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Hairspray

Hairspray
musical , usa 2007
original
hairspray
regie
adam shankman
drehbuch
leslie dixon
cast
john travolta,
christopher walken,
u.a.,
nicole blonsky,
michelle pfeiffer, u.a.
spielzeit
115 Minuten
kinostart
6. September 2007
homepage
bewertung

7 von 10 Augen

Baltimore im Jahre 1962: Die "Corny Collins Show" ist der Mega-Hit. Mädchen wie Tracy Turnblad (Nikki Blonsky) und Penny Pingleton (Amanda Bynes) rennen nach Schulschluss vor die Glotze und tanzen "gemeinsam" mit ihren Stars, allen voran dem smarten Link Larkin (Zac Efron). Natürlich verfolgen sie den gleichen Traum wie heutzutage zigtausende DSDS-Jünger: einmal mit dabei sein. Doch speziell Tracy steht dabei vor einem im wortwörtlichen Sinne massiven Problem, das sie gleich beim ersten Probe-Auftritt spektakulär scheitern lässt: ihrer Figur. Denn die ist nicht TV-geeignet. Wobei die Einzige, die sich wirklich daran stört, Velma Von Tussle (Michelle Pfeiffer) ist - und die hat eben dummerweise das Sagen. Doch dann folgt Tracys großer Auftritt auf einem Schulball. Sie beeindruckt Showmaster Corny Collins (James Marsden) und schafft es nun doch in seine Show, mit der Unterstützung ihrer Eltern (Christopher Walken und John Travolta, letzterer im herrlichen Fatsuit als Mutter) im Rücken. Und diese hat sie auch bitter nötig, denn wer sie da schnellstmöglich wieder heraus haben möchte, liegt auf der Hand.

Das Wichtigste zuerst: Ja, richtig gelesen; John Travolta schmeißt sich einen 15-Kilo-Anzug über und schlüpft - bis zur Unkenntlichkeit entstellt - in die Rolle der molligen Mutter von Tracy. Der wesentliche Unterschied beispielsweise zu Martin Lawrence als "Big Mama" ist allerdings der, dass hier nicht auf den billigen Gag geschielt wird, sondern einfach eine gehörige Portion Tradition mit reinspielt: "Hairspray" basiert sowohl auf dem John Waters-Film von 1988, als auch dem Broadway-Musical von 2002 - und verkörpert wurde die Mutter von Tracy in beiden Fällen von einem Mann. Ein wenig Überzeugungsarbeit war zwar von Nöten, um Travolta für dieses Projekt zu gewinnen (zuvor lehnte er u.a. die Hauptrolle in "Chicago" ab), doch letzten Endes ist er also doch wieder ins Musical-Genre zurückgekehrt, das ihn einst mit "Saturday Night Fever" und "Grease" zum Star machte.
Der andere Glücksfall für das "Hairspray" von 2007 entspringt ebenfalls einer Tradition, absolviert ihr Kino-Debüt und heißt Nikki Blonsky. Eine Unbekannte in der Hauptrolle - so war es bislang und so bleibt es auch weiterhin. Manch einem wird ihre gewaltige Spielfreude mit der Zeit fast auf die Nerven gehen (für die ist eine Gute-Laune-Produktion wie diese aber eh die falsche Wahl); dass sie über jede Menge Ausstrahlung verfügt, ist aber nicht zu leugnen.
Schwungvoll tanzt und singt sie sich durch den Film, mit im Gepäck nicht nur einen John Travolta, sondern weitere Stars wie Christopher Walken und auch mal wieder Michelle Pfeiffer. Diese spielt einfach herrlich als intrigante, bösartige Sender-Chefin, die man einfach hassen muss. Christopher Walkens Daddy steht tagsüber im Scherzartikel-Laden, aus dem bald ein Tracy-Fanartikel-Shop wird. Die stärkste Szene des Films gehört ihm und Travolta. Wenn diese beiden schauspielerischen Schwergewichte aufeinander prallen, jeweils in Rollen, in denen man sie zweifelsohne eher selten sieht, geht auf der Leinwand so richtig die Post ab.

Die eigentliche Story ist nicht wahnsinnig wichtig. Toleranz und Familie sind die Schlagworte und Werte, die hier verteidigt werden, wenn Tracy zusammen mit ihren neuen afro-amerikanischen Freunden zur Bürgerrechts-Aktivistin avanciert. Das Happy End steht von der ersten Minute an außer Frage. Entscheidend ist die Musik und die ist gut. Da gibt es fröhliche Stücke, etwas nachdenklichere und in jedem Fall jene, deren Melodie einem auch Wochen danach nicht aus dem Kopf gehen werden. Das Ganze ist hübsch choreographiert und inszeniert, was ein wenig überrascht, da sich Regisseur Adam Shankman mit Komödien wie "Im Dutzend billiger 2", "Der Babynator" oder "Wedding Planner" beim qualitätsbewussten Publikum bislang wohl kaum einen Namen gemacht hat. Für Shankman ist "Hairspray" somit zweifelsfrei das Karriere-Highlight, wenn auch vielleicht nicht aus kommerzieller Sicht. Erwähnenswert ist auch der 60er-Jahre-Look, der sich sehen lassen kann, beginnend bei den lächerlichen Frisuren bis hin zu Ausstattung und Requisite.

Auch wenn es seine Liebhaber nur eher selten mit Nachschub versorgt, geht es dem Musical-Genre doch eigentlich gar nicht so schlecht. Nach der Renaissance mit "Moulin Rouge" und "Chicago" Anfang des Jahrtausends erwiesen sich jüngst "Happy Feet" als Animations-Auswuchs und die Broadway-Adaption "Dreamgirls" als gelungene Vertreter. Wer im Kino gerne mal mit den Füßen wippt, bekommt nun also in "Hairspray" erneut ausgiebig Gelegenheit dazu. Viel mehr als das Prädikat "nett" verdient sich dieser luftig-leichte Spaß zwar nicht, aber gute Unterhaltung bietet er auf jeden Fall.

 

René Loch

Ich würd mir diesen Film nur wegen Jerry Stiller anschauen. Wer will schon John Travolta als übergewichtige Frau sehen? Ich nicht...

3

Mag sein das der Film was gutes hat, aber mir haben die ersten 5 min der Musik von dem Film schon starke Ablehnung und Brechreiz bereitet, daher nein danke !!!

2

Wie hat Marlon Brando schon gesagt: "Das Grauen. Das Grauen"
Travolta in Divines Traumrolle geht einfach nicht.
Nikki Blonsky und Michelle Pfeiffer sind wirklich nett, aber was hier ansonsten aus John Waters Kultfilm gemacht wurde (diese unerträgliche neu komponierte Musik), ist hanebüchener Bockmist vom spießigsten.

8

eher was für Frauen. Wer aus Musical steht sollte sich den Film ansehen, lohn sich. Eigentlich ist es ja ein Musical. Das Michel Pfeifer singen kann wußten ja nicht nur die fabelhaften Baker Boys..... und die dicke Hauptdarstellerin ist auch super

10

ein wirklich sehr sehr gelungener Film!!
Ich mag Musicals allgemein sehr gern und war auch von diesem überhaupt nicht entäuscht! John Travolta, Michelle Pfeiffer.. eigentlich alle Darsteller spielen unheimlich gut und man sieht, dass ihnen der Dreh Spaß gemacht haben muss! Toll auch Queen Latifah!
Ein Stück wirklich tolles Gute-Laune-Kino!!

Naja also ich fand ihn nicht so toll!! Habe echt mehr erwartet!!!

2

Nervtötend - hab nach 20 Minuten aufgegeben und die DVD entnervt zurück gebracht

4

Normalerweise muß ich meinen Senf nicht dazu tun, selbst wenn ich ganz anders als der Kritiker denke. Aber hier muß ich doch mal Einspruch erheben.
Wenn man Haispray 2007 nicht als Musical-Verfilmung sieht, sondern als reines Remake des 1988er Films, dann fällt es gnadenlos durch. Allein schon die Eröffnung zieht sich wie Kaugummi und hat absolut nichts von der ultracoolen Austrahlung des Originals. Und so geht es weiter, der Film hat einfach zu viel Zeit, kommt nie richtig in Schwung. Travolta und Walken agieren wie Schlaftabletten, von den sogenannten Schauspielgrößen macht allein M.Pfeiffer ihre Sache gut und ihre Rolle interessant.
Die Hauptdarstellerin ist natürlich völlig OK, genauso wie es die '88er war. Einzig allein das Setdesign ist sehenswert, vielleicht weil es am ehesten dem Original entspricht.

Ich habe mit meinen Kindern im Sommer 2007 den John Waters Film angeschaut und jetzt das Remake. Nach einer guten halben Stunde hatte ich das Gemaule satt und wir haben abgeschaltet. Es ist einfach nicht zum Aushalten, wie wenig Spaß dieser Film macht, wenn man das Original kennt.

10

der zeigt das auch dicke nicht schlect sind und ihr solt euch ein beispiel nemen an zac efron er. im film zeigt er das man mit dicken ebenso gut zusamen gomt

1

wir sind vorzeitig aus dem kino gegangen...hab noch nichts nervtötenderes gesehn.was haben die sich dabei gedacht!soll vielleicht witzig sein,ich fands nur albern!

der schlechteste film den ich je gesehen hab.schrecklich gesungen,schlecht gesungen.Ein grauenhafter Film.Den sollte sich keiner ansehen!

Es ist jetzt wohl etwa ein halbes Jahr her, seit ich diesen Film gesehen habe. Aber es läuft mir immer noch eiskalt den Rücken hinunter, wenn ich daran denke. Einen derart unerträglich nervtötenden Erguss habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr erlebt. Das würde ich nicht meinem schlimmsten Feind empfehlen...

5

dieser film ist nicht gerade das was ich mir als teenager (17) unter teenie unterhaltung vorstelle! er ist nicht sonderlich witzig und net wirklich einfallsreich. aber die schauspieler (insbesondere Zac Efron) und die musik sind o.k. deshalb 5 Augen. über den durchschnitt kommts echt nicht hinaus!

Ich kann diesem kein einziges Auge geben.Der schlechteste Film den ich je gesehen habe...
Bitte macht nicht den gleichen Fehler wie ich und schaut euch keine Sekunde von diesem Film an!
Wenn ich an den Gesang und die schlechte schauspielerische Leistung denke...der Horror!

Ein Krampf. Ich hab das Kino zum ersten mal im Leben frühzeitig verlassen

@silvia: Lern Deutsch. Übrigens: Das ist Zac Efrons ROLLE, nicht ER!

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