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Die
Zeichentrickserie um den ängstlichen Hund Scooby Doo und seine
Detektivfreunde kennt in den USA jedes Kind. Anders ist das bei
uns, wo eine andere Schöpfung der Hannah-Barbera-Studios wesentlich
populärer ist, nämlich die Familie Feuerstein. Aber genau
wie die Steinzeitabenteuer von Fred und Wilma erfährt jetzt
auch der "Scooby Doo"-Cartoon seine Umsetzung für
die große Kinoleinwand. Das Ergebnis ist dabei genauso erfolgreich
und bunt wie das Vorbild - und leider auch mindestens genau so blöde.
Im schönsten Siebzigerjahre-Look hat man dabei die Vorlage
adaptiert: Die vier Freunde entsprechen in Aussehen und Verhalten
den zweidimensionalen Vorbildern und besitzen meist auch nur eine
einzige Charaktereigenschaft: Der arrogante Fred, die hübsche
aber doofe Daphne, das schlaue Mauerblümchen Velma und der
chaotisch-prollige Shaggy, seines Zeichens bester Kumpel des titelgebenden
Vierbeiners. Deren
Team "Mystery Inc." trennt sich jedoch nach immer stärker
auftretenden Differenzen, nur um sich zwei Jahre später auf
einer zum gruseligen Vergnügungspark umgebauten Insel wiederzutreffen
- engagiert vom undurchschaubaren Besitzer des Geländes, Mr.
Mondavarious (alias "Mr. Bean" Rowan Atkinson). Dieser
macht sich vorgeblich Sorgen um einige unheimliche Vorgänge
auf seinem Areal. Und während sich die vier Freunde langsam
wieder zusammenraufen, um das Rätsel von "Spooky Island"
zu lösen, müssen sie erkennen, daß eine mindestens
weltweite Bedrohung dahinter steckt.
Diese knappe Inhaltsangabe läßt vielleicht erahnen,
daß uns hier weniger eine stringente Handlung als vielmehr
eine Nummernrevue von mit Special-Effects überladenen kleinen
Abenteuern erwartet. Nun gut, das kann man akzeptieren, denn erstens
steht eine tiefsinnige Geschichte hier von vornherein gar nicht
zur Debatte und zweitens ist die Aufgabe, einen TV-Cartoon auf Spielfilmlänge
zu strecken, bekanntlich ja auch keine leichte. Trotzdem geht der
Daumen hier eindeutig nach unten, denn es läßt sich nicht
leugnen, daß "Scooby Doo" einfach viel zu schnell
der Saft ausgeht und das hier Gebotene schon nach der Hälfte
der Laufzeit zum verstärkten Blick auf die Uhr zwingt. Zu plan-
und ziellos stochern die tumben Teenager
da durch die Gegend, nur um gelegentlich von plötzlich auftauchenden
Nebenfiguren beschäftigt zu werden, die dann auch gleich wieder
verschwinden - ohne daß man nun erkennen könnte, was
denn nun deren Zweck im Film eigentlich war (als Paradebeispiel
sei hier nur der schwarze Voodoozauberer aus der Hütte hinten
links genannt). Und daß nahezu sämtliche Darsteller sich
geeinigt haben, für dieses Werk die bisher mieseste Performance
ihrer Karriere zu geben, fällt zwar bei dieser Art Film nicht
besonders ins Gewicht, macht das ganze aber eben auch nicht besser.
Als überführte Teilnehmer dieser Arbeitsverweigerung gelten
dabei zumindest Freddie Prinze jr. und Sarah Michelle "Buffy"
Gellar, die hier mühelos vergessen machen, daß sie es
doch eigentlich auch ein ganzes Stück besser können. Lediglich
Mathew Lillard zeigt als Shaggy eine gewisse Leidenschaft und kommt
dabei auch der Vorlage sehr nahe.
Das Schlimmste und damit Unverzeihlichste an "Scooby Doo"
ist jedoch, daß er einfach grandios unkomisch ist. Alles quietschbunt
hier, ständig passiert irgendwo irgendwas (Sinnloses), und
doch gibt es dabei leider kaum einmal einen zündenden Gag oder
einen originellen Einfall. Ein Manko, das der Film dann wieder mit
der oben erwähnten "Familie Feuerstein" teilt. Auch
dieser lebte einzig von den Schauwerten seiner aufwendig umgesetzten
Steinzeitwelt, bot aber sonst ebenfalls nicht viel zu lachen.
Und
der Hund - fragt jetzt der potentielle Besucher, der ja die Fernsehwerbung
gesehen hat - ist der denn nicht super gemacht ? Ja, ist er. So
super wie all die anderen computeranimierten Viecher der letzten
Jahre von "Stuart Little" bis "Shrek". Aber
so neu ist das leider auch nicht mehr, und daß aus dem Munde
von Scooby Doo wahlweise Fürze oder albernes Gelaber kommen,
verleidet einem dann auch noch diese Freude. Nee, nee: Auch den
Kleinen sollte dieses aufgeblähte, aber völlig lieblose
Werk eigentlich am Allerwertesten vorbeigehen. Tut es aber nicht,
wie das großartige Einspielergebnis zumindest in den USA beweist.
Womit uns eine Fortsetzung wohl jetzt schon sicher ist. Denn Hollywood
ist zwar ungerecht, aber konsequent.
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der film is so gut aba ich finde fred und vilma müssten zusammen kommen das wäre geil. uns der film hätte noch viel grusiliger sein müssen.und dafni sollte nicht immer rosa anziehen das is ja schrecklich aba auch cool.naja hauta rein cya
Nicht wirklich gut der
Nicht wirklich gut der Film
#####Light Spoiler
Vor allem aber frage ich mich, warum man in diesen Film übernatürliche Ereignisse eingebaut hat. Die Serie habe ich früher gerne gesehen weil ich auch immer wissen wollte wie der Bösewicht das vermeintlich Übernatürliche vorgetäuscht hat. In diesem Film war die Auflösung leider auch übernatürlich. Hätte man sich etwas mehr an der Serie orientieren können
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