The Wild Bunch

western, usa 1969
original
the wild bunch
regie
sam peckinpah
drehbuch
sam peckinpah, walon green
cast

william holden,
robert ryan,
ernest borgnine,
edmond o'brien,
jaime sanchez,
warren oates, u.a.

spielzeit
145 min. (director's cut)

 

Für Zuschauer, die "The Wild Bunch" nur ungenügende Aufmerksamkeit schenken, wird ihr Fazit ungefähr so lauten: Ultrabrutaler Western mit lauter unsympathischen Banditen. Dass dieser Film bei aller dargestellten Gewalt eine poetische, mit Herz und Gefühl ausgestattete Ballade über das Ende alter Mythen und das Ende alter Helden ist, trifft die Wahrheit schon eher.

Ja, Gewalt ist hier genügend vorhanden, sie strukturiert den Film. Es gibt zwei große Schießereien: Ein fehlgeschlagener Postraub, der zum Massaker wird, innerhalb der ersten Viertelstunde und das apokalyptische Finale, bekannt (oder auch: berühmt-berüchtigt) als "The Battle of Bloody Porch". Als wollte er seine Zuschauer gleich auf die richtige Spur bringen, was in diesem Film zu erwarten ist, zieht Regisseur Sam Peckinpah von Anfang an alle Register. Und was für Register das sind. Schaut man sich "The Wild Bunch" von filmhistorischer Seite an, so lassen sich alle modernen Actionfilme - von den Hongkongklassikern eines John Woo bis zum Actiongeballer eines Arnold Schwarzenegger - unmittelbar auf diesen Film zurückführen, und auf Peckinpah selbst, den Urvater des Actionfilms, den Innovator of Violence. Wir Nachgeborenen können - abgestumpft und ermattet von unzähligen, nahezu immer auch schlechten Nachahmungen - kaum mehr erahnen, was das Publikum damals im Jahr 1969 empfand, als es zum ersten Mal ein Todesballett zu sehen bekam. Arthur Penn legte zwei Jahre vorher mit dem brutalen Ende seines "Bonnie und Clyde" den Grundstein, Peckinpah erhob ihn zum Grabhügel. Dieser Film ist der erste, der Zeitlupe in Actionsequenzen nutzte sowie das Zusammenschneiden verschieden schnell laufender Zeiten und verschiedener Kameraperspektiven, und damit quasi im Alleingang den Look des modernen Actionkinos erfand. Wie gesagt, wir mögen ob des Schnittstakkatos im MTV-Stil ein wenig abgestumpfter sein als das Publikum damals, von dem die eine Hälfte entsetzt und dem Würgen nah das Kino verließ und die andere Hälfte inmitten des Vietnamkrieges von der karthatischen, exzessiven Gewalt angetörnt wurde. Aber die Gewalt hier ist immer noch wahrhaftiger, hat mehr Resonanz als so ziemlich alles was danach kam.

Über den Blutgehalt des Films sind schon unzählige Debatten geführt, unzählige Worte verloren worden. Peckinpah selbst war oft Opfer der Debatte. Machogehabe und Gewaltverherrlichung warf man ihm vor. Gewalt ist das Thema in all seinen Filmen, und in allen spricht Peckinpah mit einer Konsequenz und einem Ziel, die ihn vor derlei Beschuldigungen freisprechen. Gewalt ist schmutzig, sie ist blutig und sie trifft zumeist Unschuldige. Während dies alles keine neuen Wahrheiten sind, trauen sich doch die wenigsten Filmemacher, sie auch so zu behandeln. Gerade der Western der klassischen Ära bestand zum Großteil aus Platzpatronen und Statisten, die vom Pferd fallen. Die Opfer, in vielen Filmen Indianer und der verqueren Logik zufolge somit ohnehin wertlos, bleiben unbestimmt, der Zuschauer gleichgültig. Auch hier werden Statisten getötet, es ist die Art, die den Unterschied macht: Wer die Einschusslöcher vor sich sieht, auf wen das Blut und die Eingeweide nahezu herüberspritzen, der sieht sich gezwungen, seine zynische Indifferenz zu überdenken. Spielberg klaute diese Idee für den Anfang seines "Der Soldat James Ryan".

Bei all dem Chaos durch Mündungsfeuer, es sind die langsamen, lyrischen Momente, die diesen Film zu einem so außergewöhnlichen Klassiker machen. Man kann die Gewalt akzeptieren und sogar als essentiell für diesen Film erachten, weil die Charaktere nicht nur wie Pappkameraden aufgestellt werden, auf ihren Filmtod wartend. Aber vor allem auch, weil wir mit ihnen fühlen, obwohl sie eigentlich verachtenswert sind, der ganze wilde Haufen.

Im Zentrum des Films steht die Freundschaft zweier Männer: Pike (William Holden), der Anführer des Wild Bunch, und Thornton (Robert Ryan), sein ehemaliger Freund und nun darauf angesetzt, ihn zu jagen und zur Strecke zu bringen. Auch diese Konstellation ist alt und oft kopiert, aber gerade der restaurierte Director's Cut (eine andere Version des Films zu schauen wäre Frevel, es gibt zum Teil um über eine halbe Stunde gekürzte Versionen, Schnittmuster ohne Wert) verleiht dieser Konstellation Relevanz und Gewicht, vertieft diese beiden und alle anderen gut geschriebenen Figuren in ein Netz, aus dem man nur durch Bluttod entrinnt.

Hier geht es um Begriffe wie Freundschaft, Ehre (bis zum mittlerweile der Rezession verfallenen Begriff des Ehrenworts), Sehnsucht und Sinnsuche. Lauter altmodische Dinge, Relikte des alten Westens und einer alten Ordnung, die in Zeiten der Freien Liebe und des Hippiedaseins rapide in Vergessenheit gerieten. "The Wild Bunch" ist auch und gerade ein Film seiner Zeit. Frappierend ist die Tatsache, dass "The Wild Bunch" nahezu zeitgleich mit "Butch Cassidy and the Sundance Kid" gedreht wurde und auch nahezu synchron mit diesem in die Kinos kam. Auf den ersten Blick findet man Parallelen - alternde Helden, die in modernen Zeiten nicht mehr zurecht kommen und das Exil suchen, nur um dort ihr Ende zu finden - aber die Filme könnten nicht unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite "Butch Cassidy and the Sundance Kid", ein Starvehikel mit Slapstick, Popschlagern ("Raindrops keep falling on my Head") und einem finalen freeze frame, der den blutigen Tod der Helden vorenthält, um das Publikum nicht zu verstören. Auf der anderen "The Wild Bunch" in seiner dreckigen, blutigen Atmosphäre voller Antihelden, die sich nur ihrem eigenen Ehrenkodex unterwerfen. "If you side with a man, you stay with a man. If you can't do that you're just some kinda animal" sagt Pike in einem Streit zwischen seinen Kameraden, und dieses Festhalten an Idealen lässt den wilden Haufen zusammen reiten und zusammen sterben.

Ein elegischer Abgesang auf den Cowboy und den Western selbst ist "The Wild Bunch". Was aber nur halb soviel wert wäre, wenn nicht nahezu alles an diesem Film von erhabener Klasse wäre. Vom Schnitt über den Soundtrack und das Drehbuch bis hin zu den Schauspielerleistungen: alles ist gut und arbeitet perfekt zusammen. Allein die Actionsequenz in der Mitte des Films, in der der Wild Bunch erst eine Eisenbahn ausraubt und dann eine Brücke in die Luft jagt, ist episches Kino und jegliches Eintrittsgeld wert. Und die Schauspieler: William Holden, der als Anführer Pike in Mimik und Gestik eine perfekte Imitation von Peckinpah selbst ist und sein Spiel nach dem Vorbild des Regisseurs formte. Auf der anderen Seite Robert Ryan in einer subtilen, fast zurückhaltenden Verkörperung eines Ehrenmanns, der eben dadurch zur Jagd auf seinen ehemaligen Freund gezwungen ist und eigentlich nichts lieber täte, als an dessen Seite zu reiten. Und wir Nachgeborenen können uns ein hämisches Grinsen im Gesicht kaum verkneifen, wenn wir an Ernest Borgnine denken, der uns nur als "Airwolf"-Pilot aus Gnadensbrotzeiten in Erinnerung ist. Darüber kann man vergessen, was für ein guter Schauspieler Borgnine sein kann, und hier als Pikes getreuer Leutenant Dutch wird er von Peckinpah zu einer seiner besten Leistungen überhaupt geführt. Dazu dann die alten Haudegen Warren Oates und John Wayne-Sidekick Ben Johnson als die infamosen Lyle und Tector Gorch. Und schon haben wir die Männer, die in fast mythischer Überhöhung ihren letzten Ritt machen, bevor sie von Autos, Flugzeugen, kurz: der Moderne verdrängt werden.

Die Männer des Wild Bunch sind Dinosaurier, eine aussterbende Spezies, und sie wissen es. Pikes lakonisches "Let's go", bevor die Männer in ihren sicheren Tod marschieren, ist Geschichte. Der Wild Bunch ist von den Zeichen der Zeit zur Ineffektivität und Bedeutungslosigkeit verdammt worden, das einzige was ihnen bleibt, ist wenigstens für eine Sache zu sterben. Und so stellen sie sich der halben mexikanischen Armee, um ihren Freund Angel zu befreien, ein sinnloses Unterfangen und doch die letzte Tat aus Ehre. "Let's go", fürwahr. Und dann, in einem genialen Impuls improvisierte Peckinpah, er wollte "a walk thing" und dirigierte seine Schauspieler in eine der größten Szenen der Filmgeschichte: Die Männer satteln ab, die vier Reiter der Apokalypse ohne ihre Pferde, aber mit ihren Todbringern fest im Griff, fast zärtlich halten sie ihre Gewehre, die ihnen ein letztes Mal dienen müssen. Danach begehen Pike, Dutch, Tector und Lyle den letzten, langen, gemeinsamen Marsch zusammen und jagen schließlich alles zur Hölle.

Der Wild Bunch trat in einem Gewitter aus Blut, Kugeln und Schreien ab; übrig blieb von den Outlaws nur einer: Peckinpah selbst. Ein Relikt wie seine Banditenbande, sollte es für ihn kein Ende in a blaze of glory geben. "Das Ende eines Films ist wie ein kleiner Tod" sagte Peckinpah nach Drehschluss, und auf keinen Film traf dies mehr zu als auf diesen. Wie lange die Reihe kleiner Tode seien würde konnte er damals nicht absehen. Sein langsamer Selbstmord durch Alkohol und Drogen sollte noch 15 Jahre dauern und 10 weitere Filme umfassen - darunter mindere Klassiker wie "The Getaway" und "Pat Garrett jagt Billy the Kid" (eine Variation des zentralen Wild Bunch-Motivs) - aber besser oder intensiver ist Peckinpah nie gewesen. Vielleicht weil er wusste, dass dieser Abgesang auf den Alten Westen und seine Mythen, seine Männer voller Gewalt und Ehre auch der Abgesang auf Menschen wie ihn selbst war, die in der modernen Welt keinen Platz mehr hatten, und die statt dem Heldentod nur Zuflucht in Selbstzerstörung fanden.


Bilder: Courtesy of Warner Bros., Copyright 1969
S. Staake
 


Name: Stick
Email: a@.de
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Unangemessen polemische Review



Name: mack, götz
Email: goetz_mack@web.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

einer der besten western überhaupt - keine frage!! man fühlt sich als Bestandteil des Films. Grandiose Schauspielerleistungen, die die heutige Garde an Schauspielern nicht mal annähernd bringen kann.
Kompliment an Alle, die an diesem Film und Drehbuch mitgearbeitet haben. Ein Film, der anders wie der heutige Massenschrott in Erinnerung bleibt.



Name: jeans864
Email: ullmannsfarm@web.de
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Ein Riesen-Western!!!!!!!!! Einer der Besten überhaupt. Top Five.



Name: ekaton
Email: ekaton@t-online.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Definitiv der beste Western, der je gedreht wurde. Welch ein Qualitätsunterschied zu "Spiel mir das Lied vom Tod", der gewiß nicht schlecht ist, aber seinem Ruf als 'bester Western' sicherlich nicht gerecht werden kann.
Seltsam, dass 'The Wild Bunch' (von absoluten Westernfans abgesehen) einen so relativ geringen Bekanntheitsgrad genießt.



Name: clemens meyer
Email: clemens-meyer@lycos.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Einer der besten Filme ueber Tod, Ehre und Freundschaft. Ein Film wie eine Faust. Peckinpah on top, aber vergesst nicht -Straw dogs-, -Pat Garrett...-, -Junior Bonner- oder den grossartigen und bizarren -Cross of iron-, alles Meilensteine des modernen Films. Man spuert Peckinpahs kuenstlerische Kraft in jeder Einstellung seiner besten Filme. Vergleiche mit -Spiel mir das Lied...- und -Butch Cassidy...-
sind nicht fair, sind sie doch stilistisch und filmisch vollkommen anders aufgebaut und erzaehlen ganz andere Geschichten auf eine ganz andere Art.



Name: clemens meyer
Email: clemens-meyer@lycos.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Einer der besten Filme ueber Tod, Ehre und Freundschaft. Ein Film wie eine Faust. Peckinpah on top, aber vergesst nicht -Straw dogs-, -Pat Garrett...-, -Junior Bonner- oder den grossartigen und bizarren -Cross of iron-, alles Meilensteine des modernen Films. Man spuert Peckinpahs kuenstlerische Kraft in jeder Einstellung seiner besten Filme. Vergleiche mit -Spiel mir das Lied...- und -Butch Cassidy...-
sind nicht fair, sind sie doch stilistisch und filmisch vollkommen anders aufgebaut und erzaehlen ganz andere Geschichten auf eine ganz andere Art.



Name: T@keo
Email: D@sn'tex.ist
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Tach.

wo bekommt man diesen Film?
Hab ihn noch nirgends gesehen.
Gibts den überhaupt irgend wo zu kaufen/leihen oder steht er auf dem Index?

Danke



Name: Billy
Email: slutter@arcor.de
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keine Frage: einer der besten Western überhaupt, aber:

Wann und Wo gibt es eigentlich die DEUTSCHE DVD zu kaufen, bisher kann man nur die DVD aus den USA mit englische Synchro.. beziehen.
???



Name: Simon Staake (Redakteur)
Email: simon.staake@filmszene.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Leider gibt es momentan keine deutsche DVD von „The Wild Bunch“. Interessierte müssen daher auf die deckungsgleiche „Flipper“-Disc (aus den Anfangstagen der DVD-Ära) zurückgreifen, die es in den USA und England gibt. Zwar munkelt man schon seit Jahren etwas von einer neuen Special Edition (und Warner Bros. ist ja grade dabei, viele alte Vanilla-Discs durch Special Editions abzulösen), in dessen Rahmen es dann wohl (hoffentlich) auch eine deutsche Veröffentlichung geben wird, aber das kann wie gesagt noch eine Weile dauern.



Name: JOHN
Email: john@gmx.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ich verstehe es einfach NICHT. Es gibt jeden SCHEIß auf DVD, aber nicht The Wild Bunch. Hoffentlich gibt es ihn bald!!!!!!!!!!!!!!!!



Name: Horst
Email: arno@nym.de
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Der beste Western aller zeiten!!!



Name: Andreas
Email: HansAndrs7@aol.com
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Wer Western liebt und ganz besonders sam peckinpah sei die Originalversion w.o.a. dringendst ans Herz zu legen.
Ich besorge mir nur noch originalversionen, da authentisch und irgendwie viel symphatischer.
Deutschland armes Land, voller Zensur.
Das deutsche Fernsehen sollte zensiert werden.
Da würde fortan der Bildschirm schwarz bleiben.
greetings



Name: Ringo
Email: gehtdich@nix.an
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

einer der wenigen filme wo ich jedesmal eine gänsehaut bei einer kinoforführung bekomme sobald der titel erscheint. einfach nur großartig, ein film von selten erreichter qualität.



Name: Manfred Fechner
Email: ManniF@t-online.de
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Absoluter Topfilm...hoffentlich bald als DVD,am besten noch der Directors Cut und in Deutsch....man darf ja mal träumen!!!!!!!!



Name: Roland Preimel
Email: preimel@t-online.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Es gibt wohl kaum einen Western den ich noch nicht gesehen habe, aber The Wild Bunch stellt alles in den Schatten. Warum das Studio diesen Film oder besser eine Edition von Sam Peckinpah noch nicht auf den Markt geworfen hat, kann nur damit zusammen hängen, daß der Regiseur nicht gerade zu den beliebtesten zählte. Bei dem währe ich gerne in die Lehre gegangen. Übrigens, der einzige Western den ich bestimmt schon 12-15 mal gesehen habe und ganz bestimmt nicht das letzte mal.



Name: Murat Isik
Email: murat.isik@gmx.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

"Die fortwährende Gewalt läßt nicht die Liebe zum Tod, sondern zu einem möglichst intensiven Leben entstehen."so urteilte ein amerikanischer Filmkritiker über dieser Film und hat dadurch genau ins Schwarze getroffen. The Wild Bunch ist ein brutaler, aber auch ein poetischer, philosophischer und deshalb ein trauriger und ehrlicher Film und unterscheidet sich dadurch von andern Westernklsssikern



Name: Energixx
Email: energix@imail.de
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Ein Film zum schießen sag ich euch wenn ihr auf Blut und Kugeln steht genau das richtige Geballer bis das Hirn ausläuft .......



Name: brigitte-erich
Email: reimers@hotmail.de
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nummer eins der western ist the wild bunch in letterbox aber gleich danach kommt ; leise weht der wind des todes ; mit gene hackman gibt es auch noch nicht auf dvd oder doch?



Name: 13thSTEP
Email: HIV_KEV@hotmail.com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

also ich bin österreicher und stolz drauf,denn ich kann ma die unzensierte version bestellen.und das mach ich jetzt auch.tschau ihr biffke



Name: Billysan
Email: billy@aol.com
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Mit der unzensierten Version muss ich Euch leider allesamt enttäuschen:
Ich besitze die Biographie über Peckinpah "Passion and Poetry"
Dort heisst es, dass der Directors Cut von Peckinpah ursprünglich 152 Minuten dauerte.
Zum Beispiel konnte man dort sehen, wie die Kopfgeldjäger zum Schluss noch massakriert werden. Auch sind einige Actionszenen weitaus härter als in der allgemein anerkannten längeren Version.

Es gibt also drei Versionen:

- aus Video 112 Minuten, Schrott, hier wird glorifiziet :-((
- Auf DVD, leider noch nicht in Deutsch, die 144 Minuten Version, mit der sich Peckinpah letztendlich zufrieden geben mußte, mit der Version kann man aber leben. In dieser Version gibt es keine Helden, si wie von Peckingpah gewünscht.
- 16 mm Filmversion aus den USA, 152 Minuten

Mann, ich würde jedem € 200 bieten, der mir diese Version auf DVD schieben kann, und das ganz im Ernst.

ZU dem östereichichen Hirni 13thSTEP kann ich nur sagen: Du kannst auch nur die DVD-Version 144 Minuten in Englisch bestellen, genau wie wir "blöden" Deutschen. Aber Ihr dämlichen Spezies ward ja schon immer die Clowns der Weltgeschichte.



Name: olaf
Email: olaf.w@gmx.de
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Wie Ihr, warte ich auch schon eine weile darauf, bis Sam Peckinpah´s Meisterwerk "The Wild Bunch" endlich als Director`s Cut auf DVD (deutsch) erscheint. Vielleicht können wir unser Anliegen dadurch beschleunigen, indem wir unseren Wunsch bzw. Frust auf der Homepage von Warner Home Video GmbH Germany festhalten. Je mehr dort schreiben, umso größer werden unsere Chancen sein, dass dieser Film veröffentlicht wird. Die Adresse lautet: whvinfo@warnerbros.com



Name: sebastian
Email: pimmel@web.de
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dvduncut.com gibt es die deutsche dvd ungeschnitten für 18.99!



Name: Billysan
Email: billy@aol.com
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Hi,

sehr gute Nachrichten, seit dem 24.10.05 gibt es jetzt The Wild Bunch in der 138 min. Version auf Deutsch :-)))))))))))

SChon selbst gesehen in der Videothek meines Vertrauens (normal echt selten, solche Klassiker in der Videothek)

Ist zwar nicht der Directors Cut von Peckinpah vorgesehen ca. 170 min., aber diesen wird man wohl leider nciht mehr zu sehen bekommen, da das Filmmaterial nicht mehr aufzutreiben ist.

Sebastian: Auch Danke für den Tipp



Name: Billysan
Email: billy@aol.com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

huihuhuhuhuhuhu...

ich hab ihn, ca. 140 min, Deutsche Tonspuren sogar 5.1 und 1.0 Digital, obwohl der 5.1 Ton nicht viel her macht.

Bild ist ebenfalls erstaunlich gut, ich glaube, das beste Bild, was ich je gesehen hab :-))

KauttiP: Daumen hoch, lohnt sich, aber auf FSK 18 achten



Name: Stevan Sabo
Email: stevan.sabo@gmx.de
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Absolute Weltklasse!
Ich bin auch nicht traurig weil solche Filme nicht mehr gedreht werden.
Für wen auch?! Und wir alten haben eben "Wild Bunch". Immer wieder!
Übrigens ist der Film nicht brutal. Gewaltsamer Tod ist brutal.
Und in diesem Film wird er realistisch dargestellt.
Peckinpah hat es selbst erklärt: Die meisten Menschen wissen nicht, wie es aussieht, wenn jemand von einer Kugel getroffen wird. Ich will es ihnen zeigen.



Name: Morizzz
Email: morizzz@hotmail.com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Hi
hab mir jetz alle hier geschriebenen Kommentare durchgelesen...
werd mir den Film aufgrund dieser sehr positiven Kritiken auf jedenfall mal ansehen...
Auf den Beitrag, dass man für die heutige jugend eh keine guten Filme mehr drehen müsse, kann ich nur verbittert stutzen...
ich gehöre mit 16 Jahren wohl zu dieser Jugend...denke man sollte in dieser Hinsicht Jugendliche wie mich berücksichtigen... Es stimmt das es verdammt viele Kids gibt die absolut kein plan davon haben wie gute Filme aussehen aber das sind nicht alle...
naja das dazu...



Name: mario
Email: 7173@bol.com.br
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

1 dos melhores filmes de todos os tempos
final antologico
fora o elenco excepcional



Name: Tuffy
Email: anja-dorn@versanet.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Das der Film affengeil ist,darüber sind wir uns ja 'alle' einig! Ich finde aber noch etwas anderes geil,und zwar das Lied das in dem Film vorkommt,wo sie in dem kleinen Dorf rummachen!Das Lied kenne ich,jedoch habe ich es noch nie auf spanisch irgendwo gehört,geschweige denn gefunden!Kann mir irgendjemand sagen wer es singt oder wie der Titel heisst? Werde noch irre,suche suche und suche.....



Name: der weg in die zukunft
Email: adfsfedf
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

geiler film, action erinnert mich orgendwie an matrix



Name: alen
Email: meva@arcor.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

hi,ich suche den original soundtrack von the wilde bunch,haupsächlich wegen "la golondrina" am ende.
wer kann helfen??
ein spitzen western kann man immer wieder sehen.



Name: Siegfried Gerlich
Email: Siegfried.Gerlich1@gmx.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Die großartigste Szene ist Pikes Tod. Hat es das schon einmal vorher oder danach in einem Film gegeben: daß man in einer Zeitlupensequenz, die nur Bruchteile einer Sekunde dauert, sehen und spüren kann, wie die Kugel dem Mann das Leben aus dem Leib brennt, wie in einem winzigen Augenblick eine ganze Welt im Schmerz erlischt?



Name: Casey Ryback
Email: Ischbinguder@pälzar.de
Bewertung:   

Dieser Film übertrifft sogal Zwei GLorreiche Halunken, und dass hat kein Western (außer dem hier) jemals geschafft, weder heute, noch damals. (abgesehen das Jahr 1971)



Name: Billysan
Email: billy@aol.om
Bewertung:   

Hi Casey,

liesst man nicht immer was von Dir über Seagal-Filme in verschiedenen Foren??
Den Urteil überrascht mich, allerdings ist Zwei Glorreiche Halunken kein guter Western, was die Wiedergabe des Zeitgeistes und den Realismus der damaligen Zeit widerspiegelt, da gibt es jede Menge besseres. Wenn Du Dich für Western interessierst, mach ich Dir mal ne Liste von Billy "Best of" ;-))



Name: Nitro
Email: deus-vult@arcor.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

mit der beste western überhaubt 100x gesehen und immer gut,wo gibt es den soundtrack-original-natürlich wegen la golondrina



Name: greek freak
Email:
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

Genialer Western,genau wie in PAT GARRET AND BILLY THE KID zelebriert Packinpah den abgesang auf den klassischen western hier gibt es keine edlen helden und auch kein happy-end.Die helden sind im grunde genommen brutale gangster und troztdem ist man als zuschauer auf ihrer seite.



Name: jack beauregard
Email:
Bewertung:                      (9 von 10 Augen)

sehr feiner western...
aber: mit the good the bad the ugly nicht zu vergleichen, weil: anderes genre... klingt blöd, ist aber so

und ja: ich bin italo-western geschädigt......:-)

mfg



Name: Gerd
Email: agendc@web.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

immer diese Vergleiche definitiv gibts nur wenige grandiose Western der hier gehört dazu



Name: Micha
Email: michael.besener@freenet.de
Bewertung:                        (10 von 10 Augen)

unbestritten der beste western aller zeiten. es gibt aber noch nen großartigen regisseur - walter hill. der hat 87 nen film gemacht der im deutschen den titel "ausgelöscht" trägt. im original glaube "extreme prejudice" holt euch die 18ner fassung und schaut ihn euch an. die handlung natürlich etwas anders aber sehr ähnlich und fast wie Wilde Bunch in schnitt,gewalt und aussagekraft.sogar mit dem gewaltigen showdown am ende. ja ja ich weis - natürlich nicht das original- aber ein toller film - einfach mal anschauen



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