Land of the Dead

zombie-horror, usa 2005
original
land of the dead
regie
george a. romero
drehbuch
george a. romero
cast

simon baker,
john leguizamo,
dennis hopper,
robert joy,
asia argento, u.a.

spielzeit
93 min.
kinostart
01.09.2005
homepage
http://www.landofthedead-film.de
bewertung


(3/10 augen)




 

 

 

 







Filmszene-Special: Unser Spotlight zur Ur-Zombie-Trilogie von George A. Romero findet ihr >>> hier

 

Vor 1968 ahnte die westliche Welt noch wenig von der Existenz des Zombies. Die wenigen Eingeweihten, die von den Untoten wussten, hatten vielleicht von Voudoo-Riten gehört oder Jaques Tourneaus "I walked with a Zombie" gesehen, doch die Pop-Kultur hatte sich bis dahin für den Horrorfilm andere übernatürliche Bedrohungen wie Dracula und Frankenstein herausgepickt. Dann trat George A. Romero, ein eher unbekannter Filmemacher aus Pittsburgh, auf den Plan und drehte mit einem Mini-Budget "Die Nacht der lebenden Toten". Auf einen Schlag war der fleisch- und/oder hirnfressende Wiedergänger mit dem Hang zum Massenauflauf und langsamem Voranstapfen weltberühmt. Nicht nur Gruselfreunde waren von diesen Horrorgestalten begeistert, sondern auch den Kritikern wusste dieser rein handwerklich eher schwache Film durchaus zu gefallen: Romero schuf mit seinem Erstling eine zweifelsohne höchst eindringliche Parabel auf die amerikanische Gesellschaft, wie sie sich Ende der Sechziger Jahre darstellte. Über den gesamten Verlauf seiner Karriere hinweg blieb Romero dem Horrorfilm treu und beschäftigt sich nun - nach einer Pause von rund 20 Jahren - wieder einmal mit Zombies. Bedauerlicherweise scheint er dabei zu verkennen, dass sich das von ihm begründete Genre weiterentwickelt hat und mit Filmen wie "28 Days Later" und dem Remake von Romeros eigenem "Dawn of the Dead" ganz neue Maßstäbe gesetzt wurden.

"Land of the Dead" zeigt eine Welt, die bereits von den Zombies überrannt wurde, doch obwohl ganze Städte mittlerweile nur noch von den Untoten bevölkert werden, haben einige Menschen den Ausbruch der Zombieseuche überlebt und sich hinter hohen Mauern verbarrikadiert. Angeführt von Riley (Simon Baker) wagt sich ein Trupp von Unerschrockenen mitten unter die verwesten Kannibalen, um lebenswichtige Versorgungsgüter zu erbeuten und anschließend nach Fiddler's Green, eine Enklave der Lebenden, zurückzukehren. Möglich werden diese Exkursionen durch einen gewaltigen, von Riley konstruierten und schwerbewaffneten Panzerwagen mit dem klangvollen Namen "Dead Reckoning".
Trotz der offensichtlich apokalyptischen Zustände hat sich in Fiddler's Green eine Abart alter Gesellschaftsstrukturen erhalten: Der skrupellose Magnat Kaufman (Dennis Hopper) steht einem Konsortium wohlhabender Weißer vor, die als Kapitalisten aus Überzeugung weiterhin die einfachen Massen unterdrücken und ausbeuten. Unterstützt wird Kaufman unter anderem von einem Latino namens Cholo (John Leguizamo), der zugleich als Rileys rechte Hand bei den Streifzügen ins Zombie-geplagte Umland fungiert. Als Kaufman sich weigert, die mit Cholo getroffenen Vereinbarungen einzuhalten, stiehlt dieser "Dead Reckoning" und droht mit einem Angriff auf die Stadt. Nur Riley und sein geistig behinderter Gefährte Charly (Robert Joy) können Cholo jetzt noch aufhalten und die Stadt retten.

Schon zu Beginn des Films versucht Romero klarzumachen, dass irgend etwas mit der Zombie-Welt, die er in "Land of the Dead" zeichnet, nicht stimmt: Anstatt einfach nur herumzustehen und auf potentielle Opfer zu warten, scheinen viele der Untoten ihr gewohntes menschliches Verhalten nachzuahmen. Die Menschen hingegen wirken wie Eindringlinge, die in diese harmlose, wenn auch verstörende Gesellschaft einbrechen, um sie rücksichtslos zu zerstören. Die stark an "Mad Max II" und andere post-apokalyptische Dystopien erinnernden Fahrzeuge und die Kleidung der marodierenden Menschen tun dabei ihr Übriges um zu verdeutlichen, wer die eigentlichen Sympathieträger des Films sind - denn die Zombies tragen allesamt Alltagskleidung.
Der Kniff, die Monster zum tragischen Helden der Handlung zu machen, hat sich zwar bei anderen Klassikern des Horrorfilms als erfolgreich erwiesen (wie etwa in "Interview mit einem Vampir" oder in den werkgetreuen Adaptionen von "Frankenstein"), weiß den Zuschauer in diesem Fall allerdings nicht mitzureißen. Zombies eignen sich schlicht und ergreifend nicht als Sympathieträger: zum einen weil die von den Zombies ausgeübte Brutalität auf dem Genre-üblichen Splatter-Niveau verharrt, zum anderen weil der absolute Großteil der Untoten auch in "Land of the Dead" tumbe Killermaschinen sind und bleiben.
Die Zombiefilme der letzten Jahre wurden vor allem durch eine entscheidende Neuerung vorangebracht: den "schnellen" Zombie. So entwickeln die wandelnden Toten in "28 Days Later" ungeahnte Energien, wenn der Geruch von Menschenfleisch in der Luft liegt. Auch wenn das Remake des Romero-Films "Dawn of the Dead" in Sachen Kunstfertigkeit und Klasse nicht ganz an "28 Days Later" heranreichte, griff es diese neue Variante ebenfalls auf und setzte sie klug und effektiv ein. Es verwundert also ein wenig, dass ausgerechnet Romero sich dieser sinnvollen Änderung verschließt und statt dessen auf langweilig dahinstapfende Zombies setzt, die für den modernen Zuschauer wohl eher lächerlich wirken.
Doch nicht nur die Zombies wissen nicht zu überzeugen, sondern auch die Motive der menschlichen Akteure bleiben ebenso unklar und scheinbar beliebig - ganz wie die von Romero gezeigte Gesellschaft, die allzu viele Lücken und Widersprüche aufweist, als dass diese Darstellung einen wirklich in ihren Bahn schlagen könnte. Darüber kann auch nicht der offenkundige - um nicht zusagen: aufdringliche - politische Subtext des Films hinwegtäuschen. Vielmehr scheint die gezeigte Situation vollkommen überholt und nicht an aktuelle Strömungen und Entwicklungen der westlichen Gesellschaft angepasst.

Wo Romero mit "Nacht der Lebenden Toten" und "Zombie - Dawn of the Dead" dereinst Meilensteine des Horrorfilms setzte, kann er mit "Land of the Dead" leider niemanden so richtig zufrieden stellen: Die Handlung ist vorhersehbar und nicht besonders spannend inszeniert, die Action ist ob der Langsamkeit der Zombies allzu einseitig und die Figuren erscheinen ebenso wie das Setting flach und wenig durchdacht. Selbst Fans des Zombiefilms bekommen hier nichts geboten, was sie nicht schon an anderer Stelle besser hätten haben können. Wer also gern Zombies sehen möchte, sollte sich derzeit lieber zu einem Gang in die Videothek entschließen.

O.J. Christiansen

 


Name: kurzer Einwand
Email: der@Einwänder
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Die von der "Wut"-Seuche Befallenen in "28 Days Later" waren eben das: Seuchenopfer, inhuman sicherlich, jedoch lebendig und keine wandelnden Toten.



Name: peter
Email: webmaster@bahnhof-wuerzbach.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Leider hab ich den Film noch nicht gesehen, da erst in 6 Wochen Releasedate ist, jedoch versuche ich mich zu Herrn Christiansen Kritik als langjähriger Romerofan zu äussern.
Als erstes ist es wohl ein wenig anmassend, dem Schöpfer des Genres (Romero) vorzuwerfen, er würde sich nicht an der logischen Entwicklung der Zombies beteiligen (z.B.schnelles Laufen,)die wohl der heutige MTV-Zuschauer von einem actiongeladenen Horrorfilm erwartet.Hierzu nur eines ich habes z.B. das Remake von Dawn gesehen und schon nach den ersten 5 Minuten feststellen müssen, das hier versucht wird durch ein Videocliplastiges Konzept (schnelle Schnitte, rennende Zombies, nervende Rockmusik) ein gesellschaftskritisches Stück Cinekultur, massentauglich zu machen. Natürlich aus Gründen klingender Kassen. Romero hat nie versucht seine Filme aus rein kommerziellen Aspekten zu drehen, sondern war immer darauf bedacht, dem jeweiligen Jahrzent in denen er seine Filme drehte (´60s-Night, ´70s-Dawn,´80s-Day)seinen individuellen gesellschaftskritischen Spiegel vorzuhalten. Dabei fungiert die Zombies immer wieder als Metapher für die Gesellschaftszustände dieser jeweiligen Jahrzehnte (60 er Vietnamkrieg, Rassendiskriminierung, 70er Konsumwahn, 80er Contraaffaire unter Reagan). Die logisch Fortführung dieser bildhaften, politischen Gesellschaftskritik ist land of the dead, als eine Anprangerung der Regierung Bush und Ihrer weltweit versuchten Eliten- und Elendsbildung (es gibt nur Gut und Böse, arm und reich, gläubig oder nichtgläubig etc.pp). Solche Bilder können keine "rennenden Zombies" transportieren, da dadurch dieser schleichende Verrotungs- und Verstümmerlungprozess, dem momentan unsere Welt unterworfen ist, nicht verdeutlicht würde. Vielleicht sollte sich Herr Christiansen in Zukunft vielleicht der Rezension des neuesten Walt Disney Produktes zuwenden ;)



Name: Petersen
Email: Pathfinder@nexgo.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Die neuen Autoren der Filmszene kommen leider nicht ansatzweise an die Qualität der alteingesessenen heran. Erst die peinliche "Fantastic Four"-Kritik (9 Augen!!!!!) und nun eine Rezension, die so meilenweit daneben ist, dass es schmerzt. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen: Mister (oder Misses) O.J. sollte sich lieber dem nächsten honigsüßen Produkt aus der Disney-Abteilung zuwenden und dieses Genre kompetenteren Leuten dieser Seite überlassen.

Ach ja, meine Meinung: Mit "Land Of The Dead" knüpft Romero fast an der Klasse der Ur-Trilogie an und fügt einige neue Aspekte hinzu. Für Genrelieberhaber ist dieser Film ein absolutes MUSS!



Name: steff
Email: steff@fest.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

als treuer leser dieser seite, muss ich mich diesmal auch meinen vorrednern anschliessen. wenn jemand die spannung oder die action vermisst ist das noch OK. auch wenn dieser jemand die figuren noch mehr vertieft haben möchte darf man dies ohne weiteres kritisieren....

aber die obige begründung für die 3 augen ist schlicht und ergreifend peinlich, naiv und unüberlegt. das bezieht sich natürlich wie oben schon erwähnt vor allem auf den vorwurf die zombies seien zu langsam. also bitte! erklärt mir mal, wieso die zombies nach 3 teilen in denen sie langsam waren, im 4. plötzlich rennen sollen!?!

wie der einwänder schon richtig erwähnt hat, sind es in 28 Days Later KEINE zombies. bleibt also noch das remake von Dawn of the Dead als vergleichsmaterial. zugegeben die neuverfilmung hatte drive und war auch so sehr gelungen. aber es war nunmal ein popcorn-filmchen für den samstagabend. nichts mehr nichts weniger. einen original romero mit diesem film zu vergleichen liegt zwar auf der hand, der vergleich hinkt aber an allen ecken.

aber vielleicht ist es auch nur eine generationsfrage, dass man heute von guten alten (filmischen) werten zu schnell gelangweilt ist. das ist ein stück weit sogar verständlich.

aber einem romero vorzuwerfen er setzt seine zombies, und ich meine SEINE zombies schlecht oder falsch in szene, ist nichts weiter als eine unplausible respektlosigkeit.

sorry, diese rezension ist ganz unabhängig vom geschmack ein einziger fehlgriff...

steff, der eure rezensionen ansonsten sehr mag.



Name: peter
Email: webmaster@bahnhof-wuerzbach.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Holla!!!!
Ich kanns kaum glauben, dass ein Film (der in bei uns noch nicht angelaufen ist) in diesem unserem Pessimismuslande schon vorab gelobt wird und selbsternannte "Filmkritiker" in die Wüste geschickt werden. (Oder vielleicht ins land of the dead ??) Auf jeden Fall weiter so, lasst euch nicht alles mies machen und setzt einfach auf cineastische Topqualitäten und Menschen (oder auch Regieseure) die ihre Augen weit offen haben.



Name: rizla23
Email: wasined
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

leider wurde romero schon vor jahren von seinen filmischen epigonen
"überholt"...sein neuester bietet ausser einer schlurfigen handlung kurz vor dem einschlafen leider überhaupt nichts...ich hatte mir wirklich gewünscht der meister würde mit diesem film an alte tage anknüpfen, dem ist aber nicht so...schade...



Name: ELDORADO
Email: Cutter@aol.com
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)


Nun, ich glaube kaum, dass "Land of the Dead" bei anderen Kritikern wesentlich besser abschneiden wird. Wer den Film hier - ohne ihn überhaupt gesehen zu haben - reflexartig verteidigt, weil es halt der neue vom "Meister" ist, beweist ja nun wahrlich keinerlei Objektivität. Schon das miserable Einspielergebnis des Films in den USA bestätigt in meinen Augen, dass dieses Werk eben nur noch die Romero-Hardcore-Fans interessiert.
Ich HABE den Film gesehen und muß daher sahen: Zu Recht, denn zwei Jahrzehnte Genreentwicklung einfach zu ignorieren und ein so langweiligen Aufguß des alten Rezepts abzuliefern ist eigentlich eine Frechheit. Weil man von ihm ja "Gesellschaftskritik" erwartet, präsentiert uns Romero hier eine plumpe Parabel von den Zombies als "Arbeiterklasse" im aufrechten kampf gegen die bösen Kapitalisten. Und das ist sogar noch das Interassenteste an einem mäßig unterhaltsamen Film ohne brauchbare Charaktere und mit einem Overkill an Splatter- und Goreszenen, die nur noch deutlicher beweisen, dass Romero einfach nichts Gescheites mehr eingefallen ist. Warum er dann trotzdem einen weiteren Zombie-Flm gemacht hat? Er kann halt nichts Anderes.



Name: peter
Email: webmaster@bahnhof-wuerzbach.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Ich denke mal, dass ein mieses Einspielergebnis in den USA eher als Qualitäts- denn als Niederlagergebnis zu werten ist, bei einem Volk das solch eine Regierung wiedergewählt hat.
Ausserdem ist Romero und Mainstream wirklich nicht miteinander kompatibel.



Name: Nils
Email: untot@untote.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ein Einwand zur Meinung von Peter (zweiter Post von oben), Romero hat sich nach eigenem Bekunden (und dem seiner "Co-Autoren") damals so gut wie gar nicht um Sozialkritik geschehrt, die waren eine Gruppe von Nihilisten, die schnell Geld machen wollten. Und eben genaus deswegen ist "Night of the Living Dead" so ein nihilistisches "Meisterwerk" geworden, frei von der verqueren Moral der Filme des New Hollywood, in der diverse Grausamkeiten durch die Auferstehung antiquierter Werte (Frau daheim, Mann Arbeit, Kind ohne Papa kann nur schwul werden oder Bösewicht, Frau kann nur Held sein, wenn irgendwo ein Mann/Vater im Hintergrund sie dazu anleitet, usw.) gerechtfertigt oder zumindest "erträglich" gemacht wurden. Dem neuen "Dawn" muss man eins lassen - er verfolgt die selben Interessen wie einst Romero: schnelles Geld, nur eben mit mehr Institution dahinter.



Name: Katharina
Email: grukg@web.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Geht´s noch, ich hungere jedes Jahr aufs neue, das ein guter Zombiefilm (oder überhaupt ein guter Horrorfilm erscheint)(Danke Gott für 28 days later) mein Geist erfreut, und was passiert hier - mecker mecker mecker. Toll. Aber Fantastic Four gut finden, am besten noch Spiderman loben - würg.
Nicht immer soviel nachdenken, zurücklehnen und geniessen, ich bin froh das es überhaupt noch Drehbuchautoren und Regisseure gibt die das Thema Horror in anrgiff nehmen und nicht nur diese Hollywood Sch...!
Ich freue mich auf den Film, selbst wenn er dann nicht so gut ist, der nächste ist vielleicht wieder besser (ich hoffe Romero ist noch lange dabei)



Name: Tommy
Email: TomLeuchgens@web.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hier meine Meinung!
Wer Fantastic Four gut bewertet, hat meiner Meinung echt keine Ahnung. Das ist doch kein guter Film. Romeros neuer Film wird bestimmt klasse sein. Da bin ich mir ziemlich sicher. Das Dawn-Remake fand zuerst ganz ok, dann allerding nach mehrmaligem Sehen immer schlechter. Das kann ich von Romeros Filmen nicht sagen, denn ich sehe sie heute noch gerne.



Name: Homer
Email: thehomer@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hab Romero's Neuen noch nicht gesehen, aber:


Punkt 1: Die "Untoten" in "28 Days Later" sind keine Untoten, sondern virenverseuchte, aber höchst lebendige Menschen.

Punkt 2: Ob die "Neuerung" des "schnellen Zombies" wirklich so toll ist, sei mal dahingestellt. Neu ist diese Idee allerdings auch nicht wirklich gewesen im Remake des ohnehin nicht zu schlagenden Originals von Romero: schon in "City Of The Living Dead" (dt. Titel "Großangriff der Zombies") aus den frühen 80ern rannten die Zombies wie Menschen über die Leinwand.

Punkt 3: Zombies als Sympathieträger, weil sie unter anderem Alltagskleidung tragen (und nicht wie die marodierenden Menschen vielleicht Lumpen oder was weiß ich)? Hallo??? Was ist denn das für eine lächerliche Argumentation?

Punkt 4: Schon in "Dawn", besonders aber in "Day" ahmten Zombies menschliche Verhaltensweisen aus ihren früheren Leben nach. Muss man den schon beinahe menschlichen "Bub" eigentlich noch erwähnen? Wenn "Land Of The Dead" diesen Aspekt weiterspinnt, was stimmt dann nicht? Und "Bub" wusste durchaus auch als Sympathieträger zu gefallen, trotz seiner weiterhin vorhandenen Neigung Menschenfleisch zu fressen.

Punkt 5: Möge Herr Christiansen mir einen Zombiefilm nennen (mal abgesehen vom Dawn-Remake), den man in der Videothek bekommt und der annähernd Klasse hat. "Resident Evil" vielleicht? Du meine Güte! Abgesehen von "Night", "Dawn", "Day" oder gerade mal noch so "Voodoo" gibt's wohl keinen Zombiefilm mit richtiger Handlung und Spannung. Und wenn man die Videothek empfiehlt als Zombiefilmvorratslager, sollte man sich vorher mal über die aktuellen Verleihverbote und das Zensurgehabe unseres Landes erkundigen.

Also: wer von Zombies, Romero und Videotheken keine Ahnung hat, sollte besser die Finger vom Schreiben solcher Rezensionen lassen. Selbst wenn "Land Of The Dead" der schlechteste aller Romero-Zombies sein sollte, so dürfte er immer noch besser sein als die Pseudokultfilme von Argento, Fulci oder D'Amato. Und mit Sicherheit nicht schlechter als Möchtegern-Remakes mit "schnellen" Zombies.

Sorry, aber: diese Christiansen-Rezension ist vom Inhalt her ein Witz.

Homer



Name: tommi
Email: thom_goh@hotmail.com
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Eins ist sicher: Die Filmbewertungen auf filmszene.de sind keine Ergebnisse objektiver Betrachtungen, sondern sehr subjektive Meinungen der Redakteure.

Wenn einem das vor dem Lesen einer Rezension bewußt ist, kann man auch eine 3 von 10 Bewertung von Land of the Dead mit einem müden Lächeln überleben.

Es gibt eben Leute, die können in 28 Days Later "Klasse" entdecken; das zeigt aber nur, dass sie sonst noch nicht viele (Zombie- und thematisch verwandte)Filme gesehen haben.

Denn dann wäre ihnen aufgefallen, dass 28 Days Later nur deswegen ein wenig spannend ist ,weil er von vorne bis hinten (und zwar von der ERSTEN bis zur LETZTEN Szene!) bei all den Zombiefilmen (und von George Romeros The Crazies) geklaut ist, von denen wir jetzt mit Land of the Dead den vierten Teil sehen und die in den 80ern eine ganze Welle von ähnlichen Filmen produziert hat!

Und die ersten beiden Teile der LIVING-DEAD Trilogie (Night of the Living Dead und Dawn of the Dead) sind ohnehin Gold-Rezensionen wert!




Name: martin
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Tja, über Kritiken kann man sich wahrlich streiten und es wäre nicht das erste Mal, dass mich eine Kritik in die Irre führen würde. Vielleicht kommt das schlechte Einspielergebnis in den USA einfach daher, dass das Genre nicht mehr so in ist und Romero dem jüngeren Kinopublikum kaum noch ein Begriff. Beim amerikanischen Internet-Filmmagazin IMDb hat der Film bei den Zuschauern (4.851 Votes) 7 von zehn bekommen und damit immerhin mehr als der neue Spielberg. Ich warte mit Vorfreude. Romero hat mich bisher eigentlich noch nie enttäuscht.



Name: Tom-Tom
Email: Was-soll-d@s
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

@martin: Es gibt immer ein erstes Mal.



Name: Dr. U.N. Tot
Email: zombieanalytiker@zombielab.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Auch ohne den Film gesehen zu haben (und damit ohne ein Urteil über die Qualität des Films) stösst zumindest ein Argumentationsstrang in der Filmkritik recht sauer auf, nämlich die "Genreentwicklung" hin zum "schnellen Zombie", der im Grunde genommen völlig unsinnig ist. Man mag das ja für Haarespalterei halten, aber genau dies war doch der Kunstgriff von "28 Days Later", nämlich einen Film zu machen, der das Gefühl von einem Zombiefilm zu haben, ohne direkt einer zu sein. Denn durch die Infektion mit dem Wut-Virus (einer Art Tollwut mal x) werden die Opfer im wahrsten Sinne rasend, sowohl vor Wut als auch im Wortsinne: Während Gehirn und Rationalität völlig abgeschaltet werden, werden durch das erhöhte Adrenalin die Körperfunktionen verstärkt, und die Opfer so schneller, stärker und zäher als jeder normale Mensch. Aber sie sind eben nicht tot, ganz im Gegenteil, sondern zumindest physisch lebendiger denn je. Also nix "wandelnde Tote". Dementsprechend war dies von "Dawn 2004" dreist geklaute Rezept, in dem aber die Opfer wirklich lebende Tote sind, schlicht unsinnig, denn die Übertragung macht wenig Sinn. Warum können die Zombies in "Dawn 2004" schnell rennen, haben sonst aber keine bemerkenswert erhöhten Fähigkeiten? In Romeros "Dead"-Trilogie (jetzt ja Tetralogie) wird erklärt, warum die Zombies so langsam und staksig sind: Weil sie nach ihrer 'Wiederbelebung' sämtliche menschlichen Fähigkeiten erst langsam neu (wieder-) erlernen müssen. Und das ergibt doch wesentlich mehr Sinn als die ohne anständige Erklärung (oder als einzige Erklärung die Serhgewohnheiten der Videoclip-Generation) durch die Gegend wetzende Zombies

P.S.: Fragwürdig ist denke ich auch, gerade in Bezug auf "28 Days Later" und "Dawn 2004" von "ganz neuen Maßstäben" zu reden und damit recht kurzsichtig grade diese beiden Filme zu Genregrössen zu ernennen, wo beide sich nicht gerade durch übermässige Kreativität hervortaten als offizielles Remake und inoffizielle Kopie/Hommage. Nicht dass wir uns falsch verstehen: Beides waren gute, effektive Spannungsfilme, allerdings ohne grosse eigenen Innovationen und ohne politische oder soziale Subtexte. Da mag mann ja Romeros vielleicht naiven Subtexte kritisieren, aber er hat wenigstens welche.



Name: Mr. Vincent Vega
Email: psycho-rajkoxxl@web.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Also wenn ich hier die Postings von z.B. ELDORADO lese, dann frage ich mich wirklich, wie man mit so wenig Wissen über derart genre-spezifische Sachen urteilen will.

Die Filmkritik von O.J. Christiansen ist für mich mal wieder typisch: Irgendein Auftragsjournalist, dessen Lieblingsfilm wahrscheinlich "Amelie" ist, muss in LOTD und schreibt dann so etwas respektloses!!! Ich kann es einfach nicht glauben! "Night of the living dead" soll handwerklich schlecht sein??? Ich glaub ich lach mich gleich (un)tot.

Zum"Dawn"-Remake: Ein auf cool getrimmtes schnelles kleines Filmchen ohne Seele und Aussage, effekthascherisch und völlig lieblos inszeniert. Als Funfilm ok, aber als Remake des wohl bedeutendsten Zombiefilms überhaupt alles andere als ebenbürtig. Das Remake fügt dem Stoff nichts zeitgemäßes hinzu (was der Autor ja an LOTD kritisiert), es spult die selbe Geschichte deutlich oberflächlicher ab (mit absoluten 08/15-Charakteren).

Junge, hat sich der Autor eigentlich ein wenig mit Romero befasst? Seine Zombies rennen nun einmal nicht, genau deshalb drehte er ja LOTD, weil ihn die rennenden Zombies im Dawn-Remake ankotzten.

Bitte bitte, lasst die Kritiken hier von Leuten schreiben, die auch Ahnung von ihrem jeweiligen Genre haben.



Name: Wolfmen
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Bewertung möchte ich jetzt auch noch keine abgeben (Film eben noch nicht gesehen), aber wie ich Romero kenne (und daß schon lange, im Gegensatz zu manch andren sogenannten "GenreVertretern") wird es einfach eine Kult-Ergänzung, und wenn es auch der schlechteste Zombie von Romero sein sollte!!


...also ich weiß nicht ob das Remake von Dawn beim 10en mal angucken auch noch Interessant ist?? ...geschweige 28... naja hab die DVD gekauft, und war beim 2.mal schon sehr gelangweilt!

Es liegt wohl wirklich an der "neuen" Generation der Zuschauer, wenn ich zB. House of the Dead *würg* (schwer vergriffen in den Videotheken) ansehe.... da kommt mir das lachen und zugleich könnte ich Romero gut verstehen wenn ihm das Herz bricht, was manche "Video-Clipper" aus "SEINEM" ZOMBIEKULT machen.

...in diesem Sinne, auch wenn dieser Film (wie erwähnt) der absolut schlechteste der Romero - Quadrologie sein sollte, so ist er sicherlich einer der Besten Zombie`s seit 85!!!!!

so möchte ich mich meinen Vorgängern anschliessen und Herrn Christiansen nach Hollywood schicken!! (es soll ja demnächst ein "tolles" Remake vom letzten Einhorn geben)

>> erwarte mir mehr Kompetenz von Filmszene.de <<



Name: bernie
Email: Nachtfalter22@gmx.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

geschmäcker sind nunmal verschieden...

und auch wenn der film auf dieser seite eine schlechte kritik eingefangen hat, weiss doch jeder selber was er davon halten soll. und romero fans wissen es natürlich am besten.

ich zu meinem teil denke, dass der film für seine zeit gelungen ist.
und wenn jemand nicht davon überzeugt ist, dann sind romero zombie filme eben nichts für ihn. behauptungen dass romero genreentwicklung ignoriert, dem kann ich nur beistimmen, denn er weiss es natürlich besser. er hat das genre erfunden und schaft daraus eine eigene weiterentwicklung alla zombie evulotion. er knüpft eben da an wo es 85 aufgehört hat. warum sollte er auch auf dem hollywood zombie hype mitreiten. er macht es eben anders und das sagt doch schon alles aus.



Name: Jeff Jones
Email: Jones@web.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Wenn die Filmszene etwas Mumm hätte, würde sie diese Peinlichkeit und Respektlosigkeit herunternehmen. Wie schon bei der letzten Nullnummer, der völlig lächerlichen 9-Augen-Kritik zu "Fanta 4". Dort wurde schnell eine "Korrekturkritik" nachgeschossen, um nicht ganz dumm dazustehen. Hat aber nicht funktioniert und nun ist das Geschrei nach O.J. Christiansens Desaster groß. Auf jeden Fall würde ich O.J. nur noch auf romantische Komödien oder Disney-Filme ansetzen. Auch Kinderfilme sollten ihn nicht überfordern.



Name: David Emge
Email: kaufhaus@com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)


@jeffjones:
Für mich zeugt es eher von Mumm eine stark umstrittene Kritik, von der man aber überzeugt ist, stehen zu lassen obwohl sich fast alle Leser darüber aufregen.
Aber das wird dann natürlich als "Arroganz" ausgelegt.

Dein Wort "Respektlosigkeit" drückt es eigentlich schon aus.
Hier fühlen sich Romero-Anhängern von jeder Art Kritik am neuen Film ihres Gurus beleidigt, die meisten ohne den Film bisher überhaupt gesehen zu haben.

Es ist natürlich völig richtig, beim Verfassen einer Kritik auf die "Gefühle" solcher Fans keine Rücksicht zu nehmen.
Denn nur dann kann man die "Filmszene" (oder jede andere ähnliche Seite) überhaupt ernstnehmen.



Name: Nico
Email: nico.boos@gmx.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Also ich verfolge romeros Filme schon seit meinen 12.Lebensjahr,und stand schon mit plattgedrückter Nase an den Glasvitrinen in denen Bilder und Poster von "Dawn of the Dead "zu bestaunen waren.Nur zu diesem Zeitpunkt war ich natürlich zu klein,und ärgerte mich in die Filme nicht reinzukommen,war aber so fasziniert von der Atmoshpäre der Bilder,die mich bis heute noch einfängt,und ich mittlerweile ein stolzer Besitzer eines gewaltigen Zombiearchives bin.Es gibt glaube ich nichts was ich nicht habe von Romero.Deswegen fiebere ich natürlich seinem vierten Werk entgegen,wie kein Anderer,und war unartig und habe es natürlich schon gesehen.Ich hatte natürlich gewisse Erwartungen an den Film,die zwar nicht ganz erfüllt worden sind.Aber trotz allen dem,kann man es als Zombieblockbuster bezeichnen.Und vor allen was er hat wie alle seiner Werke:"atmosphäre".Und genau das ist es was seine Filme so herausragend und erschreckend machen.Es gibt natürlich einige Sachen zu bemängeln,aber wir dürfen auch nicht vergessen das wir älter geworden sind und die Zeiten sich nun mal geändert haben.Die O.J-kritik halte ich aber ebenfalls für inkompetent und schliesse mich der anderen an.Im Grossen und Ganzen muss ich sagen,das Georgi mal wieder ein kleines Zombiemeisterwerk auf den Markt geworfen hat.Ich liebe seine Filme ......



Name: marco
Email: mprator@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

für alle, die es immer noch nicht kapiert haben:
die kritik, die christiansen verfaßt hat ist SUBJEKTIV!!!
ist das vielleicht etwas außergwöhnliches? cd-reviews, buch-rezensionen etc. sind ebenfalls subjektiv, weil ein mensch seine eindrücke zum jeweiligen medium schildert. da kann man sich noch so sehr um objektivität bemühen. entweder man findet den film (das buch, die cd) toll, oder nicht.
so einfach ist das.
hätte ich eine scheibe von z.b. eric clapton zu bewerten, müßte ich aufgrund der musikalischen fähigkeiten rein theoretisch 9/10 von 10 punkten vergeben. würde ich aber nie tun, da mir seine musik auf den zeiger geht. ergo: die cd erhält nur 3 punkte. und die claptons dieser welt möchten mich am liebsten lynchen.
also...
daß herr christiansen (oder frau?) den film mies fand ist nunmal seine meinung. und die ist sein gutes recht.
ob evtl. noch jemand anderer den film bewerten sollte, sei dahingestellt.
ich zähle mich jedenfalls auch zu den romero fans und liebe das zombie-genre.
allerdings ist es schon fast peinlich, wenn ich hier einträge von leuten lese, die den film NOCH
NICHT EINMAL GESEHEN haben, hier aber den szenewächter spielen und alles verteufeln was nicht-romero ist.
lächerlich ist nicht die bewertung von christiansen.
lächerlich ist die reaktion von vielen auf diese bewertung.



Name: papenredder
Email: papenredder@yahoo.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Subjektivität schön und gut, aber wenn sich erkennen lässt, dass jemand von den Grundbegriffen der Filmanalyse keinerlei Ahnung hat, dann frage ich mich, was seine Meinung letzen Endes wert ist. Einen Film wie "Die Nacht der lebenden Toten", der in puncto Kadrage, Winkelzuordnungen, Innersequenzschnitten und dynamischer Handkamera das Medium derart revolutioniert bzw. berreichert hat als "handwerklich schwach" zu bezeichnen, legt dar, dass Herr/Frau Christiansen von Filmtechnik so viel Ahnung hat wie ich von Kernphysik.



Name: Pistol Pete
Email: sampras@hotmail.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Der Kommentar von marco ist reichlich unverständlich. Ich kann mich papenredder nur anschließen. Selbstverständlich ist ein Teil der Kritik subjektiv, aber ein Filmkritiker sollte objektive analytische Fähigkeiten besitzen, über die O.J. ganz offensichtlich nicht ansatzweise verfügt. Wenn ich eine subjektive Meinung hören will, gehe ich in ein Forum - wenn ich was Professionelles lesen möchte, ging ich bisher u.a. zu Filmszene.de. Aber die Qualität hier nimmt schon seit Monaten ab, wobei "Land Of The Dead" der vorläufige "Höhepunkt" ist. Ganz schwache Kritik, völlig am Thema vorbei. Eine klare Disqualifikation für weitere O.J.-Aufträge.



Name: marco
Email: mprator@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ihr begreift es nicht.....
zeig mir irgendeine bewertung, die nicht in der hauptsache subjektiv ist. das ist doch völlig natürlich.
oder meint hier jemand, daß marcel reich-ranickis
buch-kritiken, trotz seines großen fachwissens nicht in der hauptsache darauf beruhen, wie gut oder wie schlecht ihm PERSÖNLICH das jeweilige werk gefallen hat.
und ob ihr es glaubt oder nicht:
auch bei der bewertung von land of the dead hat ein
kritiker seine persönliche meinung niedergeschrieben.
daß euch diese meinung nicht gefällt, habt ihr zur genüge kundgetan.
ändern wird herr christiansen seine ansicht dadurch nicht.

@pistol pete: hast du den film bereits gesehen?
wenn ja, warum gibst du dann nicht deine sicht der dinge wider. hat er dir gefallen?
falls du ihn noch nicht gesehen hast, kannst du die kritik von christiansen überhaupt nicht beurteilen und deine thesen sind völlig haltlos. das nenne ich dann "ganz schwache kritik".



Name: papenredder
Email: papenredder@yahoo.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

marco, Du scheinst nicht zu verstehen, dass "Subjektivität" und eine objektivierte Sichtweise, bei der subjektive Belange natürlich weiterhin mit reinwirken, man aber durch entsprechendes Hintergrundwissen eine Annäherung an eine hermeneutische Interpretation und Beurteilung erzielen kann, zwei verschiedene Positionen sind. Es geht somit weniger um den Film an sich, sondern, dass ich Herrn/Frau Christiansen die Kompetenz absrpreche, einen Film abseits von rein persönlicher Geschmäcklerei beurteilen zu können.



Name: Homer
Email: thehomer@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@marco:

Kurz gesagt: wer von der Materie nicht die Spur einer Ahnung hat, sollte rezensieren, was er wenigstens ansatzweise versteht bzw. womit er sich ein wenig auskennt. Subjektivität ist legitim - Ahnungslosigkeit bei einer Rezension aber leider nicht. Genau das ist der Punkt. Interessant ist doch, dass soviele "Szenewächter" einer Meinung sind, also muss wohl schwer was dran sein am Absturz dieser Rezension. Oder net?

Homer



Name: O.J. Christiansen
Email: -
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Jetzt doch noch mal ein kurzes Kommentar meinerseits:

All jenen, die meinen mir en passant die Fachkenntnis absprechen zu dürfen, sei gesagt, daß ich mich sowohl beruflich als auch privat und wissenschaftlich seit mehreren Jahren mit dem Horrorfilm auseinandersetze. Mein Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Arbeit liegt dabei vor allem auf narratologischen Strukturen sowie soziokulturellen Einordnungen und damit einhergehenden Intertextualitäten. Daher bin ich mir der Bedeutung Romeros durchaus bewußt - um genau zu sein schätze ich seine anderen Film sehr: was wohl einer der Gründe sein mag, warum ich so verägert über diesen Film bin.

Es steht jedem frei eine andere Meinung zu "Land of the Dead" (wenn man ihn denn schon gesehen hat) oder dem Oeuvre Romeros zu haben - um genau zu sein ist eine eigene Meinung etwas wunderbares, die jeder haben sollte. Aber mich auf einer persönlichen Ebene anzugreifen (aus welchen Gründen auch immer) und vorschnell Urteile über meine Person zu fällen, ist nicht nur unfair, sondern zeugt auch von der schieren Intoleranz des Betreffenden.

Mit freundlichen Grüßen, O.J. Christiansen



Name: Homer
Email: thehomer@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Hallo Herr Christiansen!

Ihre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Horrorfilmen hin oder her: wenn Sie unter anderem die Leuts in "28 Days Later" als Zombies definieren und "schnelle" Zombies fälschlicherweise als "neue Idee" des DOTD-Möchtegern-Remakes deklarieren (zur näheren Erläuterung siehe meinen Kommentar weiter oben), frage ich mich wirklich was daran intolerant ist, Ihnen zumindest gewisse Filmkenntnisse abzusprechen. Bevor man eine Rezension schreibt, sollte man sich wirklich wenigstens ein bisschen mit der Materie befasst haben, damit solche IMO doch recht laienhafte Fehler nicht passieren. Nennen Sie mich meinetwegen einen Erbsenzähler oder Besserwisser, jedoch bei einer ernsthaften Rezension erwarte ich zumindest keine Verfälschungen von Fakten, ganz gleich ob der Film nun schlecht ist oder nicht.
Dazu sollte man dann wenigstens auch stehen, und nicht mit Begriffen wie Intoleranz herumwerfen.
Nix für ungut!

Homer



Name: O.J. Christiansen
Email: -
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Homer,
siehe meine Email an Sie.
Mit freundlichen Grüßen, O.J.Christiansen



Name: peter
Email: webmaster@bahnhof-wuerzbach.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

He Leute
Kommt doch einfach noch mal runter!
Was Herr Christiansen als seine subjektive Einschätzung über diesen Film geäusert hat ist vollkommen in Ordnung. Was ich persönlich auch nicht mehr nachvollziehen kann ist die Tatsache, dass wirklich ein paar (sagen wir mal Hardcore - Fans) meinen sie hätten das Recht, bei einer Ihnen nicht gewogenen Kritik, den Autor persönlich anzugehen.
Das ist einwandfrei nicht mehr in Ordnung.
Also um diesem ganzen Hick - Hack mal ein vorläufiges Ende zu geben freut euch einfach nach 20 Jahren Abstinenz auf ein gepfeffertes Stück (jetzt schon) Horrorklassiker und bevölkert rege die Kinos, um einem weiteren Sequel seine Berechtigung zu geben.
Unter folgendem Link sind im Übrigen die ersten 11 Minuten des Films online: http://choc.fr/temporaire/lod/select_video.html
Ausserdem gibt es ein tolles Interview mit George in Spiegel-Online
Viel Spass!!!!!



Name: Nico und Jürgen
Email: nico.boos@gmx.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

also...wir achten mal nicht auf die rechtschreibung,aber wir sind der meinung,das persönliche angriffe an herrn o.j. christiansen in keinem fall vorlagen,sondern lediglich seine fachkompetenz kritisiert wurde.da nützt auch kein sammelbecken von fachbegriffen mit den er nur so um sich schmeisst um sich zu schützen,bzw.pseudointerlektuelles geschwafel.fakt ist, das die wortwahl falsch war,und unserer meinung nach das gebiet horrorfilm oberflächlich behandelt,und das gewisse einfühlungsvermögen für dieses genre nicht hat.nichts für ungut....mfg



Name: peter
Email: webmaster@bahnhof-wuerzbach.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

An meine Vorgänger
Vielleicht solltet Ihr ja mal ein wenig nach Gross- und Kleinschreibung gucken ;).
P.S. Zeichensetzung hat auch Ihre Daseinsberechtigung.



Name: steff
Email: steff@fest.de
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also, persönliche angriffe jeglicher art sind selbstverständlich NICHT OK. obwohl ich beim überfliegen der kommentare keine solche entdecken konnte. zumindest keine die auf die person, und nicht auf die fachkompetenz des rezensent abzielen. seis drum.

viele die hier OJ in schutz nehmen wollen anscheinend nicht verstehen, dass es nicht um die bewertung geht. 3/10 solls von mir aus sein, wenn er/sie dies so empfindet. aber es scheitert an der argumentation! die rezension mag noch so subjektiv sein, das soll sie ja auch! aber zu kritisieren dass romero's zombies langweilig stampfend sind, IST nunmal unüberlegt. sie mögen subjektiv gesehen vielleicht langweilig sein. von mir aus. wie wir aber alle wissen waren sies über all die jahre ja auch. dass zombies also urplötzlich (in einer geschichte die fortlaufend ist!!!!!) rennen sollen, hat nix mehr mit subjektiv oder objektiv zu tun. diese aussage ist schlichtweg als FALSCH zu klassifizieren. erst recht wenn von einer solch gebildeten person, wie es OJ nach eigenen angaben anscheinend ist, der vergleich zu 28 Days later herangezogen werden und behauptet wird es seien wandelnde tote! nochmals FALSCH.

also, wenn ein kritiker LOTD 3/10 vergibt geht das von mir aus in ordnung. wenn diese benotung aber mit falschen tatsachen begründet wird, sollte man so aufrecht sein und den fehler eingestehen. dann hätte diese ganze debatte hier nämlich ein ende. grundsätzlich gebührt den verfassern hier ein grosses lob für ihre arbeit (und nerven :-) ). es wird IMMER diskussionen geben hier wegen verschiedener auffassungen. so sind wir nunmal gemacht. aber es würde wohl im interesse aller liegen, wenn man nunmal falsche tatsachen berichtigen würde. OK, man kann jetzt einwenden, dass das lauftempo der zombies KEINE tatsache ist, sondern auch auffassungssache ob langsam oder schnell besser wäre. kann man...ok. aber das langsame schlürfen war und ist doch ein markenzeichen der romero-zombies! oder wollt ihr michael meyers plötzlich mit einer scream-maske sehen weil es "in" ist? ich bitte euch....

steff



Name: papenredder
Email: pappenredder@yahoo.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Zu empfehlen zur Körperkunst der Untoten wäre Kadomskys wissenschaftliche Bearbeitung "Dynamik der Apathie", in der die Wirkungsweisen physischer und sozio-kultureller Bedrohungen in Hinblick auf klassischem, modernem und postmodernem Untoten diskutiert werden.

Ebenfalls lesenswert zum Thema sind einige Aufsatzsammlungen des Medienwissenschaftlers Stefan Höltgen, sowie die Arbeiten des leider viel zu früh verstorbenen Kulturwissenschaftlers Norbert Stresau. Vielleicht sind O.J. Christiansen bei seiner/ihrer wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Horrorgenre ja schon einige der Arbeiten "begegnet", was den Vergleich mit vermeintlich Untoten aus "28 Days Later", sowie einem modernen Untoten, weil er schneller rennen kann, jedoch noch unverständlicher erscheinen lässt.



Name: cinemarc
Email: marc.herrmann@radio7.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Na was geht denn hier...???
...sollten einige von uns vom 28-Virus befallen sein?

Wir unterhalten uns doch über einen Film, also Kino, also über Unterhaltung im weiteren Sinne...oder?

Insofern ist doch der Ansatz eines jeden Kritikers, mir, als künftigem Rezipienten vermitteln zu wollen, ob ihm ganz persönlich (natürlich subjektiv) der Film gefallen hat, mehr als nur löblich - eigentlich sogar zwingend. Das die hier diskutierte Rezension leider einige handwerkliche Fehler aufweist, ist ärgerlich - ändert aber nichts an der grundsätzlich sauberen Intention.

Deutlich skurriler ist in meinen Augen einen Film aufgrund seiner Historie, eines sowieso fragwürdigen Subtextes oder - noch schlimmer - aus fast schon nostalgischen Aspekten, verteidigen zu wollen.

Den Kinogänger interessiert doch unter'm Strich ausschließlich, ob er sich, nachdem er wieder ins Licht der Welt tritt, gut unterhalten fühlt, oder sich im nachhinein nicht lieber zwei BigMäc geleistet hätte. Ob Romero vorher schon andere Filme gemacht hat, die Zombies langsam oder schnell durch die Gegend latschen oder den Stellenwert im Subgenre "Untoten-Film", juckt doch die Masse null. Alles andere ist typische Kritiker-Onanie ("jetzt passt aber mal auf, wieviel ich über Kino weiss...") oder aber die Sorte akademische Herangehensweise, die in einem publikums-orientierten Zusammenhang genausowenig zu suchen hat.

Nehmen wir die Rezension als das was Sie ist: ein Steinchen im Mosaik unseres Meinungsbildes...und komplettieren es, indem wir uns den Film dann selbst anschauen.

Friede auf Erden und eine gute Gesinnung für jedermann

marc



Name: papenredder
Email: papenredder@yahoo.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Kino lässt sich genauso gut als Kunst begreifen und nicht nur als Unterhaltung. Das ist auch einer der gravierenden Unterschiede zum Fernsehen. Kino ist kein reines Unterhaltungsmedium, sondern auch eine Form der Kunst, der Kommunikation und der Ästhetik, im medialen, kulturellen oder auch gesellschaftlichen Sinne.

Daß auf dieser Seite aber anscheinend nur ein etwas komplexeres "also ich fand's gut" und als entsprechende Antwort "ja, ich nicht" praktiziert wird, ist mir inzwischen klar geworden.

Nebenbei wurde der wissenschaftliche Aspekt von O.J. Christiansen selbst angeführt, kann also diesbezüglich thematisiert werden.



Name: marco
Email: mprator@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

ich versuch's nochmal am beispiel musik:
hier steht in vielen (selbstverständlich nicht in allen) bereichen der künstlerische aspekt sogar im vordergrund. der wert der unterhaltung ist oftmals eher fragwürdig.

und gerade aus diesem grunde kann ich doch ein musikalisches werk nicht nur nach seinem künstlerischen anspruch bewerten. oder nach den handwerklichen fertigkeiten der musiker.

würde ich so vorgehen, müßte ich jedes x-beliebige
klavierkonzert von horowitz mit der höchstnote bewerten, obwohl ich fast dabei eingeschlafen wäre (ich weiß, ich bin ein ignorant).

die kunst mit in eine rezension einfließen zu lassen ist sicher richtig.
in maßen...



Name: steff
Email: -
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@cinemarc
die saubere intention rechtfertigt aber nicht, dass eine schlechte bewertung auf fehlerhafter argumentation beruht!

@marco
nochmals, es geht nicht darum zu behaupten alles was romero macht ist gut. auch wenn man den film nicht gesehen hat. man darf kritisieren, auch einen romero. der hat schon oft prügel einstecken müssen. ziel einer rezension soll nicht nur sein mir zu vermitteln ob der verfasser den film gut oder schlecht gefunden hat, sondern WESHALB es so war! und wenn dieses WESHALB auf falschen tatsachen beruht, spricht das in diesem speziellen fall nicht wirklich für die fachkompetenz (auf diesem gebiet) des verfassers - ergo die rezension kann nicht mehr ernst genommen werden und wird somit in vielerlei hinsicht wertlos. das hat nun NICHTS mit der person zu tun, sondern nur mit dem geschriebenen. damit gräbt sich eine solch tolle seite wie diese nur ihr eigenes grab. und das wäre schade. ich bin auf jeden fall FÜR subjektivität im film. aber die soll auch korrekt begründet werden. wenn ich den film scheisse finde, werde ich auch nicht zurückschrecken ihm 1/10 zu geben. romero hin oder her... aber das sollte dann dementsprechend sauber argumentiert sein.

freundlichst
steff



Name: Chaens
Email: robbi@fliewatüüt.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Ich bin über einen Pressespiegel-Link zu "Land of the Dead" leider hier gelandet. Meine "subjektive"(das Lieblingswort aller hier als Entschuldigung für laienhafte Kritiken)Meinung: regt Euch nicht auf,sondern wechselt einfach auf eine andere,sprich bessere,Webseite. Aber wenn ich's mir recht überlege,sollen alle,die(subjektiv gesehen)Filme wie Fanta 4, Herbie,oder Madagascar gut finden,bitte hier verweilen und nicht auch noch andere Seiten mit ihren subjektiven Ergüssen versauen..
Subjektive Grüße und auf Nimmerwiedersehn!

P.S.: Langsame Zombies sind mir lieber,als allzu schnelle Denker!



Name: marco
Email: mprator@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@chaens: danke für dein "wort zum sonntag"....

du bist unser aller augenöffner.



Name: Tripple - B
Email: capcomando@yahoo.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Das ist genau das was viel zu oft zu schnell kommt. Das "wort zum sonntag". Ich finde solche Disskusionen über Filme/Kunst...was auch immer, sehr interessant. Also bitte weiter machen. Das geht auch an O. J. Das ist nämlich gute Internet-Unterhaltung mit Wert.

ich selbst habe den neuen Romero noch nicht gesehen, aber was ich witzig finde ist die Tatsache, dass hier das "Filme konsumieren und danach vergessen was man gesehen hat" (glotzen mit Hirn auf Durchzug) verteidigt wird. Genau das ist die Haltung die einen Kunsumenten zum Zombie werden lässt. Womit sich der Kreis mal wieder schliesst.

Ps.: Romero rules!



Name: peter
Email: webmaster@bahnhof-wuerzbach.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

Hey Tripple B(lond)
Du schnallst ja wohl gar alles, oder doch nich??
P.S. Romero sucks!



Name: Lubo
Email: asf@ghj.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)


Der Film ist nur noch zum Weinen.
Wenn ich unfreiwillige Komik will kann ich mir nen StarWars-Film ansehen. Das war mit Abstand der degenerierteste und albernste Zombiefilm der letzten Jahre.



Name: Mausi
Email: AlinWolf@gmx.de
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Ich habe mir diesen Film gestern angeschaut.
Vorab muss ich sagen, das ich eine Person bin, die in den gruseligsten Szenen immer wegschaut.
Diesen Fil konnte ich allerdings von Anfang bis Ende anschauen,ohne auch nur ansatzweise Angst zu Empfinden.

Es ist zwar schön das die Zombis jetzt auch "Denken" können, doch wollen wir nicht alle lieber, das sie wild herumlaufen,Leute zerfleischen und uns Angs und Schrecken einjagen????

Wo war der Sinn des Films????

Wo war das "Spannende" Ende???

Sorry!!!



Name: The Insider
Email: insider@filmwelt.de
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Vergesst den obigen komplett unnötigen und voreingenommenen Verriss: „Land of the Dead“ ist nicht nur der Film, den seine Fans von Romero erwartet haben, sondern auch eine Fortsetzung, die sich thematisch, stilistisch und letztlich auch was die Klasse betrifft, in eine Reihe mit der vorangegangenen Trilogie stellt. Kurz gesagt: Romero beschämt die alten Filme nicht und liefert einen weiteren seiner kleinen Genreklassiker ab. „Land“ weiß mit einer temporeichen Handlung, gewürzt mit den von Fans erwarteten Gore-Einlagen, die im Hintergrund eine ganze Parade von politischen und kulturellen Subtexten auffährt, zu überzeugen. Also alles beim Alten in Romeros Untotenland, weswegen die kurzsichtigen Argumente im obigen Text von wegen zu langsame und zu menschliche Zombies komplett ins Leere laufen. Denn Romero setzt hier nur konsequent fort, was er in „Dawn“ und besonders „Day“ angefangen hat. Schon dort blitzte schon die Frage auf, wer im Kampf gegeneinander das wahre Monster ist. Romeros typisch pessimistische These ist natürlich, dass während die Zombies immer menschlicher werden, die Menschen sich immer unmenschlicher verhalten. Da sind die in „Land“ gezeigten Verhältnisse nur konsequent. Allerdings sind die menschlicheren Zombies nicht (wie im obigen Text angedeutet) reine Sympthieträger, diese Rolle gehört immer noch der Gruppe Menschen um Riley, Slack und Charlie. Sie sind immer noch eine ständige Bedrohung, die aufgrund der umgedrehten Verhaltensweisen letztlich nur motivierter und gerechtfertigter daherkommt. Zudem bildet die voranwankende Armee von Untoten nur den Hintergrund für das menschliche Drama, in dem es um Macht, Gier, Neid, Anerkennung und, jawoll, „do the right thing“ geht. Besonderer Trumpf von „Land“ dabei: der Film hält sich nicht mit langen Vorreden auf, geht gleich in die Vollen und weiß von der ersten Szene an zu fesseln. Tempo ist grundsätzlich ein Problem von Romeros Filmen, hier gibt es keine der fast üblichen Längen. Leider bleibt (das als kleine Einschränkung) bei knackigen 90 Minuten Laufzeit nicht wahnsinnig viel Zeit für Charakterentwicklung, die Figuren kommen trotzdem gut rüber, was auch mit den ansprechenden Darstellerleistungen zu tun hat. Zum ersten Mal hat Romero so was wie Stars und die Darstellerleistungen sind die besten der ganzen Zombiereihe. Simon Baker gibt einen anständigen Helden ab, Hopper als Tyrann Kaufman einen typisch verabscheuungswürdigen Bösewicht und John Leguizamo hält sich erfreulich zurück, weswegen die eigentlich klischierte Figur des Cholo die glaubwürdigste des ganzen Films ist. Man kann nicht mit seinen Methoden übereinstimmen, aber man versteht, woher er kommt und warum er tut, was er tut. (SPOILERWARNUNG) Und wenn er gegen Ende des Films sich auf den Weg zurück in die Stadt macht und dazu eine traurige Fanfare für einen Söldner ertönt, ‚klickt’ die Figur mit dem Publikum und sorgt für eine passende Auflösung seines Erzählstranges. Dies ist nur eine der vielen gelungen Einzelszenen in „Land“, der mehr lyrische Momente hat, als „28 Days Later“, „Dawn 2004“ und „Resident Evil“ zusammengenommen. Der Sequenz, in der sich die Zombies nach und nach aus dem Wasser erheben, kann man bereits jetzt Klassikerstatus zuschreiben (SPOILERWARNUNG ENDE).

Dazu kommt der offenkundige Romerosche sozialkritische Subtext, den man natürlich als „penetrant“ beschreiben kann. Aber dann sollte man ihn auch entsprechend lesen können. Und wenn man das tut, geht es nicht nur um den Kampf Arbeiterklasse gegen Kapital, sondern um eine Bestandsaufnahme des jetzigen Amerikas. Aktueller als Romero hier kann man doch gar nicht sein, weswegen der Vorwurf, der politische Subtext sei nicht an moderne Begebenheiten angepasst schlichtweg Blödsinn ist. Romero ist hier bösartiger als Oliver Stone: (SPOILERWARNUNG) Kaufman ist eine nur sehr wenig verschleierte Version von Bush (und seinen Kumpels in den Konzernchefetagen), der die Armen vor die Hunde gehen lässt und das doofe Volk mit seiner Version von Brot und Zirkus (Konsum für die höheren Gesellschaftsklassen der Menschen, Feuerwerk für die Zombies) davon ablenkt, dass er sich ausschließlich persönlich bereichert, der laut eigener Aussage nicht mit Terroristen verhandelt (!) und Gegner lieber heimlich liquidieren lässt. Man braucht nur sehr wenig Fantasie um in der unmenschlichen und unwürdigen Behandlung der Zombies als Zielscheiben oder für lustige Schnappschüsse (!) einen Kommentar zur Gefangenenmisshandlung in Abu Graibh zu sehen und dass Riley und Co. ausgerechnet im Kriegsdienstverweigererland Kanada Zuflucht suchen wollen ist vielleicht auch nicht nur Zufall. Romeros politische Parabel ist letztlich die erträumte Vision einer erneuten amerikanischen Revolution, in der konsequenterweise ein Schwarzer und ein Latino der Herrschaft eines bigotten Anführers den Garaus machen (SPOILERWARNUNG ENDE).

Fazit: Die überzeugendsten Filmzombies der Geschichte nebst ebenso überzeugenden Gore-Effekte der alten Schule, und das ist nur die gute Nachricht für Zombiefanatiker. Vor einem faszinierenden politischen Subtext entspinnt Romero eine konsequente und spannende Geschichte, die auf deutlich mehr Action setzt als die Vorgänger (und dementsprechend sehr wohl modern daherkommt) und von Anfang bis Ende fesselt. Dies ist die Art von knalligem B-Film, die John Carpenter seit fast zwanzig Jahren nicht mehr hinbekommt; ein wilder Trip in dem sich „Dawn of the Dead“, „Die Klapperschlange“ und Marxs „Das Kapital“ zu einem tollen Trip Richtung Zombieland vereinen.



Name: Björn
Email: a.a@habkeine.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

hallo zusammen!
ich muß sagen das ich von dem film doch sehr enttäuscht bin
da freut man sich monatelang auf diesen film und dann kommt sowas dabei raus
denkende zombies?rennende zombies?zombies die schießen?zombies die schwimmen?zombies die fühlen?
au man das kann doch wohl nicht wahr sein
dawn und day sind einzigartig - und land kann da nicht mithalten
bei dawn und day war mehr spannung und vor allen dingen mehr gore
dieser film war doch eine einzige ballerei
na ja man kann nur hoffen das der nächste teil (falls einer kommt) viel besser wird



Name: AB
Email: a@a.com
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

Hab den Film auch gesehen und mich leidlich gut unterhalten gefühlt. Nettes Szenario mit hübschem Endzeitfeeling. Aber Horror? Ne, da war rein gar nix. "Sympathische" Zombies (ein Widerspruch in sich) sind nicht "gruselig", sondern nur unsinnig.
Und das angebliche Gleichnis Kaufman=Bush ist so dummdreist, das es mir nur noch schlecht wird. Wahrscheinlich wird der Film aber genau deswegen von den linken Anti-Amerikanern in Europa besonders geliebt werden.
Meine Meinung ist übrigens mit großer Begeisterung rein subjektiv, ich bin eben ganz und gar kein betriebsblinder Romero-Fanatiker (wie einige Kritikunfähige hier).



Name: The Insider
Email: schon@klar
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

@ AB

Dummdreist ist nur, die Eindrücke anderer von vornherein abzuwerten. (Und wenn Dir die Gleichung Kaufman - Bush nicht zusagt, wie wäre es mit Kaufman - Cheney. Das sollte doch passen...)Und dass nur linke Anti-Amerikaner den Film lieben werden, wage ich zu bezweifeln, schliesslich war die bisherige Reihe auch harsche Kritik an vielen US-Phänomenen, vom schiesswütigen redneck bis hin zum Konsumwahn. Und die ist in den USA schliesslich auch gut angekommen. Dass gerade die Linken nicht zu sehr jubeln wollen, wird bei genauem Betrachten des Films auch klar, man schaue sich da nur die komische Untergrundtruppe an, die Riley am Anfang anheuern wollen. Die reden und planen die ganze Zeit einen Umsturz und wer muss führt den dann herbei(SPOILER) - genau, die Zombies, nicht die Möchtegernrevolutionäre. (SPOILERENDE). Romero nimmt wie eigentlich immer (siehe die Enden von "Dawn" und "Day") die Rolle des resignierten Eskapisten ein - hauen wir ab auf ne Insel oder in den hohen Norden und lassen den ganzen Scheiss hinter uns...

Das kann man, muss man aber nicht so sehen. Aber man kann auch nur leidliche Unterhaltung wollen und sein Gehirn für alles ausserhalb der reinen Plotebene abstellen. So zieht dann jeder das aus dem Film, was er auch investiert. Aber bei Romero-Filmen alles nur als face value zu sehen, das hat noch nie sonderlich gut gewirkt...




Name: raku
Email: keine@nirgendwo.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Tut mir leid, aber ich muss diesem Streifen sogar nur 2/10 Augen geben, mehr geht einfach nicht. Der Film mag einen politischen Subtext haben, Insiders Konzept ist sogar relativ schlüssig, jedoch sollte man diesem dann aber auch die nötige Zeit im Film widmen und ihn nicht immer nur kurz aufblitzen lassen, nur um dann wieder zu sehr ausgiebigen Goreszenen überzugehen, die trotz der reichlich vorhandenen Brutalität und massig Blut und Eingeweiden nie so etwas wie Horror, Abscheu oder Schockmomente erzeugen. Obendrein versauen die nervig reingedrückten pseudolustigen Oneliner das, was der Film an Komik von sich aus vielleicht entwickelt hätte. Ich fühlte mich stellenweise an den puren Splatterklamauk von Peter Jackson's Braindead erinnert, jedoch war es einfach in keiner Weise mehr komisch. Noch nie hatte ich mich nach der Sneak Preview so sehr geärgert, dass ich für gutes Geld 90 Min. fast nur Gewalt gesehen habe, die teilweise fast schon als Selbstzweck erschien in meinen Augen. Nicht, dass ich etwas gegen Gewalt in Filmen habe, ich fand z.B. Kill Bill genial, denn dort war einfach alles stilvoll und "cool". Bei LOTD war nichts davon zu merken...

Ich gebe zu ich kenne die restlichen Filme von Romero nicht und kann deswegen auch nicht beurteilen, ob Romero immer so fahrlässig mit dem politischen Subtext seiner Filme umgeht. Jedoch hätte er vor LOTD lieber einmal Dennis Hopper gefragt und sich mit ihm "Easy Rider" angesehen, damit er (möglicherweise wieder) lernt, wie man eine kritische Bestandsaufnahme der herrschenden Gesellschaftszustände richtig angeht.

Was bleibt ? Der Film kann nicht unterhalten, weil zuviel Zeit in Gore ohne jeglichen Sinn gesteckt wird, die weder Horror noch Komik erzeugt, und kann nicht das Gehirn anregen, weil dem Subtext, der wohl da ist, eben diese Zeit fehlt. Für mich verstößt das gegen das Konzept, das hier die Romerofans verteidigen. Wenn das Konzept jedoch genau so aussieht bei Romero, gefällt es mir entweder nicht oder wurde hier einfach sehr schlecht umgesetzt...



Name: SniperX
Email: -@-.-
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Wenn man sich den Schmarrn durchliest, den hier Leute lobend über den Film schreiben (teilweise ohne ihn gesehen zu haben), ist das für mich psychologisch gesehen sehr lehrreich: Wenn man einen gewissen Namen hat, egal in welchem künstlerischen Bereich, kann man den größten Schrott abliefern, und es wird immer welche geben, die diesen verteidigen. Fakt ist, ich habe den Film gesehen, und er ist zum Kotzen langweilig. Das meine ich sowohl in Richtung Action (bitteschön, wo ist denn eine einzige wirkliche Action-Szene? Wo der Held am Panzer hängt und runterzurutschen droht? Drollig!), als auch in Richtung glaubwürdige Charaktere und interessanter Plot. Der Held ist mir offengesagt wurscht, und die Plotstruktur ist derart linear und flach, daß ich mich den ganzen Film gefragt habe, worauf ich jetzt eigentlich warte: daß die Zombies den Turm knacken und Kaufman in den Hintern beißen oder was? Oder daß der Held alle Zombies umbringt? Oder mit seinen Lieben nach Kanada flüchtet? Nein, Sache ist, habe ich schließlich herausgefunden, daß er verhindert, daß Cholo mit dem gestohlenen Panzer die Stadt plättet. Aber nein, auch das ist es nicht ganz. Denn Cholo und der Protagonist vertragen sich dann wieder und wollen/müssen die Zombies aufhalten, die dabei sind, in die Stadt einzudringen. Sorry, das ist einfach Geschichtenerzählen für Anfänger. Mir zeigt es, daß Romero mal wieder Geld brauchte und ihn die Story nicht wirklich interessiert hat. Ein paar effektvolle Splatterszenen und aus, wer braucht denn da noch Charaktere, Action und eine spannende Geschichte. Keiner, wenn er Romero heißt - wie seine Verteidiger hier eindrucksvoll beweisen.



Name: Kand.in.Sky
Email: K.iS@Lycos.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Man kann dem Film vieles vorwerfen aber nicht, dass er ein Zombiefilm unter vielen ist. Die mehr als vordergründige Darstellung der augenblicklichen Zustände/Tendenzen der Gesellschaft sind das einzig störende, der Rest ist Romero-typische Aufarbeitung dessen was ist/war. Wenn man Augen hat soll man sie öffnen und nicht das verfolgen was sich auf der Leinwand tut.

Der Film wird seinen Platz finden, sicherlich nicht in Kinos aber auf DVD/Filmfestivals.




#k.



Name: marco
Email: mprator@gmx.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

mal ehrlich leute: wir reden hier über einen zombie-film!!
nach dem ganzen gequatsche über gesellschaftskritik und die aufdeckung sozialer mißstände müßte man annehmen, der streifen
wird als nächstes für den oscar nominiert.
ich wette, romero würde sich totlachen, wenn er erführe, was manche hier für einen völligen blödsinn in seine filme hereininterpretieren....



Name: RiversCuomo
Email: -@-.-
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Oh verdammt! Hab noch nie so einen langweiligen und beschissenen Film gesehen!! Bin eigentlich ein großer Romero- und Zombie-Fan. Aber was der Altmeister uns hier vorsetzt hätte er sich besser sparen können.

Der komplette Film hat B-Movie Charachter wirkt total billig. Wenn nicht Romero Regie geführt hätte, wäre der Film direkt in der Videothek gelandet.

Die Handlung und schauspielerische Leistung sind ziemlich mieß. Durch die langsamen und dummen Zombies kommt zu keiner Minuten Spannung auf. Leider hat Romero die Weiterentwicklung der Zombie-Filme verschlafen und langweilt sein Publikum.



Name: bennybond007
Email: benny.hein@web.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Sicherlich kommt "Land Of The Dead" nicht an seine Vorgänger heran,
dennoch ist der Film sehr Satirisch, Blutig, Unterhaltsam und mit einem politisch kritisierenden Auge verziehrt. Für mich die logische Romero Weiterentwicklung seiner Zombie Saga.

Man muss auch dazu sagen das die Charaktere in gut 90 Minuten
nicht so ausführlich behandelt werden können wie in dem
"Final Cut" (156 min) von Zombie - Dawn of the Dead.

Fazit: Kurzweilige Zombie Spaß.



Name: Etienne
Email: etienne@giga.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

hey oj. die wertung geht in absolut in ordnung. hab nicht gelesen was jetzt aller hier geschrieben haben, aber was ich sage stimmt eh. der film ist grottig, leider verblendet der name romero und jeder zweite schimpft den film ein meisterwerk und genie-streich. zwei stühle eine meinung dazu: http://www.bagook.com/news_62.html



Name: Adrian
Email: Adrian@rautemusik.fm
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Ich muss dem Großteil meiner Vorredner Recht geben. Wenn man sich als neutraler Beobachter mal die Wertungen aller anderen Kinoportale für diesen Film anschaut, ist das hier, bei filmszene.de, wieder eine geplante Hetze, um sich möglichst mit gewagten Reviews in die Münder anderer zu bringen.

Keiner wagt es einem derartigen Streifen weniger als 5 Punkte zu verpassen und das ist das, was der Film wirklich verdient hat




Name: immi666
Email: gehtkeinenwasan@miregal.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

FILMSZENE. DE ist sich mit solchen verrissen
selber ein feind. wenn ich film - infos & kritiken
brauche, besuche ich mittlerweile andere seiten
im netz. dieses ach - so - gewagten verrissen
von filmen, die eh` nur für ein fanpublikum
gedreht werden, nervt nur noch...




Name: movietrasher
Email: killxpert@web.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Die Geschichte, die Romero anbietet ist wenig originell. Die Protagonisten bewirken zudem keine emotionale Rührung - die Handlung verläuft ohne klassische Heldenreise, Riley, der Protagonist, verändert sich nicht.Die Sozialkritik ist schlichtweg zu platt, zu offensichtlich.Keine Spannung, einfach nur enttäuschend.



Name: sesambrot
Email: sesambread@gmx.net
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Vorab: Ich habe den Film gesehen, was ich als wichtige Voraussetzung ansehe, wenn ein Rezensent kritisiert werden soll, von dem angenommen werden sollte, dass er den rezensierten Film gesehen hat. Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, meine subjektive Meinung mit der von O.J. oder einigen Kommenatatoren hier abzugleichen.
Der Film war handwerklich stark.
Der Film war straff erzählt und bei allem - wie hieß es hier diverse Male? - politischen Subkontext ein Horrorfilm.
Der Film war phantasielos besetzt, aber Dennis Hopper ist halt immer wieder ein wunderbares Ekelpaket.
Der Film hatte eine Botschaft, die so subtil war, wie man es von einem Horrorfilm erwarten sollte.
Ansonsten: Alle mal nen Gang runterschalten und die peinliche selbstdarstellerische Rechtfertigungsversuchsreihe des Rezensenten O.J. mit dem Höhepunkt "Schwerpunkt in der wissenschaftlichen Arbeit liegt dabei vor allem auf narratologischen Strukturen sowie soziokulturellen Einordnungen und damit einhergehenden Intertextualitäten" als Bankrotterklärung nehmen, die sie ist. Dafür muss man nicht einmal studiert haben. Das kann man auch "en passant" machen.



Name: Ö
Email: bl@blab.la
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Faszinierend, welche Reaktionen ein Film auslösen kann, der diese Diskussion sicher nicht aufgrund seiner Qualität verdient hat.

Wobei der Großteil dieses Forums ja von etwas anderem handelt, das zu kommentieren ich mir ebenfalls nicht verkneifen kann:
Der Text von O.J. Christiansen bleibt in der Tat sehr oberflächlich und wurde daher zu Recht kritisiert.



Name: St3fan
Email: hab@ich.net
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ich kann den Rezensenten nur Recht geben, dieser Film war wirklich das Langweiligste, Unspektakulärste und Sinnloseste was ich bisher gesehen habe. War der Film irgendwann mal spannend oder fesselnd? In meinen Augen nein. Er war eher vorhersehbar. Nicht mal der Schluss konnte überzeugen.



Name: martin
Email: -
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Ich fand den Film ganz unterhaltsam. Ist aber wohl eher was für eingefleischte Zombiefilm-Fans. Die Handlung war nur mäßig spannend und originell. Romeros Night of the Living Dead und Zack Snyders Dawn of the Dead hatten in dieser Hinsicht erheblich mehr zu bieten.








Name: Chillbone
Email: faker@fakemail123.fake
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Nach Land of the Dead glaube ich, dass die ersten beiden Deadfilme von Romero nur durch Zufall gut geworden sind.
Die Story wirkt als sei sie von Michael Moore aus Indymediabeiträgen zusammenkopiert worden, die Charaktere sind oberflächlicher als die aus xXx2, man versteht den Film zu 100% (und hat ein WENIG mehr spass dran) wenn der Ton aus ist (was nicht unbedingt für die Qualität der Dialoge und der Musik spricht), die Schauspieler wurden anscheinend auf der Strasse für eine warme Mahlzeit aufgegriffen, da sie nicht halbwegs gzsz-niveau erreichen und die Kameraperspektiven sind zum Teil einfach peinlich unprofessionell.
Zum Guten: Maske ist gut und es gibt ne Nutte im Film

-> Nicht Lustig, Nicht Gruselig ... Irgendwie nix



Name: andiiii
Email: a@a.de
Bewertung:           (4 von 10 Digital Eyes)

fand ihn auch ein bisschen zu spannungslos... vorhersehbar, typische witze aus amiland und typische charaktere (der trottel, der held, der dicke, der gemeine usw.)

aber eine frage, kann mir jemand sagen wie der song hieß, als die beiden "stinker" im ring kämpfen und die frau reingeschmissen wird ?????????

ich halte einen vergleich zu 28days later für gerechtfertigt, da 28 days later ein höhepunkt in sachen apokalyptika war und das genre neu entwickelte, deshalb egal ob zombies oder nicht, romeros neuster film verspricht zuviel... (dennis hopper ist übrigens "verkommen")



Name: NIKE
Email: nike@onlinehome.de
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Der absolute Oberkäse: Zombiefilmchen ohne Hand und Fuß, kein Horror, keine Action, keine Spannung, also was soll das Ganze überhaupt? George A. Romero hat es absolut nicht mehr drauf, geh' in Rente, Junge, es hat keinen Zweck. Selten einen Film mit einer derart uninspirierten Regieführung gesehen. Und als wäre das noch nicht genug, ist das Ende die totale Zuschauerverarschung, Daumen runter für diesen Schwachsinn !

2 Punkte gibt es nur für einige nette kleine Goreeffekte.



Name: Cohors
Email: -@.de
Bewertung:                       (10 von 10 Digital Eyes)

1.Wegen der schlechten Kritik:
Man sollte bedenken, daß es sich um einen Zombiefilm handelt.
Welch Schrott lief in den 80´iger, was heute "Kultstatus" hat ( Fulci & Co. grüßen!! )

2.Der Film ist ein absoluter Kracher!
Nun gut es kommt nicht so recht Endzeitstimmung auf, wie z.B. bei "Day*",aber der dauert 102 min und die letzten 8 min ist erst "AKTION" geboten. Bei LOTD gibt es Zombiepower vom Anfang bis zum Ende. Alles was mir bei "Dawn 2004" fehlte, gibts bei "Land" on Mass!!! Ich finde die Kinofassung schon sehr "heftig", deswegen bin ich auf die absolut Uncut-Fassung DVD schon sehr gespannt.
Romero is back - Hurra!!!



Name: Herr Pes
Email: m@ttwurst
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Good old Shlasher-Horror. Während der erste Teil eher mainstream-mäßig war (und trotzdem sehr gut) geht romero hier wieder etwas zu seinen Underdog- (Zombie) Wurzeln zurück und wird daher den Erwartungen vieler Kinobesucher nicht entsprechen.



Name: select
Email: schubidu@yahoo.dodldoo
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Vorneweg, ich hab keinen seiner alten filme gesehen und werde es wohl auch in nächster zeit nicht nachholen. ABER, ohne den alteingesessenen Romero-fans hier auf den schlips zu treten, dieser film ist wohl übelst schrotte. Das einzige was mir wenigstens einbischen gefallen hat ist die action, jedoch ist das mehr oder weniger alles altbekannt. Alles andere ist unbrauchbar, die story ist mies und das von anfang an und ob mans glaubt oder nicht gegen ende wird’s immer schlimmer. Sobald man glaubt storytechnisch den absolute tiefpunkt erreicht zu haben legen sie noch ne schippe nach.
ich denk mal es ist geschmackssache ob dieser film gefällt, beim breiten publikum wird er wohl kaum ankommen..



Name: Sta2think
Email: nospam@nospam.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Die gute Nachricht: Wie erwartet ein okayer Film.
Die schlechte Nachricht: ...aber halt keine würdige Romero-Fortsetzung.

Erinnert mich irgendwie an die Matrix-Fortsetzungen: Auch da gab es interessante, schöne, ideenreiche Momente und klischeehafte, eindimensionale oder militaristische Vollversager.

Deshalb, und um meinen Vorrednern noch etwas nennenswertes hinzuzufügen, will ich hier mal die konkreten Plus- und Minuspunkte aufzählen, was gleich mal beginnt mit der

****Spoilerwarnung****

Plus:
+ das Luder ist das geilste, das seit langem auf der Leinwand zu sehen war
+ ein paar nette Waffenideen (Panzerzug, Bolzenschussgeräte)
+ die Zombies lernen dazu (korrekt: erinnern sich), was die Sache bedrohlicher, unberechenbarer macht
+ auch neu eingeführt werden die Friedensbemühungen zwischen den Lagern
+ das Erlernen von Werkzeuggebrauch wird zum Glück nicht ausgereizt, das Geballer der Zombies bleibt eher zufällig
+ der Gore ist tadellos
+ Denise Hopper ist klischeehaft besetzt, aber voll überzeugend
+ die Idee mit der Ablenkung per Feuerwerk
+ der Name "Stinker"
+ der düstere Kapitalismus der auf ihrer Insel lebenden Menschen, mit verblödetem Konsumismus und alten, reichen Arschsäcken, die Geldbündel (?!) horten.
+ die Überlegungen der Gebissenen, was sie jetzt machen ("ich wollte schon immer wissen wie die anderen so leben...")

Minus:
- die Charaktere sind holzschnittartig, klischeehaft und ohne Entwicklung
- die Dialoge sind recht dünn
- der Held ist eher unangenehm, schmalzig und komisch. Besser wäre es, es gäbe gar keinen.
- die Waffen sind trotz einiger origineller Einfälle wenig kreativ. Wo sind die umgebauten Rasenmäher? Die Elektroschlingen? Die Kettensägen? Die Flammenwerfer (immer noch die beste AntiZombieWaffe)?
- die Lösungsansätze der Menschen sind so nervend unkreativ, und ihr Vorgehen (trotz angenommener jahrelanger Kampferfahrung) so unmilitärisch und dilletantisch, daß darunter auch das Gefühl der Bedrohung leidet. Ich erinnere hier mal an das Vorgehen der Menschen in Aliens oder Terminator; in deren Verhalten spiegelt sich das Monster erst richtig.
- zahlreiche goofs, die vielleicht zT erklärbar sind, aber sauer aufstoßen: Obwohl die Zombies doch so sehr stinken, können sie Hinterhalte planen und auf kürzester Entfernung ausführen. Der Oberzombie geht im Wassergraben erst unter, dann steht er darin. Wie er auf der anderen Seite hochkommt, bleibt unklar. Der elektrische Draht scheint für Menschen ein Problem darzustellen, die Zombies haben ihn anscheinend irgendwie überwunden. Oder aber er ist lückenhaft, was genauso dumm erscheint. Die Menschen bewaffnen sich nicht, und verbarrikardieren sich nicht, obwohl man Gebäude von innen recht gut sichern kann. Es scheint plötzlich in der Stadt nicht eine einzige mit Schusswaffen bewaffnete Person mehr zu geben, nicht mal einen Verkehrspolizisten. Eine Planung für einen Zombieüberfall scheint bei all dem Prunk wohl nicht existent - alles ganz schön komisch.

***Spoilerwarnung ENDE****

Dawn of the Dead (Original!) u. Day of the Dead sind jedenfalls kreativitätsmäßig und intellektuell gehaltreicher.

Ich hätte es lieber gesehen, daß sich Romero an der DOOM-Verfilmung versucht und dort die alptraumartige Stimmung der ersten zwei Spiele auf die Leinwand übersetzt. Das wäre - mit einer Story, Charakteren, entsprechender Musik und liebevollen Details ein Meilenstein gewesen, statt dessen haben wir jetzt ein halbgares Land... und eine DOOM-Verfilmung mit einem Wrestling-Idioten.

Trotzdem zeigt der Film, daß das Genre nie tot sein wird, die Möglichkeiten für Szenarien, und die Deutungsweisen für Gesellschaftskritik (in diesem Fall scheinen manchmal die Zombie’s zum ausgeschlossenen, unterdrücken Pöbel zu werden, während sie zuvor meist als Nicht-Personen angesehen wurden) sind schier unendlich. Wäre toll, wenn mal ein Regisseur, der sonst nix damit zu tun hat, nen Zombie-Film dreht. Z.B. eine Predator-Special-Forces-Crew oder Sgt. Ripley mit Marines-Anhang würde ich gern mal gegen Zombies antreten sehen. Einen Mad Max. Die zwei von Lethal Weapon. Einen Neo. Oder Jet Lee. Einen Terminator. Einen RoboCop. Ich meine das jetzt nicht im Sinne von A vs P, sondern halt dem Geist nach. Und die sozialkritische Psychologie könnte in der Tiefe auch mal wieder etwas draufsatteln, die alten Romeros erinnern da ja von Intensität und Stimmung her an die ersten beiden Alien-Filme.

Zombies sollten allerdings auch Zombies bleiben, wenn sie so fix und geschickt rumrennen wie die Virusopfer in 28d verlieren sie das einzigartige, das sie von all den Aliens, Massenmördern, Kannibalen, Auftragskillern, Tieren, Werwölfen, Vampiren, Monstern etc. etc. so charakteristisch abhebt: Daß sie nur durch ihre tumbe Beharrlichkeit und ihr massenhaftes Auftreten gefährlich sind. Und daß sie durch ihr langsames Näherkommen das drohende Unheil so gedehnt und qualvoll machen. Man sieht's schon kommen und kann doch vor lauter Panik nix mehr machen. Oder man ist eingekreist von einer Übermacht aus dummen Freßmaschinen, und die Knarre hat ne Ladehemmung...
Solche Stimmungen schafft man nicht mit Ben Johnson gegen Carl Lewis.



Name: Furious Anger
Email:
Bewertung:       (2 von 10 Digital Eyes)

Ja ja,wenn ich als "Horrorfreund" und "Filmszene-Kritiker-Kritiker" schon einen Film noch schlechter bewerte als die "Schmierfinken" hier,will das schon was heissen!!!!

Kann mich zwar einigen meiner Vorgänger anschliessen im Bezug auf die falsch gewählten Kritikpunkte in Herr Christiansens Bewertung,jedoch ist LOTD bei ihm noch zu gut weggekommen!

Das war ja wohl mal GARNICHTS!!!
Romero hin Romero her,soviel Objektivität muss sein,und wenn er das genre 1000mal erfunden hat kann er froh sein,wenn nach diesem "Popelkrimi" sein Genre nicht zu Grabe getragen wird!!!

Im ganzen Film vieleicht 5 ganz NETTE Szenen,nicht ein wirklicher Schock,aber dafür jede Menge grenzenlose Langeweile und nervtötende Charaktere (zB.Cholo,"Der-Kahlköpfige-Tankwart-Zombie","Der dicke Samoaner"),von dem unglaublich belanglosen und hektisch herbeigeführten Ende mal ganz abgesehen!!!

Also wenn Romero diesen Schrott nicht aus finanziellen Gründen produziert hat,dann frage ich mich wirklich warum dann?

Tja und jetzt muss ich mich in einem Punkt sogar gewissermaßen noch Herrn Christiansen anschliessen:Sogar in der Videothek sollte man bessere und vor allem unterhaltsamere Filme als LOTD finden!!!
Und das sage ich ,wie bereits erwähnt ,als "Horrorfreund"!!!



Name: Schmido
Email: stefan-schmido@arcor.de
Bewertung:                 (7 von 10 Digital Eyes)

Mit Freuden habe ich die Diskussion über diesen Film auf der Seite verfolgt und konnte ihn jetzt endlich selber sehen.
Auf die Kritik von O.J. (die hier schon oft genug durch den Dreck gezogen wurde) will ich gar nicht mehr eingehen.
LOTD ist nicht so gut wie Romeros andere Filme, ich fand ihn aber trotzdem gut gelungen.
Natürlich hätte man die Charaktere etwas besser ausarbeiten können und auch das Ende ist ziemlich apprupt, aber ansonsten gibts nicht viel auszusetzen.
Was ich auch nett fand war Dennis Hoppers Rolle. Da fielen Sätze wie
"Wir verhandeln nicht mit Terroristen. Wir haben andere Mittel." und
"Ihr habt kein Recht dazu." (zu den Zombies)
Hört man hier vielleicht ein wenig Kritik am derzeitigen politischen System der USA heraus? Wer weiß
cu



Name: xy chromosom
Email: Jhaehnel@gmx.de
Bewertung:         (3 von 10 Digital Eyes)

Ein schlechter Film dem jegliche Logik fehlt.
Ich dachte die Zombies hätten sich in der ganzen Welt oder zumindest in großen Teilen Nordamerikas breit gemacht?!Stattdessen scheint man im Film vielleicht 100 versch. Zombies zu begegnen( wenns hoch kommt).
Außerdem war wohl nicht zu übersehen, das Romero hier bei Zack Snyders Dawn of the Dead geklaut hat.
Als der Zombie auf John Leguizamo liegt und versucht ihn zu beißen haut er ihm seine Wumme durch den Kopf.Das kenn ich doch irgendwoher!
Oder dieser tolle gepanzerte Wagen lässt mich auch an 2 aufgerüstete Campingmobile denken!
Außerdem las ich, dass Dawn of the Dead im Gegensatz zu Land ... ziemlich blutleer gewesen sein soll. Warum Denn?Außer ein paar Zombies die mit Maschinengewehren umgeholzt werden sieht man doch nichts!
Ich finde auch das ganze artet ein bisschen in Science-Fiction aus!
Und was sollte eigentlich dieser schwarze Anführer-Zombie, dem plötzlich ein Maschinengewehr in die Hände fällt das ihn zu Rambo mutieren lässt?
Und das Ende?
Anstatt das Zombieproblem ein für alle mal aus der Welt zu schaffen, lässt man sie ihrer Wege gehen!
Und dann werden noch alle restlichen Raketen sinnlos verballert!
Warum denn auch nicht?Es sind ja keine potenziell tödlichen Wesen da draussen die ja früher oder später eh wieder zum Problem werden.
Wie dem auch sei, ich konnte in diesem Film nirgendwo eine politische Subnachricht erkennen und auch keine übermäßige Gewaltdarstellung!
Fazit:
Snyders Dawn... : Romeros Land...= 1:0 für Dawn...!

PS.Anscheinend haben Romeros Zombies dem Gesetz der Natur,das alles organische einmal verwest etc., getrotzt!(Im Gegensatz zu 28 Days later)



Name: häh
Email: was@islos?
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

selten so einen Scwachsinn gelesen wie den letzten Post hier. Du beschwerst dich, dass Romeros Zombies nicht verwesen im Gegensatz zu 28 Days Later? Bist Du betrunken oder auf Drogen? In 28 Days Later verwest niemand, können sie ja auch nicht, sind ja nicht tot (siehe Diskussiion weiter oben).

Dass Romero bei dem Amateur Snyder klaut halte ich auch für ein Gerücht, Romeros Script inklusive 'Dead Reckoning', dem umgebauten Truck, kursierte schon Jahre bevor Snyder überhaupt daran dachte, auf Spielfilme umzusatteln.

Und was soll das denn heißen "artet zu sehr in Science Fiction aus"? Was soll das denn bitteschön sonst sein? Tagesaktuelle Zustandsbeschreibung??

Herr, lass Hirn vom Himmel regnen. Da haben die Zombies dann was zu essen und die bekloppten Kommentare nehmen ab.



Name: Pino
Email: allU@first.com
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

LOTD ist eine konsequente Fortsetzung der Dead-Reihe von Romero. Wer die ersten drei Teile kennt, kann eigentlich nur eine Steigerung feststellen und auch, das Romero dem berühmten roten Faden treu geblieben ist. Habe den Film hierzulande nicht im Kino gesehen, aber bin im Besitz des unrated Directors Cut, und der kann auf der ganzen Linie überzeugen. Witzige Einlage - die beiden Zombies, die angekettet für Photos mit den Gästen herhalten müssen, sind niemand anders als Simon Pegg und sein Regisseur (Shaun of the Dead). Anerkennende Geste des Altmeisters an eine der besten Kömödien des Jahres.



Name: Stubb
Email: thezombie@wannabrain.us
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Mir gefallen die instinkthaften zombies der neuen generation besser...
Aber sooo schlecht war er auch nicht und es stimmt, dass er seiner Linie treu geblieben ist!
Obwohl die Zombies jetzt einen fiesen, "wir schleichen uns vorbei und schocken die Leute hinter dem nächsten Busch"-trick haben, ist der Film doch eine konsequente Weiterentwicklung der "Deads". Z.B.: Der komische Zombie aus Day erkennt ja auch schon, dass er mal Soldat war.

Was mich aber wirklich gestört hat war die Nutte!!!
Ein überflüssiger Charakter, bei dem man versteht wieso sie den Zombies zum Fraß vorgeworfen wurde. Sie nervt mit den "einer muss ja klugscheissern"-Sprüchen und verwendet Waffen auf eine Art, dass man versteht wieso sie auch nicht zum Militär zugelassen wurde.

Sozialkritisch kann man wieder alles mögliche reininterpretieren, angefangen vom waffenwahn der amis bis den ausbeutungsstrategien von Großkonzernen (hab ich alles schon gehört und finde ich auch zu einem teil nachvollziehbar) da ist er sich eigentlich auch treu geblieben.

Das Ende ist leider eines der schlechtesten die ich je gesehen habe...
Ich finde da einfach das Dawn-remake spannender und 28day later sowieso.
Mir gefallen die instinkthaften zombies der neuen generation besser...
Aber sooo schlecht war er auch nicht und es stimmt, dass er seiner Linie treu geblieben ist!
Obwohl die Zombies jetzt einen fiesen, "wir schleichen uns vorbei und schocken die Leute hinter dem nächsten Busch"-trick haben, ist der Film doch eine konsequente Weiterentwicklung der "Deads". Z.B.: Der komische Zombie aus Day erkennt ja auch schon, dass er mal Soldat war.

Was mich aber wirklich gestört hat war die Nutte!!!
Ein überflüssiger Charakter, bei dem man versteht wieso sie den Zombies zum Fraß vorgeworfen wurde. Sie nervt mit den "einer muss ja klugscheissern"-Sprüchen und verwendet Waffen auf eine Art, dass man versteht wieso sie auch nicht zum Militär zugelassen wurde.

Sozialkritisch kann man wieder alles mögliche reininterpretieren, angefangen vom waffenwahn der amis bis den ausbeutungsstrategien von Großkonzernen (hab ich alles schon gehört und finde ich auch zu einem teil nachvollziehbar) da ist er sich eigentlich auch treu geblieben.

Das Ende ist leider eines der schlechtesten die ich je gesehen habe...
Ich finde da einfach das Dawn-remake spannender und 28day later sowieso.



Name: Billysan
Email: billy@aol.com
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Kann mich dieser Kritik überhaupt nicht anschliessen.
Gerade weil Romero seinen eigenen Inszenierungsstil besitzt, macht er diesen Film spannend.
Ich fand die Zombies gut in Szene gesetzt und üppige Langeweile kam auch nicht auf.
Meine Freundin und ich fanden ich doch recht gruselig und blieben bis zum Ende dabei.
Konsequenterweise ist der Film allerdings wirklich ncihts für schwache Nerven; die Kamera hält immer voll drauf.
Als Genrevertreter ist er aber durchaus spannend und konsequent umgesetzt. (wobei er aber an keiner STelle billig wirkt)



Name: sombie
Email: dat@iaa
Bewertung:                     (9 von 10 Digital Eyes)

Alle Fans von Zombie Filmen: Schaut euch den Streifen an, es lohnt sich, ist einer der BESTEN dieses Genres! Wenn es geht aber bitte , die US-Uncut Version evtl. mit Deutschem Ton, nicht irgendwas verschnittenes ansehen.
Auch zu empfehlen der Film "Dead Meat".

Wer behauptet "Land of the Dead" sei schlecht der hat keine Ahnung, wirklich!



Name: LandOfTheBlöd
Email: notdeadyet@gmx.net
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Einfach ein sinnloser, schwachsinniger und völlig überflüssiger Film, in dem Zombies hauptsächlich nur als Statisten fungieren und keinen wirklichen Threat darstellen, was den Film zudem auch noch endslangweilig macht - ungefähr so wie Dead Meat, der einfach nur langweilt und nervt. Weil ich grad dabei bin: habe gestern 7 Mummies angeschaut...Kann mir hier vielleicht jemand (aber bitte nicht jemand, der LOTD gut findet) einen spannenden, atmoshärischen und vielleicht etwas schockierenden (neueren) Horrorfilm empfehlen?



Name: xy-chromosom
Email: Jhaehnel@gmx.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ wasislos.de

verpiss dich
ich meinte nicht das die infizierten aus 28 Days later verwesen sondern das sich das Problem irgendwann von selbst gelöst hat da sie verhungerten!
Und Zombies sind TOT das heißt das sie irgendwann verwesen!
Jetzt kapiert du Schw...tel



Name: olek
Email: olek@web.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Ich weiss ne gute Möglichkeit wie man geld das klo Runterspülen kann! Mann schaut sich einfach den Wiederlichen PERVERSEN SCHEISSDRECK LAND OF THE DEAD AN!!! Wie pervers muss man sien um sich so ein drehbuch auszudenken



Name: Flow
Email: kuehn.florian@onlinehome.de
Bewertung:               (6 von 10 Digital Eyes)

Also ich habe Land of the Dead, direkt nach Dawn of the Dead gesehen.
Da fällt einem auch klar der unterschied auf.
Dawn of the Dead hat mehr Inhalt, ich halte ihn für besser umgesetzt, aber das zählt hier nicht zur Bewertung.
Nur ein muss ich festhalten, was bitteschön ist das für eine ende con Land of the Dead, da ist ihnen wohl echt die Fantasie ausgegangen, oder?
Jedoch diesen Film mit 0 oder 1 nem Auge zu Bewerten finde ich auch n bisschen schief.
Die wollen nur Aufmerksamkeit.
Es gibt in jedem Film zumindest so viele poitiven Aspakte dass es für min. 2 Augen reicht, oder?



Name: Pyro
Email: pyro@aol.com
Bewertung:     (1 von 10 Digital Eyes)

Einfach nur schlecht und billig.
Mehr gibts nicht zu sagen.



Name: idioten sterben nicht aus
Email: ja@du,xychromosom
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

Haehnel, du bist ein Idiot. Lies deinen ersten Beitrag mal genauer, dann ist auch klar dass Du genau dies sagst: Romeros Zombies trotzen den Gesetzen der Natur wie Verwesung im Gegensatz zu denen aus 28 Days Later. Irgendwas von Verhungern wird dann nachgeschoben, damit Du nicht ganz so behämmert wirkst wie man nach deinem ersten Kommentar denken muss.

Oh, und Zombies sind UNTOT, sonst wären es ja keine Zombies (Duh!), d.h. sie sind evtl. halbverwest aufgrund des Zeitpunkts ihrer Rückkehr, bleiben sonst aber in dem Zustand, in dem sie zurückkehrten.

Und jetzt verpiss Du dich, Du möchtegernkluger Volldepp. Da hat ja jeder Zombie mehr Gehirnmasse als Du.



Name: xy-chromosom
Email: ManuelDuerer@AOL.de
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

@ idioten sterben nie aus

so lange du noch existiertst werden idioten auch nie aussterben
und jetzt VERPISS DU DICH sonst passiert was!



Name: fu
Email: iunuwen
Bewertung:   (- von 10 Digital Eyes)

romero hatte, als er night und dawn gemacht hat, einfach die richtigen drogen geschmissen. die haben dafür gesorgt dass etwas geniales dabei herauskam.

wer hat ihm nach dawn bloss die drogen weggenommen und warum hat sie ihm keiner für land wiedergegeben ???

nur noch riesen bullshit von romero. der sollte sich mal mit zak snyder unterhalten. da kann er was lernen!



Name: Ragman
Email: Ichlachmichtot@filmszene.de
Bewertung:             (5 von 10 Digital Eyes)

Wie geil Drohungen übers Internet ich lach mich gleich tot. Was willst du ihm den antun? *g*

Mann ernsthaft in was fürn Kindergarten ist diese Diskussion hier blos ausgeartet, aber zum Film: Ich geb ihm 5 Punkte, weil er irgendwie nicht richtig funktioniert hat, geschweige den mitreißend war, er war für mich nicht wirklich spannend und die Charaktere waren mir ausser Cholo (irgendwie passte seine egoistische Anti-Held Masche, am Ende tut er ja auch das Richtige *g*) und Kaufmann (konnte nicht abwarten bis er gekillt wird) ziemlich egal, vorallem die Nutte die echt nur genervt hat, genauso die Szene in dem Club, wo sie ja gerettet wurde; total überflüssig aber heiß war sie ja, wohl der Grund warum sie dabei war, die eine Soldatin hätte dafür aber auch gereicht.
Ich glaube er hat für mich nicht funktioniert weil er so durch die Charaktere und Szenen gehastet ist (indem Punkt war er schon sehr schnell), alle und alles wurde innerhalb einer Sekunde vorgestellt, manche starben in der nächsten, andere waren die ganze Zeit dabei sagten aber vielleicht nur drei Sätze und standen sonst nur dumm rum, ne ehrlich so viele überflüssige Figuren hab ich noch nie in einem Film gesehen.
Trotzdem Romero bleibt sich treu, dass merkt man am Film und das rechne ich ihm hoch an, er liebt seine Zombies und er muss sie nicht schneller machen um die "Dawn2004" Generation bei Stange zu halten. "Land of the Dead" ist eine konsequente Weiterentwicklung von dem was vorher war. Was nichts daran ändert das nur ein mittelmäßiger Film dabei rausgekommen ist, den es fehlt einfach die Bedrohung, während es bei den anderen DEAD Filmen immer die Menschen waren, die für den Horror sorgten, den sie bauten die Scheiße in der sie dann zerfleischt wurden, die Frage war nur Wann? und Wer? Das fehlt hier einfach, den einzigen Fehler den die Menschen begehen ist vielleicht das sie sich zu sehr in Sicherheit wiegen und sich mit Sex und Spielen ablenken lassen. Es fehlt aber das falsche Handeln der Charaktere was zur Katastrophe führt. Jetzt sind die Zombies nämlich schlauer geworden und können schwimmen und Waffen benutzen, tja und so sind sie irgendwie weniger Bedrohlich, sie finden ihren Weg, die Zombies killen die Menschen, nicht die menschliche Fehlbarkeit. Durch ihre zugewonnene Menschlichkeit sind nur weniger angsteinflössend weil man ihr Handeln ja sogar verstehen kann, da kann noch soviel Goreblut fließen, macht sie nicht schlimmer. Das ganze funktioniert vielleicht für eine gute Geselschaftsparabell, die eine generelle Apathie der beschissenen Umstände auf der Welt kritisiert aber nicht für einen guten Horror Film. So ist das leider...



Name: janek
Email: sink_venice@web.de
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

fuck ich hab mich 20 minuten über den film ausgelassen und nix funktioniert hier

ach ja:

film kacke, kritik richtig, dumme story, blöde polemik, romero enttäuscht.



Name: Akill
Email: akilll00@arcor.de
Bewertung:                   (8 von 10 Digital Eyes)

Land of the dead kann meiner Meinung nach durchaus überzeugen. Er setzt weniger auf Horror und Schockeffekte als auf Stimmung, gute Aktion und eine politische Botschaft über die es sich lohnt nachzudenken. Romero hat das abgeliefert was man vom ihm gewohnt ist. Neben der meiner Meinung nach gelungenen Story fließt natürlich wieder viel Blut, etwas zu viel meiner Meinung nach, aber ich bin auch nicht der allergrößte Splatterfan. Das Makeup ist mal wieder grandios und die Schauspielerische Leistung Hoppers hervorragend.

Dass Romero nicht auf den zug den "Zombies auf Speed" aufspringt finde ich wirklich gut. Seine Zombies waren nie die eigentliche Gefahr sondern der Menschliche Selbstzerstörungstrieb und die Unfähigkeit zur Zusammenarbeit unter den Menschen. Auch in Land of the Dead fnuktioniert diese Art der Herangehensweise wieder sehr gut. Mir hat der Film deutlich besser gefallen als die "Dawn of the Dead" Neuverfilmung und auch besser als "28 Days late".

Zu kritisieren wäre zum einen das Ende, welches mir zu positiv und Hollywoodmäßig ausfällt. (Da war Romero in Night of the Living Dead und Dawn of the Dead besser!), zum anderen stellt der Film keine Revolution des Genres da, die aber nach Romeros vorarbeiten auch nicht zu erreichen ist. Manche politische Botschaft mag auch etwas plakativ sein. Trotzdem hat Romero eine Parabel auf das aktuelle Amerika geschaffen, die den vergleich zu seinen früheren Werken nicht scheuen braucht und das Genre nahezu perfekt auslastet. Schade, dass ein Mann wie Romero keine Versuche gemacht sich sich außerhalb des Horrorfilms einen Namen als Regisseur zu machen.



Name: FSR
Email: ggggggggggggg
Bewertung:   ( von 10 Digital Eyes)

Dieser ganze zombie #@?! regt voll auf!Schreibt lieber fsr4life an die wände!.................peace



Name: Prellwurst
Email: asdasd@wew.com
Bewertung:   

Der Film war eine Katastrophe und Leute, die ihn gut finden leiden entweder an einer starken Geschmacksverirrung oder aber deren IQ befindet sich in etwa auf einer Ebene mit dessen der Zombies in diesem Schund"film".
Lahme Handlung; Charakter, die teils noch dümmer wirken als die Zombies im Film; ein lächerliches Ende (die armen Zombies, die ja auch nur eine Unterkunft suchen, haha viel lächerlicher gehts echt nicht mehr) und eine wirkliche Handlung sucht man ganz vergebens.
Was man hier geboten bekommen ist einfach nur eine Unverschämtheit eines Films in Sinne von dümmer gehts (n)immer.
Mit Horror hat das auch nichts zu tun, eine Beleidigung für das Genre würde dieser Film darstellen, wenn man es denn so sehen will.

Gruss



Name: Bravopunk
Email:
Bewertung:   

Sehr guter Film! Nicht der Oberhammer ab sehr gut.
Ich geh mal auf einzelne Kritikpunkte, welche hier vorkommen, ein:
Die Zombies sind langsam...und das ist gut so! Das war schon früher schön anzusehen, dass die Zombies erst durch die Überheblichkeit, Gier und Blödheit der Menschen, so gefährlich werden. Die müssen nicht rennen um gefährlich zu werden, das erledigt der Mensch für ihn.
Daduch konnten sie wohl auch den Ganzen Planeten überrennen.

Die Story ist solide. Die Bildung neuer "Schichten" und deren Untergang durch die oberste Schicht ist nur Konsequent von Romero. Nur der andere Handlungsstrang mit dem Panzerwagen war etwas schwach.

Das die Zombies intelligenter werden ist auch nur eine logische vortsetzung von Day of the Dead.(auch wenn ich dumme Zombies besser finde) Und ist kein vergeblicher Versuch dem Genre was neues abzugewinnen, da Day schon 20 Jahre alt ist.

Die Zombies wollen keine Sympathieträger sein. Die Sympathieträger sind allen voran noch die Menschen, welche außerhalb des Gebäudes wohnen.
Die Behauptung, es sei ein Misslungener Versuch des Regisseurs gewesen, die Zombies als tragische Helden darzustellen, rührt nur daher, das jemand etwas gesucht hat, was nicht vorhanden war und es somit zu einem Kritikpunkt gewandelt hat. Die Zombies sind zwar menschlicher aber immer noch Menschenfressende Wesen, was im Film auch deutlich genug gezeigt wird.

Als Gut sollte man noch Folgendes erwähnen: Farbgebung der Landschften, Effekte(MakeUp) und die "ZombiesasumWasser" Szene

Als Schlechter: Das Nicht gute aber doch zuuu positive Ende, mit dem Gefühl, dass es den Guten gut geht(was bei keinem Teil zuvor so war.)
Die "Nebengeschichte" mit dem sooo wichtigen Fahrzeug.

Zur Sache, was ein Zombie ist: Da gibt es eigentlich keine Regeln. Ein Zombie muss nicht einmal untot sein. Sieht man am Ursprung der Zombies - Dem Woodoozauber, welcher die Menschen willenlos werden lässt. Was eine gleich zum einzig wirklichen Kriterium eines Zombies kommen lässt: Die Willenlosigkeit!(Die Gier nach fleisch in Filmen, zugunsten der Gefahr und Unterhaltung, mal ausgeschlossen)
Somit kann man auch sehr wohl die Zombies aus "28 Days Later" als Zombies bezeichnen.



Name: olek
Email: olek@web.de
Bewertung:   

keine ahnung wann ich das letzte mal so einen bescheurten quak wie diesen gesehen habe einfach nur lächerlich



Name: Homer
Email: thehomer@gmx.de
Bewertung:   

Bravopunk schrieb:

Zur Sache, was ein Zombie ist: Da gibt es eigentlich keine Regeln. Ein Zombie muss nicht einmal untot sein. Sieht man am Ursprung der Zombies - Dem Woodoozauber, welcher die Menschen willenlos werden lässt. Was eine gleich zum einzig wirklichen Kriterium eines Zombies kommen lässt: Die Willenlosigkeit!(Die Gier nach fleisch in Filmen, zugunsten der Gefahr und Unterhaltung, mal ausgeschlossen)
Somit kann man auch sehr wohl die Zombies aus &quot;28 Days Later&quot; als Zombies bezeichnen.



@ Bravopunk:

Nein, kann (sollte) man eben nicht. Dann wäre ZEIT DES ERWACHENS auch eine Art Zombiefilm.

Homer



Name: Brätt
Email: guennikah@online.de
Bewertung:   

Erschreckend hohl. So hohl, dass sich manche dazu genötigt sehen, Sehenswertes hinein zu interpretieren. Da spielt Wünschen und Wollen einigen einen Streich. Ich hieve den Streifen wohlwollend auf einen Punkt, weil ich ein paar Mal schmunzeln musste. (Bewertung funktioniert nicht)



Name: Tyler Armitage
Email:
Bewertung:            (4 von 10 Augen)

LOTD zu dritten mal gesehen. warum? das weiss ich auch nicht!

ich muss vorab noch erklären das ich zu der generation gehöre, die in den 80gern mit u.a. dem splatterkino der 70ger und 80ger aufgewachsen ist. selbstverständlich gehören neben filmen wie the evil dead, the texas chainsaw massacre und friday the 13th auch die romero-zombie-filme dazu. romeros dawn of the dead hat mich seit jeher erstaunt (und erschreckt), und ich halte diesen film, für ein von vielen kritiker immer noch unterschätztes meisterwerk. und das nicht nur im genre des horror-films, als film an sich.

als ich hörte romero dreht eine fortsetzung seiner berüchtigten night/dawn/day-trilogy, war ich sehr skeptisch. später, nach sicht des trailers und der eingeholten information das george das drehbuch selbst verfasst hat, wurde aus kopfschütteln vorfreude. so kann man sich irren:

@The Insider & Mr. Vincent Vega: mittelfinger

romeros land of the dead ist kein guter oder sehr schlechter film, kein klassiker oder durchschitt. romeros LOTD ist einfach unglaublich mies geschrieben, einfallslos inszeniert, schlecht besetzt und erschreckend langweilig. kurz: das teil ist schrott! das beste was `land´ hätte passieren können (vom nicht gedreht werden abgesehen), wäre ein stillstand auf hohem niveau gewesen. doch romeros blutleerer zombie-streifen ist leider nichts anderes als ein grosser rückschritt.

handlung : schlechtes drehbuch, schlechter film. ganz einfach.

charaktere: oberflächlich, austauschbar (bitte .... eintragen).

besetzung : asia a. kann nicht spielen, hopper ist verschenkt leguizamo ist unsymphatisch, baker ist farblos.

zombies : eine logische weiterentwicklung des romero-zombie-universums. nur erschrecken tun sie niemanden mehr.

gore : nett, irgentwie symphatisch altmodisch, reisst aber auch nicht mehr viel.

regie : romeros `land´ ist in jeder hinsicht schwächer als snyders `dawn´-remake. das ist bezeichnent.

bewertung : 4 von 10 weil LOTD immerhin unterdurchschnittlich unterhält.






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