre zu den etwas älteren Zuschauern und fand den Film sehr gut. Ich war nur sehr genervt von dem Publikum im Kino. Die ganzen jungen Leute nölten sich auf ihren Sitzen angesichts der angenehm flüssigen Erzählweise, welche sie wohl als langweilig empfanden. Andauernd nur Geplapper: "Hä?", "Wie jetzt?" oder "Versteh ich jetzt nich!". Aber sobald die Protagonisten über Fo**en, Mus**is und Arschfi**en philosphierten, erwachte das Publikum, glitt in Ekstase dank dieser Dialoge und beendete die Lachorgie sogar in stehenden Ovationen.
Besonders beeindruckend, wie sich viele über DiCaprios Satz zur Psychologin "Ist das dein Hintertürchen?" belustigen konnten. Ich musste erst recherchieren, um hinter diesen Stumpfsinn zu kommen.

Das nächste Mal doch lieber eine DVD zu Hause. Auch bin ich für Empfehlungen von Kinos mit Publikum, welches sich ernstahft für den Film interessiert, im Raum Hamburg sehr dankbar.



Name: Spocky
Email: junky_kiesi@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Guten Tach zusammen,
habe mir den Film gestern angeschaut, und ging leider recht verwirrt aus dem Kino. Die letzten 20 Minuten waren aus meiner Sicht ziemlich unlogisch und nur auf Effekt-Hascherei (sprich: möglichst viele Head-Shots mit an Wand klebenden Gehirn-Stückchen) getrimmt. Hier ein paar Beispiele für diese (meines Erachtens) unlogische Abläufe:
Im Porno-Kino belauscht DiCaprio Nicholsen und Damon und man kann hören, wie Nicholsen Damon mit dem Vornamen anspricht(Colin). Als dann DiCaprio gegen später sich im Head-Quarter einfindet und Damon vorgestellt wird, hätte er doch eigentlich sowohl die Stimme als auch den Vornamen wiedererkennen müssen.
Und dann noch die Freundin von Damon; sie hört auf der CD, wie ihr Freund ein doppeltes Spiel treibt und das einzige, was sie unternimmt ist, sich von ihm zu trennen?! Ne Anzeige wäre doch auch denkbar gewesen, oder?. Ich hätte noch ein paar Beispiele solcher "Drehbuch-Schwächen"; daher ziehe ich 3 Punkte von meinen ursprünglich geplanten 9 ab, und gebe nur eine 6er-Wertung. Falls ich aber nur nicht richtig aufgepasst habe, und selber unlogische Schlüsse gezogen habe, dann "Asche auf mein Haupt" und die volle Punktzahl.



Name: Volker
Email: volker.robrahn@filmszene.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)


@Manfred G. : Als ehemaliger Sneak Preview - Gänger kann ich Deine Frust nachvollziehen. Im Laufe der Jahre wurde das mit dem Publikum dort immer schlimmer und irgendwann auch unerträglich.
In Hamburg hat man natürlich im Streits, Zeise und Passage andere Zuschauer, nur läuft dort so etwas wie "Departed" eher nicht.

Wenn Du mit Englisch gut zurecht kommst, bliebe daher das Grindel. Unter einem Publikum, welches die Originalfassung bevorzugt, befinden sich naturgemäß nicht so viele dieser nervigen Evolutionsbremsen.



Name: pippilotta
Email: pippilotta72@online.ms
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Fesselnd von der ersten bis zur letzten Minute.
Vor allem die Caprio glänzte.
Matt Damon für meinen Geschmack etwas zu glatt, aber alles in allem ein guter Film.



Name: Louie
Email: ne@du.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Nicht schlecht, meine Herren. Ein Superfilm, der allerdings wegen ein paar Längen und der meines Erachtens falschen Besetzung von Mark W. knapp an der 10 vorbeischrammt.
Kleiner Tip: Im Original anschauen. Der Boston Dialekt kommt gut.



Name: martin
Email: -
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Klasse Film. Sehr spannend, sehr gut gespielt.



Name: Andreas
Email: Andreas
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Superfilm , Super Schauspieler. Einfach Klasse !



Name: killer
Email: killer@killer.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

ich hätte mehr headshots erwartet z.b. mit ner shotgun deshalb nur 9 / 10



Name: René
Email: Spike1803@web.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

"ich hätte mehr headshots erwartet z.b. mit ner shotgun deshalb nur 9 / 10"

Ich glaube, das ist für mich der Kommentar des Jahres... entweder bist du irre oder hast einen Sinn für richtig bösen Humor *lol*



Name: Jonny
Email: webmaster@hoodvisions.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hammer Film! Kann man nicht mehr zu sagen :) Andererseits bin ich auch ein absoluter Nicholson Fanatiker... :P



Name: feba
Email: @
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Hallo,

ahbe mir gerade den Film angeschaut und bin von den letzten 20 Minuten eher enttäuscht. Der Film ist bis auf die letzten 20 Minuten gut gespielt, besonders Nicholsen und DiCaprio spielen sehr gut. Dann gibt's im Film eine schnelles Abspulen des Ende, das dem Film nicht gerecht wird und das verwirrt. Stimme Spocky weiter oben zu und gebe 6 Punkte.




Name:
Email: geht.keinen@was.an
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Großartiger, bis zum Ende spannender Gangsterfilm alter Schule. Doppeltes Spiel auf jeder Ebene und einige interessante Storytwists mit (meistens) nachvollziehbarer Charaktermotivation. Dazu derbe, aber realistische Dialoge und eine schmutzig-fiese Grundstimmung, die den Film stetig begleitet.

Das meiste wurde schon gesagt, aber ich denke, man kann die schauspielerische Leistung nicht oft genug loben. Jeder kommt authentisch rüber und paßt zur Rolle. Damon bleibt allerdings tatsächlich etwas farblos - aber wann bleibt er das mal nicht?
Di Caprio finde ich von Jahr zu Jahr besser, schön daß seine alten Filme keine Ausrutscher waren.
Für Wahlberg gilt etwa das gleiche, tolle Leistung - Mistkerle kann er wirklich gut spielen.

Das Original hier zum Vergleich heranzuziehen und den Film daran zu messen halte ich für Quatsch. Wo ist der Sinn?

Die Musik ist meiner Ansicht nach übrigens großartig und paßt allein schon wegen den mitreißenden Dropkick Murphys, verstehe die Kommentare hier nicht.

SPOILER
Eins bleibt mir aber unklar am Ende. Wurde Dignam nun von Costigans Unterlagen auf Sullivans Spur gebracht und hat ihn aus Rache umgebracht? Er zögert schließlich, bevor er schießt, als ob er nachdenkt: "Lohnt sich das, die Sau festzunehmen und ihm einen fairen Prozeß zu machen?"
Oder arbeitet er auf eigene Rechnung? Oder für die Mafia und soll ihn aus dem Weg schaffen, nachdem Sullivan Castello ans Messer geliefert hat?
Oder fürs FBI, da Castello ein wichtiger FBI-Informant war?
Ich finde, das Ende ist dahingehend nicht so ganz eindeutig. :)



Name: andy
Email: anndy89@web.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ich hatte einen spannenden Mafia-Film erwartet. Und was ist draus geworden? Ein verwirrender Action-Film ohne Konzept. Da kann man nicht mal ansatzweise von Mafia sprechen.



Name: zelig
Email: egal@egal.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Als alter Scorsese-Bewunderer freue ich mich, daß der alte Fuchs nach einer längeren Schwächephase mit „The Departed“ wieder zu alten Stärken zurückgefunden hat. Weder „The Aviator“ noch „Gangs of New York“ konnten die letzten Jahre leider wirklich überzeugen.

„The Departed“ ist spannend bis zuletzt – auch wenn ich wie viele andere offensichtlich auch zum Ende hin etwas mit Logik-Problemen zu kämpfen hatte, die nicht alles bis ins letzte Detail schlüssig aufgelöst wurden.

Scorseses neuer Film steht in der Tradition von Leones unübertroffenen „Es war einmal in Amerika“, ohne allerdings ganz dessen Qualitäten zu erreichen.

Inszenierung, Cast, Kamera, Schnitt und Drehbuch bei „The Departed“ sind größtenteils ein Genuß. Ein paar Flüche weniger hätte man nicht vermißt – aber verflixte scheiße nochmal, was soll's …

Jack Nicholson spielt tatsächlich etwas überzogen und an der Grenze zur Karrikatur – aber das macht er mit so viel Schmackes, daß man nicht gerne darauf verzichtet hätte. Wirklich einer der Schauspieler der letzten Jahrzehnte mit den wenigsten Ausfällen was seine Filmauswahl anbelangt.

Zwei Hausaufgaben werde ich nach Durchsicht der Kommentare hier jetzt noch machen: Das asiatische Original des Remakes anschauen und mir die Fluchsalven im amerikanischen Original antun.






Name: John Player
Email: john.player@hotmail.com
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

habe das original (nur den 1. Teil) gesehen und fand das remake im allgemeinen besser da es ca. 1 stunde länger und doch wesentlich ausführlicher war. das ende hätte man aber gleich lassen solln da mir der neue schluss so vorkam als hätte man es nur eingebaut damit der ganze film politisch etwas korrekter endet. das puplikum hat mich auch genervt, bei der szene als SPOILER di caprio erschossen wird SPOILER ENDE hat plötzlich das ganze kino zu lachen begonnen das traurige daran ist das ich mit 16 der mit abstand jüngste im ganzen kino war.



Name: km2000
Email: km2051@gmx.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Alles was ich in den Kommentaren gelesen habe kann ich nicht verstehen. Meisterwerk.

(In Unkenntnis des Originals:)In der Mitte des Films hat Scorsese den Zuschauer so weit dass er wirklich nicht mehr weiß in welche Richtung der Film sich entwickeln wird. Siegt der Gute? Die Mafia? Laufen beide über? Wer spielt für und wer gegen wen? (ohne dabei Deus Ex Machina zu spielen)

Ich kann mich nicht erinnern wann zuletzt ein Thriller genau das geschafft hat (selbst Meisterwerke wie Sieben oder Das Schweigen der Lämmer nicht).

Man kann eigentlich nur hoffen das Martin den langersehnten Oscar NICHT bekommt um weiter motiviert zu sein auf diesem Niveau zu arbeiten. Großes Kino, 1 Punkt Abzug für die blutleere deutsche Sync.



Name: lutzelmann
Email: willkeinsp@am
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Bester Film seit langem. Fast ausnahmslos brilliant gespielt, spannend und gut erzählt. Leo aus Recklinghausen leidet viel, hat sich jedoch endgültig in die obere Liga gespielt, Nicholson, erstaunlich schmal geworden, spielt nicht sooo überzogen, wie viele dies bemängelt haben. Damon bleibt etwas blass, jedoch ist die Rolle auch so angelegt. Die Geschichte bleibt spannend. Abgefuckte Sprüche en masse.
Was will man mehr?



Name: cateye
Email: xxx
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hab den Film leider noch nicht gesehen (daher keine Bewertung)
Das Original fand ich auf jeden Fall echt super!!!!!!!!!
und die Schauspieler und der Regisseur hören sich ja auch mal nicht schlecht an.



Name: Randy Meeks
Email: Time_@t-online.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Der Film ist genial!!!
Alle Rollen sind perfekt besetzt.
Und obwohl oben gesagt wird, dass Alec Baldwin eine "rein funktionale Rolle" hätte, kann ich dem nicht zustimmen. Er spielt seinen Charakter so überzeugend, wie die anderen Darsteller auch und
spielt keinesfalls eine unwichtige Rolle im Film. Im Gegenteil!
Vorallem die Szenen mit ihm und Mark Wahlberg gehören mit zu den interesantesten im Film.
Das schauspielerische Können beider kommt vorallem in den Szenen zum Ausdruck, wenn sie sich gegenseitig anpöbeln.



Name: lx
Email: lx@lx.lx
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Das geht doch nicht, dass man zwei szenen dafür verwendet einen umschlag in den vordergrund zu stellen, der im nachinein einfach nicht mehr auftaucht. wozu das ding wenn doch schon die cd existiert? ich hoffe ich bin zu blöd um zu kapieren was drin war - ansonsten überflüssig sowas. ist ja schließlich kein david lynch film hier.
der rest ist super.



Name: mq
Email: mq@dingsda.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Bisher konnte ich mit Scorsese wenig anfangen. Doch Departed zähle ich zu den besten Thrillern der letzten Jahre. Er hat ein starkes Drehbuch, eine spannende Handlung, die man beileibe nicht vorhersagen kann, sofern man das Original nicht kennt, und exzellente Darsteller. Für mich fesselnd bis zur letzten Minute. Komplexe Drehbücher bieten immer die Gefahr, dass das eine oder andere Unverständlich erscheint. Hier ist aber alles stimmig, und Drehbuch Autor Monahan, für dessen Kgr. der Himmel ich schon mehr Anerkennung erhofft hätte, bestätigt sich hier einmal mehr als Meister seines Faches.

@lx: Du bringst Umschlag und CD miteinander in Verbindung, die doch eigentlich genau eine gegensätzliche Funktion haben.
Mit dem Umschlag von Nicholson soll der Undercoveragent der Polizei bei der Mafia enttarnt werden, und mit der CD wird umgekehrt der Mafiaspitzel in den Reihen der Polizei identifiziert. Als sich DiCaprio im Polizeidezernat vor Damon als Undercoveragent zu erkennen gibt, ist für Damon der Umschlag, der die persönlichen Daten der Mafiosis zum Abgleich mit dem Polizeicomputer enthält, ja nicht mehr nötig. Als DiCaprio diesen Umschlag auf Damons Schreibtisch entdeckt, weiß er nun seinerseits, dass dieser der Mafiaspitzel der Gegenseite ist. Da Damon mittlerweile das Dezernat leitet, und ihn außerdem im Polizeicomputer löscht, so dass er nun als Mitglied von Nichsolsons Bande selbst eingelocht werden kann, wird ihm die Sache zu heiß und er flüchtet. Nun kann nur noch der entlassene Cop Wahlberg DiCaprio als Undercoveragent bestätigen.
Die CD stammt von Mafiaboss Nicholson, worauf Damon als Spitzel der Mafia zu identifizieren ist, so dass Nicholson Damon immer in der Hand gehabt hätte, für den Fall Damon würde Nicholson nicht mehr zuarbeiten wollen. DiCaprio kann sich nach Damons Aufstieg bei der Polizei nicht mehr sicher sein, wem er dort die CD anvertrauen sollte, daher gibt er sie in einem anderen Umschlag der Polizeipsychologin, der er vertraut. DiCaprio versucht statt dessen Damon im Beisein von Wahlberg zu stellen, der aber auf dem Hochhaus nicht erscheint.



Name: Ryan
Email: -
Bewertung:   

Guter Film, aber dass dieser Film vor wenigen Stunden die wichtigsten Oscars eingeheimst hat, finde ich unverdient. Schließlich war es nun nicht soooo kreativ, "Infernal Affairs" beinahe zu kopieren. Die Amis halt... die dann noch beim Einmarsch der Oscar-Gewinner vom "japanischen Original" (Infernal Affairs stammt aus Hong Kong!) sprechen. Ganz schlimm.



Name: Skade
Email: test@test.com
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

---Spoiler---

Nachdem so viele Leute jetzt schon geschrieben haben, dass das Ende weichgespült wäre, weil das Böse 'verliert'. Das Böse verliert nicht im strikten Sinne, aber der Sieg ist niemals von Dauer. Es gibt nur immer einen grösseren Fisch - auf beiden Seiten. Jeder hat verloren, dass macht diesen Film gerade so fatal.



Name: k++
Email:
Bewertung:                    (8 von 10 Augen)

wirklich schöner und perfekter film, der auch emotional nicht seine wirkung verfehlt.
trotzdem: 10 augen würde ich beispielsweise einem film wie "es war einmal in amerika" zugestehen und dieses kaliber hat "the departed" meiner meinung nach nicht.
aber tolles tempo, spannend (trotz der länge), alles dabei, ov auch locker zu verfolgen für nicht geübte.... großer wurf, aber eben nicht der ganz große.
gruß
k++



Name: StefanKa
Email:
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Überbewertet



Name: NIKE
Email: nike@onlinehome.de
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Allenfalls mittelprächtig geraten, also eher enttäuschend gemessen an den hohen Erwartungen, die man hat, wenn man sich die Credits so durchliest. Noch nicht einmal Jack Nicholson reisst's raus, womit hat dieser Filme bitteschön 10 Augen verdient????



Name: mrs dalloway
Email: @
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

nicht schlecht, aber vorab viel zu hoch gehandelt...
di caprio hat mich echt überrascht, nicholson und damon gewohnt gut, aber ich hatte wohl zu viel erwartet.



Name: lulu
Email: luludottcomm
Bewertung:                  (7 von 10 Augen)

Bin ein großer Fan von Leo und Mark "Dirk Diggler" Wahlberg. Auch Martin Sheen ist immer gut. Aber wieso kriegt diese langweilige Hackfresse Damon eigentlich immer wieder Rollen? OK, für die A---gesichtrolle war er ja auch nicht ganz verkehrt, löste gut Agrressionen bei mir aus, aber das wäre sicher noch ekliger gegangen. Ist einfach kein guter Schauspieler. Nicholson fand ich auch nicht so bemerkenswert...
Was wirklich zu weit ging: die ständigen Blutorgien und Headshots? Mann, muß das sein?



Name: Infearior
Email: sag@ich.nicht
Bewertung:                (6 von 10 Augen)

Schon mal im Voraus. Ich bin kein wirklicher Fan von Scorsese-Filmen und seine letzen Sachen wie Gangs of New York waren ziemlich schwach. Deswegen waren die Erwartungen an diesen Film nicht sonderlich hoch, nur damit man sagen kann, man hat den Film mit dem Oscar für den besten Film gesehen.

Aber nun zum Film. Mit gefiel ausschließlich die zweite Hälfte des Filmes. Der Anfang bestand nur aus zahlreichen, auf die Dauer nervenden, nervenden Schlägereinen und Hinrichtungen und furchtbaren Charakteren. Die von DiCabrio gespielte Figur gefiel mir noch am Besten, aber die Charaktere von Damon und Wahlberg haben mich fast dazu gebracht den Film nach 15 Minuten zu beenden. Zum einen hab ich es noch nie erlebt das mich derart arrogant gezeichnete Figuren in einem Film derart zur Weißglut gebracht hat. Ich weiß nicht wie oft ich mir selbst gesagt habe: "Boah, is das ein blödes Schwein, wenn das den ganzen Film so weiter geht, dann..." Und die total unrealistischen Dialoge bzw. der gesamte Polizeijargon taten ihr Übrigens. Wie hoch stehen die Chancen das sich zwei Polizisten in Gegenwart des Chefes ausschließlich mit den abartigsten Fi** und Fo**e-Kombinationen angiften. Ich dachte eigentlich, mich erwartet mal ein anspruchvoller Thriller der den Oscar verdient hat, aber nein. Stattdessen wird mir ein Fest an Schimpfworten wie "Milchkuhfo**enlecker" verservt wo einem Kopf schüttelnd nur der Gedanke "Hoffentlich guckt sich den meine Mutter nicht mal an" kommt. So genug über die Sprache aufgeregt.

Natürlich kann man sich über die gezeigten Bilder oder die Schauspielerleistungen nicht beklagen, die sind wirklich mehr als ausgezeichnet. Und wenn dann die Story mal in Fahrt kommt (wir sind jetzt in der zweiten Hälfte), wirds auch ziemlich spannend und gegen Ende gibts auch en paar ganz schöne Überraschungen (ich kenn das Original nicht). Was mich aber wiederrum sehr gestört hat, waren die "Bluteffekte", die oft wie billigstes CGI-Blut aussahen (vielleicht warens auch welche) und teilweise sogar etwas mehr zu pink tendierten als zu rot...naja vielleicht liegts auch am Fernseher :-)

Mein Fazit daher: Es erwartet einen ein schauspielerisches und handwerkliches sehr gut inszeniertes Filmchen. Besonders DiCabrio hat unter Scorsese seinen Schauspielhöhepunkt und beeindruckt am meinsten, obwohl keiner wirklich negativ herausfällt. Und wenn man die nervenzerreißende erste Hälfte hinter sich gebracht hat (und das im negativen Sinne) is der durchaus spannend und hat seine Überraschungen und Wendungen vorausgesetzt man kennt das Original nicht. Der Oscar ging aber ganz klar an den Falschen.



Name: necronomicon
Email: irrelevant
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Ein unglaublich fesselnder Film mit überaus authentischen Darstellern....wie in der letzten halben stunde fast alle Hauptpersonen auf oft geradezu nebensächliche Art getötet werden ist mal was ganz neues....großes Kino!



Name: Sven
Email: sven.lautstark@gmx.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Mal vorne Weg: ich mag Leo Di Caprio eigentlich überhaupt nicht, aber diese Rolle ist wirklich gut gespielt. Überhaupt sind sämtliche Haupt- und Nebenrollen sehr gut besetzt und überzeugend gespielt. Ob das ein zynischer Jack Nicholson oder ein stets angepisster Mark Wahlberg (grandios: seine Theorie zum Thema FBI oder der Spruch gegen einen Polizisten: "Ich bin der, der seinen Job macht. Sie müssen der andere sein.")ist, der Film wird nie unglaubwürdig oder langweilig und das ist bei einer Laufzeit von fast zweieinhalb Stunden eine echte Kunst. Auch die Musikauswahl (unter anderem Dropkick Murphy's) ist stets passend. Kein Wunder das Altmeister Scorsese dafür 4 Oscars kassiert hat. Ich lege diesen Film jedem ans Herz, der auf clevere Krimis mit einer ordentlichen Portion Härte steht.



Name: Kurosaki Ichigo
Email: vietnguyen_89@hotmail.de
Bewertung:                (6 von 10 Augen)

Teils sehr lieblos umgesetzte Szenen mir kam das ganze Feeling erst gar nicht richtig auf. Kommt schon ne Story in Boston da gibts weniger Gangster als beim Aldi in der Gemüse Abteilung. Dennoch von Storyline her sehr gut aber ein Andy Lau und ein Tony Cheung hat gefehlt.



Name: tony
Email: habich
Bewertung:              (5 von 10 Augen)

an sich betrachtet ist der film ein netter und spannender thriller. man kann sich gut unterhalten und wer nur einen spannenden filmabend genießen will wird sehr gut unterhalten werden. daher könnte man ruhig 7 oder 8 augen geben.
ich mag infernal affairs sehr und habe mich daher aufgrund des exzelennten cast auch sehr auf departed gefreut. die schauspieler wie auch scorsese machen alle durch die bank einen guten job...
Aber: dem film fehlt eindeutig das herz.
das original überzeugt durch die spannende thrillerstory, aber noch viel mehr durch die persönlichen lebensdramen der beiden hauptcharaktere. (man bedenke nur tony leungs charakter der sich nach liebe und einer festen beziehung sehnt und dabei ohne es selbst zu wissen sogar eine 5 jährige tochter hat... selber gar nicht wissend, auf welcher seite des gesetztes er überhaupt noch steht)
in departed wird alles durch dialoge irgendwie zurechtgebogen. das handeln der beiden maulwürfe wirkt dabei mehr als konstruiert (dabei vor allem der undercover polizist, der gerade mal ein paar monate als solcher arbeitet und nicht wie im original 10 Jahre lang... aber auch dieser unsegliche einfall -versuche auf spoiler zu verzichten- der hinter dem motiv von mark wahlberg steckt ist nur an den haaren herbeigezogen)

so ziemlich alle änderungen am originaldrehbuch zünden überhaupt nicht und schaden eher als sie nützen, da sie lediglich dem oberflächenreiz der spannung dienen und dabei der tiefgang der charaktere auf der strecke bleibt. auch verfehlt der film dabei allzuoft in klischees.

Fazit: Für Thrillerfans ein Muss für einen spannenden Kinoabend. Mehr aber auch nicht... Für diesen Anspruch ein guter film... Aber als vielfacher Oscargewinner mit der Hypothek des Originals eher enttäuschend.




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Bewertung: von 10 Augen