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Scooby Doo

Scooby Doo
fantasy-komödie , usa 2002
original
scooby doo
regie
raja gosnell
drehbuch
james gunn
cast
sarah michelle gellar,
matthew lillard,
rowan atkinson,
freddie prince jr., u.a.
spielzeit
87 Minuten
kinostart
1. August 2002
homepage
bewertung

2 von 10 Augen

 

Scooby DooDie Zeichentrickserie um den ängstlichen Hund Scooby Doo und seine Detektivfreunde kennt in den USA jedes Kind. Anders ist das bei uns, wo eine andere Schöpfung der Hannah-Barbera-Studios wesentlich populärer ist, nämlich die Familie Feuerstein. Aber genau wie die Steinzeitabenteuer von Fred und Wilma erfährt jetzt auch der "Scooby Doo"-Cartoon seine Umsetzung für die große Kinoleinwand. Das Ergebnis ist dabei genauso erfolgreich und bunt wie das Vorbild - und leider auch mindestens genau so blöde.

Im schönsten Siebzigerjahre-Look hat man dabei die Vorlage adaptiert: Die vier Freunde entsprechen in Aussehen und Verhalten den zweidimensionalen Vorbildern und besitzen meist auch nur eine einzige Charaktereigenschaft: Der arrogante Fred, die hübsche aber doofe Daphne, das schlaue Mauerblümchen Velma und der chaotisch-prollige Shaggy, seines Zeichens bester Kumpel des titelgebenden Vierbeiners. Daphne und VelmaDeren Team "Mystery Inc." trennt sich jedoch nach immer stärker auftretenden Differenzen, nur um sich zwei Jahre später auf einer zum gruseligen Vergnügungspark umgebauten Insel wiederzutreffen - engagiert vom undurchschaubaren Besitzer des Geländes, Mr. Mondavarious (alias "Mr. Bean" Rowan Atkinson). Dieser macht sich vorgeblich Sorgen um einige unheimliche Vorgänge auf seinem Areal. Und während sich die vier Freunde langsam wieder zusammenraufen, um das Rätsel von "Spooky Island" zu lösen, müssen sie erkennen, daß eine mindestens weltweite Bedrohung dahinter steckt.

Diese knappe Inhaltsangabe läßt vielleicht erahnen, daß uns hier weniger eine stringente Handlung als vielmehr eine Nummernrevue von mit Special-Effects überladenen kleinen Abenteuern erwartet. Nun gut, das kann man akzeptieren, denn erstens steht eine tiefsinnige Geschichte hier von vornherein gar nicht zur Debatte und zweitens ist die Aufgabe, einen TV-Cartoon auf Spielfilmlänge zu strecken, bekanntlich ja auch keine leichte. Trotzdem geht der Daumen hier eindeutig nach unten, denn es läßt sich nicht leugnen, daß "Scooby Doo" einfach viel zu schnell der Saft ausgeht und das hier Gebotene schon nach der Hälfte der Laufzeit zum verstärkten Blick auf die Uhr zwingt. Zu plan- und ziellos stochern die tumben Scooby DooTeenager da durch die Gegend, nur um gelegentlich von plötzlich auftauchenden Nebenfiguren beschäftigt zu werden, die dann auch gleich wieder verschwinden - ohne daß man nun erkennen könnte, was denn nun deren Zweck im Film eigentlich war (als Paradebeispiel sei hier nur der schwarze Voodoozauberer aus der Hütte hinten links genannt). Und daß nahezu sämtliche Darsteller sich geeinigt haben, für dieses Werk die bisher mieseste Performance ihrer Karriere zu geben, fällt zwar bei dieser Art Film nicht besonders ins Gewicht, macht das ganze aber eben auch nicht besser. Als überführte Teilnehmer dieser Arbeitsverweigerung gelten dabei zumindest Freddie Prinze jr. und Sarah Michelle "Buffy" Gellar, die hier mühelos vergessen machen, daß sie es doch eigentlich auch ein ganzes Stück besser können. Lediglich Mathew Lillard zeigt als Shaggy eine gewisse Leidenschaft und kommt dabei auch der Vorlage sehr nahe.

Das Schlimmste und damit Unverzeihlichste an "Scooby Doo" ist jedoch, daß er einfach grandios unkomisch ist. Alles quietschbunt hier, ständig passiert irgendwo irgendwas (Sinnloses), und doch gibt es dabei leider kaum einmal einen zündenden Gag oder einen originellen Einfall. Ein Manko, das der Film dann wieder mit der oben erwähnten "Familie Feuerstein" teilt. Auch dieser lebte einzig von den Schauwerten seiner aufwendig umgesetzten Steinzeitwelt, bot aber sonst ebenfalls nicht viel zu lachen.

Sarah Michelle GellarUnd der Hund - fragt jetzt der potentielle Besucher, der ja die Fernsehwerbung gesehen hat - ist der denn nicht super gemacht ? Ja, ist er. So super wie all die anderen computeranimierten Viecher der letzten Jahre von "Stuart Little" bis "Shrek". Aber so neu ist das leider auch nicht mehr, und daß aus dem Munde von Scooby Doo wahlweise Fürze oder albernes Gelaber kommen, verleidet einem dann auch noch diese Freude. Nee, nee: Auch den Kleinen sollte dieses aufgeblähte, aber völlig lieblose Werk eigentlich am Allerwertesten vorbeigehen. Tut es aber nicht, wie das großartige Einspielergebnis zumindest in den USA beweist. Womit uns eine Fortsetzung wohl jetzt schon sicher ist. Denn Hollywood ist zwar ungerecht, aber konsequent.

 

Volker Robrahn

10

der film is so gut aba ich finde fred und vilma müssten zusammen kommen das wäre geil. uns der film hätte noch viel grusiliger sein müssen.und dafni sollte nicht immer rosa anziehen das is ja schrecklich aba auch cool.naja hauta rein cya

Nicht wirklich gut der

3

Nicht wirklich gut der Film

#####Light Spoiler
Vor allem aber frage ich mich, warum man in diesen Film übernatürliche Ereignisse eingebaut hat. Die Serie habe ich früher gerne gesehen weil ich auch immer wissen wollte wie der Bösewicht das vermeintlich Übernatürliche vorgetäuscht hat. In diesem Film war die Auflösung leider auch übernatürlich. Hätte man sich etwas mehr an der Serie orientieren können

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