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"Der Medicus" - die Filmszene Interview-Runde mit dem Regisseur und sämtlichen Hauptdarstellern

medi plakat Es ist eine der aufwändigsten deutschen Kinoproduktionen und die Verfilmung eines vor allem hierzulande äußerst populären Romans. Dass dann die Weltpremiere des "Medicus" nicht nur in Berlin stattfindet, sondern auch sämtliche Beteiligten sich dort persönlich die Ehre geben, war daher genauso erfreulich wie angemessen. Auch Filmszene war bei diesem Ereignis vertreten und führte Interviews mit Regisseur Philipp Stölzl und seinen fünf Hauptdarstellern.
 

Der Name des Regisseurs für diese Großprdoduktion wirkt auf den Einen oder Anderen eventuell überraschend, doch hat sich Philipp Stölzl nicht nur mit seinen bisherigen Kinoarbeiten "Goethe!" und "Nordwand" bereits erfolgreich in historische Gefilde begeben, auch als Theater- und Opernregisseur ist er Kostüme gewohnt. "Zwar nicht den Respekt, aber zumindest die Ehrfurcht vor berühmten Namen verliert man dabei halt irgendwann", meint der Mann, der auch Sänger wie Anna Netrebko oder Placido Domingo zu seinen Freunden zählt. "Ich bin eigentlich gelernter Bühnenbildner, dazu noch der Sohn eines Historikers, da ist das Faible für historische Welten, die man dann noch quasi aus dem Nichts erschafft ja fast schon vorgegeben. Die Zeit in welcher der "Medicus" spielt, also das 11. Jahrhundert, ist dann noch besonders interessant  zu erschaffen, weil eben aus dieser Zeit praktisch nichts mehr da ist.  Das ist genau das richtige Spielfeld für mich und ich kann da meine Stärken voll ausleben", erklärt Stölzl und beantwortet damit auch gleich die Frage, ob man ihn denn erst überreden musste für diesen Film zur Verfügung zu stehen. "Totale Lust" sei da zu spüren gewesen meint er und betont auch den reizvollen Aspekt, einen Blick auf die hochstehende Kultur der orientalischen Welt dieser Zeit zu werfen. "Die waren uns Europäern nicht nur damals in philosophischer und medizinischer Hinsicht ein ganzes Stück voraus, sondern haben uns auch Wissen vererbt, von dem wir heute noch zehren. Das ist zwar natürlich nur ein Nebenaspekt unseres Films, war mir aber nicht ganz unwichtig".

stölzlDie größte Herausforderung bei dieser Produktion ist dagegen leicht zu benennen: "Es gab ja schon eine ganze Armada von Leuten, die in den letzten 20 Jahren bereits daran gearbeitet haben, dieses Buch von fast 900 Seiten so zu kürzen und in eine Struktur zu bringen, die als Film funktioniert. Dass wir dadurch schon wussten, wie es nicht geht und welche Wege in die Irre führen, war aber immerhin eine Hilfe. Die Lösung war aber letztlich doch einige Stränge eben komplett wegzulassen und andere dafür zu einem runden Storybogen zu fügen. Ein Beispiel dafür ist die "Seitenkrankheit", die am Anfang Robs Mutter das Leben kostet und im letzten Drittel des Films dann den Schah bedroht. Das gibt es so im Buch halt nicht." Filmische Vorbilder dagegen schon, denn "um den Bildern den richtigen, glaubhaften Look zu verleihen, orientiere ich mich gern an den Filmen von Ridley Scott wie zum Beispiel "Gladiator" oder auch "Robin Hood". Es ist dabei weniger wichtig, dass nun auch alles historisch akkurat ist, sondern vor allem, dass es auf den Zuschauer real wirkt und ihn überzeugt. Bei den Filmen von Scott funktioniert das meiner Meinung  nach, bei "Troja" und der Toga von Brad Pitt eher nicht." Auf den Erfolg des Films beim Publikum ist Stölzl selbstverständlich sehr gespannt, allerdings spielt der US-amerikanische Raum bei der Vermarktung nur eine untergeordnete Rolle. "Wenn man ehrlich ist, dann kennt das Buch dort kaum ein Mensch und diese Art historische Stoffe läuft dort in den Kinos auch meist nicht besonders gut. Wir blicken natürlich über den deutschen Markt hinaus, konzentrieren uns da aber erst einmal auf Europa".

Auch die Besetzung der eindeutigen Hauptrolle des Films dürfte nur bei Wenigen zu einem "Aha"-Effekt führen, denn Tom Payne wirkte bisher vornehmlich in einigen englischen TV-Produktionen mit, der "Medicus" ist sein erster echter Kinofilm. Warum man sich für ihn entschieden hat, wird aber im Interview durchaus spürbar, denn die Natürlichkeit, der Enthusiasmus und die Frische, die der junge Schauspieler versprüht, war offensichtlich auch ein wichtiges Kriterium bei der Besetzung des Parts von Rob Cole. Eine Art "Kulturcrash" hat er dabei schon erlebt, was die verschiedenen Drehorte angeht. "Die Dreharbeiten weisen dabei ein paar bemerkenswerte Parallelen zur Handlung auf", berichtet Payne. "Wir haben größtenteils chronologisch gedreht und das bedeutete also, dass etwa Stellan Skarsgard nach ein paar Tagen dann das Set verließ - genauso wie wir uns auch im Film nach einer halben Stunde trennen müssen. Danach haben wir dann sämtliche Innenaufnahmen in Köln gedreht und da kam auch Ben Kingsley an Bord. Die Wüstenszenen kamen erst ganz zum Schluss dran und da war ich dann zwar nicht ganz allein aber doch von allen wichtigen Figuren verlassen - sowohl am Set als auch in der Handlung." Mit seiner unbedarften Naivität hat Payne dabei ab und zu das Filmteam verwirrt, so gab es bespielsweise einen echten Sandsturm während des Drehs. "Das fand ich ganz toll, denn genauso etwas brauchten wir ja eigentlich und kam uns da dann direkt entgegen. Meine Begeisterung hat jedoch niemand sonst geteilt, denn natürlich wollte das Team nur einen künstlichen Sturm, den man doch bitte auch kontrolieren kann und bei dem nicht sämtliche Kamele davonlaufen."  

Auch das Verhältnis zu Ben Kingsley im Film weist durchaus Parallelen zu dem im realen Leben auf. "Das hat mir die Arbeit ein ganzes Stück erleichtert, es war auch in der Realität ein Verhältnis von "Lehrling und Meister", doch Ben hat mir wirlich sehr geholfen, er war brillant und hat tatsächlich Sachen gesagt wie "Wir machen das jetzt so, wie es für meinen Hauptdarsteller am Besten ist" - und meinte damit tatsächlich mich." payne 2Beim Casting-Prozess hatte Tom Payne zwar sehr bewusst für die Hauptrolle vorgesprochen, als er fast ein Jahr später jedoch den entscheidenden Anruf erhielt, geriet er leicht in die Bredouille, wie er uns offenherzig erzählt: " Mein Manager hatte mich noch extra darauf higeweisen, dass da wohl in den nächsten Tagen ein Anruf kommt und ich bis dahin doch bitte die neue Drehbuchfassung übers Wochenende lesen solle. Was ich ihm natürlich versprochen habe, aber über ein anderes Projekt, an dem ich zu dem Zeitpunkt arbeitete, total vergaß. Da musste ich dann also ein bisschen schwindeln,  habe das nach der für mich tollen Entscheidung aber natürlich sofort nachgeholt - manchmal brauche ich tatsächlich einen Tritt in den Hintern. Und das aktualisierte Skript war wirklich großartig, mindestens eine Klasse besser als vorher." Über seine Wirkung als "Leading Man" ist sich Payne allerdings bisher überhaupt noch nicht sicher. "Für mich ist es in dieser Größenordnung ja das erste Mal und auch wenn Du Dein Bestes gibt und Lob von den erfahrenen Kollegen bekommst - Du weißt trotzdem nicht, ob Dich die Leute am Ende in der Rolle mögen werden, vor allem wenn viele, die das Buch gelesen haben, mit Rob Cole bereits eine gewisse Vorstellung verbinden. Daher fiebere ich der Premiere wirklich entgegen und werde vermutlich einige Schweißperlen vergießen"    

 

rigby

Auch Emma Rigby hat bisher hauptsächlich fürs Fernsehen gearbeitet, dabei jedoch schon Einiges mehr an Erfahrung gesammelt und zuletzt war sie mit einer kleineren Rolle in Ridley Scotts "The Counselor" zu sehen. Und Kino ist auch das was sie sowieso am Liebsten machen möchte, in dieser Richtung soll es daher gerne weitergehen. Ihre "Rebecca" empfindet sie als eine - zumindest im Kontext der damaligen Zeit - "starke Figur, die versucht sich in einem Geflecht aus Erwartungen und Vorschriften sowie religiöser Regeln zurechtzufinden, möglichst ohne dabei zuviel von ihrer Persönlichkeit aufgeben zu müssen, obwohl sie halt als Frau nicht viele Rechte hat. Dieser Spagat gelingt aber irgendwann nicht mehr und dann wird es für sie kritisch - für mich als Schauspielerin allerdings erst richtig interessant." Manchmal aber auch brenzlig,  wenn man an die Szene denkt, in der Rebecca eingegraben wird um anschließend gesteinigt zu werden. "Das war ziemlich beängstigend, den ich war da bis zum Kopf eingebudelt als plötzlich eine Horde Pferde auf den Platz stürmte und einige davon nur Zentimeter neben meinem Kopf vorbei liefen - ich rief dann leicht panisch ob sich auch alle sicher seien, dass dass so wirklich erlaubt war." Zu den ernsteren, übergeordneten Themen des Films vertritt Rigby die Meinung, "dass  es zwar problematisch ist, wenn die Durchsetzung von Regeln und Religionen zu Konflikten führt, dass es aber andererseits eben auch die vielen Unterschiede seien, welche das Leben doch erst richtig interessant machen."  

 

martinez

Der Franzose Oliver Martinez gibt als Schah einen eher zwiespältigen Charakter, der ihm aber eine Menge Freude bereitet hat. "Wie die meisten Menschen ist er weder ganz gut noch böse. Sehr komplex, voller Widersprüche und das ist es was mich an Rollen reizt. Vielleicht etwas seiner Zeit voraus was die multikulturelle Einstellung betrifft. Noch dazu durfte ich auf dem Pferd reiten, einen Falken tragen und mein Schwert schwingen - was mehr kann man sich wünschen?.  Ich hätte höchstens gerne darauf verzichtet zu lernen wie man Englisch mit arabischem Akzent spricht - das war technisch gesehen die größte Herausforderung und erforderte einige Arbeit mit dem Sprachlehrer."  Martinez pflegt ein wenig das Image des Lebemannes und behauptet in erster Linie sein Leben zu genießen und eigentlich vor Nichts Angst zu haben. Daher konnte ihn dann auch der Auftritt auf der "Wetten, dass..?" - Couch zwei Tage vor der Premiere nicht besonders  schockieren. "Ich kam ja erst im zweiten Teil auf die Bühne und hatte durchaus Spaß. Gehört zur Arbeit dazu und es gibt bestimmt schlimmere Jobs" meint er und setzt sich mit dieser Einstellung ein wenig von den Hollywood-Stars ab, die er zwar ob ihrer Professionalität lobt, die ja aber zuletzt gerne auch mal ein paar kritische Worte zum deutschen Unterhaltungs-Flaggschiff verloren. Ganz grundsätzlich versucht Martinez stets möglichst verschiedene Rollen zu spielen und empfand daher seinen Part in "Der Medicus" als sehr verlockend - was seiner Aussage nach gar nicht so häufig vorkommt, weshalb er zur Zeit auch gar keine konkreten weiteren Projekte auf dem Zettel hat. 

 

skarsgardViel beschäftigt ist dafür Stellan Skarsgard, seines Zeichens einer der international bekanntesten skandinavischen Schauspieler, der zuletzt mit den Marvel-Comicverfilmungen um "Thor" und die "Avengers" ein neues großes Publikum erreichte als er dort den Wissenschaftler Dr. Erik Selvig verkörperte. Im zweiten "Avengers"-Film wird Skarsgard zwar nicht mehr dabei sein, doch ist er sich der Bedeutung solcher Ausflüge in Blockbuster-Gefilde für die eigene Karriere durchaus bewusst. "Ich bin ja keine Hure, die alles nimmt was kommt. Natürlich versucht man immer wieder neue und interessante Wege zu beschreiten. Aber um entsprechend auswählen zu können, muss man erstmal einen Namem haben. Wenn bei mir die Finanziers eines Films zunächst skeptisch prüfen, und mal schauen, was hat denn der Skarsagrd zuletzt so gemacht, dann sehen sie da im Moment allerdings, dass meine letzten drei Filme rund drei Milliarden Dollar eingespielt haben - und schon stehen sie meinen kleinen, obskuren Lieblingsprojekt dass sich vermutlich niemand anschauen wird, gleich viel aufgeschlossener gegenüber." An den Dreharbeiten in Deutschland schätzte er vor allem das Essen. "Ich liebe es, wenn man überhaupt noch irgendwo regionale Küche findet und nicht überall die gleichen Ketten regieren. Das war im Harz und in Braunschweig sehr interessant, ich sage nur "Bregenwurst" mit leckerem Hirn."

Eigene Ansichten hat Skarsgard auch zum Thema Religion und dabei schon öfter deutlich Position bezogen, auch wenn er sich damit auf vermintes Gebiet vorwagt. "Insgesamt bringen die Religionen, die sich natürlich jede für die einzig göttlich wahre halten, eine Menge Leid über die Welt. Sie sind gefährlich. Daher ist das Plädoyer für eine friedliche Koexistenz, das unser Film schon recht klar vertritt, durchaus in meinem Sinne - auch wenn meine Figur in der betreffenden Handlungsebene nicht direkt dabei ist." Ob der von Skarsgard verkörperte "Bader" denn eher ein wohlmeinender Helfer oder doch in erster Linie ein Geschäftsmann sei? "Er versucht schon seinen Job unter den gegebenen Umständen so gut wie möglich zu machen. Wenn er eine Schulter einrenkt oder einen Zahn zieht, dann möchte er den Leuten wirklich helfen. Diese gute Seite seines Charakters irritiert ihn zwar, da sie ihm selbst unbequem ist, aber letztlich muss er einsehen, dass die raue und unfreundliche Schale vor allem eine Art Selbstschutz ist."

 

kingsley

Der andere sehr bekannte Name in der Besetzung des Films ist der des Oscar-Preisträgers Ben Kingsley. Kingsley, der auf die Anrede "Sir" in seinem Namen durchaus Wert legt und sich von Pressefotografen nicht gerne kommandieren lässt, stellt auch im Gespräch sein Selbstbewusstsein offen zur Schau, wobei man sich nicht immer sicher sein kann, ob es zum Beispiel absolut ernst gemeint ist oder dem Mimen doch eher der Schalk im Nacken sitzt, wenn er etwa auf die Frage nach schauspielerischen Vorbildern oder Mentoren für sein eigenes Leben einfach mal mit dem Finger auf sich selbst zeigt und ihm ansonsten keine Namen einfallen wollen. Auch von der Rolle des berühmten Mediziners und Gelehrten Ibn Sina war Kingsley nicht von Anfang an überzeugt. "In der ersten Fassung des Drehbuchs war die Figur noch nicht so klar ausgearbeitet. Ich hatte sehr viele Anmerkungen zu machen, was aber ein Zeichen dafür ist, dass mich doch irgendetwas daran gereizt hat - denn sonst sage ich meist sehr schnell ja oder nein. Aber es war irgendwie noch nicht richtig gut und wurde dann ja auch überarbeitet. In der Zwischenzeit habe ich jedoch bei anderen Gelegenheiten mitbekommen, welche Bedeutung dieser Ibn Sima in einigen Ländern der Welt hat, dass ihn dort jedes Kind kennt und er doch ziemlich einzigartig war. Mir wurden also in gewisser Hinsicht die Augen geöffnet. Daher las ich die spätere Drehbuchfassung, die ohnehin deutlich besser war, dann mit einem anderen Bewusstsein und sagte schließlich zu." 

Wobei der Schauspieler, der einst den Oscar für seine Darstellung von "Gandhi"  gewann, damit nicht sagen will, dass ihn grundsätzlich nur bedeutende historische Figuren reizen. "Nicht ohne Grund heißt einer meiner letzten Filme " A Common Man" (in Deutschland leider als "Das Gesetz in meiner Hand" vermarktet), denn große Tragik oder faszinierende Persönlichkeiten entstehen oft einfach nur aus verzweifelten Situationen, die jeden von uns treffen können." Und es darf auch mal etwas anspruchsloser, aber dafür sehr witzig sein, das Lob für seine ziemlich "überraschende" Interpretation des Erzbösewichts "Mandarin" im letzten "Iron Man"-Film nimmt der Sir gerne an und freut sich heute noch diebisch darüber, dass es dem Disney-Konzern dabei gelungen war, die tatsächliche Funktion der Figur bis zum Filmstart geheim zu halten.

kingsley 2"Eine tolle Rolle eines Mannes, der in seiner ganz eigenen Welt lebt und überhaupt nicht mitbekommt was um ihn herum wirlich vorgeht. Dabei zunächst furchteinflößend, sich für einen großen Star haltend und dann doch ziemlich lächerlich - das hat großen Spaß gemacht."  Was den "Medicus" betrifft, wird Kingsley dagegen philosophisch und sieht dort eine doppelte Art von "Medizin" präsentiert. "Es wird nicht nur die Geschichte dieses bedeutenden Mediziners und die Entwicklng seines Fachgebietes gezeigt, es gibt ja auch das Zitat von den "Geschichten, die zu erzählen eine heilende Wirkung hat". Und das ist auch meine Auffassung: Geschichten sind unglaublich wichtig im Leben. Sie können Dich leiten und durchs Leben führen, sie bringen Dich voran. Also lest, hört und schaut Geschichten!"

Nun ist "Der Medicus" in seiner Filmversion tatsächlich in erster Linie ein bunter und unterhaltsamer Bilderbogen, der es mit der historischen Akkuratesse nicht in allen Punkten einhundertprozentig genau nimmt. Eine gute Geschichte bekommt man aber in der Tat und auf jeden Fall zu sehen.    

 

Volker Robrahn

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