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Black Panther

Black Panther
comic-action , usa 2018
original
black panther
regie
ryan coogler
drehbuch
ryan coogler, joe robert cole
cast
chadwick boseman,
michael b. jordan,
forest whitaker,
andy serkis,
letitia wright,
lupita nyong'o, u.a.
spielzeit
135 Minuten
kinostart
15. Februar 2018
homepage
http://disney.de/filme/black-panther
bewertung

8 von 10 Augen

Die sogenannte #MeToo-Bewegung hat in den USA ein Beben ausgelöst, das selbst Größen wie Harvey Weinstein, Kevin Spacey und Louis C.K. in den Abgrund reißt. Bei der kommenden Oscarverleihung dürften deshalb die offenbar systematischen Übergriffe in Hollywood stark im Fokus stehen. Noch vor gerade einmal zwei Jahren diskutierte die US-Filmszene intensiv über ein anderes Problem: die „#OscarsSoWhite“. In sämtlichen Darstellerkategorien waren damals nur hellhäutige Menschen nominiert worden.

Dass kurz vor der diesjährigen Preisverleihung die Comic-Verfilmung „Black Panther“ mit fast ausschließlich nicht-weißen Schauspielern in den Kinos startet, wirkt in Anbetracht der mittlerweile verlagerten Schwerpunkte fast wie ein zu spät eingereichter Debattenbeitrag. Doch weil Marvel schwierige Themen wie Rassismus, Flucht und Krieg nicht nur anschneidet, sondern ins Zentrum seiner Geschichte rückt, könnte dieser Film in den nächsten Wochen für viele Schlagzeilen sorgen – und kommende Hollywood-Blockbuster erheblich beeinflussen.

Etwas mehr als 50 Jahre nach seinem ersten Auftritt in den Marvel-Comics feiert Black Panther seine Solofilmpremiere. Bereits vor zwei Jahren spielte er im internen Superheldenkampf „Civil War“ eine wichtige Rolle: Nach dem Tod seines Vaters begab sich T‘Challa in eigener Mission auf die Suche nach dem Mörder; am Ende landete Bucky Barnes im künstlichen Tiefschlaf in Wakanda. In jenen fiktiven afrikanischen Staat kehrt der von Chadwick Boseman gespielte T‘Challa nun zurück, um dort die Nachfolge seines Vaters als König anzutreten. Gleichzeitig beschäftigt ihn die Frage, welche Rolle sein Land in der modernen Welt spielen soll. Es ist wohlhabend und verfügt dank reicher Ressourcen über eine extrem fortschrittliche Technologie, präsentiert sich nach außen jedoch als Dritte-Welt-Staat. Unmittelbar nach seiner Krönung bricht T‘Challa gemeinsam mit zwei Kämpferinnen – darunter seine Exfreundin Nakia (Lupita Nyong‘o) – zur Jagd nach dem Waffenschieber Ulysses Klaue (Andy Serkis) auf. Dass die eigentliche Gefahr für ihn, sein Königreich und zahlreiche Menschen in Wakanda selbst lauert, ahnt der Superhelden-Politiker nicht.

Wie genau das Unheil seinen Lauf nimmt, soll mit Rücksicht auf die eher unkonventionelle Plot-Entwicklung nicht verraten werden. Zumindest in einem Blockbuster ist es aber selten zu erleben, dass das zentrale Problem nicht Habgier oder Größenwahn, sondern Rassismus heißt. Sowohl persönliche Erfahrungen als auch die Frage nach den erlaubten Mitteln, um Rassismus zu bekämpfen, nehmen in „Black Panther“ viel Raum ein. Wer hier am Ende aus welchen Gründen wen besiegen muss, ist zumindest in Anbetracht der Ausgangslage etwas überraschend. Dabei gibt es sowohl einseitig-diabolische als auch komplex-tragische Bösewichte.

Spätestens als der Cast bekannt wurde, war klar, dass „Black Panther“ kein gewöhnlicher Blockbuster wird. Im gesamten Film sind nur zwei relevante Figuren hellhäutig. Auch die Crew wurde divers besetzt – an erster Stelle natürlich Ryan Coogler („Fruitvale Station“, „Creed“) als Regisseur und Drehbuchautor. Doch bei den Personalien ist es eben nicht geblieben. „Black Panther“ ist auch inhaltlich außergewöhnlich politisch geworden. Neben dem dauerhaft präsenten Rassismus sind beispielsweise auch die Auslandseinsätze der USA ein Thema – vor allem für die Entwicklung des Bösewichts. Und wenn ein Charakter an einer frühen Stelle sagt, dass Wakanda nicht alle Flüchtlinge der Welt aufnehmen könne, erinnert das fast an die Argumente in einer Bundestagsdebatte. Dabei schlagen die Figuren auch mal höchst fragwürdige Töne an, etwa wenn sie erklären, dass eine bestimmte Person vor allem deshalb bekämpft werden müsse, weil sie „nicht von hier“ sei. Der Stolz auf die Nation Wakanda springt sämtlichen Charakteren förmlich aus der Brust.

Die zentralen Motive der Handlung zeigen sich auch in der Präsentation. So lässt die Eröffnungsszene auf einem Streetballplatz, in der die Kamera um die spielenden Kinder herumwirbelt, erst einmal nicht zwangsläufig auf einen Comic-Blockbuster schließen. Über die gesamte Dauer dominiert Rapmusik auf der Tonspur – selbst in einer hervorragend choreographierten Autoverfolgungsjagd. Ähnlich wie in der „Batman“-Trilogie von Christopher Nolan fühlt sich „Black Panther“ über eine lange Zeit nicht wie eine typische Comic-Verfilmung an.

Leider gibt es erzählerische Schwächen. Abgesehen von einer großen Wendung ist meistens ziemlich klar, was passieren wird. Die ganz große Spannung kommt nicht auf. Zudem handeln die Charaktere in entscheidenden Momenten nicht immer plausibel. Insbesondere der Übergang in den letzten Akt wirkt gehetzt, was dem großen Showdown einiges an potentiellen Emotionen raubt. Diesen Schwächen stehen interessante Figuren, der typische Marvel-Humor, überragende Schauwerte und mitreißend inszenierte Actionszenen gegenüber. Die Bewohner von Wakanda setzen ihre Technologie auch in den Waffen ein – und das sorgt für Momente, die trotz der Flut an Comic-Verfilmungen ziemlich frisch und aufregend wirken.

Sollte „Black Panther“ in gewohntem Marvel-Maß ein Erfolg an den Kinokassen werden, könnte Hollywood künftig einen stärkeren Fokus auf Minderheiten und politische Botschaften setzen. Zuletzt haben ja bereits die neuen „Star Wars“-Filme und „Wonder Woman“ gezeigt, dass auch Frauen in den Hauptrollen von Actionfilmen die Kinosäle füllen können – etwas, was in Anbetracht der üblichen Besetzungen zuvor wohl stark bezweifelt wurde. Ein weiblicher James Bond ist da wohl nur noch eine Frage der Zeit und könnte allein aus kommerziellen Erwägungen heraus bald eine ernsthafte Option sein. „Black Panther“ besitzt übrigens ebenfalls starke Frauenfiguren – sowohl im Kampf als auch in der Kommunikation mit den männlichen Figuren. Die jugendliche Erfinderin Shuri (Letitia Wright) beispielsweise dürfte mit ihrer respektlosen Art zahlreiche Sympathien gewinnen.

Selbst im Geschlechterkampf ist Marvel nun also auf Augenhöhe mit DC. In nahezu allen anderen Punkten scheint Marvel seinem Konkurrenten derweil uneinholbar enteilt. Es hat nicht nur das bessere Konzept für sein filmisches Universum (sofern DC überhaupt eines hat), sondern auch die stärkeren, interessanteren und abwechslungsreicheren Beiträge. Nachdem die Fortsetzungen zu „The Avengers“ und „Guardians of the Galaxy“ noch den Eindruck erweckt hatten, dass die Luft bald raus sein könnte, fühlt sich das cineastische Marvel-Universum derzeit so frisch an wie schon lange nicht mehr. Dem irrwitzigen Raum-und-Zeit-Geschiebe in „Doctor Strange“ und der farbenfrohen Retro-Spaßbombe „Thor: Tag der Entscheidung“ folgt nun der politisch extrem aufgeladene „Black Panther“. Die Filme von Marvel sind derzeit nicht nur gut und unterhaltsam – sie sind auch relevant. Im gegenwärtigen Blockbusterkino ist das fast schon ein Alleinstellungsmerkmal.

René Loch

Aus cineastischen Gründen

3

Aus cineastischen Gründen kann der Film keine 8 von 10 Augen erhalten. Dafür ist er in allen cineastischen Punkten einfach zu schlecht. Der Rezensent hat hier wohl eine politische Motivation, diesen Film überdurchschnittlich gut zu bewerten? Oder weil er ein Marvel-Fan ist? "Die Filme von Marvel sind derzeit nicht nur gut und unterhaltsam – sie sind auch relevant." Also die Speerspitze Hollywoods? Finanziell vielleicht, aber niemals qualitativ. Schaut euch einfach Three Billboards outside Ebbing, Missouri an. DAS ist ein guter Film. Den sollte sich der Rezensent dann auch noch einmal anschauen, um den Kompass neu auszurichten. Und "neu" steht in diesem Falle für "richtig".

Frei zitiert nach David

Frei zitiert nach David Cronenberg: "Man sollte bei allem Drumherum und Effekten und Spektakel eines nicht vergessen. Comics sind gedacht für Kinder." Den blöden Marvelfilmen wird beileibe zuviel Aufmerksamkeit geschenkt. Sie standardisieren das Mainstreamkino mit ihrem immergleichen Schema, den schlechten teuren Effekten und der ambitionslosen Konfektionsregie. Dass diese Filme so gehypt und ihnen politische Dimension und Relevanz beigemessen wird, das sagt schon viel über unsere aktuelle Lage aus. Fehlt noch, dass Reality-TV-Kretins Staaten lenken...

"Es hat nicht nur das bessere

"Es hat nicht nur das bessere Konzept für sein filmisches Universum (sofern DC überhaupt eines hat)"
-> Was ist mit Batman? Haben Sie die Nolan Meisterwerke vor Thor 1,2,3 Ironman 1,2,3 Captain America 1,2,3 schon Vergessen?

Tolle Bilder aber gaaanz

3

Tolle Bilder aber gaaanz gaanz langweilig..zzzzz...zzzz..zzz

"Comics sind gedacht für

"Comics sind gedacht für Kinder." Dieser unzeitgemäße Unsinn, der vielleicht noch vor 50 Jahren Gültigkeit gehabt haben mochte, soll von David Cronenberg stammen? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Ich fand diesen Film

8

Ich fand diesen Film ausgesprochen unterhaltsam und er hob sich wirklich erfrischend von der Marvel-Formel ab.

@Joshomatic: Ich denke, hier war das neue DC Filmuniversum gemeint (Man of steel, Batman v Superman, Wonderwoman, Suicide Squad, Justice League). Da zählen die sehr guten Batman-Filme von Nolan nicht.

@Gast: "Comics sind gedacht für Kinder.". Das ist eine ignorante Aussage. Es gibt wirklich fantastische Comics, die sich sogar ausschließlich an Erwachsene richten. "Watchmen", "Sin City", Walking Dead" oder "300" sind definitiv keine Comics für Kinder. Und auch bei den Comics aus dem Hause Marvel gibt es einige grandiose Geschichten, die durchaus für ein reiferes Publikum gedacht sind. Lesen Sie zum Beispiel mal die Comic-Variante von "Civil War", eine tolle Story, die sich sehr kritisch mit der amerikanischen Anti-Terror-Politik auseinander setzt.

Der Kritik ist nichts mehr

8

Der Kritik ist nichts mehr hinzuzufügen. Fast :) Nur meine Meinung zu der Figur Shuri und der Filmmusik weicht etwas ab. Erstere fand ich bis zur Hälfte des Films unglaublich nervtötend, letztere mit dem starken Ethno-Einschlag doch etwas aufdringlich. Auch wenn ich den Film gut finde: "Sie standardisieren das Mainstreamkino mit ihrem immergleichen Schema, den schlechten teuren Effekten und der ambitionslosen Konfektionsregie.", dieser Aussage kann ich zeitgleich total zustimmen. Zum x-ten Mal auf ein paar offensichtliche green screen-Hintergründe zu schauen raubt mir jedesmal die Illusion und holt mich aus dem Film. Wofür geht die ganze Kohle eigentlich drauf, wenn es doch nie echt aussieht? Warum nicht mal wieder handgemachte Settings?

gestern gesehen und kann der

gestern gesehen und kann der Kritik nicht im geringsten folgen...

wie hat oben jemand geschrieben: "Aus cineastischen Gründen kann der Film keine 8 von 10 Augen erhalten. Dafür ist er in allen cineastischen Punkten einfach zu schlecht. Der Rezensent hat hier wohl eine politische Motivation, diesen Film überdurchschnittlich gut zu bewerten?"...

das muss es gewesen sein, denn in fast allen cineastischen Kriterien ist der Film maximal mittelmäßig bis schlecht - einzige Ausnahme: der Cast ist wirklich gut und gibt sein bestes...

Aber:
Killmonger einer der besten Bösewichte?! lachhaft, im Gegenteil, der Typ ist für mich DER Sympathieträger in diesem Film (keine ironie)
Effekte? Mittelmä0ig bis grottenschlecht - sieht wie ein Computerspiel aus - wenn man das z.B. mit Avengers oder gar mit einem Avatar vergleicht, die ja mindestens so viel CGI drinne haben, eher deutlich mehr, dann ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht, wobei BP hier die Nacht ist
Humor? fast komplette Fehlanzeige - etwas was Marvel sonst viel besser macht, im gegensatz zu DC
Spannung: Gut, bei einem Marvel-Film nicht das oberentscheidende Kriterium, aber hier Null KOmma Null, das ist eindeutig zu wenig
Story: hanebüchern und furchtbar langweilig - auch ist der Film mindestens na halbe stunde zu lang (da stimme ich der kritik zu)

Ganz direkt und unverblümt: der Hype um diesen Film kann wirklich nur aus politischen Gründen entstanden sein - gut, soll er es - gönne ihm den Erfolg! und auch schön, dass nicht immer weiße männliche Muskelprotze den Ton angeben, aber letztendlich will ich im genre Comic-Verfilmung nen guten und vor allem unterhaltsamen FILM(!) sehen und kein politisches Casting-Statement für den aktuellen zeitgeist - und da versagt der Streifen leider komplett - Der Black Panther war im letzten Captain America Civil war übrigens viel cooler und interessanter - er hätte nen besseren Solofilm verdient gehabt...

Fazit: 5 Augen mit einem stark zugedrückten Auge meinerseits für den guten Cast... und die Unterstützung der Diversity-bewegung in einem Mainstreamfilm - filmisch wären es IMHO nur 3...

PS.
die Schwester Suri ist übrigens mitnichten ein Highlight sondern eine der unerträglichsten Nervensägen der jüngeren Filmgeschichte und sowas von unlustig - möglicherweise wird das aber von der furchtbaren pieps-Synchrostimme unterstützt, kann sein...

Der Film ist langweilig. Es

1

Der Film ist langweilig. Es gibt nichts, was nicht schon besser gefilmt wurde. Die einzige Kunst ist wohl, dass es die Darsteller schaffen, blass auszusehen. Zwischendurch immer mal wieder ein Wettbewerb im böse Gucken, dann prügeln sie sich wieder. Keine Kampfszene, keine Waffe, kein Trick, nichts neu, nicht mal gut. Winnetou Niveau. Einen Punkt für ein paar politisch korrekte Sprüche.

@Gast: "Die einzige Kunst ist

@Gast: "Die einzige Kunst ist wohl, dass es die Darsteller schaffen, blass auszusehen." Danke für diesen politisch herrlich unkorrekten Kommentar! :)

Solide. Fertig.

7

Solide. Fertig.

Als Film ist es eine neue

8

Als Film ist es eine neue Adaption von Shakespeare bzw. König der Löwen und funktioniert damit gut, wie eben seine Vorbilder, krankt aber zugleich auch an dessen Fehler. Könige sind ein veraltetes Stilmittel und wirken imo in einem futuristischen Setting eher fehl am Platz, ein Thor ist da ja mehr Fantasy. Zudem wird ein weniger harter "Faschismus" des königlichen Blutes, dem des Stärkeren vorgezogen, das wirkt im 21 Jahrhundert einfach aus der Zeit gefallen.
Wakanda hingegen ist ein Staat auf der Erde des 21. Jahrhunderts und Königreiche sind nicht gerade bekannt für ihre Effizienz oder den Wohlstand für alle oder flache Hierachien, siehe Saudi Arabien und die anderen Staaten der arabischen Halbinsel. Hier hätte man mit den Vorbild brechen können und Wakanda als moderne Demokratie zeigen können und Killmonger als jemanden der die alte Ordnung wieder herstellen will.
Als erster "schwarzer" Mainstream film, in dem der Cast fast nur schwarz ist und eben nicht wie bei Blade nur 2 Figuren (wobei dieser eher Nische war) und auch die Schwarzen technologisch den Weißen überlegen sind, macht er vieles richtig.
Visuell ist er über weite Strecken eine absolute Wucht, auch wenn man leider sagen muss das CGI an einigen Stellen immer noch CGI ist. Die Darsteller sind gut bis sehr gut und die musikalische Untermalung hervorragend.
Die größten Kritikpunkte meinerseits sind der eher facettenlose Gegenspieler, die Zerrisenheit wird zwar angedeutet, an seiner Motivation ändert das aber wenig ( er belibt ein Arschloch). Wenn er einfach ein Psycho ist dann sollte man das auch durchziehenund nicht am Ende noch eine Happy ich will den Sonnenaufgang Szene sehen einbauen, wirkt unpassend. Dem Film hätte es gut getan, wenn man dessen Freundin in späteren Sequenzen miteingebaut hätte.
Der zweite Punkt ist eben der eher unkreative Plot, aber das ist mittlerweile einfach Disney, Massentauglichkeit steht leider über allem.
Im politischen Kontext ist er natürlich eine Bombe, weil er mit den Ängsten vieler Weißer spielt eine eher untergeordnete Rolle zu spielen und nicht on top zu sein, was für alt right Mitglieder in den USA wohl schwer zu verdauen ist. Die Sprengkraft nimmt er aber leider ein wenig durch die veralteten Verwaltungsstrukturen von Wakanda.

Egal als Actionfilm macht er Spaß und ist nett anzusehen, er schwankt bei mir deshalb zwischen 7-8 Augen. 90%+ wie auf Rotten hingegen sind unverständlich, niemals erreicht der Film eine Tiefe wie ein Schindler Liste oder auch Kreativität und schiere Energie eines dunklen Ritters.

8 Punkte ist vom Verfasser

6

8 Punkte ist vom Verfasser der Kritik doch wohl eher als Provokation gemeint ..soooo bekomme ich Aufmerksamkeit.

Die Action Szenen waren von Einsatz und Stand Filmtechnik 2017 2018 einfach verschenkt.

Langwelig lässt sich leider nicht komplett entkräften...man will etwas anderes machen asl den Film zuende zuschauen ....fast schon unheimlich.

sorry. niemals 8 Punkte ..es gibt zur Zeit viele gute Filme ...BP gehört NICHT dazu

Hier die gedanken von

Hier die gedanken von cronenberg über comicverfilmungen.

A superhero movie, by definition, you know, it's comic book. It's for kids," Cronenberg asserted. "It's adolescent in its core. That has always been its appeal, and I think people who are saying, you know, Dark Knight Rises is supreme cinema art, I don't think they know what the f--- they're talking about."

Das zeigt eindeutig das

Das zeigt eindeutig das Croneberg ein prätenstiöser Snob ist oder einfach nur Aufmerksamkeit wollte, viele Batman Comics sind nur an Erwachsene gerichtet und was ist dann erst mit Manga/Anime ala Akira oder Ghost in the Shell, alleine die beiden sind besser als 95% aller Filme die jemals in Hollywood produziert wurden.
Croneberg ist vllt nur neidisch gewesen auf Nolan ( der eben blockbuster und anspruch verknüpfen konnte, etwas das ihm nie komplett gelungen ist), sein Film Existenz hat viele Sachen japanischer Anime als Inspiration und dann schwadroniert das sie nicht höchste Kunst sind, wenn er selbst davon kopiert.
Inception von Nolan hat extrem große Parallelen zu Paprika, einem Anime, huh. Genauso wie die Matrix sich stark hat anstecken lassen hat von japanischen Anime.

Später hat er ja dann zurückgerudert, das er sich als Filmsnob outet und das gar nicht komplett so gemint war. Jämmerlich.

SPOILER Jeder der die perfekt

1

SPOILER

Jeder der die perfekt ausgefeilte Handlung nicht wissen möchte bitte nicht weiterlesen.
Zusammenfassung: Extrem hochentwickeltes Wolkenkuckucksheim bekommet einen neuen König, Böser kommt und will König werden, dann kloppt man sich (mit Fäusten) bis das Gute gewinnt, Applaus.....
Zeit- und Geldverschwendung

Tatsächlich bringt BP einige

5

Tatsächlich bringt BP einige politische Themen. Leider wird das Ganze unter einem mäßigen, spannungslosen Film begraben, und das sage ich als Fan der Marvelfilme. BP war in Civil War deutlich besser und glaubwürdiger in Szene gesetzt. Der Cast im Allgemeinen wirkt so dermaßen angestrengt, als ob der Regisseur (war da einer?) einfach jeden First Take genommen hätte. Sympathien vom Können her gewinnen für mich eigentlich nur Michael B. Jordan und Andy Serkis, der Rest zeigt mittleres bis besseres TV-Niveau. Ich persönlich bevorzuge ja ernste Comicfilme wie Winter Soldier oder Nolans Batman, aber hier hätte ich gerne mal was zum Lachen gehabt, wenn es schon keine Spannung gibt. Auch in Sachen Green Screen wird hier viel Murks abgeliefert, der heutzutage in dieser Budgetklasse nicht mehr vorkommen sollte. Gleiches gilt für die Charakteranimation - eher auf Computerspielnieveau (wie in Justice League oder Wonder Woman).
Meine 5 Punkte gebe ich für den politischen Ansatz, der sowohl präsent als auch pointiert umgesetzt wurde, wenn auch nicht oscarreif. Da müssen keine ausschweifenden Diskussionen geführt werden, oft reicht ein Mini-Dialog, um die Problematik auf den Tisch zu bringen und mit aktuellen Problemen zu verbinden.
Ansonsten hätte ein Stream völlig gereicht, für's Kino zu öde.

Was für eine Katastrophe!

2

Was für eine Katastrophe! Nach dem phänomenalen "Captain American 3 - Civil War" und der hochinteressanten Neueinführung von Black Panther schafft es Marvel mit dessen Solodebüt, das mindestens eine Stunde zu lang geraten ist, alle Sympathiepunkte in kürzester Zeit zu atomisieren. Eine einfältige, nervtötende, todlangweilige, lächerliche (humba-humba!), vorhersehbare und miserabel getrickste Spike-Lee-Hommage, die überwiegend in einer Hightech-Stadt spielt, die alles Hassenswerte aus Asgard und Auenland vereint, und nicht eine Sekunde zu unterhalten weiss. Flache Witzelchen (He freezed!), nervtötender Patriotismus (Wakanda forever!) und sinnfreie Superhigh-Technology, die alles kann (and more!) sind die Grundsäulen dieser politisch ach so korrrekten Ansage. Dass der Cast fast ausschließlich aus farbigen Schauspielern besteht, mag manchem Kritiker Freudentränen in die Augen treiben, den Film macht es aber nicht besser. Und der kann nicht einmal in den spärlich vorhandenen Actionszenen überzeugen, weil diese schlecht animiert wurden und ein energieobserbierender Superhightech-Anzugs nunmal sterbenslangweilig ist. Ein grauenhafter, sich viel zu ernst nehmender und selbstverliebter Film, der vor lauter Statements vergessen hat zu unterhalten. Zum Glück beweist der grandiose "Avengers - Infinity War" jedoch, dass es sich bei diesem zahnlosen Tiger nur um einen Ausrutscher Marvels handelt. Wenn auch um einen wirklich ärgerlichen.

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