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Inland Empire
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Name: ja Email: auch Bewertung: Har har, Staake at his best. Großartig! |
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Name: Dr. Pepe Email: dr.pepe@gmx.net Bewertung: Ich gehöre zwar zu denen, die sich den Film tatsächlich freiwillig ein zweites mal anschauen wollen und an eine entschlüsselbare Handlung glauben, aber trotzdem: Geile Rezi, Respekt! (Die Punkte-Bewertung des Films spar ich mir erstmal, da müsste ich jetzt sehr, sehr lange überlegen.) |
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Name: ollywood Email: out of business Bewertung: Kritik? Ich kann hier keine Kritik von "Inland Empire" finden. Das einzige was ich gefunden habe, ist eine Analyse von jemanden, der sich auf dem "Lost Highway" verirrt hat. Schreckliche Rezension! |
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Name: kinomax Email: nomail@ever.de Bewertung: das mit der bewußtseinsebene klappt schon, was lynch aber irgendwie nicht versteht ist dass man zumindest in hollywood wohnen und der amerikanischen alltags- und sprachkultur ausgesetzt gewesen sein muß, um dem film die nötige tiefe abzugewinnen. auf deutsch synchronisiert und von leuten betrachtet die noch nie länger in l.a. waren wird der film sicherlich zu einer der nervigsten schnarcherfahrungen der kinogeschichte. für die meisten menschen dieses planeten also wohl eher der falsche film - die ganzen subtilitäten, die den betrachter mit auf den 'trip' nehmen können sind sonst verloren und man sieht 3h nur leute die blödsinn quatschen. Wenn man merkt, daß man nicht 'mitschwimmen' kann sollte man wohl besser rausgehen und sich die Realität ankucken, ist viel interessanter! |
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Name: Mystery Man Email: henry.spencer@mindfuck.com Bewertung: Wie konnt man nur Herrn Staake an die Rezension für diesen Film lassen? Einen Rezensenten der uns im ersten Absatz schon mal beweist, dass er wohl nun schon seit 1994mit einer kompletten Fehlinterpretation von "Lost Highway" im Kopf ins Kino rennt, und dann zu allem Überfluss mit dem letzten Wörtchen des Abschnitts ("Nein") auch noch preisgibt, dass ihm die einzig sinnvolle Interpretation doch tatsächlich bekannt ist. It was kinda layin' a mindfuck on me! Genau darum gehts! P.S.:Ich liebe "Eraserhead" abgöttisch, ja das tue ich! |
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Name: Mystery Mängel Email: mindfuck@orwhatever Bewertung: @Mystery Man: Jaja, andere belehren, aber selbst nur Halbwissen zeigen. Eine Fehlinterpretation von "Lost Highway" kann ich zumindest im Text nirgendwo entdecken, geschweige denn überhaupt einen besonderen Kommentar zu jenem Film. Aber dem Autoren Vorwürfe machen und selbst nicht wissen, wann "Lost Highway" eigentlich rauskam (das war 1997), das passt nicht. |
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Name: Dirk Lynch Email: Bewertung: Ich sage nur, keine Ahnung der Bewerter, und der Film läuft 180 Minuten! |
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Name: Floyd Email: Bewertung: ach ja der gute lynch, begreifen muss mans ja nich, aber wnigstens macht er was ausergewöhnliches! ich freu mich jedenfalls wieder auf verwirrung auf höchstem niveau... |
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Name: StrangerInAsTrangeLand Email: - Bewertung: Den Film muss ich unbedingt sehen. Ne schlechte Bewertung vom Staake ist schließlich fast schon ne Garantie dafür, dass der Film gut ist. Gilt umgekehrt übrigens auch, siehe Rezi+10Pkt.-Wertung für "Mystic River" (so ziemlich der langweiligste Film, den ich kenne). |
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Name: urgs Email: lynch@mob.de Bewertung: Die Kritik stellt auf jedenfall einen Standpunkt dar, den man akzeptieren kann. Ich gehe morgen definitiv mit gemischten Gefühlen in's Kino. Allerdings: Der einzige Lynch, der mich bisher enttäuschte, das war "Lost Highway". Bilder und Geschichte liessen mich da regelrecht kalt. Eraserhead fand ich dagegen klasse. Nur, im Gegensatz zum Reszensenten empfand ich den gar nicht soo weit weg vom Mainstream. Ganz allgemein finde ich, dass der Humor in Lynch-Filmen etwas unterbewertet wird. Und auch bei dieser Kritik könnte man meinen, INLAND EMPIRE wäre ein todernstes Unterfangen. Ich hoffe trotzdem auf ein paar Lacher, so wie ich sie in fast allen Lynchfilmen bisher hatte. |
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Name: ak79 Email: rabbitrabbitrabbitrabbitrabbitrabbti Bewertung: @ Bad Rabbit Ich wette, das hat er auch schon bei Mullholland Drive getan (sich einen abgelacht, meine ich). Komisch das dieser Film hier in Filmszene so hochgelobt wurde. Die Atmosphäre ist zwar super gemacht. Aber auch in Mullholland Drive treibt sich so einiges an sinnlosen Gesocks rum! Keiner kann mir Erzählen, dass Mullholland einen Sinn ergibt! Er ergibt genau so viel Sinn wie ein mitternächtlicher Traum, und so wird es auch bei Island Empire sein. Wahrscheinlich holt sich Lynch während der Premiere einen runter, wenn er all die Leute sieht die verzweifelt nach dem Sinn und der künstlerischen Botschaft suchen. Lynch kann jedem vor die Füsse kacken und die meisten würden sich fragen: "Was meint er wohl damit? Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Scheiße und mir? Oder passiert da noch was mit der Scheiße? Oder bin ich vielleicht die Scheiße und die Scheiße ich?" Die meisten seiner Filme kann man sich bestimmt im Drogenrausch am besten anschauen. Und wahrscheinlich ergeben sie auf diese Bewusstseinsebene einen Sinn oder in Schlaftrunkenheit. Dummerweise kann man keine 3 Stunden schlaftrunken sein! |
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Name: urgs Email: lynch@mob.de Bewertung: Na ja, das ist nun unterstes Niveau, was Du @ak hier ablässt. Nur weil man etwas nicht versteht oder nicht mag, muss man es nicht gleich als "Scheisse" abtun. Und ja, ne kleine Haschpfeife werde ich mir morgen, vor der Vorstellung, sicherlich geben, um mich ein bisschen warm zu machen. Im aktuellen Konkret-Magazin, das gerade erschienen ist, wurde der Film sogar zum Film des Monats gekürt. |
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Name: mr cowpunk Email: cowpunk1975@yahoo.de Bewertung: Der Film ist leider rund eine Stunde zu lang. Allerdings gibt es große Szenen und großartige Gesellschaftskritik. Lynch zerreißt hier gekonnt die Themen Prostitution und Pornographie und stellt sie als Ausverkauf dar, aber nicht als konservativer Moralapostel, der den Werteverfall beklagt, weil Menschen Spaß am Sex haben könnten, sondern weil Sex hier wiederholt nur eine Ware ist und Frauen zur dieser werden. Spaß haben die Frauen (die Prostituierten) nur, wenn keine Männer (Freier) in der Nähe sind, die sie bedrängen. Man könnte fast von einem feministischen Film sprechen. Ebenfalls großartig ist die Sterbeszene der Hauptdarstellerin. Die beiden Beobachterinnen, die ihr nicht helfen, spiegeln vielleicht die heutige Medienlandschaft wider. Die eine sagt angewidert, fast vorwurfsvoll, "Sie sterben, Lady", die andere spricht von einem toll aussehenden, blonden B-Movie-Sternchen, das sich vermutlich beim Pornodreh - wie es der Rezensent hier nennt - "Löcher in Vaginas" zugezogen hat. So wie die Beobachterinnen reagiert die breite Allgemeinheit heute auf Kriege: Gleichgültig, ignorant, nach Ablenkung suchend, angewidert neugierig - die Kriege sind weit weg von unserer Glitzer-Konsumwelt und stören. Jeder kümmert sich lieber um den den sozialen Aufstieg. Die Angst, dass dieser nicht klappen wird, zieht sich ebenfalls durch den gesamten Film. Es ist ein schmaler Grat zwischen dem Erfolg im Hollywood-Filmgeschäft - bei dem es wie es eine der Prostituierten sagt auf "Titten und Ärsche" ankommt - und dem freien Fall. Und die Steigerung: Die in der Gosse sitzende asiatische "Pennerin" beklagt sich nicht über die gesellschaftlichen Verhältnisse, sondern schwärmt von schönen Filmvorbildern. Wenn es eine Herrschaftsform schafft - hier die kapitalistische - die Menschen so weit von ihrem eigenen Elend abzulenken, dann haben sie tatsächlich ein "Empire" geschaffen. |
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Name: AM Email: strung.put@web.de Bewertung: Da kann ich mich nur anschließen: zwei Stunden Laufzeit hätten dem Film besser zu Gesicht gestanden. Und so sehr verworren das Meiste auch aussehen mag, das Thema Angst zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Film und verzerrt die Sicht der Menschen auf die Dinge, die ihnen begegnen. Auf metaphysischer Ebene macht das Ganze sicher einen "Sinn". Eine richtige Bewertung kann ich nach einmaligem Sichten aber nicht geben. Ich denke auch, dass das bei diesem Film gar nicht wirklich möglich/nötig ist. Die Frage ist eher, ob man sich auf Inland Empire einlassen will und kann. Verdient hat er es. |
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Name: urgs Email: lynch@mob.de Bewertung: So, ich hab nun INLAND EMPIRE gesehen. Auf einer grossen Leinwand und der Ton lief über eine bemerkenswert gute Anlage. Ich glaube, diesen Film wird man sehr lange nicht mehr in so einem Raum sehen können. Es hatte mich eh schon gewundert, dass man sich in dieser Woche für INLAND EMPIRE anstatt für das bildgewaltige "Der Fluch der goldenen Blume". Tja, was soll ich zum Film sagen? Auf jedenfall habe ich mir den Film gerne angeschaut. Die Blider, obwohl dank der billigen Digi-Cam schlecht aufgelöst, fand ich nicht hässlich und den Film insgesamt empfand ich auch nicht als anstrengend. Das sind schon mal zwei Punkte, die mir durch etliche Kritiken angekündigt wurden und die sich nicht bestätigt hatten. Was dort über die Leinwand flimmerte, empfand ich wie einen düsteren Traum, in dessen ureigene Symbolik ich mich fallen lassen konnte, ohne das ganze zu verstehen. Irgendwie geht es um Hollywood, irgendwie um Schauspieler/Stars, die sich prostituieren und die sich in ihren Rollen, aber auch der dadurch verursachten Angst und Paranoia verlieren. Irgendwie geht es auch um die andere Seite, um uns elendig erstarrte Zuschauer, die wir diese und andere Menschen ständig dazu benutzen, um der Realität zu entfliehen. Zumindest könnte es darum gehen, aber festnageln lässt sich der extrem assoziativ gehaltene Film nicht wirklich auf dieses Muster. Was für ein Problem die Hauptdarstellerin wirklich hat, dahinter bin ich nicht gekommen, genauso wenig, wie ich sagen könnte, was die Hasen-Soap wirklich ist oder wo konkret das Film-im-Film-Spiel anfängt und wo es aufhört. Das alles sind auch keine Fragen, die ich mir wirklich stelle, da ich nicht dein Eindruck hatte, dass dort, irgendwo zwischen den Bildern, eindeutige Antworten zu finden sind. INLAND EMPIRE gesehen zu haben ist für mich wie von etwas Unterschwelligem, Düsteren zu träumen, das uns tagtäglich umgibt, das sich aber so gut wie nie an der Oberfläche zeigt. Wie jeder Traum wird auch meine Erinnerung an den Film verblassen, ohne dass ich mir über dessen Bedeutung je vollkommen im klaren war. |
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Name: Maulwurfkuchen Email: mjaja Bewertung: Gott sei dank habe ich den Film erst gesehen und dann die Rezension zu mir genommen. Somit unbeeinflusst von äußeren Störfaktoren als gut empfunden. Natürlich gibt es in allen LynchFilmen diverse Szenen, die entweder wirklich nur als Accessoire hinzugefügt worden sind oder wirklich allein von Machers Unterbewusstsein gelöst werden können. Nicht alle vom Menschen geschaffene Rätsel können wieder rückgängig gemacht werden. Und selbstverständlich interpretieren die "Fans" zu viel. Aber es gibt eben ausschließlich zwei Wege einen LynchFilm zu absorbieren. Entweder man lässt die Gesamtstimmung mit ausgeschaltenem Köpfchen auf sich niederstürzen oder man zerbricht sich solange das letztere, bis man eine für sich schlüssige Aufrollung kreiert/gefunden/geträumt/bewiesen hat. Diejenigen, die für den zweiten Weg zu faul oder [...] sind, dürften einen solchen Film nicht schlecht bewerten. AM hat völlig recht. Bewertung ist überflüssig; man kann keine Punkte DAFÜR verteilen und einen Durschnitt konservieren. Falsches Publikum. |
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Name: chakuza Email: yep Bewertung: Als Film ist das ganze natürlich eine Zumutung. Aber D.Lynch dreht auch keine Filme mehr. Er bebildert lediglich Gedanken, Gefühle, Ängste, Träume und Erlebnisse, nur aus der Innenwelt einer Person. Und das ist, sofern man sich darauf einlässt, GENIALER WAHNSINN ! So etwas habe ich noch nie erlebt, weilter so David (ich schenk dir auch ne HD - Kamera) |
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Name: urgs Email: lynch@mob.de Bewertung: @bad rabbit: Wenn du mein erstes Posting hier liest, kannst du nachlesen, dass ich mit gemischten Gefühlen in's Kino gegangen bin. Ich habe auch keinen Grund mich selbst zu belügen. Wie ich ebenfalls schon geschrieben habe: Obwohl die Presse "Lost Highway" in den Himmel lobte, bin ich damals enttäuscht aus dem Kino gekommen. Der hat mir nicht gefallen, liess mich kalt. Da habe ich mir den Film auch nicht schöngeredet. Ich kann Dir nur sagen, dass mich INLAND EMPIRE die letzten Tage gedanklich noch sehr beschäftigt hat. Das ist für mich immer ein Indiz dafür, dass ich einen Film mich wirklich beeindruckte. Ich habe auch nicht geschrieben, dass der Film "irgendetwas bedeuten muss". Im Gegenteil! Ich habe geschrieben, dass ich den Film wohl nie vollständig begreifen werde. In meinen Augen gibt es keinen Film, der sich so perfekt der Sprache der Träume bedient, wie es INLAND EMPIRE macht. Und genau das ist es, was für mich den Film so einzigartig und radikal macht. Er ist 100prozentig assoziativ. Klar, das ist keine leichte Kost und macht sicherlich auch nicht jeden Spass (meine beiden Begleiter z.B. fanden den Film viel zu langatmig), aber ich hatte an dem Film nun mal meine Freude und die kann man mir auch nicht ausreden, so wie ich mir selbst auch nix einreden muss. |
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Name: Bad Rabbit Email: Bewertung: Piers wird uns jetzt das Ende von Mulholland Drive erklären. Bin gespannt! |
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Name: Bad Rabbit Email: Bewertung: jetzt muss ich mir den gleich nochmal anguggn... |
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Name: Hanisher Email: Hab ich auch... Bewertung: Danke Herr Staake, hat mir ne Menge Arbeit erspart mir den Frust über drei vollkommen sinnlos vergeudete Filmstunden von der Seele zu schreiben! Großartige Rezi, die sich deutlich von dem üblichen verblendeten Gewäsch abhebt! |
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Name: Jonathan Dilas Email: jona@dilas-arts.dx Bewertung: Patchwork-Film mit alternativen Realitätsverläufen Selten aber wahr: Lynch liefert zwar einen gehörig fragmentierten Patchwork-Film, aber dieser ist inhaltlich selten so klar gewesen, wie in diesem Fall. Hie und da verliert er sich zwar kräftig in Details, das auch die Länge des Films rechtfertigt, doch der Plot ist durchschaubar: Eine neu hinzugezogene Nachbarin (Grace Zabriskie) kommt bei Nikki (Laura Dern) zu Besuch, um sich vorzustellen. Doch das Gespräch läuft schnell aus dem Ruder und sie zeigt Nikki die Ereignisse des kommenden Tages. Nikki steigert sich in die Bilder der Zukunft hinein und erlebt sie unmittelbar. Dort erhält sie nämlich als Schauspielerin eine Rolle in einem Film. Als die Dreharbeiten beginnen, wird ihr mitgeteilt, dass das Drehbuch auf einer verfluchten Geschichte basiere und bereits die beiden vorherigen Schauspieler daran gestorben seien. Sie wagt es trotzdem. Bei weiteren Dreharbeiten beginnt sie ihr Schauspieler-Selbst mit der Rolle zu verwechseln. Doch dem nicht genug, sie beginnt plötzlich auch die Kulisse und die Kameras zu vergessen und verliert sich immer mehr in der Rolle. Parallel tauchen dann Sequenzen von dem erwähnten, verstorbenen Schauspieler-Paar auf, aber auch Sprünge in die Vergangenheit werden dargestellt. Durch die Präsentation der fragmentierten Sequenzen, verliert man hin und wieder den Faden, aber der Plot bleibt aufrecht, selbst wenn plötzlich Menschen mit Hasenköpfen über den Bildschirm schleichen und ein groteskes Alltagsleben mit lachendem Publikum einspielen; eine Art Metaebene aus der Perspektive des überdimensionalen Beobachters. Die Symbolik und teilweise gruseligen, mit bedrohlicher Musik untermalten Szenen, bauen einen beinahe unerträglichen Spannungsbogen auf, der sich dann wieder abrupt verliert. Während die Hauptdarstellerin zwischen den Ebenen hin- und herspringt, verliert sie sich immer mehr darin und entdeckt dabei ihr inneres Königreich, das aus vielen Selbsten besteht. Fazit: langatmig aber sehenswert |
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Name: manuel Email: m-schroers@gmx.de Bewertung: vorweg, ich glaube der film kriegt entweder 1 oder 10 punkte. meine freunde waren nach dem film in ihren urteilen genau so gespalten, wie die meinungen hier auseinander gehen. was herr staake über die arbeitsweise lynchs bezüglich des drehbuchs gesagt hat, trifft zu. was aber seine gegenüberstellung mit mulholland drive betrifft, darf man nicht vergessen, das dieser film ursprünglich eine fernsehserie werden sollte, er jedoch niemand davon überzeugen konnte, und daraus schließlich einen film machte und diesen selbst produzierte. ich denke, das mulholland drive nachträglich zu einem film abgeändert wurde, kann man ihm ansehen, als hätte lynch mehrere eigenständige plots mit gewalt in einen film gezwängt. was man inland empire ansieht, ist in der tat die unbedingte bereitschaft von lynch, auf konventionen des hollywood kinos gänzlich zu verzichten. ich hab lange keinen film mehr gesehen, der mich so gut unterhalten hat, alle längst gekannten schema f plots und happy ends aus unzähligen anderen filmen wurden hier gott sei dank nicht verhandelt. ich kann die meinung von herrn staake nicht teilen, nur in einem punkt stimme ich seiner kritik zu: das lynch auf digital umgestiegen ist, mag ihm in zukunft bei seiner arbeit helfen, ein gewinn für den betrachter ist es leider wirklich nicht. wenn sie den film ansehen, dann wird er sie unter umständen glücklich machen, wenn sie ihn einfach nur betrachten, und auf eine analyse des ihnen dargebotenen komplett verzichten. versuchen sie, den film intuitiv zu erfassen, dann wird er sich ihnen am ehesten offenbaren. |
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Name: Der Pater Email: brucillis@gmx.at Bewertung: Hallo Filmfreunde! Nachdem ich hier ständig zensiert werde, sofern ich Kritik an der Kritik oder am Kritiker übe, werde ich versuchen, nur was kurz zum Film zu sagen. Äußerst bedenklich finde ich Zensur allerdings allemal. Gerade als Kritiker, sollte (und muss) man sich Kritik gefallen lassen - und sei es nur um daraus zu lernen. Kurz zum Film: Lynch unverwässert, Dern brilliant, Story tiefgründig, Meisterwerk. Liebe Grüße |
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Name: kinomax Email: nomail@ever.net Bewertung: Lynch ist cool - einer der wenigen die machen können was sie wollen! Aber da ist auch schon das Problem - was David Lynch will interessiert wohl nicht soo viele Menschen. Trotzdem fand ich die handlung des Films an sich hervorragend, tolle Schauspieler (OF - glaube kaum dass man das gut synchronisieren kann) - tolle verschachtelte Geschichte, die garnicht so chaotisch ist wie befürchtet. Das Problem des Films ist aber letztlich eben nicht der Inhalt sondern mich hat etwas anderes viel mehr gestört - ich fand es handwerklich einfach total schlecht gemacht. Oft sind die Schauspieler offensichtlich schlecht mikrophoniert, das Kameragewackel lenkt ab und die Beleuchtung ist teilweise garnicht erst vorhanden. Wie kann das eigentlich sein bei einem Filmemacher der mit 'Eraserhead' und 'Blue Velvet' das Kino und gerade den Soundtrack ja quasi neu erfunden hat? Insofern bin ich echt enttäuscht - es wirkt ein wenig als ob Lynch bei der Mammutproduktion von 'Twin Peaks' ernsthaften Schaden erlitten hat - anders kann ich mir diese Nachlässigkeit bei den technischen Details nicht erklähren. Jedenfalls in keiner Weise mit Mulholland Drive oder Lost Highway vergleichbar, aufgrund einer äußerst amateurhaft wirkenden Oberläche und der in alle Richtunge ausufernden internen Mytologie des Films. Nur der Abspann, da sieht man mal was man noch alles hätte machen können mit dieser Kameratechnik und kreativerem Licht. |
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Name: psychotic Email: Bewertung: großartig. lynch gibt den roten faden an die hand: angst. nun liegt es an dem betrachter sich dieser/eigenen angst anzunehmen und erleben. |
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Name: io Email: Bewertung: ... echt geiler trip, oder? Bin daraus gekommen, wie aus eine austellung von hieronymus bosch.. |
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Name: peter bersik Email: beter84@hispeed.ch Bewertung: losslassen und wahrnehmen. die welt dort draussen und unserer inland empire sind eins. vergessen sind die märchen der kindheit nicht nur versteckt. klopft an und der hase macht die tür auf.. |
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