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Instinkt

Instinkt
drama , usa 1999
original
instinct
regie
jon turteltaub
drehbuch
daniel quinn, gerald di pego
cast
anthony hopkins,
cuba gooding jr.,
maura tierney,
donald sutherland, u.a.
spielzeit
126 Minuten
kinostart
1. September 1999
homepage
bewertung

6 von 10 Augen

Dr. Ethan Powell (Anthony Hopkins) ist Anthropologe mit Leib und Seele. Drum verwundert es nicht, dass er eines Tages seine Familie zurückläßt, um in Afrika das Verhalten von Gorillas zu studieren.
Powell steigert sich jedoch immer mehr in seine Arbeit hinein und entsagt schließlich dem zivilisierten Leben, um mit einer Gruppe Gorillas zu leben, die ihn nach und nach zu akzeptieren scheint. Powell gilt als vermißt – ganze zwei Jahre lang. Doch dann kommt es zum Zwischenfall – Powell greift afrikanische Ranger an - tötet zwei von ihnen. Er wird verhaftet und sitzt zwei Jahre in einem afrikanischen Gefängnis, bis schließlich ein Auslieferungsgesuch der USA ihn aus diesem Loch holt.
In den USA soll er erneut vor Gericht gestellt werden – aus diesem Grund soll Dr. Ben Hillard (Donald Sutherland) ein Gutachten über den apathisch wirkenden Dr. Ethan Powell, der seit seiner Verhaftung weder ein Wort gesprochen noch sonstwie auf seine Außenwelt reagiert hat, erstellen. Sein junger Assistenzarzt Dr. Theo Calder (Cuba Gooding Jr.) schnappt sich – seiner Karriere wegen – diesen Fall und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

„Instinkt“ wird teilweise mit „Das Schweigen der Lämmer“ (USA 1991) verglichen – kein besonders gelungener Vergleich. Vielmehr wird die fantastische Geschichte eines Forschers erzählt, der - wie einst Dian Fossey („Gorillas im Nebel“ 1988) – in Afrika als Mensch zusammen mit einer Gruppe Gorillas lebt und vollkommen in die Welt dieser Tiere eintaucht – fast selbst zum Tier wird. Der Haupthandlungsstrang beschäftigt sich auch nicht – wie erwartet - mit ungebändigter Gewalt, sondern vielmehr mit der Entwicklung zweier Personen, die unterschiedlicher nicht sein können: Der introvertierte Forscher auf der einen und der karrieregeile Jungpsychologe auf der anderen Seite. Der Film zeigt eindrucksvoll in 126 Minuten die emotionelle Annäherung der beiden Charaktere, von denen man nie so richtig weiß, wer Therapeut und wer Patient ist.

Ebenfalls gut gelungen ist die musikalische Untermalung der Gorilla-Szenen aus Afrika - die übrigens in Jamaica gedreht wurden...sanfte Tropenklänge und dazu faszinierende Bilder – ähnlich wie 1988 in „Gorillas im Nebel“ (der 1989 den Golden Globe für den besten Soundtrack gewann) mit Sigourney Weaver. 
Begeistert hat mich die schauspielerische Leistung des Altmeisters Sir Anthony Hopkins: Absolut glaubwürdig spielt er den frustrierten, menschenhassenden Forscher, der langsam aufzutauen scheint, jedoch trotz Familie am liebsten zurück in die Einsamkeit der Wildnis flüchten würde.
Teilweise unglaubwürdig und aufgesetzt hingegen wirkt Dr. Theo Calder (gespielt von Cuba Gooding Jr. – bekannt aus Jerry Maguire von 1996). Womit wir auch schon bei dem Part angelangt wären, der unsere moderate Wertung begründet: Die Dialoge sind einen tick zu emotional, vor allem Cuba Gooding Jr. kann nicht wirklich überzeugen und so driftet das ganze in die Schnulzen-Ecke ab ...
Trotz der eher verpatzten Rolle des Dr. Theo Calder hat mich die Mischung aus „Gorillas im Nebel“, „Zeit des Erwachens“ und „Einer flog übers Kuckucksnest nachdenklich gestimmt und mir alles in allem zwei schöne Stunden im Kino beschert...

Daniel van Moll

8

toller film,
kein blockbuster, sondern ein kulturelles gut, welches jeder lehrer in ethik, reli, oder eigentlich in jedem fach zeigen sollte, um den verstörten köpfen unserer welt beizubringen, das wir nur gast auf "mutter erde" sind. leider sind die blutrünstigen roten menschen schon zu weit fortgeschritten, um den blauen demütigen lebewesen noch eine chance der gleichheit einräumen zu können.
naja, 2 std. träumen ist auch was schönes.

10

Dieser Film hat mich echt beeindruckt.
Ich habe kaum noch etwas anderes wahrgenommen, als ich ihn gesehen habe. Es ist einfach so wahr ,was dieser Film ausdrückt. Die Zusammengehörigkeit, Akzeptanz, Toleranz, all das fehlt in der heutigen Gesellschaft. Die Menschen nehmen sich zu wichtig, warum kann man nicht einfach friedlich mit dem zusammenleben, was schon immer da war und uns nichts getan hat? Jedem ist sein eigen am wichtigsten. Ich find das schrecklich und so wunderbar,das es einen Film gibt, der das darstellt. Ich hoffe einigen ist vielleicht klar geworden wie wahr es ist. Ich kann diesen Film nur empfehlen, guckt ihn euch an.

10

der film ist einfach nur super,

egal wie oft ich in anschaue jedesmal beeindruck er mich der film drückt so viel aus und berührt die menschen die in sehen glaub ich, er fesselt sie und brimg einen zum nachdenken. deswegen gehört er zu denn besten filmen die es gibt :)

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