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Fast and Furious 4

Fast and Furious 4
action-thriller , usa 2009
original
fast and furious 4
regie
justin lin
drehbuch
chris morgan
cast
vin diesel,
paul walker,
jordana brewster,
michelle rodriguez, u.a.
spielzeit
100 Minuten
kinostart
2. April 2009
homepage
http://www.fastandfurious.de
bewertung

4 von 10 Augen

 

Die "Fast & Furious"-Reihe ging bisher den üblichen Weg einer aus dem Überraschungserfolg des Originals geborenen Franchise. Von Fortsetzung zu Fortsetzung kommerziell erfolgloser und qualitativ schwächer werdend, konnte man in diesem Fall zudem noch verfolgen wie auch Stück für Stück die Hauptdarsteller verloren gingen. Vin Diesel wollte schon bei Teil Zwei nicht mehr und Paul Walker passte der Ausflug nach Japan im dritten Teil "Tokyo Drift" dann anscheinend auch nicht in den Terminplan. Wenn es also trotzdem unbedingt irgendwie weitergehen und wieder eine nennenswerte Zuschauerzahl angelockt werden soll, hilft also nur noch die Radikalkur in Form eines Comebacks der Originalbesetzung.
Bei Paul Walker dürfte das nicht allzu viel Überredungskraft gekostet haben und über Vin Diesels fragwürdige Karriereplanung wurde auf diesen Seiten ja schon des Öfteren gerätselt. Wenn der charismatische Muskelberg nun also tatsächlich wieder das macht was er doch eigentlich nicht wollte (nämlich sich für Action-Sequels verheizen - auch bei "xXx" hatte Diesel zur Fortsetzung Nein gesagt), spricht das ja im Grunde für sich. Somit handelt es sich hier aber immerhin um die eigentliche Fortsetzung von Teil Eins, sowohl besetzungstechnisch als auch inhaltlich. Vielleicht hat man ja auch deshalb auf die Nummer Vier im Titel verzichtet und stattdessen einen recht holperigen Untertitel drangehängt.

Ist der Cash-Gedanke hinter dem neuen Beitrag also offensichtlich, so legt dieser doch zunächst mal recht ordentlich los und lässt es in einer Anfangssequenz nach James Bond-Kaliber gewaltig krachen. Auf einem Highway inmitten der Dominikanischen Republik, in die sich Dominic Toretto (Vin Diesel) aufgrund seiner kriminellen Vergangenheit zurückgezogen hat, werden wir Zeuge eines spektakulären Überfalls auf einen Tanklastzug. Dieser wird von Dominic und seinem Team geentert und dann Anhänger für Anhänger abgekoppelt, halsbrecherische Stunts und Fahrmanöver selbstredend inklusive. Ein Aufwand, der visuell so enorm viel hergibt, dass man bereits zu diesem Zeitpunkt wieder bereit ist, alle Fragen nach Sinn und Logik des Ganzen über Bord zu werfen, selbst wenn am Ende der Jagd dann sowieso doch wieder alles in Flammen aufgeht.
Nachdem wir nun also wissen, wo Dominic ist und was er macht, müssen wir ihn noch irgendwie zurück nach L.A. bekommen. Als taugliches Mittel erweist sich dabei dann die Ermordung von Freundin Letty, die damit außer ihrem Einsatz in der Eröffnungssequenz logischerweise nichts mehr zu tun haben wird - womit dann auch der Einsatz von Original-Castmitglied Michelle Rodriguez als besserer Cameo-Auftritt abgehakt werden kann. Dominic will natürlich Rache, macht sich auf den Weg und wie es der Zufall so will steckt hinter dem Attentat anscheinend genau derselbe Fiesling, dem auch Cop Brian O'Conner (Paul Walker) gerade auf der Spur ist. Na also, war doch mal wieder gar nicht so schwer, unsere beiden Protagonisten irgendwie zusammenzuführen. Man begegnet sich, man ermittelt undercover. Und man redet und das nicht zu knapp. Über die Vergangenheit und darüber wer hier der moralisch verkommenere von Beiden ist. Die Beziehung von Brian zu Dominics Schwester Mia (Jordana Brewster) muss ebenfalls nochmal neu ausdiskutiert werden und schon hätten wir ein weiteres vertrautes Familienmitglied aktiviert.

Aber ernsthaft, nach dem erwähnten starken Auftakt nimmt Regisseur Justin Lin, der hier nach "Tokyo Drift" erneut inszenieren darf, unverständlicherweise erst mal ganz gewaltig das Tempo raus und findet das Gaspedal dann auch bis zum Finale nur sporadisch wieder. Und das ist schlecht, sehr schlecht sogar im Rahmen einer Filmreihe, die wie kaum eine andere eigentlich auf Testosteron gestählte Action baut und von der nun wirklich niemand eine komplexe Handlung oder bedeutungsschwangere Dialoge erwartet. Nicht, dass man die hier etwa geboten bekäme, aber das Gerede und Gegrübel im entsetzlich langen Mittelteil ist wirklich sehr ermüdend und die Gangster/Rache-Story ja nun auch wahrlich nicht so interessant, dass man darauf derart viel Leinwandzeit verwenden sollte.
Da bleibt einem wirklich kaum etwas anderes übrig, als sich an den nach wie vor beeindruckenden Muskeln des nach wie vor ziemlich cool und lässig agierenden Vin Diesel zu erfreuen. Zwar sind die Straßenrennen, an denen unsere Helden zwecks Annäherung an die gesuchten Hintermänner teilnehmen, nicht weniger rasant und kompetent inszeniert als gewohnt, aber es handelt sich dabei dann halt um nicht viel mehr als kurze Weckrufe, bevor es schließlich zum Finale doch nochmal zur Sache geht und eine Verfolgungsjagd in Mexiko und durch die Stollen eines Bergwerks für etwas Unterhaltung sorgt, die man so nicht schon zigmal gesehen hat.

Was zu dem Fazit führt, dass hier also nur die Szenen jenseits der US-amerikanischen Grenze richtig überzeugen können. Was aber eine eher merkwürdige Erkenntnis darstellt, aus der man nun auch nicht wirklich etwas Brauchbares schlussfolgern kann. Deshalb lassen wir das an dieser Stelle auch, kommen zum Schluss und sprechen nebenbei noch die Empfehlung aus, dass dies auch die "Fast & Furious"-Reihe langsam mal tun sollte.

Volker Robrahn

Ein Film wie die US-Amerikanische Autoindustrie. Aufgeblasen mit veralteter Technik ohne Inovation vergangene Erfolge zu erzwingen. Ein gutes Beispiel wie mans nicht macht.

3

Für wen sollte dieser Film eigentlich gedacht sein ?

Ist das Konzept SO schwer zu kopieren ?

Was braucht man für einen "guten" F & F Film:

Fette, aufgemotzte Autos, knackige Mädels die sich anziehen als ob
sie sich vorgenommen haben jeden Kerl im Umkreis von 2 km aufzureissen, harte Kerle mit Bleifuß - fertig ist die Suppe.

Denkste, der Regisseur versucht doch tatsächlich eine recht aufgesetzte Krimihandlung im schlechten Miami Vice Stil einzubauen.

Dröge schleppt sich die 08/15 Story über die 100 Minuten und wird von
ein paar total unwichtigen Autorennszenen von denen das Grundgerüst
- Drogenbaron sucht sich seine Fahrer mittels Rennen aus - auch noch
aus dem zweiten Teil geklaut wird. Und auch noch schlecht geklaut.

Also für mich war das eine Enttäuschung auf der ganzen Linie.

Ziel verfehlt. Setzen - fünf

4

der film ist hammer geil

7

Ich fand den Film gut.
Alles was F&F ausgemacht hat war dabei, die Story war um Längen besser als in Teil 2 und 3 , zwar ziemlich dünn aber es wurde ja zumindestens ein Versuch unternohmen und das Ergäbnis ist befriedigend.Es gab einen kleinen Hänger in der Mitte, aber ansonsten war es schon Fast & Furious.
Und ehrlich, ein F&F Film ohne Vin ist nicht Orginal ;)

Lasst euch von den ewigen Nörglern nicht abschrecken, schaut es auch an geniesst Action und freut euch auf Teil 5 ;)

7

Habe den Film nun zum 2 ten Mal gesehen und muss sagen, er ist auf jeden Fall sehenswert!!!

Fast & Furious eben, alles dabei was mann sich verspricht, inkl. der Oberarme von Vin Diesel!!!

7

guter film. spannend.
vor allem das ende ist super.
fand ich auch viel besser als teil 2 und 3.
++

1

Wenn ich das hier les: "Freut euch auf den fünften Teil", mit wie wenig sind die Leute von heute zufrieden zu stellen, mit der dahingerotzten drölfzigsten Fortsetzung einer ausgelutschten Idee, ob nun bei SAW oder F&F. Wenn alle Halbgescheiten weiter in diese Filme rennen, freuen sich die Macher und kommen gar nicht erst auf die Idee sich vielleicht mal was neues einfallen zu lassen. Gebt dem Volk was es braucht...

2

Hi @ all,

also ich habe mir gestern den Film angeschaut und ich muss sagen, dass ich nun den schlechtesten Film dieses Jahres angeschaut habe.

Ich hab mich soo oft nach dem Ende gesehnt...

Bei soo Filmen wundert mich gar nichts mehr warum es der Filmindustrie so schlecht geht...

Najaa,sehr selbst :)

3

Achtung Spoilerfrage:
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, denn ich habe etwas nicht verstanden: P. Walker nimmt von Braga (oder wie er heißt) die Fingerabdrücke - woher wussten die in ihrer Datenbank, dass das Bragas Fingerabdrücke sind? So hätten Sie doch schon von der ersten Stunde an gewusst, wie Braga aussieht - wenn sie mal Braga in Ihrer Datenbank eingegeben hätten - oder wie oder wat.
Für eine lückenlose Aufklärung bin ich sehr dankbar.

4

SPOILER

Er ist doch im Club dem einen nach oben gefolgt, wo diese was getrunken haben. Von den beiden hat er eben die Gläser mitgenommen, weil er dachte, dass einer davon Braga wäre. Und die haben sie dann durch die Suchmaschine identifiziert.

5

Teilweise eher lahm und nix neues, teilweise aber doch auch spannend.
Was mir gut gefallen hat war die Anfangsszene mit dem Überfall des Tanklasters.

zur Spoilerfrage:

@alle / Mercy:

Klar, er hat die Gläser mitgenommen und die Maschine hat Braga aufgrund seiner Fingerabdrücke identifiziert. Nur woher wusste das Maschinchen, dass Keule nun ausgerechnet Braga ist? Demnach hätten die Cops ja schon immer ein Foto von Braga gehabt oder wie oder wat?
Es wurde ja ein FAX übermittelt, mit dem Bild von Braga. Also war doch den Undercoveraufwand geschenkt. - !???

@Mery und Klausi

SPOIL***

Also Brian folgt ja dem RICHTIGEN BRAGA zu diesem Raum.
Dort sieht er BRAGA mit einem Mann anstoßen, dessen Hände "alt" aussehen.
Der ALTE ist seiner Meinung nach Braga.
Er holt sich später beide Gläser.
Diese Gläser haben Fingerabdrücke die dann durch die Verbrecherdatenbank gejagt werden.

Nun kommt der FEHLER im Film

Die Datenbank spuckt den RICHTIGEN BRAGA aus.
Aber es wird nicht erklärt wieso die Datenbank weiß welcher der richtige ist.

Eine mögliche Lösung:
Der RICHTIGE BRAGA ist wegen eines ähnlichen Falls bereits in der Kartei eingetragen und wird nun durch die passenden Fingerabdrücke als jener Täter identifiziert, währen der ALTE noch nicht straffällig geworden ist.

@ MichaelGG
Vielen Dank für die Bestätigung, dass es ein Fehler ist.
Wie im übrigen der ganz Film ...

1

der film ist müll! er bedient noch nicht mal die (ohnehin niedrigen)erwartungen an einen fast & furious film!! selbst einer c-klasse schauspielerin wie michelle rodriguez war es zu peinlich länger als gefühlte 10 min. in diesem machwerk aufzutreten...

08/15 dünnpfiff aus den staaten. da hätte jeder andere name drüberstehen können.

vin diesel kann sich nun endgültig zur ruhe setzen (bitte, bitte)

10

Ich habe mir diesen Film angeschaut um Palk Walker und Vin Diesel wieder in "voller Fahrt" zu erleben...Ich weiß nicht was sich andere Zuschauer von diesem Film versprochen haben. Ich schaue mir doch kein Action- Movie an und erwarte Anspruchsvolles!!!! HALLLOOOO!!!! Wenn ich mir Action anschaue, will ich mich berieseln lassen und meinen Spaß haben. Und den hatte ich von Anfang an + volle Action!Wenn ich einen anspruchsvollen Film sehen will, gucke ich mir ein Drama oder einen Thriller an!
Ich kann nur sagen: Teil 1, 2 und 4 sind die besten in der Fast& Furious- Reihe. Teil 3 passt da nicht rein... meiner Meinung nach!
Von mir also 10 Sterne!!!

2

Der Film war für mich schon gestorben als direkt zu beginn, gegen Ende der Jagt auf den Tanklaster, der Fahrer abspringt und sich abrollt, gleichzeitig die "Hauptdarsteller" aber nicht wissen wie sie sich retten sollen... von den gefühlten 2km die ein Tankanhänger dann über die Straße springt und vor sich hin explodiert ganz zu schweigen - lächerlich. Action ist schön und gut, sollte sich aber trotzdem im Rahmen des "Vorstellbaren" bewegen.

8

Gut gemachte Fortsetzung mit einer fast vollständigen Alt-Besetzung.

8

Man bekommt was man erwartet!

8

Ich finde den Film einfach nur Klasse! Hey, wenn sich einer von euch richtig für The Fast and the Furious interesiert, dann ist er/sie genau richtig in meinen The Fast and the Furious Forum.
Schaut einfach mal rein: http://fastfreaks.forumieren.com/forum

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